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xbabs

queen of graphite

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81

Mittwoch, 14. Februar 2007, 19:58

Bin leider kein Experte. Aber ich glaub, so eine "Insemintation" wird nur in einer Arztpraxis gemacht, wenn die "Wunscheltern" Probleme mit dem Kinderkriegen haben. Dann wird die Frau mit Hormonen behandelt, genau der Eisprung abgepasst und dann bringt der Arzt die Spermien in die Gebärmutter.
Bei Mel ist ja wohl alles gesund. Also würd's auch so gehen. :D

82

Mittwoch, 14. Februar 2007, 20:09

Warum sollte es nicht auch so gehen wenn alles in Ordnung ist? Wenn man auf natürliche Weise ein Kind zeugt macht man das doch auch nicht unter ärztlicher Aufsicht... Denke also schon, dass es Möglich ist.

83

Mittwoch, 14. Februar 2007, 20:12

Zitat

Original von Niina
Warum sollte es nicht auch so gehen wenn alles in Ordnung ist? Wenn man auf natürliche Weise ein Kind zeugt macht man das doch auch nicht unter ärztlicher Aufsicht... Denke also schon, dass es Möglich ist.


Ja aber zuerst waren sie ja auch in der Praxis. Warum also nicht gleich Zuhause? Oder waren sie nur in dieser Klink um sein Sperma testen zu lassen? Das hat ja nun bekannterweiße nicht geklappt. Also haben sie das Sperma jetzt überhaupt erst testen lassen?

84

Mittwoch, 14. Februar 2007, 20:15

Vlt wars ja auch anfangs so geplant das dort machen zu lassen, aber sie hatten ja auch nicht mehr so viel Zeit und wer weiß warum auch immer, aber vielleicht konnten sie keinen weiteren Termin in der Praxis machen und deswegen wurde ihnen der Kram mitgegeben ?( Hmm... Gute Frage, nächste Frage...

Temptation

malus ursulus panneus

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85

Donnerstag, 15. Februar 2007, 00:23

Zitat

Original von BambusRegenSchauer

Zitat

Original von Niina
Warum sollte es nicht auch so gehen wenn alles in Ordnung ist? Wenn man auf natürliche Weise ein Kind zeugt macht man das doch auch nicht unter ärztlicher Aufsicht... Denke also schon, dass es Möglich ist.


Ja aber zuerst waren sie ja auch in der Praxis. Warum also nicht gleich Zuhause? Oder waren sie nur in dieser Klink um sein Sperma testen zu lassen? Das hat ja nun bekannterweiße nicht geklappt. Also haben sie das Sperma jetzt überhaupt erst testen lassen?


Generell ist das beim Arzt so das die nachprüfen, ob die Spermien zeugungstauglich sind, also muß der da eine Probe untersuchenlassen.
Willste den zeitlichen und vielleicht auch finanziellen Aufwand nicht betreiben und du hast einen Spender machste das halt so wie die beiden. Die Utensilien dafür findet man in jeder Haushaltswarenabteilung.

86

Donnerstag, 15. Februar 2007, 00:27

Entschuldigt, es ist spät, ich habe mir also nicht alle 5 Seiten durchgelesen.

Brian hat Ethan also ziemlich kaltschnäuzig die Meinung gegeigt (Entschuldigung, das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen :D .) und Ethan dazu gebracht, seine (glänzende) Karriere nicht für eine Jugendliebe wegzuwerfen.

Was immer Brians Grund ist, er ist richtig.

Wieso sollte diese Beziehung halten (vor allem, wenn Brian nicht an Beziehungen glaubt), wenn schon viele Ehen vor dem Scheidungsrichter landen. Und seht euch nur die vielen geschiedenen Männer und Frauen an, die dann sagen: Ja, hätt ich doch... nicht dies oder jenes aufgegeben...

Ethan hat sein ganzes Leben lang geübt. Er hat Geige gespielt, seit er laufen kann (überspitzt gesagt). Geübt, bis die Finger taub waren und geblutet haben.

Um auf der Straße zu spielen? Hallo?

Für was geht er zur Uni? Warum sollte er so verzweifelt auf dieses Stipendium hoffen?

Klar, er ist arm und er macht das Beste draus, aber er will sicherlich nicht für den Rest seines Lebens arm bleiben. Er arbeitet so hart, um irgendwann die größten Konzertsäle der Welt zu füllen. Um irgendwann mit den besten Musikern der Welt zu arbeiten. Um irgendwann viele CDs zu verkaufen und eben den Lohn für all seine harte Arbeit zu kassieren.

Er spielt nicht ehrenamtlich.

Und jetzt hat er die Möglichkeit, endlich Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Gerade, wo er dieses ersehnte Stipendium nicht bekommen hat.

Ernsthaft: Wie viele Chancen darf man vergeuden? Darf man eine vergeuden?

Immerhin kann sich ja auch Justin eines Tages entlieben. Und dann?

Und Brian sagt auch: Sie wollen, dass du ihr Spiel spielst. Spiel es zu deinem Vorteil.

Was immer Brians geheimstes Motiv sein mag, er hat Recht.

