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Malli

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41

Dienstag, 14. März 2006, 20:21

Zitat

Original von Reaper

Zitat

Original von darkon
Ich befürchte echt schlimmes für die weiteren Folgen, wenn die anderen Figuren mehr in den Vordergrund rücken.



Ich auch. QaF ist halt für die Macher immer hauptsächlich eine Serie gewesen, in der sie Themen exemplarisch aufarbeiten, die für Schwule und Lesben wichtig sind. Die realistische Figurenentwicklung muß deswegen zwangsläufig etwas zurückstehen, bzw man sollte sich einfach vor Augen führen das alles sehr kondensiert mit einem recht kleinen Cast erzählt wird. Aber das Soap-Element steht eben nunmal nicht im Vordergrund der Serie, besonders in der ersten Staffel merkt man recht deutlich, das die Macher, die immer davon ausgehen mußten das die Erste auch die letzte Staffel ist, versucht haben sehr viele Themen unterzubringen die ihnen wichtig sind....

Spoiler Spoiler

Ich bin ja mal gespannt, was hier für ein Aufheulen losgeht, wenn die Emmet Story mit dem HIV-Test kommt, Der Ex-Gay Handlungsstrang und Brians Geburtstagsparty für Michael. Da wird dann sicher auch wieder ordentlich gezettert von wegen übertrieben, unrealistisch und Brian ist ja sooo gemein....



Die Beziehung von Brian und Justin steht nun mal in Vordergrund von QaF. Hier handelt es sich halt nicht um eine Soap, in der 142 Erzählstränge mit 307 Schauspielern gleichmäßig und "fair aufgeteilt" erzählt werde (wie in GZSZ z.B. :P) und in der es nicht wirklich einen "Hauptcharakter" gibt.

Spoiler Spoiler


Und was das "soooo gemein" angeht: Das wird glaub ich keiner Behaupten. Motzen, dass er es hätte mit weniger Trara machen können, ja, aber alle werden diese Aktion verstehen, da bin ich mir sicher.

42

Dienstag, 14. März 2006, 20:22

Hm, die Folge fand ich ok. Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich aufregend - aber es muss ja nicht jede Folge die letzte übertreffen ;)

Die Geschichte mit Emmet fand ich ganz nett, aber irgendwie hat das mit der Cyber-figur net ganz gepasst. Ich mein, wär es eine Sendung wie Six Feet Under ists was anderes, aber gestern hab ich mir einfach gedacht -das passt jetzt gar nicht. Trotzdem wars nicht schlecht...
Brian kann ich irgendwie verstehen, trotzdem finde ich, hätte er die Adoptionspapiere unterschreiben können, denn er wäre ja immernoch der Vater von Gus...und er kann sich genausogut um Gus kümmern, wenn er den Vertrag unterschreibt...finde ich. Außerdem hät ichs Lindsay und Melanie gegönnt...
Die Sache mit Michael...irgendwie hats mich schon etwas genervt, seine ständigen Komplexe und seine Selbstzweifel. David mag ihn, dass müsste ihm doch mittlerweile klar sein. Klar kann ich ihn auch irgendwie verstehen, weil es ja doch recht neu für ihn ist (fixe Beziehung, älterer Mann als er, usw.). Deshalb kann ich seinen kleinen Ausrutscher beim essen auch irgendwie verstehen (und ich musste echt lachen*gg*). Michaels verhalten am schluss fand ich gar nicht gut...nur, weil sie teilweise in anderen Welten leben muss man nicht gleich Schluss machen, schließlich soll es doch in einer Beziehung mehr geben als nur "Abendessen mit Freunden" usw...
Den Schluss fand ich übrigens sehr aprupt, was aber an Pro7 lag ;)

43

Dienstag, 14. März 2006, 20:44

Zitat

Original von DexxEleven

Michaels Unwissenheit bzw. Verspieltheit fand ich etwas zu übertrieben dargestellt. Ich meine, er ist Marktleiter...das wird er doch wohl über Tischmanieren verfügen.


