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Holly

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41

Dienstag, 20. März 2007, 20:15

Mel/Linds:

Zitat

Original von Tante Bruseliese
Ich könnte mich ja kringeln, wenn ich an Mel und Lindz denke.

Da haben wir die klassische Elterndiskussion, aber diesmal unter zwei Müttern! Denn, seien wir ehrlich, welcher Ehemann steckt schon wirklich beruflich zurück, wenn es darum geht, der Mutter des gemeinsamen Kindes den Rücken frei zu halten?

Und Lindz bringt den klassischen Vorwurf: Meine Arbeit ist weniger wert als deine!

Ja, die Diskussion werden wohl 99 % der Mütter einmal in ihrem Leben führen. Aber diesmal macht es uns die Geschichte nicht leicht, denn hier diskutieren zwei Mütter.


Hast Du gut beschrieben, ich hatte die gleichen Gedanken. Ich kann beide Seiten verstehen und bin gespannt, wie sie das lösen.

Michael:... ist mal wieder eifersüchtig und "beruhigt" sich erst, als Brian ihm versichert, dass er immer einen Platz in seinem Leben und in seinem Herzen haben wird. Das müsste er doch eigentlich wissen, aber von der Hoffnung, dass da auch von Brians Seite aus mal mehr als tiefe Freundschaft sein wird, hat er sich wohl trotz Ben immer noch nicht ganz verabschiedet...

Debbie/Carl: Sie hat meiner Meinung nach schon etwas überzogen, aber das passiert emotionalen Menschen, bes. wenn's um Dinge geht, die einem am Herzen liegen. Mal schauen, ob sich das mit ihr und Carl wieder einrenkt. Carl liebt zwar ihr großes Mundwerk, aber offensichtlich nur, wenn es nicht ihn bzw. seinen Job betrifft und gefährdet, was aber auch sehr verständlich ist.

Ted/Emmett: Das Unheil nimmt seinen Lauf... er findet keinen Job, stößt auf Ablehnung und lässt sich von diesem Widerling Garth auch noch demütigen. :schuettel Sieht offensichtlich keinen anderen "Ausweg" als seinen Schmerz in Alkohol zu ertränken... dass ausgerechnet Emmett dann die daraus resultierende latente Aggressivität oder Unbeherrschtheit abbekommt ist traurig, aber leider auch logisch. Der schon genannte Tritt in den Hintern wäre angebracht, aber da ist Emmett wohl nicht der Typ für.

Brian/Stockwell: Beim Gespräch im Jacuzzi war mir Stockwell fast sympathisch 8o, das relativierte sich dann später allerdings wieder deutlich. ;) Aber ich fand's schon bemerkenswert, dass beide sich dem anderen gegenüber ein Stück weit geöffnet haben. Stockwell und Brian respektieren sich, mögen sich vielleicht sogar, aber vor allem BRAUCHEN sie sich, um ihre jeweiligen Ziele erreichen zu können.Ich kann schon verstehen, dass Brian seinen Job (auch bei Stockwell) behalten will, New York ist sein großes Ziel und er konnte bisher immer gut Job und Privates trennen und das muss man auch können, aber es gibt wohl für jeden einen gewissen Punkt, an dem das nicht mehr geht und man sich entscheiden muss. Mal sehen, ob und wann der bei Brian kommt, man sieht schon, dass er sich zunehmend unwohl fühlt, das Ganze aber weiterhin durchziehen will.
Sollten Stockwell und Brian doch noch zu Gegnern werden, wird's noch interessanter, denke ich.

Zitat

Original von Shutterfly
Übrigens hat noch keiner das neue, orangefarbene Licht über dem Bett erwähnt! Nachdem Justin uns erklärt hat, dass orange das neue blau ist, das heißt, es ist wärmer als das blaue, ist wohl Brian nun dabei, aufzutauen, genau wie Justin es beschrieben hat mit JT und Rage.