Das Justin darüber nicht erfreut ist und er auch nicht wieder "ins Verborgene" abtauchen will, ist klar. Dass er wütend auf Brian ist, ist auch klar. Aber bei Licht betrachtet, wird Justin einsehen, dass er nicht von Ethan verlangen kann, alles aufzugeben für das er seit frühester Kindheit gearbeitet hat.

(Für Ethans Großvater ist das freilich auch ein Triumpf, denn er hat die Nazis überlebt, sein Talent an seinen Enkel vererbt und ihn gelehrt, was er kann. Für Ethans Großvater muss dieser Erfolg eine unglaubliche Befriedigung sein, dass es in dieser Welt ein klein wenig Gerechtigkeit gibt. Aber das ist jetzt zu OT.)

Wie auch immer: Egal, wie die Justin/Ethan-Beziehung weitergeht, Brian ist nicht schuld daran. Wieso auch. Sie würde Bestand haben oder in die Brüche gehen - so oder so.

Und ich habe hier mehrmals gelesen, dass Ethan Justin etwas bieten will.

Hallo?

Justin macht selbst eine Ausbildung und Justin ist selbst unglaublich talentiert und hat eine eigene berufliche Zukunft (glänzende Karriere) vor sich.

Ich als Frau will mir auch nichts von einem Mann bieten lassen (nein, kein Wortspiel jetzt ;) ), ich habe eine Ausbildung und will mir selber etwas bieten.

Wir sind ja nicht Mitte des 20. Jahrhunderts oder früher, wo der Mann der Frau etwas bieten musste. :n

Spoiler Spoiler

Ethan versaut die Beziehung zu Justin schon ganz alleine und auch noch aus dem ältesten Grund der Welt: Er kann nicht treu sein.




Und dann waren da noch:

Ted und Emmett: Ich wäre für Teds Haus gewesen, aber ich bin auch sonst oft Teds Meinung.

Spoiler Spoiler

Das mit den Drogen finde ich allerdings in jeder Hinsicht überflüssig, lieber Ted.


Michael, Mel & Lindsay: Wären sie doch gleich an einen lauschigeren Ort gegangen, wenn Lindsay und Mel das per Spritze sowieso alleine regeln können, als in eine sterile Praxis mit einer genervten Schwester, die lautstark an die Tür klopft und rumbrüllt. Wer könnte da schon... ?

Ben: Aggressor-Ben! Wäre ein kreativer Gegenspieler für Rages besten Freund (den Namen habe ich vergessen). Er könnte auch Ausrast-Ben heißen. *genervt ist von Anabolika-Ben*

Aber Michaels Sprint durch den Park mit diesem Pappbecher war klasse. :D

Und Vic! Habe ich schon erwähnt, dass ich Vic liebe? Und er sah wieder soooo gut aus!

Und zum Schluss:

Zitat

Ich mag das rote Hemd (besonders wenn ein roter Schlips drauf ist – Gruß an Tante Bruseliese )


Grüße an Shutterfly =)
Und ich finde Brian im weißen Feinripp einfach hinreißend. *Fangirlymodus aus* :flame
Wenn Würstchen an der Macht sind, braucht man sich nicht zu wundern, dass der Senf rationiert wird.

87

Donnerstag, 15. Februar 2007, 01:36

Ich glaube schon, dass Brians „guter Rat“ an Ethan, seine Karriere nicht für ein moralisches Prinzip zu opfern, mehr war als einfach nur seine ehrliche Meinung. Klar, es IST seine ehrliche Meinung, denn er handelt ja selbst danach – aber er hat sie manipulativ eingesetzt ! Das ist schon eine höhere Form der Intrige. 8)

Brians Verhalten ist doch fast immer zweideutig. Für ihr war das eine wahrscheinlich lang ersehnte Chance, sich an Ethan zu rächen. Er verabscheut ihn, weil er Justin „gekapert“ hat, erlaubt sich aber nicht (nicht mal vor sich selbst), seinen Hass ungeschminkt zu zeigen, weil das ein offener Beweis für seine Liebe zu Justin wäre. Zumal Mister Kinney genau weiß, dass nicht Ethan daran schuld ist, dass er Justin verloren hat, sondern er selbst.

Brian schätzt Ethan auf jeden Fall richtig ein, er versteht ihn besser als Justin ihn versteht (Brian und Ethan sind sich meiner Meinung nach sehr ähnlich), und das verleiht ihm Macht. Er weiß, dass Ethan letztlich vor allem sich selbst liebt und dafür seine Geige und den Applaus des Publikums braucht. Fiese Überblendung zwischen Ethans (am Ende erfolglosem) Solo-Gefiedel vor Publikum und Mikeys (am Ende erfolgloser) Handarbeit (auch vor Publikum, irgendwie). ;)
Das ist der Punkt, an dem Brian den Hebel ansetzen muss. Ethans Schwäche ist seine Musik. Und Ethan schluckt den Köder – eben wie ein dummes Kind, das Süßigkeiten von einem Fremden annimmt, (Zitat Kinney ! :P), um kurz darauf zusammenzubrechen wie die Drogenopfer im Babylon. Ich behaupte jetzt einfach mal, das war wieder so eine Metapher. Müsst Ihr ja nicht glauben. 8)