Die hat er nähmlich nicht!! :D
Hast du schon mal beobachtet,wie er beim Essen eine Gabel hält...??? Als wenn er eine Schaufel oder Forke in der Hand hätte!! 8o

44

Dienstag, 14. März 2006, 20:49

Zitat

Original von vera
Dafür sind die Charaktere deutlich weiter entwickelt worden, z.B. Brian, auch seine "Beziehung" zu Justin (man hat zunehmend den Eindruck, daß sie ebenbürtig sind),


Genau das sind sie ja auch.Brian weiß es nur noch nicht!!! :D.....vielleicht ahnt er es schon ein wenig.......!! 8o

45

Dienstag, 14. März 2006, 21:08

Zitat

Original von Thommy
Für mich war Justin im Woody´s ein absolutes Highlight. Wow! :sabber :sabber :sabber :hot :hot :hot Auch Brian und Justin zusammen im Bad fand ich süß. Außerdem hat Justin bewiesen, dass er Tischmanieren hat. :) Die Art und Weise, wie er sich da in den Vordergrund gespielt hat, fand ich aber eher nervig.


Ich finde nicht,das Justin nervig war.Er hat Michael eigendlich nur gezeigt,was 'ne Harke ist!! :D Denn dieser(Michael) läßt ihn ja sonst immer ganz schön merken,dass er ihn für einen kleinen Jungen hält,der keine Ahnung hat.Dabei ist Juistin manchmal sehr viel erwachsener als Michael.Außerdem weiß Justin natürlich,dass Michael tierisch eifersüchtig ist!! :D

46

Dienstag, 14. März 2006, 21:09

ich fand es gestern sehr lustig! könnte grade zu einem meiner liebligsfolgen zählen :D

hat vielleicht jmd ein paar screenshots von michael&brian am schluss, als sie bei brian im bett lagen? :D

47

Dienstag, 14. März 2006, 21:31

Zitat

Original von darkon
Vor allem überrascht mich, daß Justins Einmischerei in Brians Vaterschaft hingegen kaum kritisiert wird.
Das fand ich völlig unangebracht von ihm und auch äußerst nervig. Es ist Brians und Lindsays Kind, und nicht Justins.


Das überrascht mich eigendlich nicht,weil ich denke,dass viele Justin's Einmischen nicht als unangebracht empfinden.
Justin kann einfach nicht verstehen,dass sein Vater ihn ablehnt.Denk doch mal an den Dialog zwischen Brian und Justin,nachdem er mit seiner Mutter telefoniert hat!! 8o
Eigendlich ist es doch so,dass Eltern ihre Kinder bedingungslos lieben sollten,selbst wenn diese eingestehen ,gay zu sein.Justin muß plötzlich feststellen,das dies nicht so ist.Er hat seinen Vater quasi "verloren".Dieser will ihn nicht mehr und nun möchte er nicht,dass Gus sich eines Tages fragen muß:Warum hat mein Vater einfach so auf mich verzichtet?? ;(
Außerdem weiß er,wie sehr Brian an Gus hängt und was er für seinen "Sonny Boy" empfindet!!

GSM

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48

Dienstag, 14. März 2006, 21:33

Zitat

Original von Thommy
Allerdings. Aber das hätte man vorher wasserdicht klären sollen. Wundert mich, dass Melanie da nicht drauf bestanden hat, sie kennt ja Brian nur zu gut.





Das wage ich schwer zu bezweifeln!

49

Dienstag, 14. März 2006, 21:43

Zitat

Original von groovie
Brian kann ich irgendwie verstehen, trotzdem finde ich, hätte er die Adoptionspapiere unterschreiben können, denn er wäre ja immernoch der Vater von Gus...


Das glaube ich eher weniger.Melanie betont doch so immerschon oft genu:"Gus ist mein Sohn!"
Und Gus hat doch schon einmal so treffend gesagt(Folge 3):"Er ist immer nur mein Sohn,wenn sie mein Geld wollen!"
Ich denke mal,im Falle einer Adoption würde Mel Brian immer ganz schön Druck machen,wenn ihr irgendwas nicht paßt!....so nach dem Motto:"Du darfst den Kleinen nicht mehr sehen!" :evil:

vera

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50

Dienstag, 14. März 2006, 22:35

Zitat

Original von Silverline

Ich finde nicht,das Justin nervig war.Er hat Michael eigendlich nur gezeigt,was 'ne Harke ist!! :D Denn dieser(Michael) läßt ihn ja sonst immer ganz schön merken,dass er ihn für einen kleinen Jungen hält,der keine Ahnung hat.Dabei ist Juistin manchmal sehr viel erwachsener als Michael.Außerdem weiß Justin natürlich,dass Michael tierisch eifersüchtig ist!! :D


