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Sexuelle Ausrichtung: sag ich nicht

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141

Sonntag, 22. Februar 2009, 20:04

Die Folge fand ich auch wirklich gut. Vielleicht ist es die Beste der zweiten Staffel, aber da bin ich mir nicht wirklich sicher. Aber irgendwie kann ich mich nicht mit Ethan anfreunden. Er wirkt ziemlich überheblich und zu sehr selbstsicher. Schade, dass es mit Brian und Justin aus ist. Warum kann Brian nicht einfach zu seinen Gefühlen stehen und vielleicht mehr aus der Beziehung rausholen?
Die Rageparty war auch perfekt inszeniert. Was ich aber nicht begreifen kann ist die angehende Beziehung zwischen Emmet und Ted. Ich hoffe, dass daraus nichts wird, denn die zwei sollen nicht ihre Freundschaft aufs Spiel setzen.

Spooky

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142

Dienstag, 25. Mai 2010, 17:01

Hab die Folge gestern gesehen und bin immer wieder überrascht, wie blind Justin eigentlich ist. Ich meine, er ist jetzt schon eine ganze Weile mit Brian zusammen, hört von allen Seiten, dass Brian ihn liebt und es nur nicht sagen kann und dann wirft er sich diesem "Jüngelchen" an den Hals, der ihm scheinbar in einer Endlosschleife versichert, wie sehr er Justin liebt und dann, bei der kleinsten Unstimmigkeit, lässt er ihn ziehen? Und er weiß sehr genau, wohin Justin geht. Ich versteh das nicht. Außerdem scheint es, dass Justin in seiner Beziehung zu Ethan die Rolle von Brian übernimmt, er sagt Ethan nie die berühmten 3 Worte, die er von Brian immer so vermisst.

Eine sehr starke Folge, mit starken Momenten und einem unglaublich verletzlich wirkendem Brian. Besonders die Szene im Bett, als Justin nach dem Krach mit Ethan zu ihm zurückkommt und sich zu ihm legt. Eine meiner Lieblingsszenen und Brian tut mir sooo leid. Justin kommt zwar zurück, aber beide wissen eigentlich da schon, dass es vorbei ist. Warum also sollte sich Brian dann wie ein Mönch verhalten? Er kann machen was er will. Was erwartet Justin? Dass Brian auf ihn wartet? Nee, Justin benimmt sich arrogant und selbstverliebt und ich hasse ihn so.

Ich freu mich schon auf die 3. Staffel, die ich vermutlich am Montag anfangen werde...

Der Besitz macht oft weniger glücklich, als der Wunsch nach dem Besitz...

MyOnlySunshine

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143

Dienstag, 25. Mai 2010, 20:35

Also ich oute mich hier ganz klar mal: Team Justin!
Fürs Protokoll, ich finde es nicht gut, dass Justin nicht die Wahrheit sagt, sondern Brian hintergeht. Das ist ein absolutes NoGo und unfair. Ich glaube aber, ich hätte mehr Mitleid mit Brian, wenn mir Justin nicht so schrecklich leid täte und ich ihn nicht so gut verstehen könnte.

Klar wissen wir alle - auch Justin ("in his way") - das Brian Justin liebt, aber leider behandelt er ihn ab der 2.16 ziemlich respektlos und ignorant, wie ich finde.
Es braucht kein "I love you" um bisschen mehr auf die Bedürfnisse des Partners einzugehen (und Brian selbst bezeichnete sich als solcher).

Justin ist in Staffel 2 nicht mehr der gleiche wie in Staffel 1. Das Bashing hat viel verändert. Er ist ziemlich verunsichert und er sehnt sich nach Aufmerksamkeit und Zuwendung. Sobald Brian hier reagiert, strahlt Justin wie ein Honigkuchenpferd (Geburtstag ... bevor er die Überraschung sieht; Vermont... bevor er einfach stehengelassen wird; Rage-Party... bevor er Brian im Darkroom findet), aber er wird durchweg nur ausgebremst und stehengelassen - richtiggehend gedemütigt.