Ethan ist so naiv (oder so eitel), sich tatsächlich einzubilden, dass Brian Kinney ihm was Gutes tun will. Dabei müsste er es besser wissen – Brian ist sein Erzfeind, ein intelligenter, brillanter Rivale, der sein Geld mit Manipulation verdient ! Brian hat nicht den geringsten Grund für Wohltaten. Ach ja, dieses Detail hat er übrigens kürzlich selbst bestätigt – er macht nichts gratis, sondern erwartet immer einen Gewinn für sich ! :rolleyes:
Das Tragische ist, dass Brian gerade den gleichen Fehler macht wie Ethan – er nimmt Stockwells Geld, aus Eitelkeit, aus Gier, ohne darüber nachzudenken, was das für Folgen haben kann.
(Ein Fehler ist die Unterschrift unter den Vertrag natürlich nur im Bezug auf Ethans Wunsch, Justin zu behalten - für seine Karriere war das wohl die richtige Entscheidung.)

Ob Brian meint, Justin so zurückzubekommen, ist eine andere Frage. Er hofft es vielleicht, zumindest hat er durch seine Aktion die Grundlage geschaffen. Das Lager, auf dem Justin und Ethan sich betten, ist nun nicht mehr ganz so bequem.

Die Barbie im Babylon war ja bizarr, unglaublich... sollte die irgendwas bedeuten, oder war die einfach nur so ein genialer Showact, dass man sie unbedingt in die Serie einbauen wollte ? :D

Temptation

malus ursulus panneus

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88

Donnerstag, 15. Februar 2007, 01:54

Zitat

Original von Prudence
Ich glaube schon, dass Brians „guter Rat“ an Ethan, seine Karriere nicht für ein moralisches Prinzip zu opfern, mehr war als einfach nur seine ehrliche Meinung. Klar, es IST seine ehrliche Meinung, denn er handelt ja selbst danach – aber er hat sie manipulativ eingesetzt ! Das ist schon eine höhere Form der Intrige. 8)

Brians Verhalten ist doch fast immer zweideutig. Für ihr war das eine wahrscheinlich lang ersehnte Chance, sich an Ethan zu rächen. Er verabscheut ihn, weil er Justin „gekapert“ hat, erlaubt sich aber nicht (nicht mal vor sich selbst), seinen Hass ungeschminkt zu zeigen, weil das ein offener Beweis für seine Liebe zu Justin wäre. Zumal Mister Kinney genau weiß, dass nicht Ethan daran schuld ist, dass er Justin verloren hat, sondern er selbst.

Ob Brian meint, Justin so zurückzubekommen, ist eine andere Frage. Er hofft es vielleicht, zumindest hat er durch seine Aktion die Grundlage geschaffen. Das Lager, auf dem Justin und Ethan sich betten, ist nun nicht mehr ganz so bequem.

Nur ist Brian kein Rächer. Dieses Gefühl und die daraus meist resultierenden Handlungen scheinen ihm fremd zu sein.

Und seine Absicht war es mit Sicherheit nicht Justin auf diese Weise zurückzubekommen. Auf ein dermaßen niederes Niveau begibt sich Brian erst gar nicht.

89

Donnerstag, 15. Februar 2007, 02:53

Zitat

Original von Tante_Bruseliese
Brian hat Ethan also ziemlich kaltschnäuzig die Meinung gegeigt (Entschuldigung, das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen :D .)


:laugh

Zitat

Original von Tante_Bruseliese
Und ich habe hier mehrmals gelesen, dass Ethan Justin etwas bieten will.

Hallo?

Justin macht selbst eine Ausbildung und Justin ist selbst unglaublich talentiert und hat eine eigene berufliche Zukunft (glänzende Karriere) vor sich.


Natürlich will Ethan Justin etwas bieten können. Er weiß genau was Brian Justin alles bieten hat können und auch noch kann bzw. tut. Erhat für seine Ausbildung gezahlt (was er ja auch nach wie vor tut, aber Ethan weiß es nicht), Justin konnte in einem rießigen Loft leben...
Da wurde Ethan von Brians Spruch dann nur noch mehr bestärket.

Was mir da gerade noch einfällt: Justin lügt Ethan ja eigentlich die ganze Zeit an was sein Schulgeld angeht, oder? Denn Ethan denkt ja nach wie vor das sein Vater zahlt.

Zitat

Original von TemptationUnd seine Absicht war es mit Sicherheit nicht Justin auf diese Weise zurückzubekommen. Auf ein dermaßen niederes Niveau begibt sich Brian erst gar nicht.


Sehe ich auch so. Das ist absolut nicht Kinney-Like.

S!mon

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90

Donnerstag, 15. Februar 2007, 12:50

eine nette Folge :D :D
Liebe mich dann wenn ich es am wenigsten verdient habe, denn dann brauche ich es am meisten.