Das sehe ich genau so, Justin ist der erwachsenere von beiden. Michael ist sehr ängstlich und konfliktscheu. Deshalb wäre er auch Brian niemals gewachsen.

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51

Mittwoch, 15. März 2006, 00:25

Zitat

Original von Thommy

Französisch war das meiner Ansicht nach nicht, klang eher nach Spanisch. Aber diese Szene war ein weiterer Anhaltspunkt für eine wachsende Beziehung, da gebe ich Dir recht.


Natürlich war das Französisch! *g*

Ava & Sig made by malicat

52

Mittwoch, 15. März 2006, 03:06

Zitat

Original von Silverline
Dieser will ihn nicht mehr und nun möchte er nicht,dass Gus sich eines Tages fragen muß:Warum hat mein Vater einfach so auf mich verzichtet?? ;(
Außerdem weiß er,wie sehr Brian an Gus hängt und was er für seinen "Sonny Boy" empfindet!!


Es geht ihn trotzdem nichts an.

Melanie und Lindsay ging es klar und deutlich nur um die rechtliche Situation, damit Melanie im Notfall Entscheidungen treffen kann. Gus wächst nunmal bei den beiden auf, und dadurch macht es einfach mehr Sinn, daß Melanie die entsprechenden Rechte einer Mutter bekommt. Es ist nicht immer Zeit Brian zu holen, wie man im Krankenhaus ja gesehen hat.
Und das ist in den USA (die da wesentlich verklemmter sind als wir!) scheinbar nur über eine Adoption möglich. In Deutschland könnte man das mit Sorgerechten etc. vermutlich weniger drastisch hinbiegen, obwohl das auch hierzulande nicht gerade einfach ist.

Justin hat nun wirklich genug eigene Probleme an denen er mal arbeiten sollte anstatt sich in andere einzumischen.
Der Junge ist siebzehn und hat vom Leben nicht wirklich genug Ahnung um sich da als Gottweißwas aufzuspielen.

53

Mittwoch, 15. März 2006, 07:22

Zitat

Justin hat nun wirklich genug eigene Probleme an denen er mal arbeiten sollte anstatt sich in andere einzumischen.


*auch mal ne Ladung Senf dazugeb*

Ich finde auch, dass Justin genau jetzt jedes Recht hatte, auf Briam einzureden! Und zwar nicht, weil sich da gerade sowas wie eine Beziehung anbahnen könnte! Sondern genau aufgund seines Alters und seiner Erfahrung. Junstins Beziehung zu seinem Vater ist im Moment zerstört, trotzdem erkennt er durchaus wie wichtig sein Vater für ihn war. Er hatte in seiner Kindheit einen "richtigen" Vater, anders als Brian!!! Und gerade seine Jugend gibt ihm das Recht sich einzumischen. Denn ich glaube, je älter wir werden desto eher verlieren wir den Instinkt, wann der richtige Zeitpunkt dazu ist. Da dendieren wir eher dazu, uns erstmal immer zurückzuhalten.

Und nochwas spielt eine wichtige Rolle, finde ich!
Mel und Lindsey haben sich Brian ausgesucht!!!
Sie hätten ja nun auch wirklich zur Samenbank gehen können, um sich so einenn Anonymus rauszusuchen oder auch ne andere anonyme Lösung finden können. Aber das haben sie nicht!!! Auch wenn es vielleicht mal anders geplant war - nun ist Brian Vater! Und er hat die Chance es anders zu machen als sein Vater mit ihm!!
Das erkennt er auch durch Justins Einmischung!

Ich fand Brians und Justins Verhalten diesbezüglich richtig, und zur Story passend!

Liebe Grüße, Tina!