Mir ist's auch aufgefallen, das warme Orange hat auch im Schlafzimmer das kühle Blau abgelöst.... :) Deiner Interpretation dazu schließe ich mich an und auch, dass Brian alles andere als enthusiastisch auf seinen Trick reagiert hat, aber irgendwie ist er wohl zu sehr Gefangener seiner "Gewohnheit" (ich weiß nicht, wie ich's bezeichnen soll), als dass er hätte über seinen Schatten springen können oder wollen.

Und ich LIEBE Justin mit langen Haaren! :heart

EDIT: Danke Lizzy! :kiss

In lieber Erinnerung an Cat71. Dankeschön für alles. Du fehlst.

Woody

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42

Dienstag, 20. März 2007, 23:19

Sehr interessante Folge, diesmal. Aber erstmal vielen Dank, dass Cowlip meine sämtlichen Forderungen aus dem letzten Thread sofort umgesetzt haben:

- Teds Freunde seltsam unbeteiligt und keine Unterstützung ?( : da kommen Vic und Emmett und verhelfen ihm zum Barjob. :tu
- insbesondere Michael hat sich nicht um seinen Freund Ted gekümmert :motz : schon läuft er los und kümmert sich (wenn auch mit mäßigem Erfolg). :tu
- Debbie sieht Stockwells Treiben tatenlos zu :motz : und zack! schon organisiert sie die angemahnte Demo :tu

Ja, das hat der Gebührenzahler (oder auch Nichtzahler und Werbung Wegdrücker) gern. Zuschauerkritik wird noch ernstgenommen. :D


So. Forsch zur Analyse geschritten.
Am besten gefallen hat mir die neue Kreativität bei Brian und Justin. Das geht damit los, dass wir endlich eine Bezeichnung haben für das, was für Brian nie eine Beziehung war noch ist, für Justin früher eine unbefriedigende und jetzt ein Zustand niedriger Erwartungshaltung. Statt des bürokratischen "Lebensabschnittsgefährten" (ein Ausdruck, auf den Debbie zu stehen scheint, jedenfalls kam er mindestens schon zum zweitenmal bei ihr vor), statt des romantischen "Geliebten" (der Fiedler fiel vom Dach - wer hatte früher schon mal darauf hingewiesen, dass das eine Anspielung auf das Musical ist, das im Deutschen "Anatevka" heißt - Iwan Rebroff, Russland, "Wenn ich einmal reich wär', didel-didel-didel-dum"... - und im Englischen "Fiddler on the roof"?), statt des etwas biederen "festen Freund", den Michael immer im Mund führt, nun also: "Der, mit dem ich mehr als einmal ficke". Könnte auch ein Indianername sein. Ganz cool ist aber, dass diese Wortneuschöpfung so lang ist, dass man sie im täglichen Gebrauch abkürzen sollte, wie alle neuen coolen Wörter heutzutage: DMDIMAEF.

Dann Justins genialer Ansatz, die in den Tiefen der Kinney'schen Seele vergraben geglaubte Liebe gleichsam mit Unterdruck zutage zu fördern: durch Heraussaugen. Plakativ dargestellt im Coverbild des neuen Rage-Comics und sogleich in die Tat umgesetzt in der Schußszene. Da Brian ja Sex als probates Allheilmittel in jeder Lebenslage versteht und einsetzt, könnte diese Therapie - einmal auf ihn selbst angewendet - durchaus Erfolg haben. Jedenfalls sind die ersten Testversuche dieser neuen Methode echte Gefühle hervorzuzaubern :fee sehr schön anzusehen. Weiter so, Dr. Taylor!

Die Wirksamkeit muss allerdings noch bewiesen werden. Der 11Uhr - Trick (@ Thommy: das war 11 Uhr morgens, der Beleuchtung nach zu urteilen, außerdem wohnt doch der DMDIMAEF sicher wieder im Loft und nicht weiter bei Daphne, oder? Wo hätte er den kurz vor Mitternacht hin sollen?) hat ja die Patentierung dieser Technik gleich wieder um einiges zurückgeworfen.