Thommy

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91

Donnerstag, 15. Februar 2007, 14:51

Sorry, dass ich erst jetzt auf die gestrigen Beiträge antworten kann, hab´s leider nicht früher geschafft. :(

Zitat

Original von Temptation
Also intrigant war das gar nicht. Dafür hättte Brian Justin oder jemand anderen manipulieren müßen damit Ethan den Vertrag unterschreibt. Hat er aber nicht, er hat direkt mit Ethan geredet.
Es bringt ihm auch nichts, denn er ist doch klug genug um zuwissen das er auf solchem Wege Justin nicht zurückgewinnen kann. Da er ja auch der felsenfesten Überzeugung ist, das jeder alleine eine Entscheidung für sich treffen muß zum eigenen Wohl und nicht zum Wohle der anderen.

Ich finde dieses Verhalten absolut intrigant Justin gegenüber. Er hat Ethan eingeredet, den Vertrag zu unterschreiben, wohl wissend, dass Justin darüber alles andere als erfreut sein würde. Und wenn Ethan nicht so eine Plaudertasche wäre, hätte es wohl auch geklappt. Unter Intrige verstehe ich, wenn jemand hinter dem Rücken eines Anderen dafür sorgt, dass dieser Probleme bekommt. Brian hat hinter Justins Rücken Ethan manipuliert, um die Beziehung der beiden zu sabotieren. Das trifft zumindest meine Definition von Intrige hundertprozentig. ?(

Wie schon gesagt, verstehen kann ich es nicht, weil er sich hätte ausrechnen können, dass der Schuss nach hinten los geht. Mit etwas Geduld hätte sich das Problem von alleine erledigt, weil ich davon überzeugt bin, dass Ethan früher oder später von allein darauf gekommen wäre, dass er so nicht leben kann. Er ist Künstler, von seiner Musik besessen, da kommt auf Dauer kein Justin mit.


Ich will nochmal versuchen zu erklären, warum ich fest davon ausgehe, dass Brian mit Ethan nicht aus reiner Nächstenliebe geredet hat. Ich will versuchen, das ganz logisch aufzubauen.

Nehmen wir an, Brian wollte wirklich helfen. Die Sache betrifft drei Personen, nämlich Ethan, Justin und ihn selbst.

Fangen wir mit Ethan an. Ihm hilft Brians Einmischung ganz objektiv betrachtet zweifellos. Die Entscheidung, den Vertrag abzulehnen, war mit einigermaßen klarem Verstand betrachtet falsch. Aber was sollte Brian für ein Interesse haben, Ethan zu helfen? Er hat so wenig Respekt vor Ethan, dass er ihn ganz bewusst nicht mal bei seinem richtigen Namen nennt, und da soll es ihm am Herzen liegen, dass "Ian" sich seine berufliche Laufbahn nicht versaut? Brian "verrät" für sein eigenes finanzielles Wohl seine gesamte "Familie" und auch seine grundlegenden Prinzipien ("Fuck the heteros"), indem er diesen Stockwell unterstützt, und ausgerechnet bei Ethan soll er eine Ausnahme machen, sich für das Wohlergehen eines Anderen einsetzen, der noch dazu sein Konkurrent bei Justin ist? Wo er selbst für eine Wohltätigkeitsveranstaltung noch Honorar verlangt? Mal ehrlich, das halte ich für reine Träumerei. Die ganzen Beispiele zeigen ganz klar, dass es Brian knallhart nur auf das Kosten-Nutzen-Verhältnis ankommt, sonst nichts. Brian handelt nur zu seinem eigenen Vorteil, mit genau drei Ausnahmen: Michael, Lindsay (mit Gus) und Justin. Eine Person, die Brian verachtet, auf den rechten Weg führen? Ein Input ohne Nutzen für Brian? Niemals. Das sollten doch gerade die letzten Folgen aufs Eindrucksvollste gezeigt haben. Ethan zu helfen scheidet für mich als Grund für die Unterhaltung also logisch ganz klar aus.

Als nächstes Justin. Auch da wäre es zunächst mal so, dass bei objektiver Betrachtung Justin geholfen wäre, wenn es Ethan auch finanziell besser ginge. Denn wie hier schon mehrere sicher nicht ganz unberechtigt eingeschätzt haben, dürfte es Justin schwerfallen, auf Dauer in so beschränkten Verhältnissen zu leben. Außerdem lebt ein Künstler von seiner Kunst und seinem Publikum. Ethan ginge es also durch den Vertrag, durch den er zu seiner Kunst das passende Publikum bekäme, besser. Was wiederum seiner Beziehung zu Justin zugute käme. Und genau da kommt der Haken: Justin damit zu helfen, dass er Ethan hilft, würde für Brian gleichzeitig bedeuten, die Beziehung der beiden zu zementieren und Justin sich noch weiter von ihm entfernen zu lassen. Ist er wirklich dazu fähig, Justin, seine große Liebe, nicht nur freizugeben, damit er seine Erfahrungen machen und glücklich werden kann, sondern auch noch aktiv dessen Beziehung zu einem Anderen zu fördern? Ich glaube, zu so etwas ist nicht mal Brian fähig. Das hat er schon bei Michael bewiesen. Vollends widerlegt wird diese Möglichkeit dadurch, dass Brian genau wusste, dass Justin nicht begeistert wäre, wenn Ethan den Vertrag annimmt, dafür wurde ja im Diner gesorgt. Er konnte Justin also gar nicht damit helfen, dass er Ethan zur Annahme des Vertrages rät. Wenn er ehrlich hätte helfen wollen, hätte er mit Justin darüber reden müssen, dass dieser Ethan dieses Zugeständnis machen müsse, wenn er Ethan nicht einsperren wollte.