Marco

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54

Mittwoch, 15. März 2006, 07:53

ich muss da ganz klar tina beipflichten. lindsay und mel hätten irgendeinen anonymen aus der samendatenbank nehmen können. und ein anonymer wäre wohl auch in mels interesse gewesen. ich galube, dass es auf jeden fall lindsay war, die das kind von brian wollte.

nun darf sich lindsay nicht wundern, wenn brian auch gefühle für gus entwickelt. auch wenn brian vor der geburt noch gesagt haben mag, dass er sich nicht in die beziehung von gus einmischen und er auf seine rechte als vater verzichten würde, wenn ein kind nun endlich mal da ist, ist alles anders. brian hat auch seine sensible ader. "sein" sohn geht ihm nun mal nicht so am arsch vorbei, wie es bei seinem eigenen vater war. und das brian vatergefühle für gus entwickelt hat, konnte man auch schon in den bisherigen folgen deutlich sehen.

ich frage mich ja, wie lindsay mel überreden konnte, dass brian der vater sein soll. das wurde ja nicht gezeigt, die serie fängt nun mal am tag der geburt von gus an.

dadurch, dass lindsay brian als vater ausgewählt hat, hat sie einen dauernden streit zwischen mel und brian verursacht. aber vielleicht war ihr das beim zeitpunkt der auswahls des vater ncht ganz bewusst, was sie da angerichtet hat.

aber ich kann lindsay auch vertehen, dass sie das kind von brian wollte. immerhin ist er nicht anonym, er ist ein guter freund von ihr. bei ihm weiß sie, woran sie ist. außerdem hat sie wohl auch selber starke gefühle für brian, das hat die sache nicht minderschwer beeinflusst. außerdem kennt sie nun so den vater persönlich. und wenn gus mal in gefahr sein sollte, weiß sie immer jemanden, der dafür sorgen wird, dass es gus gut geht. wäre brian nicht der vater von gus, würde er nicht so oft vorbeikommen usw. vielleicht wollte lindsay brian durch das kind auch an ihr binden, weil sie nicht ganz von ihm loskommen möchte.


"HEROES"

JESSICA OR NIKI?

sunshine

unregistriert

55

Mittwoch, 15. März 2006, 08:54

Ich kann vielen von euch nur beipflichten, was die Sache mit Gus und Brian und Justins Meinung dazu betrifft. Justin hat emotional reagiert und hat deshalb seine Meinung geäußert. Er macht wegen seines Vaters zur Zeit viel durch und kann deshalb meiner Meinung nach sehr, sehr gut nachvollziehen, was es für Gus irgendwann bedeuten würde, wenn er anfängt darüber nachzudenken warum sein Vater auf seine elterlichen Rechte verzichtet hat. Auch denke ich, dass Justin dabei auch an Brian denkt. Er liebt Brian und hat beobachtet, dass dieser Gefühle für Gus entwickelt hat, die mittlerweile sehr stark sind. Er will nicht, dass Brian leiden muß. Justin ist sich bestimmt sicher, dass Brian es bereuen würde, wenn er auf Mel und Lindsays Wünsche eingeht. Ich finde es übertrieben, wenn man diese "Einmischung" so aufbauscht und so drauf rumreitet. Justin wirkt auf mich erschrocken. Er ist in dem Moment geschockt über das was von Brian gefordert wird, und von Brians Reaktion. Für ihn ist es eine schlimme Vorstellung, dass sich ein Vater von seinem Sohn distanzieren könnte, eben aus den vorher genannten Gründen. Er will Gus und Brian vor Schmerz bewahren. Wer würde das nicht versuchen für Menschen an denen einem etwas liegt.

Auch finde ich, dass Brian als leiblicher Vater absolut das Recht hat für seinen Sohn Gefühle zu entwickeln! Und das tut er eindeutig. Er hat auch das Recht auf seinen elterlichen Rechten zu bestehen. Nur weil Mel mit Lindsay zusammen lebt, ist das für mich kein stichhaltiger Grund, dass Brian darauf verzichten sollte! Das würde ja heißen, dass in einer geschiedenen Ehe die Väter auch auf ihre Rechte verzichten sollten sobald ein neuer Partner bei der Mutter einzieht!