Schließlich: Shutterfly! Orange ist das neue Blau. Ja, hat mir gut gefallen, die neue Deko. Bleibt das jetzt so?

Und nun zu Stockwell. Ich weiß nicht, wo plötzlich der Unmut über diesen Mann herkommt (bzw. warum er erst jetzt auftaucht). Mir ist er in dieser Folge fast sympathisch geworden.
Dass er Brian, nachdem er von dessen Schwulsein erfahren hatte, nur von seiner Kampagne abgezogen hat, läßt ihn in meinen Augen als wesentlich weniger gefährlich erscheinen, als ich ihn ursprünglich hielt. Er war gar nicht sauer und hat sich was Fieses ausgedacht, sondern hat nur wie ein echter Profi gehandelt. Denn selbstverständlich kann Stockwell mit einer Kampagne, die auf Familienfreundlichkeit baut und anti-schwul agiert, nicht einen (verdeckt) schwulen Berater haben. Das wäre für seine politischen Gegner DER schwache Punkt, an dem sie ihn kriegen könnten. Das hätte Brian eigentlich klar sein müssen (aber er kommt halt doch mehr vom Marketing her als von der klassischen PR...).

Es gibt in so einer Situation nur zwei Möglichkeiten: offensiv handeln, in dem man den Enttarnten sofort an die Luft setzt; oder offensiver handeln, in dem man sogleich politisches Kapital für sich selbst aus der Situation schlägt.

Stockwells erste Reaktion war, sich für Lösung eins zu entscheiden; Spin-Doctor Kinney hat ihm beigebracht, dass die wesentlich kügere Masche die zweite Lösung darstellt - die nebenbei den Effekt hat, dass Brian seinen Job behält und der Traum von New York doch nicht gleich wieder ausgeträumt ist. Dass Brian dabei sich selber auf dem Tablett den Medien servieren muss, ist nur konsequent und bei dem, was er - sorry, es ist das letztemal - Ted angetan hat auch wirklich Kinderkram.

Extrem spannend fand ich auch die Szene im Whirpool. Da tat sich doch ein ganz unerwarteter Vergleich auf: der knallharte Politprofi Stockwell öffnet sein Herz, zeigt die Stärke Brian seine Schwächen zu offenbaren. Ebenso wie bei seiner Reaktion auf Brians Schwulsein fand ich ihn sehr ehrlich und offen, während Brian nach wie vor aus seinem Herzen eine Mördergrube macht (nicht dass er jetzt ausgerechnet vor Stockwell gefühlvoll sein sollte, aber kälter wirkte er trotzdem).

@Holly: Du hast recht, wenn die beiden einmal Gegner werden, könnte das recht interessant sein, denn da begegnen sich zwei auf Augenhöhe.

@ Thommy: ich finde Stockwell gar nicht heuchlerisch, dass er Brian mal feuert, mal demonstrativ vorzeigt, ist Teil der Medienarbeit in diesem Job. Mein Eindruck ist jedenfalls, dass Stockwell wesentlich mehr Prinzipien und Ideale hat als Brian (was auch keine große Kunst ist, der hat ja keine). Ob er das auch in konkrete Politk umsetzen kann (eine, die nicht meine wäre, aber darum geht's jetzt nicht), steht auf einem anderen Blatt. Ich halte auch nicht grundsätzlich alle Politiker für Heuchler. Demokratie ist permanenter Interessensausgleich. Gott sei Dank kann nicht jeder immer alles gleich durchsetzen, was er sich vorgenommen hat. Auch wenn das die Sache manchmal ziemlich mühsam erscheinen läßt.

