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In keiner anderen Serie bisher wurde die Welt von Homosexuellen so schonungslos, komplex und offen gezeigt wie in "queer as folk". Die Serie, die vom US Pay-TV Sender "Showtime" produziert wurde und sich das britische Original zum Vorbild nahm, sorgte in den USA für Schlagzeilen. Bereits vor dem Serienstart machten sich Hersteller bekannter Marken darüber Sorgen, ihre Marke und ihr Logo würden in Verbindung mit der kontroversen neuen Serie gebracht werden. So sparten sich einige Firmen lieber ihr Geld für die Platzierung von Werbung und machten sich gleichzeitig Sorgen, als Homosexuellenfeindlich dazustehen. Selbst die Verantwortlichen der Serie hätten nicht mit so großen Problemen im Vorfeld gerechnet. (Quelle: ew.com ) Solche expliziten Sexszenen, wie zu sehen sein werden, gab es so noch nie im Deutschen Fernsehen und werden mit Sicherheit für Furore sorgen. Wir dürfen also gespannt sein was die deutschen Kritiker zu dieser Serie und deren Inhalt zu sagen haben und ob sich auch hierzulande ähnliche Dinge im Bezug auf die Werbung abspielen werden. ![]() Zum Inhalt Im Mittelpunkt der Serie steht eine Gruppe von Freunden, fünf schwule Männer und zwei lesbische Frauen. Sie alle haben mit alltäglichen Problemen zu kämpfen, aber auch mit Intoleranz, Homophobie und Vorurteilen. Trotzdem versuchen sie ihr Leben so gut es geht zu genießen und so zu leben wie sie es sich vorstellen. Vor allem Brian (Gale Harold), ein 29jähriger erfolgreicher Geschäftsmann einer Werbeagentur, lebt sein Leben ohne Rücksicht auf Verluste. Er ist so etwas wie der Star im schwulen Nachtleben von Pittsburgh. Er ist selbsbewusst, intelligent und sexy. Jeder will ihn und er holt sich auch jede Nacht einen anderen seiner Bewunderer ins Bett. Mehr hat keiner von Brian zu erwarten, denn er glaubt nicht an Liebe, sondern nur an Sex. Eines Nachts begegnet ihm der süße, unerfahrene Justin (Randy Harrison), ein 17jähriger Highschoolschüler im letzten Jahr, talentierter Künstler, intelligent und gefundenes Fressen für Brian als sein nächster One-night-stand. Am folgenden Morgen will Brian ihn natürlich wieder los werden, aber Justin hat ganz andere Vorstellungen. Während er auch noch sein Comingout zu bewältigen hat, beschließt er sich nicht so leicht abwimmeln zu lassen. Dann ist da Michael (Hal Sparks), Brians bester Freund und heimlich in diesen verliebt. Er ist der nette-Kerl-von-nebenan-Typ, immer da für seine Freunde,sensibel, ein bißchen naiv und ängstlich darauf bedacht sich nicht an seinem Arbeitsplatz zu outen. ![]() Im Gegensatz zu Michael hat Emmett (Peter Paige) keinerlei Probleme zu seinem schwulsein zu stehen. Er ist etwas durchgeknallt, witzig, hat ein großes Herz und viel Rückgrat. Ted (Scott Lowell), ist ein ruhiger, zurückhaltender Buchhalter, der absolut kein Glück in der Liebe hat. Er sucht verzweifelt nach dem Partner fürs Leben oder wenigstens ein bisschen Spaß im Bett. Mit seinem unscheinbaren Äußeren und seiner schüchternen Art bekommt er aber nur wenige Chancen. Die beiden Frauen die zum Freundeskreis gehören sind Melanie (Michelle Clunie) und Lindsay (Thea Gill), sie sind seit sechs Jahren ein Paar. Lindsay war von Brian schwanger (via Samenspende) und hat soeben seinen Sohn auf die Welt gebracht. Melanie ist Anwältin und lebt mit der Befürchtung, dass Lindsay mehr für Brian empfindet als Freundschaft. Zu guter Letzt ist da noch Debbie, Michaels Mutter. Die Kellnerin ist sehr lebhaft und hat für alle ein offenes Ohr und setzt sich zusätzlich für die Rechte der Schwulen ein. Text: sunshine, Justin |
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