Zu Michael möchte ich noch sagen, dass er leider null Ahnung von Tischmanieren hat und auch ansonsten ein eher schlichter Mensch ist, was Kultur und Bildung angeht. Das er Marktleiter wurde, hat mich immer stark gewundert. Aber vielleicht ist es tatsächlich so, wie Tracey sagt, er ist einfach der beste Ar***kriecher im Q-Mart und ist so zu dem Job gekommen. Oder sein ehemaliger Chef hat sich durch seine nette Art im Umgang mit den Kollegen und Kunden überzeugen lassen. Bestimmt hat er in den vielen Jahren, in denen er dort arbeitet auch viel Erfahrung sammeln können. Aber ich denke wirklich, dass er den Job nicht wegen seiner guten Bildung, seiner guten Umgangsformen oder seiner Intelligenz bekommen hat. Da ist er einfach nirgends der Oberflieger. Für mich stimmt der Charakter und der Job nicht überein. Das hinkt einfach.

Was die Szene mit dem Benimmunterricht angeht: Justin versucht Michael zu helfen, aber er genießt es schon enorm, dass er Michael zeigen kann, dass er ihm überlegen ist! Für mich ist diese Szene ein Beweis dafür, dass Justin Michael einfach in vieler Hinsicht in die Tasche stecken kann. Michael läßt keine Gelegenheit aus Brian wegen Justin anzumaulen, wieso soll Justin nicht auch mal eine kleine Spitze zurück geben? Ich hatte aber auch den Eindruck, dass er wirklich helfen wollte. Michael war allerdings in seiner Naivität richtig süß. Ich fand es auch schön, dass er sich von seinen Freunden helfen lassen wollte und sich nicht geschämt hat.

Daves Freunde sind arrogante Idioten. Sie passen meiner Meinung nach gut zu David. Ich kann seine Art absolut nicht leiden. Aber Michael hat sich auch wirklich zu dämlich angestellt.

Was Brian und Justins Präsenz bei QAF angeht: Da haben zwei Herren reichlich übertrieben!

Spoiler Spoiler

Brian und Justin werden immer zwei der wichtigsten Charaktere bleiben. Oft sind es auch sie, die im Mittelpunkt stehen, auch wenn manchen das nicht paßt. Viele Themen werden anhand dieser beiden Charaktere behandelt und so wird das auch in Zukunft bleiben.
Außerdem versinken wir auch nicht in Verzweiflung, wenn ihre Beziehung mal in den Hintgergrund tritt, denn auch wir Brian- und Justinfreunde sind erwachsene Menschen.

Marco

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56

Mittwoch, 15. März 2006, 10:07

@sunshine: super geschrieben, ich stimme dir in allen punkten zu.

was ich nur immer noch nicht verstehe(n) (will), warum durfte mel nicht mit im krankenhaus. wenn lindsay als mutter meint, dass es nur richtig und gut ist, wenn mel mitkommt, dann können die ärzte es doch nicht verweigern. mütter wissen nun mal am besten bescheid, was für ihre kinder am besten ist.
und mel hat mir wirklich total leid getan, als sie so abgewiesen wurde. als sich brian für sie eingesetzt hat, konnte man gut sehen, dass die beiden in notsituationen zusammen halten, ein schöner höhepunkt der folge, hätte am liebsten geheult. die szene war sehr emotional. beide charaktäre gehören sonst nicht zu meinen lieblingen, aber in der szene hätte ich beide am liebsten in den arm genommen und hätte sie eigenhändig zu lindsay und gus gebracht.
am ende hätte mel doch mitgehen können, warum hat die es dann nicht gemacht?? wollte sie nicht sehen, wie brian sich um gus kümmert oder wollte sie lindsay und brian nicht zusammen sehen und somit ihre eifersucht im vorne herein schon bremsen???



und auch deinen letzten punkt unterstütze ich, sunny. mir macht es überhaupt nichts aus, wenn brian und justin mal in den hintergrund rücken. sonst wäre die serie auch nicht so abwechslungsreich. ich finde es auch sehr wichtig, die anderen charakter tiefgründiger zu zeigen. und die emmet-storyline fand ich, wie schon gesagt vom prinzip her in ordnung, aber halt sie hätte imo anders erzählt werden können, damit so ein ernstes thema nicht in die vollkommene lächerlichkeit gezogen wird, so kam es mir nämlich letzten endes vor.