Wenn Brian kein Interesse daran haben kann, Ethan selbstlos zu helfen, und er Justin mit dieser Methode nicht hilft, bliebe nur noch einer übrig, dem die Aktion wirklich nützt, nämlich Brian selbst. Dort kommt der Nutzen ins Spiel, den Brian aus seinem Input zu ziehen erwartet. Wenn er sich darum bemüht, dass Ethan den Vertrag annimmt, bekommt dieser Stress mit Justin, woraufhin dieser eventuell wieder zu Brian zurückkommen könnte. Eine ganz klare Rechnung nach Brian Kinney: Ich mache etwas, und dafür bekomme ich etwas zurück. Nur dass er so dumm sein konnte, die Gefahr nicht zu sehen, dass seine Intrige ans Licht kommen könnte, weil er genau die selben Worte benutzt wie schon Justin gegenüber, ist mir absolut schleierhaft. Aber ab und zu hat eben auch ein Brian Kinney seine schwachen Momente.


Zitat

Original von Temptation
Ich bleibe dabei Justin hätte ohnehin keine Zeit gehabt die offiziellen Veranstaltungen und Tourneen zu begleiten, er hat seine Studiumsverpflichtungen.

Das ist wohl wahr. Ich denke aber, es ging ihm weniger um solche Anlässe als darum, sich generell aus Ethans Leben heraushalten zu müssen. Ethan hätte auch auf Nachfragen hin nie von Justin erzählen dürfen, die beiden hätten nie zusammen öffentlich in Erscheinung treten dürfen, und öffentlich bedeutet im Falle eines Prominenten: außerhalb der eigenen 4 Wände mit zugezogenen Gardinen. Dass Justin darauf keine Lust hat, kann ich verstehen. Zumal das das ganze Gegenteil zu dem darstellt, was er mit Brian erlebt hat, und wofür er selbst auch innerhalb seiner Umgebung (Familie, Schule) gekämpft hat und fast mit seinem Leben bezahlt hätte.

@ Prudence: Ich stimme Dir im Großen und Ganzen zu.
Dank an Malli.

Es würde viel weniger Böses auf Erden getan, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte.
Marie von Ebner-Eschenbach

92

Donnerstag, 15. Februar 2007, 15:17

Vielleicht ist es gar keine Sache eines schwachen Moments und auch nicht wirklich unbedacht. Brian konnte nicht damit rechnen, dass Ethan seine Wortwahl übernimmt. Aber seine Rolle bei Ethans Entscheidung aufzudecken macht Sinn, wenn er Justin dadurch zwingen kann, sich weiter mit der alten und der neuen Beziehungen auseinander zu setzen. Daher auch der Hinweis am Ende im darkroom ‚Ist das deine Vorstellung von wahrer Liebe, sunshine?’

93

Donnerstag, 15. Februar 2007, 16:49

Das Ethan seine Beziehung zu Justin nicht öffentlich leben darf bedeutet dass er sich selbst verleugnet und das finde ich das Schlimme an diesem Vertrag!

Brians Beweggründe kann ich nicht nachvollziehen - aber ich bin mir sicher dass er so nicht versucht Justin zurückzugewinnen. Er will keinen Partner den er durch Intrigen bekommt.

Ich weiss nicht wie die deutsche Übersetzung war - im backroom sagt Brian zu Justin - "do you want him to sacrifice his career for a blond boy ass". Jedes Mal kann ich es nicht glauben dass Brian das zu Justin sagt - das ist für mich so tief und verletzt mich immer wieder aufs Neue.

Viv

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94

Donnerstag, 15. Februar 2007, 17:32

Zitat:

Sehe ich auch so. Das ist absolut nicht Kinney-Like.[/quote]

Schließe ich mich euch an...
Es macht mehr Angst den eigenen Weg zu gehen, als dass zu tun was andere erwarten!!!

Viv

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95

Donnerstag, 15. Februar 2007, 17:41

8o Sorry, da ist grad was schief gegegangen X(
Also ich nochmal:
@ Temptation und BambusRegenSchauer
Ich kann mich euch nur anschließen... absolut nicht Kinney-Like!!!

@Wienerin
Die Schlußszene war hart für Jus, da hast du recht aber hat Brain (ungeachtet der Ausdrucksweise-die war sehr hart, eben Kinney-Like-) nicht Recht???
Es macht mehr Angst den eigenen Weg zu gehen, als dass zu tun was andere erwarten!!!