Ethan ist absolut unwichtig in dieser Entwicklung, es hätte jeder x-beliebige sein können, der mit bisschen mehr Feingefühl als Brian an Justin rangeht. Es war auch von Anfang klar, dass Ethan nur Ersatzmann ist, weil er Justin das gibt, was Brian nicht geben konnte - oder wollte, wie er sagt. Nichts desto trotz, hab ich's Justin gegönnt, dass er mal zur Ruhe kommt und einfach jemanden hat, der ihn betütelt und nicht ewig so kompliziert und launisch ist.

Auch muss man bedenken, dass wir als Zuschauer sehr sehr viel mehr sehen und wissen als Justin. Weil Justin weiß nicht, dass Brian jede Nacht im Krankenhaus war. Er weiß nicht, dass Brian vor dem Blumenhändler stand, die Rosen schon in der Hand (Gott sei Dank hat er sie nicht gekauft). Er weiß nicht, dass Brian mit einem "SUNSHINE, Your PARTNER became Partner" nach Hause kam. Er weiß nicht, wie verletzt Brian war als niemand zu Hause war. Also kann er nicht darauf reagieren und wir können ihm das auch nicht vorwerfen.

Ich finde es extrem schade, dass Brian total dicht macht nach Vermont. Auch hab ich nie verstanden, warum er Justin nicht einfach erzählt hat, warum er unbedingt nach Chicago fliegen muss, dass sein Job auf dem Spiel steht. Da hätte er sich nu wahrlich keinen abgebrochen mit und ich denke, dann hätte Justin das auch verstanden. Aber so hat er ihn einfach stehenlassen, ohne Erklärung. Was sollte Justin da denken, außer dass irgendein Kunde wichtiger ist als er und dass das ganze Gerede über eine Woche zu zweit nur Gerede war?

Also, am Ende von Staffel 2 wie gesagt: Team Justin!
Am Anfang von Staffel 3 hingegen tat mir Brian dann durchaus leid.

Spooky

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144

Mittwoch, 26. Mai 2010, 10:15

Eine tolle, ausführliche Antwort. Auch wenn ich nicht mit allem einverstanden bin und es als "Ausrede" ansehe, so kann ich aber gut nachvollziehen, wieso du all das so siehst, wie du es siehst. Die Beispiele waren sehr gut gewählt. Ich weiß nicht, wie oft du die einzelnen Folgen schon gesehen hast. Vielleicht sollte ich damit nochmal neu anfangen und aufmerksamer hinschauen. Und ich gebe zu, dass ich eindeutig hinter Brian stehe und dadurch wahrscheinlich mein Blick vernebelt ist, und das als meine "Ausrede" benutze, ihn zu beschützen.

Hin und wieder, es kommt immer auf meine eigene emotionale Lage an, kann ich Brian und sein Verhalten sehr gut verstehen. Er kennt das alles nicht; Vertrauen zu haben, wirklich offen zu sein mit allem was ihm bewegt, ist für ihn vermutlich sehr mit dem Begriff 'Schwäche' belegt. Und sobald man anderen zeigt, dass man schwach ist, zeigt man seinen wunden Punkt, mit dem man durchaus gepisackt werden kann. Und wer will schon immer und immer wieder auf eine bestimmte Situation/Reaktion/Aussage gestoßen werden, die man selbst gern vergessen würde.

Es gibt genug Menschen, die ihre Gefühlswelt hinter dicken Mauern verbergen und das sexuelle Bedürfnis nur als Ventil benutzen, Liebe und Zuneigung aber nicht zugeben können oder wollen.
Es gibt genug Menschen, die vor ihren eigenen Eltern nicht zugeben können, dass sie eine "Beziehung" haben, weil das bedeutet, dass sie Sex haben, Das wiederum ist ihnen unangenehm, obwohl sie sicher wissen, dass den Eltern klar sein muss, dass man, auch wenn man allein ist, Sex hat. Aber ich schweife ab. Was ich sagen will, ist, dass Brians Verhalten eigentlich nachvollziehbar ist, wenn auch nicht wünschenswert.

Ich verstehe auch Justins Seite, die indirekt Brian vor eine Entscheidung stellt, "Gib uns eine Chance auf mehr oder ich suche mir jemanden, mit dem ich diese Chance bekomme".

Was ich auch überhaupt nicht leiden kann, ist, dass Michael sich dort einmischt. Wieso kümmert er sich nicht um seinen eigenen Sch.....?