"HEROES"

JESSICA OR NIKI?

57

Mittwoch, 15. März 2006, 11:05

:D Ich fand diese Folge gut.
Vielleicht nicht die Beste, aber in vielen Punkten sehr wichtig, witzig und an manchen Stellen auch wieder sehr traurig.

Zuerst mal Emmet und der Cybersex :rolleyes: Oh Gott, Männer! Macht ihr sowas wirklich?
Ich als Frau kann diese Teil von vorneherein nicht ernst nehmen, und trotzdem fand ich es herrlich witzig, surrealistisch und sicher etwas, was man aus einer 08/15 Serie nicht gewohnt ist.
Das der anderen Typ auch ganz anders war als seine Beschreibung, ist doch schon quasi klassisch.
Die Szenen mit Ted fand ich besonders lustig und wenn Emmet ihn dann als "gnadenloser Top" befiehlt, den Typen anzusprechen, enthält das auch eine tiefere Botschaft. Ted neigt nämlich dazu, sich schlechter zu machen als er ist.

Was Michael betrifft, er hat halt wenig Selbstbewußtsein.
Und wer sich selber nicht liebt, kann es auch nicht verstehen, wenn andere ihn lieben.

Die Szene mit Davids Freunden ist herrlich. Sie sind ziemlich überheblich und völlig auf ihre Welt fixiert.
Und wenn Michael dann einen von ihnen wiedererkennt, zieht er ihn quasi auf sein Niveau.
Das er vielleicht noch etwas "Mikey-liger" ist als sonst, liegt sicher daran, daß er nervös ist und ohnehin doch ständig Angst hat, er wäre nicht gut genug für David.
Deshalb übt er auch vorher und will eben nicht er selber sein. Er kommt halt aus einer ganz anderen Welt wie David.

David tat mir direkt leid, wie der dann so etwas hilflos am Tisch saß, ich hätte mir aber gewünscht, daß er gegenüber seinen Freunden etwas mehr Partei für Michael ergreift.

Michaels Job würde ich übrigens nicht überbewerten. "Learning by doing" sage ich da nur und Kunden den Weg in die Damenhygiene-Abteilung zu weisen ist doch etwas anders als über Europa-Reisen zu sprechen. ;)

Justins Verhalten beim Benimm-Unterricht fand ich göttlich, wie er da so mit was ganz anderem beschäftigt ist und quasi mit links das beherrscht, was Michael zum Verzweifeln bringt.
Naja, er kommt halt aus "gutem Elternhaus", wo man es sich leisten kann, seine Kinder auf eine Privatschule zu schicken.
Ich denke, Justin wollte helfen, aber daß er Michael gleichzeitig zeigen kann, daß er nicht in allen Dingen ein dummer Junge ist, war ein willkommener Nebeneffekt.

Und nun zu den Vater-Sohn-Beziehungen.

Bei dem Telefonat mit seiner Mutter wird deutlich, wie sehr Justin unter der Situation leidet. Sein Vater ist, um es mal klar auszudrücken, ein homophobes Arschloch, und trotzdem liebt Justin ihn, weil er sein Vater ist.
Ich denke, deshalb kann er Brian auch nicht verstehen, daß dieser - zumindest nach außen hin - diese "Scheißegal"-Masche drauf hat.

Sunshine hat da völlig recht. :y :y :y

Justins Einmischung ist sehr emotional und er ist offensichtlich entsetzt, was Brian da vor hat.
Und ich finde es gut, daß er das tut, auch wenn es ihn vielleicht nichts angeht.
Würdet Ihr wortlos zusehen, wenn Eurer Liebster dabei ist, einen nach Eurer Meinung schwerwiegenden Fehler für die Zukunft zu begehen. ?(
Insbesondere da Justin wahrscheinlich auch am ehesten in der Lage ist, sich mal in Gus zukünftige Gefühle hineinzuversetzen, daß ein Vater vielleicht mehr bedeutet als ein Samenspender.