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96

Donnerstag, 15. Februar 2007, 17:56

Zitat

Original von Thommy
Eine Person, die Brian verachtet, auf den rechten Weg führen? Ein Input ohne Nutzen für Brian? Niemals. Das sollten doch gerade die letzten Folgen aufs Eindrucksvollste gezeigt haben. Ethan zu helfen scheidet für mich als Grund für die Unterhaltung also logisch ganz klar aus.

Danke für diese scharfe Analyse! Ich glaube aber, dass das ganze weniger mit Ethan zu tun hat, als mit Brians Prinzipien. Er mag keine Moral haben, aber er hat Prinzipien. Er hasst verschwendetes Talent und Geld (Ethans Ausbildung). Gut, das ganze könnte ihn einen feuchten Kehricht angehen, gerade weil er Ethan verachtet. Das hat er ja deutlich zum Ausdruck gebracht. Es ist für ihn verachtenswert, wenn jemand mit viel Talent sein Leben vergeudet. Das ganze hat er auch bei Michael durchgezogen. Er hat ihn quasi zu David geschubst, damit er endlich mal was aus seinem Leben macht. Michael hat`s ganz klar erkannt, als er die Vorzüge Brians geschildet hat. "And how he refuses to let everyone stride through his life."

Er hat's bei Justin durchgezogen, als er ihn immer dazu aufgefordert hat, seine Schule zu beenden und nicht auszusteigen. Er bot ihm Geld an, er wollte eins seiner Bilder kaufen, nur damit Justin nicht etwas anderes macht, als seine Ausbildung zu beenden. Der Nutzen den er davon hat? Vielleicht war's auch ganz anders und Brian will für Justin ein gutes Leben mit einem Ethan, der so reich und erfolgreich ist, wie er selbst. Ich weiß nicht, ob Brian sich irgendwelche Hoffnungen macht, Justin zurückzugewinnen. Wenn ja, dann würde er eher Nägel schlucken, als Justin einfach zu sagen, komm zurück zu mir. Brian tut so was ums Verrecken nicht. Es tut weh, ihn so in sich selbst gefangen zu sehen.


Zitat

Original von Thommy
Nur dass er so dumm sein konnte, die Gefahr nicht zu sehen, dass seine Intrige ans Licht kommen könnte, weil er genau die selben Worte benutzt wie schon Justin gegenüber, ist mir absolut schleierhaft. Aber ab und zu hat eben auch ein Brian Kinney seine schwachen Momente.

Ich glaube, er hat mit Absicht genau die Worte benutzt, die er schon im Diner losgelassen hat. Vielleicht hat er darauf spekuliert, dass Ethan die Worte als Begründung für Justin benutzt. Im Babylon war er doch hocherfreut "He actually listened." Damit hat er durchaus einen Keil zwischen die beiden getrieben und genau das läßt mich auch denken, dass Brian keineswegs fertig ist mit Justin. Und es war auch eine harsche Kritik an Justin, dass er Ethan nicht so leben lassen will, wie Ethan will, sondern darauf beharrt, nicht unsichtbar zu sein, und damit Ethan vielleicht die Chance seines Lebens verbaut. "Ist das deine Vorstellung von wahrer Liebe?" Ein wahrlich großer Satz für Brian, der fast etwas von Selbstlosigkeit hat.

Aber warten wir doch einfach auf das Ende der Serie, denn dann wird sich so manches in einem anderen Licht darstellen.

Zitat

Original von wienerin
Ich weiss nicht wie die deutsche Übersetzung war - im backroom sagt Brian zu Justin - "do you want him to sacrifice his career for a blond boy ass". Jedes Mal kann ich es nicht glauben dass Brian das zu Justin sagt - das ist für mich so tief und verletzt mich immer wieder aufs Neue.

Brian stand unter Drogen. Trotzdem kann man ihm ansehen, dass er sich für diesen Satz am liebsten selber geohrfeigt hätte. Brian ist verletzt und tritt nach. In der Synchro klang das abscheulich. Im Original wusste ich sofort, dass Brian Justin wiederhaben will.
"Trust me, nothing pisses off a straight guy more than a successful fag." Brian Kinney

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97

Donnerstag, 15. Februar 2007, 19:03

Zitat

Original von Shutterfly
Aber warten wir doch einfach auf das Ende der Serie, denn dann wird sich so manches in einem anderen Licht darstellen.


Shutty, :kiss , magst du mal bitte aufhören uns unverspoilerte dauernd diese Würstel vor die Nase zu hängen, nach denen wir ja gar nicht schnappen wollen!!! :motz Das Ende der Serie ist für den geduldigen Zuschauer wie mich in ca. 2 Jahren...

@ Prudence
brilliante Analyse, bin in fast allen Punkten deiner Meinung

@ Thommy
sehr genau argumentiert, kann da vieles unterschreiben

@Tante Bruseliese
danke, dass du die Fahne der Emanzipation hochhältst. Das finde ich hier auch sehr seltsam, dass hier einige bei Justin eine Versorgermentalität à la arbeitsloser Hausfrau zu erkennen glauben. Klar kann ein Freund mit Kohle den Funfaktor erhöhen, aber gerade Justin hat bisher kein einziges Mal an irgendjemand finanzielle Erwartungen gehabt, bis auf seinen Vater (zurecht, aber widerwillig und wie gesehen erfolglos). Bis er Brians Schulgeld annehmen konnte, hatte es ja einiger herber Erfahrungen bedurft und selbst da gibt es einen klaren Deal, von Brian bestätigt: das zahlt er zurück.

