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Sexuelle Ausrichtung: sag ich nicht

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Donnerstag, 29. September 2011, 21:41

Zitat

by the way, ist vielleicht nur mir aufgefallen, aber justin ist
zurückgezogen und hat den kopf weggedreht, als dieser junge ihn küssen
wollte. dann wollt sich dieser junge anziehen und justin bat ihn zurück
um "die erste nacht" für den trick etwas "mennschlicher" zu gestalten.



korrekt fand ich die ziemlich heftige abfuhr auch nicht die er dem
jungen mann dann gegeben hat dann auch nicht, und wohl gefühlt hat er
sich auch nicht dabei, das sah man an den blicken und an den
gesichtsaudrücken. aber ich kann sie verstehen, denn er hat seine
eigenen regeln gebrochen und wollte die damit korrigieren und
wiederherstellen.

So sehe ich das auch. Ich denke, Justin hat die ganze Szene an sein eigenes erstes Mal erinnert. Er hatte Angst, er hat sich einem fremden Menschen ausgeliefert genauso wie Eric. Eigentlich hat er die Regeln einhalten wollen und Eric zurückgewiesen und ihm auch gesagt, dass nichts läuft, darauf hat Eric dann traurig verzweifelt reagiert. Man sieht Justin dann geradezu seufzen, überlegen und ihn dann doch nochmal zurückrufen, wohl um sein erstes Mal nicht gleich als riesen, eiskalte Enttäuschung und Desillusionierung enden zu lassen. Wahrscheinlich erinnert er sich da eben auch an sein erstes Mal, und wie es war danach von Brian abgewiesen zu werden. Deshalb der Kuss. Es war ein zärtlicher Kuss und hatte meiner Meinung nach nichts sexuelles. Eher etwas versöhnendes, tröstendes.
Dann kommt natürlich das schlechte Gewissen wegen dem Regelbruch, Brian durchschaut ihn und Justin ist wohl sauer auf sich selbst.
Als dann auch noch Eric wieder vor ihm steht hat er natürlich ein Problem. Er weiß ja ganz genau, dass er ihm das was Eric will nicht geben kann und nicht geben will, und wegen ihm hat er die Regeln gebrochen. Klar ist das was folgt heftig. Ich denke er versucht ihn damit einfach klar zu machen, dass es nichts wird, dass er sich nicht an ihn hängen soll.
Ich denke er redet dabei eher mit sich selbst und mit Brian als mit Eric. Ihr kennt das bestimmt, wenn man sich selbst was einredet um sich etwas zu beweisen...
Das hatte nichts zu bedeuten, er war nur Sex, verschwinde aus meinem Leben... es ist das was Brian von Justin laut den Regeln hätte erwarten können... und da Justin sie gebrochen hat ist er jetzt im Nachhinein besonders gründlich. Jemand der weiß, dass er einen Fehler gemacht hat und das jetzt völlig übertrieben wieder ausbügeln will. Das Gewissen sozusagen wieder reinzuwaschen, nicht mit Seifenlauge sondern mit Ätznatron. Das tut weh. Und zwar nicht nur Eric.
Man sieht, dass es Justin selbst weh tut ihn so abzuweisen. schließlich weiß er wie schmerzhaft das ist und wie verzweifelt er damals war. Das kann man an seinem Gesichtsausdruck nachdem Eric weg ist, deutlich zu sehen.
"You kissed me in front of everybody?"
"Yeah, you should have been there"


All the way from
"Do anything, say anything, fuck anything."
to
"I would give him anything, I would do anything, I'd be anything... to make him happy.


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