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Spooky« (26. Mai 2010, 10:20)


MyOnlySunshine

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145

Mittwoch, 26. Mai 2010, 12:45

Bleib mir bloß weg mit Michael! Den hab ich ja sowas von gefressen in dieser ganzen Story! :(
Seitdem konnte ich die Michael/Justin Szenen auch nicht mehr wirklich genießen... für mich ist Michael - bezüglich Justin - ein selbstgerechter, verlogener Heuchler.

Zu Brian. Wie gesagt, ich finde es nicht in Ordnung, dass Justin ihn so hintergeht. Das ist nicht fair und egal wie ignorant und verletzend Brian sein kann, das rechtfertigt keine Lügerei und keinen Betrug. Daher gestehe ich Brian auf jeden Fall Enttäuschung und Wut zu, nur leider zeigt er die nicht. Ich finde es auch sehr interessant (das ist der falsche Thread), dass man irgendwie das Gefühl bekommt, dass Brian Justin - nachdem dieser gelogen, betrogen und ihn verlassen hat - noch mehr zu lieben scheint, als vorher.

Was mich an der ganzen Sache stört sind nicht die Mauern, sondern die Ignoranz. Die Mauern waren immer da und trotzdem war Brian bis zur 2.15 ja der reinste Puderzucker in Sachen Beziehung. Im Vergleich zu Staffel 1 war das ja ne Wandlung die keiner erwartet hätte.

Und deswegen verstehe ich auch nicht, wie er Justin so konsequent ignorieren kann ab der 2.16. Und nicht nur das, er redet auch nicht, er tut einfach gar nichts, er lässt Justin einfach stehen. Und nach einer Weile fand ichs einfach nur noch traurig mitanzusehen, wie Justin bettelt und bittet und nichts bekommt und bis zum Schluss wartet und hofft, weil ja ganz klar ist, dass er Brian liebt und ihn im Grunde auch nicht verlassen will, aber einfach irgendwas braucht, woran er noch glauben kann und es nicht bekommt.

Ich hatte auch immer ein wenig das Gefühl am Ende von Staffel 2, dass Brian das ganze nicht ernst nimmt. Sprich, dass er denkt, wenn Justin geht - und das erwartet ja irgendwie - dann kann er einfach wieder zurück zu seinem alten Leben, zu dem Leben bevor Justin kam. Fand ich ziemlich naiv, aber vermutlich funktionierte die Ignoranz deswegen auch so gut.

Und die brauchten diese Trennung auch - und zwar beide!!

Spooky

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146

Montag, 31. Mai 2010, 13:36

Bleib mir bloß weg mit Michael! Den hab ich ja sowas von gefressen in dieser ganzen Story! :(
Seitdem konnte ich die Michael/Justin Szenen auch nicht mehr wirklich genießen... für mich ist Michael - bezüglich Justin - ein selbstgerechter, verlogener Heuchler.

Danke. Das sehe ich ganz genauso.
Ein kleiner Abstecher in die 3. Staffel sei mir gestattet, denn hier zeigt sich auch wie doppelzüngig Michael manchmal ist. Dort gibt es in einer der ersten 5 oder 6 Folgen die Bemerkung von ihm, dass er sich nie vorstellen könne, mit seinem besten Freund zu schlafen. Emmett reagiert da ziemlich gut, in dem er in einem sarkastischen Ton sagt "Ach wirklich?!" und jeder weiß, dass er auf Michaels größtes Problem anspricht, nämlich dessen unerfüllter Liebe zu Brian. Aber zurück zur eigentlichen Thematik.

Zu Brian.
...Und nicht nur das, er redet auch nicht, er tut einfach gar nichts, er lässt Justin einfach stehen. Und nach einer Weile fand ichs einfach nur noch traurig mitanzusehen, wie Justin bettelt und bittet und nichts bekommt und bis zum Schluss wartet und hofft, weil ja ganz klar ist, dass er Brian liebt und ihn im Grunde auch nicht verlassen will, aber einfach irgendwas braucht, woran er noch glauben kann und es nicht bekommt.

