@silbo
Aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass Brians Scherz "Was meinen Sie? Dass Sie nicht daneben pissen sollen?" nicht so richtig bei denen ankam, als er von Stockwell und seinen Beratern gefragt wird, was er ihm auf der Toilette erzählt hat
Brian hat im Original nicht gesagt, dass er nicht daneben pissen soll (fände ich auch ein wenig ordinär in Gegenwart von Stockwell), sondern, dass er nicht vergessen soll zu spülen.
@Woody
Nun wissen wir auch alles über den Namensursprung. Ich hab mich dann an den Kopf geklatscht und mich erinnert, dass Justin dieses Wort in Bezug auf Brian ja auch mal benutzt. Trottel ich.
Ich hab immer gesagt, Brian hat keine Moral und da passt doch der „Nihilist“ wie die Faust aufs Auge. Klar sind keine Prinzipien haben auch ein Prinzip. Und es gibt’s da noch den Müll, den er für seine Prinzipien hält und die er rund um die Uhr von sich gibt, um sie am nächsten Tag zu brechen – wenigstens für Justin.
Ich glaube, Brian interessiert sich schon für Politik, ist aber müde, dieses idiotische Spiel mitzumachen, wie er ja deutlich erklärt hat. Ich glaube, in seinem Job ist es geradezu unerlässlich, sich für Politik, Gesellschaft, Kunst, Mode, VIP’s und anderen Kram zu interessieren sonst wäre er ein schlechter Werbefachmann. Wie ich in meinem vorherigen Post schon sagte, ist es ihm egal, wer die Wahl gewinnt weil sich hinterher alle als die selben Ignoranten entpuppen.
Gemeinwohl = nun ja. Ich sag nur, auch ein Brian Kinney ist lernfähig.
Liebe = ich denke, er kann da einen scharfen Strich ziehen, was für ihn Liebe ist und was nicht. Er liebt Michael, Lindsay und seinen Sohn und das ist sicher die einzige Liebe die er für sich akzeptieren kann. Das andere ist nur die Befriedigung körperlicher Bedürfnisse.
Durchaus erstaunlich, dass Cowlip bzw. Gale es schaffen, durch einen Augenaufschlag oder ein Mundwinkelzucken im rechten Augenblick die Hoffnung der Gemeinde zu wachhalten, dass dieser verlorenen - verzeiht den Ausdruck: Seele noch zu helfen ist.
Was war jetzt an dem Satz nicht zu verstehen? Ich war immer davon überzeugt, dass Brians Seele noch zu retten ist, und das ist nicht zuletzt das Verdienst des Schauspielers. Ethan hat Brian doch ganz gut widerstanden für meinen Geschmack. Leider hat Brian auf alles immer eine smarte Antwort. Dass nichts nobles am Armsein ist, ist richtig, aber, wie du schon sagtest, es gereicht einem auch nicht immer zur Ehre, reich zu sein und nicht zu teilen. (Gestern hab ich doch gehört, dass Julia Roberts ja der größte Geizkragen unter den Promis ist was das Trinkgeld betrifft. Und man höre und staune, Justin Timberlake gibt meistens noch mal die Hälfte der Rechnung oben drauf. )
Eine Sternstunde der Dialogregie war hingegen die Unterhaltung zwischen Michael, Brian und Debbie im Diner.
Absolut. Ich hatte mich schon im Original gekringelt, aber die Übersetzung ist erste Sahne. Bravo Oliver. Und Buh, Karlo, für Brians grausige Tonlage gerade in der Endsequenz. Da stellen sich mir alle Nackenhaare auf.