Und, ja, ganz ohne Sarkasmus: der Tanz am Anfang war herzerweichend schön.
Debbie: "In this conflict I am Switzerland."
Michael: "This means you are hiding Nazi gold?"
Debbie: "No, this means I'm neutral."

bk82

cryptic

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43

Dienstag, 20. März 2007, 23:36

Zitat

Original von Woody
Die Wirksamkeit muss allerdings noch bewiesen werden. Der 11Uhr - Trick (@ Thommy: das war 11 Uhr morgens, der Beleuchtung nach zu urteilen, außerdem wohnt doch der DMDIMAEF sicher wieder im Loft und nicht weiter bei Daphne, oder? Wo hätte er den kurz vor Mitternacht hin sollen?)

Justin wohnt noch bei Daphne.

Spoiler Spoiler

Spätestens in der 414 können wir uns dann mit eigenen Ohren davon überzeugen.

Damit hat sich wohl auch die Frage erübrigt, wo er kurz vor Mitternacht hin soll ;)

Woody

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44

Dienstag, 20. März 2007, 23:39

danke, bk82, das war mir nicht klar. Spoiler lese ich leider nicht. Kenn' die Serie nur bis zur ausgestrahlten Folge und das soll auch so bleiben. Aber ich werd es schon noch erfahren.
Debbie: "In this conflict I am Switzerland."
Michael: "This means you are hiding Nazi gold?"
Debbie: "No, this means I'm neutral."

45

Dienstag, 20. März 2007, 23:55

Kann mich mal jemand spoilern?
Kommen Carl und Debbie wieder zusammen - und wenn ja, wann?

bk82

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46

Dienstag, 20. März 2007, 23:58

Spoiler Spoiler

Gegen Mitte/Ende der 4. Staffel kommen die wieder zusammen.

Temptation

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47

Mittwoch, 21. März 2007, 04:47

Zitat

Original von Shutterfly

Zitat

Original von Temptation
Debbie fehlt leider manchmal jedes Feingefühl. Merkt sie denn nicht das sie mit ihrem Geplapper auch Carl schadet? Das harmloseste was ihm passieren kann ist mobbing durch Kollegen. Nicht vergessen dieses geschrei fand bei der Demo und später vor und in seiner Arbeitstatte statt. Debbie läßt sich im Diner schließlich auch nicht runterputzen.

Mir hat ehrlich gesagt Horvath überhaupt nicht gefallen. Hatte er nicht betont, dass er Debbies große Klappe liebt? Wie @noregrets oben schon sagte, liebt er sie dann plötzlich gar nicht mehr, wenn’s ans Eingemachte geht. Mir geht Debbie auch manchmal ziemlich auf die Nerven, aber diesmal hatte sie Recht und sie hat immer noch Recht, wenn sie auch auf Carls Arbeitsstätte ihre Rechte als mündiger Bürger der USA einklagt und als Einwohner Pittsburghs eine Beschwerde loslassen will. Wir haben ja keine Sippenhaft (oder doch?) und Carl ist für das Tun seiner Freundin nicht verantwortlich. Das ist ja schlimmer als preußische Beamtenduckerei.

Zitat

@Temptation
Ob Brian gewußt hat das er übers Fernsehen komplett in der ganzen Stadt geoutet wird?
Das Gesicht seiner Mutter hatte ich ja dann schon mal ganz gerne gesehen.

Brians Mutter weiß doch, dass er schwul ist. Und Brian ist es sicher komplett schnuppe, ob die ganze Stadt das auch weiß (die halbe weiß es eh schon). Brian sitzt jetzt offiziell mit an den Schalthebeln der Macht. Sein Gesichtsausdruck allerdings lässt nicht gerade große Freude erkennen.

Ich sag ja gar nicht das Debbie aufhören soll zu kämpfen.
Aber sie soll aufhören so zu tun als gäbe es nur ihre laute Meinungsäußerung die auf niemanden in ihren näheren Umgebung zurückfallen könnte.
Sie kennt schließlich Carl´s Arbeitskollegen und weiß wie die drauf sind und sie müßte auch wissen das Stockwell sein Boß ist.
Eigenartigerweise verlangt sie gerade von Brian immer dieses Rücksicht nehmen auf andere, aber selber hält sie sich nicht mal einen Millimeter dran.

