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Shutterfly

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101

Donnerstag, 15. Februar 2007, 20:35

Zitat

Original von Woody
[Shutty, :kiss , magst du mal bitte aufhören uns unverspoilerte dauernd diese Würstel vor die Nase zu hängen, nach denen wir ja gar nicht schnappen wollen!!! :motz Das Ende der Serie ist für den geduldigen Zuschauer wie mich in ca. 2 Jahren...

Ich wußte, dass du das sagen würdest! :kiss OK, ich pack die Würstl wieder ein. Ich wollt nur sagen, man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. In zwei Jahren diskutieren wir das ganze Ding nochmal, versprochen?


Zitat

Original von Woody
Auch wenn ich vor lauter spoilerei hier schon zu wissen glaube, dass Brian - auch zwischenzeitlich - nicht in NYC landen wird: das ist für mich der ganze Hintergrund des Deals. Von wegen Justin zurück kriegen. Brian möchte immer noch raus aus Pittsburgh, dorthin wo die Haifeze der Werbebranche spielen, in die Carnegie Hall des PR (und mutmaßlich auch die heißere Schwulenszene als in Pittsburgh): New York City. Er rät Ethan meines Erachtens nur, was er selber tun würde. Dass da der schöne Nebeneffekt entsteht, Justin zu "beweisen", dass es Liebe nicht gibt und jeder so handeln würde wie er selbst, es die andern nur nicht so offen sagen, tja diesen Nebeneffekt nimmt man doch gerne mit.

Hach, du bist aber auch sowas von unromantisch. Ich geh mich jetzt auch eine Runde schämen. Dieses Thema schreit ja gerade danach den fanboymodus einzuschalten. Der deal mit Stockwell ist gut interpretiert, das hat ja noch gar keiner von uns erwähnt. Selbst der gute Vance ist so ein Pragmatiker, der nur zusieht, wie er seine Firma ins Fahrwasser von Stockwells Aufstieg bringt. Und da Justin nun sowieso in anderen Händen ist, was hält ihn auf, Pittsburgh endgültig zu verlassen um in New York ein neues Leben zu beginnen. Mit welchen Mitteln ist dem a-moralischen Brian nun wieder schnuppe. Natürlich rät er Justin nur, was er selbst tun würde, deshalb sprach ich von Prinzipien. Eine von jenen ist: tu das, was dich am meisten voran bringt und sieh nicht zurück.


Zitat

Original von Tante Bruseliese
st er, stimmt, aber er arrangiert sich mit den Gegebenheiten. Er arbeitet im Diner, macht mit dem Comic weiter und er ist nur zu seinem Vater gegangen, weil er das Schulgeld nicht aufbringen konnte.
(Nach wie vor bin ich der Meinung, dass sich sein Erzeuger nicht davor drücken können darf, ihm die Ausbildung zu finanzieren. :motz )

Ich auch. Aber anscheinend hat sich Craig so weit "heruntergerechnet", dass er wohl nun selbst "bedürftig" ist. Parallelen zu unserer Gesellschaft gibts wohl überall. Ich finde auch, dass Justin sehr genügsam ist. Für einen wohlerzogenen Jungen aus gutem Elternhaus ist das doch überraschend. Das sollte wohl noch mehr verdeutlichen, dass Justin andere Dinge höher schätzt.


Zitat


Ich kann Frauen nicht ab, die einen Mann als Goldesel betrachten. Das mag ich übrigens bei keinem gegenüber irgendwem, das finde ich mies.

Da kann ich dir nur zustimmen. Andersherum auch.


Zitat


Ted und Emmett: Ich wäre für Teds Haus gewesen, aber ich bin auch sonst oft Teds Meinung.

Ich wäre auch in Teds Haus eingezogen. Das andere war mir denn doch zu heimelig. Aber unser Emmett wäre nicht Emmett wenn sich nicht schnurstracks darin verliebt hätte. Und Teddy wäre nicht Teddy wenn er nicht an die praktische Seite appelliert hätte. Im übrigen fand ich die Szenen kameratechnisch sehr gut gelöst.
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vera

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102

Donnerstag, 15. Februar 2007, 23:15

Ich denke, Brian rät Ethan genau das, was er für richtig hält: Man muss das Spiel geschickt mitspielen. Aber er tut das nicht für Ethan, der ist ihm scheißegal. Er tut das für Justin. Brian fühlt sich immer noch in gewisser Weise für Justin verantwortlich, Er ist sein Freund, und Ethan und Justin sind ein Paar.