Nochmal ganz grundsätzlich:

- es herrscht relativer Konsens hier, dass Brian ein Problem mit romantischer Liebe, Liebe in Zusammenhang mit Beziehungen hat (gründe jetzt mal egal, dass er Freundschaft für einen Wert hält, wissen wir seit Ted im Koma lag, und dass er Michael, Lindz und Gus liebt, auch)
- trotzdem meinen hier viele, dass er gerade auf diesem Gebiet weise Lehren verbreiten könne

Das ist für mich, wie wenn ein Blinder von der Farbe spricht. Warum sollte Justin gerade von diesem "Beziehungexperten" einen Rat annehmen? ?( ?( ?(

Ich bin auch dafür, dass Ethan den Vertrag unterschreibt, obwohl er sich das wirklich gründlich überlegen sollte (seinetwegen). Aber doch nicht weil Justin sowieso nur "a blond boy ass" ist. Wer hier schreibt: "hat er (Brian) nicht recht?" dem muss ich deutlich sagen: nein, da hat er aus meinem Verständnis von Beziehung und Liebe heraus nicht recht. Wer aber diese Frage stellt und für sich bejaht, wie kann derjenige (diejenige) gleichzeitig glauben, Brian könne irgendwen oder irgendwas lieben? Ist schon lustig, wie sich manche Brian-Fans selbst widersprechen, wenn die Ehre des Helden gerettet werden soll =)

Und schließlich, weil ich's bisher nicht gelesen habe: der entscheidende Grund für den Pakt mit dem Teufel (Stockwell) ist doch genannt worden. Gardner hat behauptet, dass mit diesem Fisch soviele andere an Land gezogen würden, dass die "kritische Masse" erreicht würde, die man braucht, um endlich das Büro in New York zu eröffnen.

Auch wenn ich vor lauter spoilerei hier schon zu wissen glaube, dass Brian - auch zwischenzeitlich - nicht in NYC landen wird: das ist für mich der ganze Hintergrund des Deals. Von wegen Justin zurück kriegen. Brian möchte immer noch raus aus Pittsburgh, dorthin wo die Haifeze der Werbebranche spielen, in die Carnegie Hall des PR (und mutmaßlich auch die heißere Schwulenszene als in Pittsburgh): New York City. Er rät Ethan meines Erachtens nur, was er selber tun würde. Dass da der schöne Nebeneffekt entsteht, Justin zu "beweisen", dass es Liebe nicht gibt und jeder so handeln würde wie er selbst, es die andern nur nicht so offen sagen, tja diesen Nebeneffekt nimmt man doch gerne mit.
Debbie: "In this conflict I am Switzerland."
Michael: "This means you are hiding Nazi gold?"
Debbie: "No, this means I'm neutral."

98

Donnerstag, 15. Februar 2007, 19:10

Zitat

Original von Shutterfly

Danke für diese scharfe Analyse! Ich glaube aber, dass das ganze weniger mit Ethan zu tun hat, als mit Brians Prinzipien. Er mag keine Moral haben, aber er hat Prinzipien. Er hasst verschwendetes Talent und Geld (Ethans Ausbildung). Gut, das ganze könnte ihn einen feuchten Kehricht angehen, gerade weil er Ethan verachtet. Das hat er ja deutlich zum Ausdruck gebracht. Es ist für ihn verachtenswert, wenn jemand mit viel Talent sein Leben vergeudet. Das ganze hat er auch bei Michael durchgezogen. Er hat ihn quasi zu David geschubst, damit er endlich mal was aus seinem Leben macht. Michael hat`s ganz klar erkannt, als er die Vorzüge Brians geschildet hat. "And how he refuses to let everyone stride through his life."

Er hat's bei Justin durchgezogen, als er ihn immer dazu aufgefordert hat, seine Schule zu beenden und nicht auszusteigen. Er bot ihm Geld an, er wollte eins seiner Bilder kaufen, nur damit Justin nicht etwas anderes macht, als seine Ausbildung zu beenden.


Ich hätte es nicht besser ausdrücken können.

*schielt auf ihren nächtlichen Post*

Habe ich ja auch nicht. :D


Zitat

Original von Woody
@Tante Bruseliese
danke, dass du die Fahne der Emanzipation hochhältst. Das finde ich hier auch sehr seltsam, dass hier einige bei Justin eine Versorgermentalität à la arbeitsloser Hausfrau zu erkennen glauben. Klar kann ein Freund mit Kohle den Funfaktor erhöhen, aber gerade Justin hat bisher kein einziges Mal an irgendjemand finanzielle Erwartungen gehabt, bis auf seinen Vater (zurecht, aber widerwillig und wie gesehen erfolglos). Bis er Brians Schulgeld annehmen konnte, hatte es ja einiger herber Erfahrungen bedurft und selbst da gibt es einen klaren Deal, von Brian bestätigt: das zahlt er zurück.