Die Szene, wo Brian dann den Vertrag unterschreiben will, aber der Stift nicht funktioniert und dann Gus weint, als wolle er sagen: Papa, mach das nicht! und Brian sich umentscheidet, finde ich einfach klasse.
Und Brian hat Recht!

Genauso wie Melanie absolut Recht hat!
Die Szene im Krankenhaus zeigt sie so verletzlich, da möchte ich sie am liebsten in den Arm nehmen und knuddeln.
Hatte selber schon das "Vergnügen", unsere Große zweimal ins Kinderhospital bringen zu müssen, daß ist eine Scheiß-Situation.

Sie möchte nicht außen vorstehen und hat allen Grund für die Adoption.
Wahrscheinlich hat sie auch nicht damit gerechnet, daß Brian sich nach der Geburt so verhält, sondern eben seine "Scheißegal"-Masche durchzieht.

Beide haben also recht und die Welt ist eben nicht schwarz-weiß, es gibt keine einfachen Lösungen.

Und was Brian angeht: Blut ist dicker als Wasser und wir sind alle Kinder unserer Eltern.
Er hat doch gewisse Ähnlickeit mit seinem Dad: Beide sind keine Beziehungsmenschen, haben einen gewissen Hang zur Sucht.

Und wahrscheinlich ist ihm sein Dad nicht so scheißegal, wie er es gerne hätte.
Denn auch Wut oder Haß sind starke Gefühle.

Daß er dann besoffen bei Mikey auftaucht und der sofort weiß, was los ist, zeigt, wie eng ihre Freundschaft ist.
Und wie Brian dann da so weinend daliegt, zeigt, daß diese Vater-Sohn-Geschichte ihn doch sehr mitnimmt.
Danke an Cat71 für das Avatar!

58

Mittwoch, 15. März 2006, 12:11

@Marco

Leider ist es völlig egal, was Lindsay für das Beste hält - das Krankenhaus hat sich hier einfach auf die Rechtslage berufen und diese homophobe Vo.... hat das auch noch ausgenutzt. Sie durfte einfach nicht, weil die zwei nicht verheiratet sind (was ja auch nicht möglich ist) und weil Mel kein Sorgerecht hat. Mir hat mal jemand erzählt, das es in Deutschland auch solche Einschränkungen gibt. Also wenn wir ein schwules Pärchen nehmen und einer von ihnen einen schweren Unfall hat und auf der Intensivstation liegt, dann dürfen zwar die Angehörigen und die Freundin des Freundes (bei einem Hetero-Paar) dort mit rein, aber nicht der schwule Freund. Ob das jetzt nach der Homo-Ehe anders ist, weiß ich leider nicht.


@alle

Ich höre hier immer, das Brian sooo viele Gefühle hat. Das mag ja alles sein, aber wenn er die nur zeigen kann, wenn er einen im Tee hat. :rolleyes: Das sieht mal leider im wahren Leben nur zu oft...da können die Kerle die größten Arschlöcher sein und immer kräftig verbal draufhauen - aber wenn sie getrunken haben, heulen sie wie kleine Jungs. Also darauf kann ich verzichten, weil das für mich ein Zeichen von Schwäche ist.

Marco

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59

Mittwoch, 15. März 2006, 12:28

Zitat

original von dexxeleven
@Marco
Leider ist es völlig egal, was Lindsay für das Beste hält - das Krankenhaus hat sich hier einfach auf die Rechtslage berufen und diese homophobe Vo.... hat das auch noch ausgenutzt. Sie durfte einfach nicht, weil die zwei nicht verheiratet sind (was ja auch nicht möglich ist) und weil Mel kein Sorgerecht hat. Mir hat mal jemand erzählt, das es in Deutschland auch solche Einschränkungen gibt. Also wenn wir ein schwules Pärchen nehmen und einer von ihnen einen schweren Unfall hat und auf der Intensivstation liegt, dann dürfen zwar die Angehörigen und die Freundin des Freundes (bei einem Hetero-Paar) dort mit rein, aber nicht der schwule Freund. Ob das jetzt nach der Homo-Ehe anderes ist, weiß ich leider nicht.