Genauso würde er sich für Mel engagieren, wenn er befürchten würde, dass sie einen entscheidenen Fehler begeht, obwohl er Mel ja auch nicht gerade liebt. Aber sie ist die Partnerin von Linds und gerhört darum zu den wenigen Menschen, zu denen Brian überhaupt eine Bindung hat.

Justin hat viel aufgegeben für seinen geraden Weg. Er hat seinen Vater verloren, weil er keine Kompromisse eingehn wollte. Für ihn ist diese Verleugnung ihrer Beziehung auch vor diesem Hintergrund sehr verletzend, demütigend.

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103

Freitag, 16. Februar 2007, 00:30

Zitat

Original von Shutterfly

Zitat


Ted und Emmett: Ich wäre für Teds Haus gewesen, aber ich bin auch sonst oft Teds Meinung.

Ich wäre auch in Teds Haus eingezogen. Das andere war mir denn doch zu heimelig. Aber unser Emmett wäre nicht Emmett wenn sich nicht schnurstracks darin verliebt hätte. Und Teddy wäre nicht Teddy wenn er nicht an die praktische Seite appelliert hätte. Im übrigen fand ich die Szenen kameratechnisch sehr gut gelöst.


Ich glaube ja Ted hat sich das einfach ausgerechnet. Ein Haus aus den vierziger Jahren das später renoviert ist, ist selbst in Pittsburgh locker einen hohen siebenstelligen Betrag wert.


@ vera stimme völlig dir zu

104

Freitag, 16. Februar 2007, 00:48

Zitat

Original von Thommy
Nur dass er so dumm sein konnte, die Gefahr nicht zu sehen, dass seine Intrige ans Licht kommen könnte, weil er genau die selben Worte benutzt wie schon Justin gegenüber, ist mir absolut schleierhaft. Aber ab und zu hat eben auch ein Brian Kinney seine schwachen Momente.


Das war kein Fehler - Brian hat das in Kauf genommen, wenn nicht sogar so beabsichtigt. Für das Resultat dieser "Intrige" (wobei ich das Wort nicht ganz passend finde, weil ich den Eindruck hatte, dass Brian diese Aktion nicht lange geplant hat, sondern nur spontan die Chance ergriffen hat, als er Ethan im Park spielen sah) ist es unerheblich, ob Justin erfährt, wieso Ethan den Vertrag unterschrieben hat. Ethan hat ihn unterschrieben, darauf kommt es an. Diese Unterschrift stellt die Beziehung auf eine harte Probe. Brian kann sich nun zurücklehnen und abwarten, ob Justins "große Liebe" zu Ethan das aushält. Es ist nicht nur ein Schlag gegen Ethan, dessen Auswirkungen dieser wohl erst später verspüren wird (im Moment denkt er ja, Brian wollte ihm helfen... ich fass es nicht... wie verblendet kann man sein ?), sondern auch eine harte Lektion für Justin, der sich ja immer gewünscht hat, Brian möge um ihn kämpfen. SO hat er sich das sicher nicht vorgestellt.

Dass Brian keine Rache kennt, stimmt übrigens nicht. Er hat sich in seiner Schulzeit an dem Mitschüler gerächt, der seinen Kopf ins Klo tunkte, und zwar ziemlich brutal (Finger gebrochen). Außerdem war da noch von einem Experiment im Chemieunterricht die Rede, mit dem er die Schule hochjagen wollte.

Nachdem Chris Hobbes nur zu einer so geringen Strafe verurteilt wurde, hat Brian den Richter in eine hochnotpeinliche Lage gebracht (war zwar ne eher kindische Aktion, aber auf das Motiv kommt's schließlich an, und das war Rache). :D Und auch seine heftige Reaktion auf Johns Diebstahl kann man als Rache verstehen. Sogar die Art, wie er den Charity-Karneval gestaltet hat, war ne Art späte Rache an den spießigen Leuten vom GLC. Ach ja, und zur Preisverleihung ist er ja damals auch nicht erschienen - nachdem er zuvor darauf bestanden hatte, den Preis anzunehmen ! :tongue:

Nicht zu vergessen die legendäre Fahrt durch die Fensterscheibe des homophoben Autohändlers.
Last but not least: die Kussszene mit Justin zum Ende der 2.Staffel, bei der er Justin zuerst anheizt und ihn dann eiskalt am Boden liegen lässt. Das war auch ne Art Rache für Justins "Betrug".
Hab ich was vergessen ? 8)

Temptation

malus ursulus panneus

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105

Freitag, 16. Februar 2007, 02:56

Zitat

Original von Thommy

Zitat

Original von Temptation
Ich bleibe dabei Justin hätte ohnehin keine Zeit gehabt die offiziellen Veranstaltungen und Tourneen zu begleiten, er hat seine Studiumsverpflichtungen.

Das ist wohl wahr. Ich denke aber, es ging ihm weniger um solche Anlässe als darum, sich generell aus Ethans Leben heraushalten zu müssen. Ethan hätte auch auf Nachfragen hin nie von Justin erzählen dürfen, die beiden hätten nie zusammen öffentlich in Erscheinung treten dürfen, und öffentlich bedeutet im Falle eines Prominenten: außerhalb der eigenen 4 Wände mit zugezogenen Gardinen. Dass Justin darauf keine Lust hat, kann ich verstehen. Zumal das das ganze Gegenteil zu dem darstellt, was er mit Brian erlebt hat, und wofür er selbst auch innerhalb seiner Umgebung (Familie, Schule) gekämpft hat und fast mit seinem Leben bezahlt hätte.


Zitat

Original von Thommy

Zitat

Original von Temptation
Ich bleibe dabei Justin hätte ohnehin keine Zeit gehabt die offiziellen Veranstaltungen und Tourneen zu begleiten, er hat seine Studiumsverpflichtungen.

Das ist wohl wahr. Ich denke aber, es ging ihm weniger um solche Anlässe als darum, sich generell aus Ethans Leben heraushalten zu müssen. Ethan hätte auch auf Nachfragen hin nie von Justin erzählen dürfen, die beiden hätten nie zusammen öffentlich in Erscheinung treten dürfen, und öffentlich bedeutet im Falle eines Prominenten: außerhalb der eigenen 4 Wände mit zugezogenen Gardinen. Dass Justin darauf keine Lust hat, kann ich verstehen. Zumal das das ganze Gegenteil zu dem darstellt, was er mit Brian erlebt hat, und wofür er selbst auch innerhalb seiner Umgebung (Familie, Schule) gekämpft hat und fast mit seinem Leben bezahlt hätte.

Den beiden bleibt aber immer noch das Viertel rund um die Liberty Ave.
Da sind sie ja schon bekannt.
Aber da sein Agent ja schon von Justin weiß wird man Nachfragen zu seinem Privatleben auch einigermaßen abwenden können.
Ich will gar nicht bestreiten daß das belastend sein kann, aber wenn die beiden es ernst miteinander meinen werden sie das ein paar Jährchen aushalten können.

106

Freitag, 16. Februar 2007, 08:04

Zitat

Original von Prudence

Dass Brian keine Rache kennt, stimmt übrigens nicht. Er hat sich in seiner Schulzeit an dem Mitschüler gerächt, der seinen Kopf ins Klo tunkte, und zwar ziemlich brutal (Finger gebrochen). Außerdem war da noch von einem Experiment im Chemieunterricht die Rede, mit dem er die Schule hochjagen wollte.

Nachdem Chris Hobbes nur zu einer so geringen Strafe verurteilt wurde, hat Brian den Richter in eine hochnotpeinliche Lage gebracht (war zwar ne eher kindische Aktion, aber auf das Motiv kommt's schließlich an, und das war Rache). :D Und auch seine heftige Reaktion auf Johns Diebstahl kann man als Rache verstehen. Sogar die Art, wie er den Charity-Karneval gestaltet hat, war ne Art späte Rache an den spießigen Leuten vom GLC. Ach ja, und zur Preisverleihung ist er ja damals auch nicht erschienen - nachdem er zuvor darauf bestanden hatte, den Preis anzunehmen ! :tongue:

Nicht zu vergessen die legendäre Fahrt durch die Fensterscheibe des homophoben Autohändlers.
Last but not least: die Kussszene mit Justin zum Ende der 2.Staffel, bei der er Justin zuerst anheizt und ihn dann eiskalt am Boden liegen lässt. Das war auch ne Art Rache für Justins "Betrug".
Hab ich was vergessen ? 8)


Also, das mit dem Chemieunterricht hake ich jetzt mal als "Idee eines Schuljungen" ab. Getan hat er es ja nicht.