Ja Brian´s Mutter weiß das er schwul ist. Ich denke aber nicht ihrer wohlsituierten Freunde und Bekannte und schon gar niemnad aus ihrer katholischen gemeinde. Den Priester mal ausgeschlossen.
Ich glaube auch nicht, das es Brian´s Idee war seine Homosexualität in die Öffentlichkeit zu stellen. er trennt viel zu strickt berufliches und privates. Das riecht eher nach Stockwell´s politischen Beratern und dazu zählt Brian nicht.
Und deshalb kann er auch nicht für die Aufräumkampagne auf der Liberty Ave. verantwortlich gemacht werden. Das sind politische Entscheidungen zu denen der Polizeichef fähig ist, der zufälligerweise für das Bürgermeisteramt kandidiert. Brian ist "nur" für die Werbespots in dem Wahlkampf zuständig, nicht mehr nicht weniger. Er muß ihn nur auf dem Bildschirm und auf Plakaten gut verkaufen.

48

Mittwoch, 21. März 2007, 08:08

Zitat

Original von Shutterfly
Übrigens hat noch keiner das neue, orangefarbene Licht über dem Bett erwähnt! Nachdem Justin uns erklärt hat, dass orange das neue blau ist, das heißt, es ist wärmer als das blaue, ist wohl Brian nun dabei, aufzutauen, genau wie Justin es beschrieben hat mit JT und Rage.


Das Licht ist mir in der Tat aufgefallen, aber ich war mir nicht sicher, ob das jetzt ganz neu war. War es, wie ich somit weiß. :]


Zitat

Original von Shutterfly

Zitat

Original von Tante Bruseliese
Ich könnte mich ja kringeln, wenn ich an Mel und Lindz denke. Da haben wir die klassische Elterndiskussion, aber diesmal unter zwei Müttern! Denn, seien wir ehrlich, welcher Ehemann steckt schon wirklich beruflich zurück, wenn es darum geht, der Mutter des gemeinsamen Kindes den Rücken frei zu halten?

Und Lindz bringt den klassischen Vorwurf: Meine Arbeit ist weniger wert als deine! Ja, die Diskussion werden wohl 99 % der Mütter einmal in ihrem Leben führen. Aber diesmal macht es uns die Geschichte nicht leicht, denn hier diskutieren zwei Mütter.

Schön fand ich aber, dass Lindz immer sagte "unser Sohn". Schön, dass sie niemals "mein Sohn" sagte.

Fand ich auch gut. Mel ist ja richtig in der Bredouille. Da ist der Fall ihres Lebens und gerade jetzt soll sie ruhiger treten. Sie könnte doch auch den Bürokram zu Hause erledigen. Aber, wie du schon sagtest, ist Mel in der Beziehung das "Alpha-Männchen" und die stecken nun mal ungern zurück. Die ganze Hausarbeit nun alleine Linds aufzuhalsen, die ja auch ihren Job hat, finde ich da nicht fair. Aber einein Kompromiss muss man da schon finden. Übrigens fand ich es überhaupt nicht schön, dass sie sich vor Gus so angekeift haben. Der Kleine kriegt ja das Heulen.


Sie haben nicht "gestritten", sie haben einen Konflikt heftig diskutiert und ihre Standpunkte klar gemacht. Sowas kann das Kind ruhig mal mitbekommen, das fördert die Konfliktfähigkeit. Außerdem gehört sowas zum Leben dazu. Das passt schon so. In Watte braucht man Klein-Gus nicht zu packen. =) *Muttermodus aus* ;)

Zitat

Original von Woody
...nun also: "Der, mit dem ich mehr als einmal ficke". Könnte auch ein Indianername sein. Ganz cool ist aber, dass diese Wortneuschöpfung so lang ist, dass man sie im täglichen Gebrauch abkürzen sollte, wie alle neuen coolen Wörter heutzutage: DMDIMAEF.