Ich habe bei diesem Verhalten beinahe den Eindruck, Brian schiebt Justin absichtlich weg. Warum auch immer. Vielleicht aus dem Grund, weil er Angst hat, was wird, wenn Justin irgendwann geht und um den Bruch und den Schmerz dann nicht all zu groß werden zu lassen. Generalprobe sozusagen. Und als es dann tatsächlich passiert, kämpft er nicht einmal. Er lässt ihn einfach ziehen, als wolle er uns sagen "ich habe es gewusst, also 'what is the bloody point?'

Und die brauchten diese Trennung auch - und zwar beide!!

Das denke ich im Nachhinein auch, denn beide erkennen erst im Nachhinein, was sie aneinander hatten.

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MyOnlySunshine

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Montag, 31. Mai 2010, 14:51

Vielleicht sollten wir mal zur 3.01 weitergehen :D
Ich mach das mal, kannst ja nachkommen.

Spooky

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148

Montag, 31. Mai 2010, 15:35

Klar doch. :)

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Kinnetik

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149

Donnerstag, 8. Juli 2010, 17:26

Also ich oute mich hier ganz klar mal: Team Justin!
Fürs Protokoll, ich finde es nicht gut, dass Justin nicht die Wahrheit sagt, sondern Brian hintergeht. Das ist ein absolutes NoGo und unfair. Ich glaube aber, ich hätte mehr Mitleid mit Brian, wenn mir Justin nicht so schrecklich leid täte und ich ihn nicht so gut verstehen könnte.

Klar wissen wir alle - auch Justin ("in his way") - das Brian Justin liebt, aber leider behandelt er ihn ab der 2.16 ziemlich respektlos und ignorant, wie ich finde.
Es braucht kein "I love you" um bisschen mehr auf die Bedürfnisse des Partners einzugehen (und Brian selbst bezeichnete sich als solcher).

Justin ist in Staffel 2 nicht mehr der gleiche wie in Staffel 1. Das Bashing hat viel verändert. Er ist ziemlich verunsichert und er sehnt sich nach Aufmerksamkeit und Zuwendung. Sobald Brian hier reagiert, strahlt Justin wie ein Honigkuchenpferd (Geburtstag ... bevor er die Überraschung sieht; Vermont... bevor er einfach stehengelassen wird; Rage-Party... bevor er Brian im Darkroom findet), aber er wird durchweg nur ausgebremst und stehengelassen - richtiggehend gedemütigt.

Ethan ist absolut unwichtig in dieser Entwicklung, es hätte jeder x-beliebige sein können, der mit bisschen mehr Feingefühl als Brian an Justin rangeht. Es war auch von Anfang klar, dass Ethan nur Ersatzmann ist, weil er Justin das gibt, was Brian nicht geben konnte - oder wollte, wie er sagt. Nichts desto trotz, hab ich's Justin gegönnt, dass er mal zur Ruhe kommt und einfach jemanden hat, der ihn betütelt und nicht ewig so kompliziert und launisch ist.

Auch muss man bedenken, dass wir als Zuschauer sehr sehr viel mehr sehen und wissen als Justin. Weil Justin weiß nicht, dass Brian jede Nacht im Krankenhaus war. Er weiß nicht, dass Brian vor dem Blumenhändler stand, die Rosen schon in der Hand (Gott sei Dank hat er sie nicht gekauft). Er weiß nicht, dass Brian mit einem "SUNSHINE, Your PARTNER became Partner" nach Hause kam. Er weiß nicht, wie verletzt Brian war als niemand zu Hause war. Also kann er nicht darauf reagieren und wir können ihm das auch nicht vorwerfen.

Ich finde es extrem schade, dass Brian total dicht macht nach Vermont. Auch hab ich nie verstanden, warum er Justin nicht einfach erzählt hat, warum er unbedingt nach Chicago fliegen muss, dass sein Job auf dem Spiel steht. Da hätte er sich nu wahrlich keinen abgebrochen mit und ich denke, dann hätte Justin das auch verstanden. Aber so hat er ihn einfach stehenlassen, ohne Erklärung. Was sollte Justin da denken, außer dass irgendein Kunde wichtiger ist als er und dass das ganze Gerede über eine Woche zu zweit nur Gerede war?

Also, am Ende von Staffel 2 wie gesagt: Team Justin!
Am Anfang von Staffel 3 hingegen tat mir Brian dann durchaus leid.