Aber generell:

Wenn er so manche Aktion nicht veranstaltet hätte, dann wäre er ein Heiliger. Du weißt schon: Andere Wange hinhalten...

So kindisch die Aktion mit dem Richter vielleicht auch war, war sie doch klasse. Es sollte so demütigend für den "Mann des Rechts" sein, wie für Justin das Urteil gewesen ist.

Und wenn Brian diesen Preis des GLCs angenommen hätte, hätte er diesen Heuchlern auch noch den Rücken gestärkt. Schon alleine wie herablassend sie Brian ankündigten, war eine Frechheit.

Ich glaube, ein gewisses Maß an Rache ist uns allen eigen und wenn man unsere Taten und Beweggründe durchleuchtete, kämen da ähnliche Listen zustande. ;)
Wenn Würstchen an der Macht sind, braucht man sich nicht zu wundern, dass der Senf rationiert wird.

107

Freitag, 16. Februar 2007, 11:23

Zitat

Original von Tante_Bruseliese

Zitat

Original von Woody
@Tante Bruseliese
danke, dass du die Fahne der Emanzipation hochhältst. Das finde ich hier auch sehr seltsam, dass hier einige bei Justin eine Versorgermentalität à la arbeitsloser Hausfrau zu erkennen glauben. Klar kann ein Freund mit Kohle den Funfaktor erhöhen, aber gerade Justin hat bisher kein einziges Mal an irgendjemand finanzielle Erwartungen gehabt, bis auf seinen Vater (zurecht, aber widerwillig und wie gesehen erfolglos). Bis er Brians Schulgeld annehmen konnte, hatte es ja einiger herber Erfahrungen bedurft und selbst da gibt es einen klaren Deal, von Brian bestätigt: das zahlt er zurück.


Aber bitte. :D Mich nervt dieses "er will ihm etwas bieten" und "Justin ist ja wohlhabend aufgewachsen".


Klar will Ethan Justin etwas bieten. Auch wenn Justin das gar nicht erwartet und will. Er hat ja auch bei Brian immer versucht auf eigenen Beinen zu stehen und wollte sein Geld erst nicht annehmen. Erst als es nicht anders ging hat er das Angebot von Brian angenommen und hat aber auf einen Vertrag bestanden mit Zinsen.
Aber das weiß Etahn bestimmt nicht. Ich denke nicht, dass er mit Ethan so sehr über seine Vergangenheit (spezielle mit Brian) redet. Ethan weiß nur, dass Brian viel Kohle hat, ein schickes Loft mit teuren Möbeln und das er für Justin das Schulgeld gezahlt hat. Weiß er mittlerweile eigentlich das er es noch zahlt? Ich glaube nicht. Und wenn Brian ihm dann noch seinen Spruch ins Gesicht sagt, dann ist es doch absolut verständlich, dass Ethan Justin auch etwas bieten möchte.
Hi!

Shutterfly

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108

Freitag, 16. Februar 2007, 11:30

Zitat

Original von Tante_Bruseliese

Zitat

Original von Prudence

Dass Brian keine Rache kennt, stimmt übrigens nicht. Er hat sich in seiner Schulzeit an dem Mitschüler gerächt, der seinen Kopf ins Klo tunkte, und zwar ziemlich brutal (Finger gebrochen). Außerdem war da noch von einem Experiment im Chemieunterricht die Rede, mit dem er die Schule hochjagen wollte.

Nachdem Chris Hobbes nur zu einer so geringen Strafe verurteilt wurde, hat Brian den Richter in eine hochnotpeinliche Lage gebracht (war zwar ne eher kindische Aktion, aber auf das Motiv kommt's schließlich an, und das war Rache). :D Und auch seine heftige Reaktion auf Johns Diebstahl kann man als Rache verstehen. Sogar die Art, wie er den Charity-Karneval gestaltet hat, war ne Art späte Rache an den spießigen Leuten vom GLC. Ach ja, und zur Preisverleihung ist er ja damals auch nicht erschienen - nachdem er zuvor darauf bestanden hatte, den Preis anzunehmen ! :tongue:

Nicht zu vergessen die legendäre Fahrt durch die Fensterscheibe des homophoben Autohändlers.
Last but not least: die Kussszene mit Justin zum Ende der 2.Staffel, bei der er Justin zuerst anheizt und ihn dann eiskalt am Boden liegen lässt. Das war auch ne Art Rache für Justins "Betrug".
Hab ich was vergessen ? 8)


Also, das mit dem Chemieunterricht hake ich jetzt mal als "Idee eines Schuljungen" ab. Getan hat er es ja nicht.