Aber bitte. :D Mich nervt dieses "er will ihm etwas bieten" und "Justin ist ja wohlhabend aufgewachsen".

Ist er, stimmt, aber er arrangiert sich mit den Gegebenheiten. Er arbeitet im Diner, macht mit dem Comic weiter und er ist nur zu seinem Vater gegangen, weil er das Schulgeld nicht aufbringen konnte.
(Nach wie vor bin ich der Meinung, dass sich sein Erzeuger nicht davor drücken können darf, ihm die Ausbildung zu finanzieren. :motz )

Ich kann Frauen nicht ab, die einen Mann als Goldesel betrachten. Das mag ich übrigens bei keinem gegenüber irgendwem, das finde ich mies.


Zitat

Original von Woody
Wer hier schreibt: "hat er (Brian) nicht recht?" dem muss ich deutlich sagen: nein, da hat er aus meinem Verständnis von Beziehung und Liebe heraus nicht recht. Wer aber diese Frage stellt und für sich bejaht, wie kann derjenige (diejenige) gleichzeitig glauben, Brian könne irgendwen oder irgendwas lieben? Ist schon lustig, wie sich manche Brian-Fans selbst widersprechen, wenn die Ehre des Helden gerettet werden soll =)


Ich sehe das pragmatisch. Nicht im Hinblick auf Ethans und Justins Beziehung (sie hält oder zerbricht, egal warum), sondern aus den Gründen, die Shutterfly genannt hat und die ich zitiert habe.

Und ja, jetzt knippse ich den Fangirlymodus aus und gehe mich schämen. :D
Wenn Würstchen an der Macht sind, braucht man sich nicht zu wundern, dass der Senf rationiert wird.

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99

Donnerstag, 15. Februar 2007, 20:26

Zitat

Original von debec
Vielleicht ist es gar keine Sache eines schwachen Moments und auch nicht wirklich unbedacht. Brian konnte nicht damit rechnen, dass Ethan seine Wortwahl übernimmt. Aber seine Rolle bei Ethans Entscheidung aufzudecken macht Sinn, wenn er Justin dadurch zwingen kann, sich weiter mit der alten und der neuen Beziehungen auseinander zu setzen. Daher auch der Hinweis am Ende im darkroom ‚Ist das deine Vorstellung von wahrer Liebe, sunshine?’


Brian findet seinen Spruch toll und muss ihn unbedingt anbringen. Denn er sagt ihn schon im Diner, und meint: "someone should tell him that", als Debbie mal wieder so "subtil" rumschreit, was Sache ist. Dazu Brian noch provozierend ansieht. Daraufhin musste Brian reagieren, ist doch logisch. Er musste schließlich beweisen daß nicht nur er seine Seele für die Karriere verkauft, sondern auch Ethan... ;)

Thommy

Drama-Queen

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Donnerstag, 15. Februar 2007, 20:29

Zitat

Original von Shutterfly
Er hat's bei Justin durchgezogen, als er ihn immer dazu aufgefordert hat, seine Schule zu beenden und nicht auszusteigen. Er bot ihm Geld an, er wollte eins seiner Bilder kaufen, nur damit Justin nicht etwas anderes macht, als seine Ausbildung zu beenden. Der Nutzen den er davon hat? Vielleicht war's auch ganz anders und Brian will für Justin ein gutes Leben mit einem Ethan, der so reich und erfolgreich ist, wie er selbst. Ich weiß nicht, ob Brian sich irgendwelche Hoffnungen macht, Justin zurückzugewinnen. Wenn ja, dann würde er eher Nägel schlucken, als Justin einfach zu sagen, komm zurück zu mir. Brian tut so was ums Verrecken nicht. Es tut weh, ihn so in sich selbst gefangen zu sehen.

Das ist es ja gerade. Die Leute, bei denen Brian ohne Eigennutz, ja möglicherweise sogar gegen seine eigenen Interessen aktiv geworden ist, haben ihm wirklich viel bedeutet (auch wenn er es nie zugeben wollte), und das waren Michael und Justin. Deshalb passt es für mich absolut nicht ins Bild, was er da mit Ethan veranstalten will. Noch dazu, wo in letzter Zeit nur zu deutlich wurde, dass Brian eben (außer für die genannten Personen) absolut nichts ohne eigenen Nutzen tut.

Andererseits passt auch so eine Intrige nicht zu Brian. Erstens, weil normalerweise seine Methoden offen und ehrlich, wenn auch dadurch oft hart und verletzend sind. Und zweitens, weil dieser "Schachzug", wie schon erläutert, nicht gerade clever war.

Der Punkt mit der Lektion für Justin scheint mir unter all den Deutungen noch am vielversprechendsten zu sein, aber das muss ich erst noch durchdenken.
Dank an Malli.

Es würde viel weniger Böses auf Erden getan, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte.
Marie von Ebner-Eschenbach

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