das ist doch mal wieder so typisch für die gesellschaft. es ist egal, ob man jemanden liebt, wenn man nicht dem "standard" entspricht, wird man sofort benachteiligt. so was macht mich richtig traurig, aber auch wütend, weil man so was ganz einfach ändern könnte. aber kein politiker traut sich, dieses thema anzusprechen, um nicht selber als schwul zu gelten. das finde ich echt mies. politiker sollen doch das GANZE volk vetreten. doch scheint es mir eher so, als wenn nur das "normale" volk vertreten wird. :(

wenn man einen partner hat, kann man denn nicht schon vorher ein schreiben hinterlassen, das besagt, das der partner einen im krankenhaus auf der intensivstation besuchen darf? das müsste doch möglich sein. das wäre nur menschlich gerechtfertigt in meinen augen.
und was ist, wenn man außer seinem partner niemanden hat? soll man dann einsam auf der intensivstation verrecken, weil der freund nicht das recht hat, einem beizustehen?? *es einfach nicht verstehen kann* :cry:cry:cry:cry

haltet mich jetzt ruhig für überdreht, aber so was geht mir einfach zu nahe. :O



Zitat

@alle
Ich höre hier immer, das Brian sooo viele Gefühle hat. Das mag ja alles sein, aber wenn er die nur zeigen kann, wenn er einem im Tee hat. Das sieht mal leider im wahren Leben nur zu oft...da können die Kerle die größten Arschlöcher sein und immer kräftig verbal draufhauen - aber wenn sie getrunken haben, heulen sie wie kleine Jungs. Also darauf kann ich verzichten, weil das für mich ein Zeichen von Schwäche ist.



ich verstehen dich nicht so ganz, daher habe ich eine frage diesbezüglich.

würdest du damit nicht zurecht kommen, wenn dein freund schwächen hätte und diese auch offen zeigen würde?

ich meine, jeder mensch hat doch irgendwo schwächen. und ich zeige meine schwächen auch oft. ich versuche gar nicht den starken zu markieren, das wäre dann nämlich nicht ich selber, ich würde mich selber belügen.

aber ich lese jetzt aus deinem beitrag, dass du menschen mit schwächen nicht in ordnung findest. kannst du mich bitte aufklären, was du mit deinem beitrag genau sagen willst?

und das brian seine gefühle rausgelassen hat, zeigt nur mal wieder, dass auch der größte macho innerlich nur ein "waschlappen" ist, der angst hat, verletzlich zu werden.
wenn jemand versucht seine schwache seite zu unterdrücken, habe ich solange nichts dagegen, bis er sich über gefühlsausbrüche anderer beschwert und sagt, ihm selber würde nichts so nahe gehen, dass er weinen müsste.


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JESSICA OR NIKI?

60

Mittwoch, 15. März 2006, 12:36

@Marco

Das hast du wirklich falsch verstanden. Ich finde Menschen mit Schwächen großartig und es wäre ja auch schlimm, wenn niemand welche hätte. Aber wie du selbst erkannt hast, ist dieser Brian nix weiter als ein "Waschlappen". Ich finde es jämmerlich, wenn er den arroganten Macho raushängen lässt, um seine Verletzlichkeit und seine Gefühle zu verstecken. Was soll ich beziehungstechnisch mit einem Mann anfangen, der nur Gefühle zeigt, wenn er getrunken hat? Aber wie ich die Serie kenne, wird seinem Vater und "seiner schweren Kindheit" die ganze Schuld in die Schuhe geschoben...und unser Brian steht mal wieder als Held da. :rolleyes:

Ihr merkt also, das ich immer noch ein Problem mit Brian habe. Und ich verstehe auch immer noch nicht, das Justin treudoof hinter ihm herläuft. Gerade jetzt, wo Justin nicht mehr im Elternhaus lebt und Abneigung durch seinen Vater erfahren hat, sehnt man sich doch nach Liebe und Geborgenheit. Was um alles in der Welt macht er dann bei Brian? Dieser ewige anmaulende Unterton und dieses oberflächliche abwertende Getue würde mir dermaßen auf den Geist gehen...da nützt es mir auch nichts, wenn er ein Sex-Gott ist. :P

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