Aber generell:

Wenn er so manche Aktion nicht veranstaltet hätte, dann wäre er ein Heiliger. Du weißt schon: Andere Wange hinhalten...

So kindisch die Aktion mit dem Richter vielleicht auch war, war sie doch klasse. Es sollte so demütigend für den "Mann des Rechts" sein, wie für Justin das Urteil gewesen ist.

Und wenn Brian diesen Preis des GLCs angenommen hätte, hätte er diesen Heuchlern auch noch den Rücken gestärkt. Schon alleine wie herablassend sie Brian ankündigten, war eine Frechheit.

Ich glaube, ein gewisses Maß an Rache ist uns allen eigen und wenn man unsere Taten und Beweggründe durchleuchtete, kämen da ähnliche Listen zustande. ;)

Unbedingt. Brians Rache-Aktionen sind doch meistens mehr subtiler Art (mit zwei Ausnahmen). Und wenn er keine Rachegefühle hätte, wäre er in der Tat ein Heiliger und kein Mensch. So cool er nach außen hin wirkt, so stark müssen seine Gefühle doch im Innern sein, sonst würde er auf Verletzung nicht so heftig reagieren, gerade bei der Szene, als er Justin auf dem Boden liegen ließ.

@KinneyFever
Ich denke, Ethan kommt sich schon schäbig vor mit seiner Sperrmüll-Wohnung und auf der Straße erspieltem Geld. Aber ich denke auch, dass Ethan ganz genau weiß, was er an anderen Dingen zu bieten hat, die Justin wohl höher schätzt: offen gezeigte Zuneigung, vielleicht sogar Liebe, Romantik. Dass Ethan sich nun dazu entschlossen hat, das alles nicht mehr zu sein indem er Justin von seinem öffentlichen Leben ausschließt, muss sehr hart für Justin sein.
"Trust me, nothing pisses off a straight guy more than a successful fag." Brian Kinney

109

Freitag, 16. Februar 2007, 12:07

Zitat

Original von Shutterfly
@KinneyFever
Ich denke, Ethan kommt sich schon schäbig vor mit seiner Sperrmüll-Wohnung und auf der Straße erspieltem Geld.


Ich hatte immer den Eindruck, Ethan sieht das eher elitär.
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110

Freitag, 16. Februar 2007, 15:09

Zitat

Original von Tante_Bruseliese

Zitat

Original von Shutterfly
@KinneyFever
Ich denke, Ethan kommt sich schon schäbig vor mit seiner Sperrmüll-Wohnung und auf der Straße erspieltem Geld.


Ich hatte immer den Eindruck, Ethan sieht das eher elitär.

Wahrscheinlich. Macht halt auf verlotterten Künstler. Sorry, Ethan, wollte dir nicht zu nahe treten. Justins Künstlerseele kann darüber hinwegsehen.

OT: Guck mal später in deine email. Ich hab dir ein Ei ins Nest gelegt.
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Thommy

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Freitag, 16. Februar 2007, 17:58

Zitat

Original von Prudence

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Original von Thommy
Nur dass er so dumm sein konnte, die Gefahr nicht zu sehen, dass seine Intrige ans Licht kommen könnte, weil er genau die selben Worte benutzt wie schon Justin gegenüber, ist mir absolut schleierhaft. Aber ab und zu hat eben auch ein Brian Kinney seine schwachen Momente.