Oh ja, ich sehe das genauso. Du hast das alles sehr gut getroffen. Dass Justin nicht die Wahrheit sagt, fand ich auch nicht gut, aber ich konnte ihn bis zu einem gewissen Punkt sehr gut verstehen. Und mit tat Justin mehr als einmal leid. Der Zuschauer hat eben mehr gesehen als Justin.


By Larry Murray: "Sitting in the dark of the Unicorn watching Harrison unleash his monologue literally took my breath away."
The great Randy Harrison...<3


Sig and Ava by Tanja :bussi:

Spooky

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150

Mittwoch, 14. Juli 2010, 14:06

Oh ja, ich sehe das genauso. Du hast das alles sehr gut getroffen. Dass Justin nicht die Wahrheit sagt, fand ich auch nicht gut, aber ich konnte ihn bis zu einem gewissen Punkt sehr gut verstehen. Und mit tat Justin mehr als einmal leid. Der Zuschauer hat eben mehr gesehen als Justin.

Was meinst du denn damit? Was hat Brian denn hinter Justins Rücken getan, was er nicht auch in seiner Anwesenheit getan hat/hätte? Ich stimme dem zu, dass Brian kein einfacher Charakter ist und dass er Justin keinen Ponyhof versprochen hat, wissen wir auch alle, aber was habe ich noch nicht gesehen?

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MyOnlySunshine

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151

Mittwoch, 14. Juli 2010, 15:04

"hinter seinem Rücken" klingt ja beinahe bösartig :D
Es geht mehr darum, dass Brian Gefühle gezeigt hat - immer dann, wenn Justin nicht da war. Sobald Justin da war, wurden entweder Lektionen erteilt oder gar keine großen Gefühle offenbart. Und so dümpelte das ganze dann für Justin in Demütigungen.

1. Jede Nacht im Krankenhaus (hat er Justin nie erzählt)
2. Blumen kaufen (hat nie einer erfahren)
3. "Sunshine, your partner made partner" - klar, wäre vor Justin gewesen, hat Justin aber nie gehört und danach auch nie wieder!
4. 2 x mal gabs die lektorischen "Sieh her, ich ficke wen ich will, es interessiert mich nen Scheiß wie's dir dabei geht"
5. Vor Michael im Krankenhaus als er über die Tage spricht in denen sie nicht wussten, ob Justin überlebt...
6. Der Blick als Justin fragt "Would you care if I wasn't" ist ein ganz anderer als der, den Justin sieht sobald Brian ihn loslässt.
7. "Did you miss me?" - gefühlte 10 x und die Antwort? Ein unsensibler Pfosten-Fick
8. Der Stricher zum Geburtstag
9. Das (liebevoll) vorbereitete Picknick für 1 (!!) Abend zu Hause, einfach abgeschmettert, scheiß drauf was Justin wollte/brauchte

Und als Brian dann endlich mal was gezeigt hat - mehr oder weniger - in der 2.20, als Justin nachts heimkommt und er einfach die Bettdecke hebt und ihn festhält, hab ich nur noch gedacht "too little, too late".
Sowas hätte viel viel früher kommen müssen!

Kinnetik

Randy Harrison - addicted

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152

Mittwoch, 14. Juli 2010, 16:57

Danke, MyOnlySunshine. :bussi:

Ich hätte das nicht besser ausdrücken können. :D

@Spooky

Genau wie eben beschrieben wurde, sehe ich das auch. Und ich meinte auf keinen Fall, Brian hätte etwas hinter Justins Rücken getan. Nee, da war er frei weg.
Ich meinte nur, dass Justin nicht das gesehen hat, was der Zuschauer von Brian gesehen hat.


By Larry Murray: "Sitting in the dark of the Unicorn watching Harrison unleash his monologue literally took my breath away."
The great Randy Harrison...<3


Sig and Ava by Tanja :bussi:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinnetik« (14. Juli 2010, 17:05)


MyOnlySunshine

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153

Donnerstag, 15. Juli 2010, 09:22

Genau. Und das ist auch der Grund, warums mir so schwer fällt, Justin die Vorwürfe zu machen, die er vielleicht verdient hat (er hat die Regeln gebrochen, betrogen und gelogen und das ist alles nicht in Ordnung), weil der hat nicht das gleiche gesehen wie ich. :no:

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