Das war kein Fehler - Brian hat das in Kauf genommen, wenn nicht sogar so beabsichtigt. Für das Resultat dieser "Intrige" (wobei ich das Wort nicht ganz passend finde, weil ich den Eindruck hatte, dass Brian diese Aktion nicht lange geplant hat, sondern nur spontan die Chance ergriffen hat, als er Ethan im Park spielen sah) ist es unerheblich, ob Justin erfährt, wieso Ethan den Vertrag unterschrieben hat. Ethan hat ihn unterschrieben, darauf kommt es an. Diese Unterschrift stellt die Beziehung auf eine harte Probe. Brian kann sich nun zurücklehnen und abwarten, ob Justins "große Liebe" zu Ethan das aushält. Es ist nicht nur ein Schlag gegen Ethan, dessen Auswirkungen dieser wohl erst später verspüren wird (im Moment denkt er ja, Brian wollte ihm helfen... ich fass es nicht... wie verblendet kann man sein ?), sondern auch eine harte Lektion für Justin, der sich ja immer gewünscht hat, Brian möge um ihn kämpfen. SO hat er sich das sicher nicht vorgestellt.

Na ja, um jemanden kämpfen heißt ja nicht, die andere Beziehung zu zerstören, sondern den Betreffenden davon zu überzeugen, dass er von alleine zurückkommt. Dazu war Brians Aktion sicher nicht geeignet.

Eine Lektion für Justin war es sicherlich, und möglicherweise hat Brian auch Justin einen Gefallen getan, weil sich der Lauf der Dinge eben etwas beschleunigt. Wie gesagt, ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass es erstens richtig ist, den Vertrag zu unterschreiben, und dass zweitens Ethan früher oder später wieder an einen Punkt gekommen wäre, wo er sich in gewissem Maße zwischen Beruf und Privatleben entscheiden müsste. Ich sehe es also so, dass Brian für diese bloße Beschleunigung die Gefahr akzeptiert hat, dass er Justin verliert. Denn auch wenn Justin sich von Ethan trennen sollte, so wird er immer noch im Hinterkopf haben, dass nicht Ethan daran schuld war, sondern Brian. Aus genau diesem Grund hatte Brian sich damals nicht in die Beziehung mit David und Michael eingemischt, als es um den Saunabesuch ging. Dort hätte er auch Michael zuliebe eingreifen können, hat es aber klugerweise unterlassen. Es lief doch von ganz alleine bestens. Ich frage mich wirklich, warum Brian diesmal so ungeduldig war. Das ergibt für mich absolut keinen Sinn. ?(
Dank an Malli.

Es würde viel weniger Böses auf Erden getan, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte.
Marie von Ebner-Eschenbach

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112

Freitag, 16. Februar 2007, 18:40

@ Thommy: Stimmt, das ergibt keinen Sinn. Sinn ergibt aber, dass er das gemacht hat, weil es ihm um die Sache selbst ging und nicht darum, die Beziehung zwischen Justin und Ethan zu zerstören. Er wollte nicht, dass der Freund von Justin seine Karriere schmeißt.

Thommy

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Freitag, 16. Februar 2007, 20:12

Zitat

Original von vera
@ Thommy: Stimmt, das ergibt keinen Sinn. Sinn ergibt aber, dass er das gemacht hat, weil es ihm um die Sache selbst ging und nicht darum, die Beziehung zwischen Justin und Ethan zu zerstören. Er wollte nicht, dass der Freund von Justin seine Karriere schmeißt.

Genau das ergibt ja für mich noch viel weniger Sinn, weil Ethan Brian doch sch***egal ist. Er macht praktisch nie etwas für andere, und dann ausgerechnet für Ethan? :rolleyes:

Nein, es muss etwas mit Justin zu tun haben. Dass es primär nicht darum ging, die beiden zu trennen, sondern Justin mal zum Nachdenken zu bewegen, das könnte ich so noch akzeptieren, aber wie gesagt, dazu wäre es auch ohne Brians Zutun gekommen. Wirklich dahinter steige ich noch nicht. Irgendwie fehlt mir noch ein wichtiges Teil im Puzzle.
Dank an Malli.

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Marie von Ebner-Eschenbach

114

Freitag, 16. Februar 2007, 20:50

Ich glaube eher er hat Ethan drauf angesprochen, weil ihn generell Leute die sich solche Chancen entgehen lassen ärgern. Brian neigt dazu jedem seine Meinung zu sagen ob er sie nun hören will oder nicht.

vera

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Freitag, 16. Februar 2007, 21:13

Es ist doch offenkundig, dass sich Brian für Justin noch zuständig fühlt. Sonst würde er doch nicht seine Schule bezahlen. Und Ethan ist Justin Partner.

Temptation

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Samstag, 17. Februar 2007, 01:01

Zitat

Original von Thommy

Zitat

Original von vera
@ Thommy: Stimmt, das ergibt keinen Sinn. Sinn ergibt aber, dass er das gemacht hat, weil es ihm um die Sache selbst ging und nicht darum, die Beziehung zwischen Justin und Ethan zu zerstören. Er wollte nicht, dass der Freund von Justin seine Karriere schmeißt.

Genau das ergibt ja für mich noch viel weniger Sinn, weil Ethan Brian doch sch***egal ist. Er macht praktisch nie etwas für andere, und dann ausgerechnet für Ethan? :rolleyes:

Nein, es muss etwas mit Justin zu tun haben. Dass es primär nicht darum ging, die beiden zu trennen, sondern Justin mal zum Nachdenken zu bewegen, das könnte ich so noch akzeptieren, aber wie gesagt, dazu wäre es auch ohne Brians Zutun gekommen. Wirklich dahinter steige ich noch nicht. Irgendwie fehlt mir noch ein wichtiges Teil im Puzzle.


Da hat Skylar eine schöne Antwort zu gefunden:

Zitat

Ich glaube eher er hat Ethan drauf angesprochen, weil ihn generell Leute die sich solche Chancen entgehen lassen ärgern. Brian neigt dazu jedem seine Meinung zu sagen ob er sie nun hören will oder nicht

Und da wäre noch hinzuzufügen, das Brian über die seltene Fähigkeit verfügt nicht nachtragend zu sein. Er kann Personen die er verachtet neutrale und absolut ehrliche Ratschläge geben.

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Samstag, 17. Februar 2007, 12:32

Da hat Skylar eine schöne Antwort zu gefunden:

Zitat

Ich glaube eher er hat Ethan drauf angesprochen, weil ihn generell Leute die sich solche Chancen entgehen lassen ärgern. Brian neigt dazu jedem seine Meinung zu sagen ob er sie nun hören will oder nicht

Und da wäre noch hinzuzufügen, das Brian über die seltene Fähigkeit verfügt nicht nachtragend zu sein. Er kann Personen die er verachtet neutrale und absolut ehrliche Ratschläge geben.[/quote]


Vielleicht ist das die Erklärung-schlicht und einfach :]
Danke skylar und Temptation.


Lieben Dank an Loyal Micha

Woody

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Samstag, 17. Februar 2007, 15:55

Zitat

Original von Shutterfly
Hach, du bist aber auch sowas von unromantisch. Ich geh mich jetzt auch eine Runde schämen. Dieses Thema schreit ja gerade danach den fanboymodus einzuschalten. Der deal mit Stockwell ist gut interpretiert, das hat ja noch gar keiner von uns erwähnt. Selbst der gute Vance ist so ein Pragmatiker, der nur zusieht, wie er seine Firma ins Fahrwasser von Stockwells Aufstieg bringt. Und da Justin nun sowieso in anderen Händen ist, was hält ihn auf, Pittsburgh endgültig zu verlassen um in New York ein neues Leben zu beginnen. Mit welchen Mitteln ist dem a-moralischen Brian nun wieder schnuppe. Natürlich rät er Justin nur, was er selbst tun würde, deshalb sprach ich von Prinzipien. Eine von jenen ist: tu das, was dich am meisten voran bringt und sieh nicht zurück.


:gruebel Unromantisch? Eigentlich nicht, aber du hast recht. Manchmal analysiere ich hier herum, als wär das Ganze ein Meisterwerk der Nouvelle Vague, geheimnisvoll, bedeutsam, Meilenstein der Filmgeschichte in der Umsetzung von nie gezeigten Gefühlsschattierungen und menschlichen Abgründen... Is letztlich TV-Unterhaltung und daher gibt's gar keinen Grund sich zu schämen (versteh' ich wirklich nicht, was meinst Du und Bruseliese denn damit? wofür schämen? - fragt woody mit dem neuen hübschen Bildchen im Avatar... =) )

Ich seh momentan einfach kein einziges Anzeichen, dass Brian Justin zurückhaben möchte. Nicht dass er ihm nicht fehlt, das natürlich. Und ganz sicher ist er ihm auf eine Weise zugetan ("liebt" wäre für mich das falsche Wort), dass er ihm für sein Leben alles erdenklich Gute wünscht. Dazu kann sogar gehören, dass er sich in Justins Beziehung mit Ethan einmischt (wie getan). Ob seine Ratschläge aber immer die besten sind (auch ohne alle Hintergedanken), darf man doch auch mal bezweifeln.

Aber vielleicht hat meine Sichtweise einfach damit zu tun, dass ich kein dezidierter Justin+Brian-forever Fan bin, sondern <Fangirliemodus an> einfach nur ein Brian-Fan. Und aus diesem Grund darf ich ihn auch immer so hart kritisieren ;) . Denn - ziemlich frei nach Mr. Kinneys sehr speziellen Auslegung von unbedingter Liebe, geäußert dereinst auf dem Pannenstreifen einer Interstate - darf man ungehemmt rumschnöseln, wenn es auf einer Zuneigung basiert, die ansonsten nicht in frage gestellt wird. Ich bin ein Brian-Fan - war ich immer, werd ich immer sein :flame <Fangirliemodus aus>
Debbie: "In this conflict I am Switzerland."
Michael: "This means you are hiding Nazi gold?"
Debbie: "No, this means I'm neutral."

Thommy

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Samstag, 17. Februar 2007, 21:17

Zitat

Original von Temptation
Da hat Skylar eine schöne Antwort zu gefunden:

Zitat

Ich glaube eher er hat Ethan drauf angesprochen, weil ihn generell Leute die sich solche Chancen entgehen lassen ärgern. Brian neigt dazu jedem seine Meinung zu sagen ob er sie nun hören will oder nicht

Und da wäre noch hinzuzufügen, das Brian über die seltene Fähigkeit verfügt nicht nachtragend zu sein. Er kann Personen die er verachtet neutrale und absolut ehrliche Ratschläge geben.

Vielleicht habt Ihr recht. Nachvollziehen kann ich das zwar nicht ganz, aber alles andere gibt anscheinend noch größere Rätsel auf. ?(
Dank an Malli.

Es würde viel weniger Böses auf Erden getan, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte.
Marie von Ebner-Eschenbach

120

Sonntag, 18. Februar 2007, 01:05

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Original von Tante_Bruseliese
Ich glaube, ein gewisses Maß an Rache ist uns allen eigen und wenn man unsere Taten und Beweggründe durchleuchtete, kämen da ähnliche Listen zustande. ;)


Da hast Du was missverstanden. Ich verurteile Brian deswegen nicht. Diese "Liste" von Brians Racheaktionen war lediglich eine Antwort auf Temptations Aussage, dass Brian Kinney das Gefühl der Rache völlig fremd sei. :) Ich sehe Brian als ganz normalen Menschen an, der Gefühle hat und aus nachvollziehbaren Beweggründen handelt.

Darum glaube ich auch nicht, dass Brian Ethan gegenüber neutral sein kann. Er kann höchstens so tun als ob. Die vorige Folge mit der Armband-Szene hat ziemlich deutlich gezeigt, dass Brian Justin gerne zurück hätte. Und wenn er nicht komplett blind ist, hat er auch gesehen, dass Justin nicht so abgeneigt ist wie er immer tut. Von diesem Moment an ist Ethan ein Hindernis.

Das Pokerface, das Brian "Ian" gegenüber immer aufsetzt, sieht man bei ihm sonst nur in seinem Job: wenn er mit Kunden redet. Das ist eine Fassade, die er benutzt, wenn er was verkaufen will und sich davon einen Gewinn verspricht. Und was will er wohl Ethan verkaufen ? Ich finde, die Art, wie Brian Ethan im Park davon überzeugt hat, dass er den Vertrag unterschreiben muss, hatte große Ähnlichkeit mit Brians Methode, Kunden zu gewinnen. Die wund gespielten Finger... der Fleiß... du verdienst es, gehört zu werden... die Wortwahl war so sentimental, völlig untypisch für Brian. Er hat Ethan eingewickelt. Wieso sollte Brian solche Geschütze auffahren, wenn er Ethan nur mal eben seine Meinung sagen will ?

Aber auch wenn Brian Ethan manipuliert, um seine Beziehung zu Justin zu untergraben - Ethan ist damit letztlich buchstäblich "gut beraten". Als guter Werbefachmann kriegt Brian es ja meistens hin, dass beide Seiten, er und der Kunde, von dem Geschäft profitieren. ;)

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