Klasse! :D


Zitat

Original von Shutterfly
Vic war in der Tat gut drauf. Aber wo war Rodney?


Vielmehr fällt mir auf, dass Brian gar nicht mehr mit seiner Familie herumhängt. Er taucht immer nur mal kurz im Diner, im Fitnessclub oder in den nächtlichen Vergnügungstempeln auf. Aber im privatesten Rahmen sieht man ihn derzeit gar nicht. Als ob die Kampagne ihn auch da von seiner Familie trennt.
Wenn Würstchen an der Macht sind, braucht man sich nicht zu wundern, dass der Senf rationiert wird.

noregrets

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49

Mittwoch, 21. März 2007, 10:38

Vielen Dank, Woody!

Nachdem ich mich ja weiter oben beschwert habe, dass so scheinbar gar nichts positives passiert ist, hast du mich jetzt echt versöhnt. Das hat weniger mit der Folge zu tun, als mit deinerEinschätzung, über die ich echt breit grinsen musste (ich meine das im besten Sinne!) DMDIMAEF find ich große Klasse! :y

Das mit Brians und Justins Tanz am Anfang hatte ich wohl vor lauter Ärger verdrängt (Wie konnte ich nur?) :schuettel

Und außerdem bin ich froh, dass jemand (weiß grad nicht mehr wer) die Rettungsaktion von Debbie im Diner erwähnt hat. Da hat sie mal nicht nur ihre große Klappe aufgerissen, sondern ganzen Körpereinsatz gezeigt, um Carl zu retten =)
[img]http://www.werbe-bunt.de/qaf/differentfaces_ben.jpg[/img]

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50

Mittwoch, 21. März 2007, 11:13

Zitat

Original von Woody
Am besten gefallen hat mir die neue Kreativität bei Brian und Justin. Das geht damit los, dass wir endlich eine Bezeichnung haben für das, was für Brian nie eine Beziehung war noch ist, für Justin früher eine unbefriedigende und jetzt ein Zustand niedriger Erwartungshaltung. Statt des bürokratischen "Lebensabschnittsgefährten" (ein Ausdruck, auf den Debbie zu stehen scheint, jedenfalls kam er mindestens schon zum zweitenmal bei ihr vor), statt des romantischen "Geliebten" (der Fiedler fiel vom Dach - wer hatte früher schon mal darauf hingewiesen, dass das eine Anspielung auf das Musical ist, das im Deutschen "Anatevka" heißt - Iwan Rebroff, Russland, "Wenn ich einmal reich wär', didel-didel-didel-dum"... - und im Englischen "Fiddler on the roof"?), statt des etwas biederen "festen Freund", den Michael immer im Mund führt, nun also: "Der, mit dem ich mehr als einmal ficke". Könnte auch ein Indianername sein. Ganz cool ist aber, dass diese Wortneuschöpfung so lang ist, dass man sie im täglichen Gebrauch abkürzen sollte, wie alle neuen coolen Wörter heutzutage: DMDIMAEF.

TGIFMTO [the guy I fuck more than once] könnte ich da jetzt antworten. Wo ist die Vase für die Lachtränen? Der Fiedler, der vom Dach fiel, ist mein zweitliebster Spruch in dieser Episode, gleich gefolgt von der „historischsten Wiedervereinigung seit Deutschland“. Danke, Jungs, dass ihr unser Heimatland so im Gedächtnis der Leute haltet. War da nicht auch was mit Nazi-Deutschland? Zum Glück hat Debbie sich im Original das Kauderwelsch vom Lebensabschnittsgefährten erspart und einfach nur „BF“ [boyfriend] gesagt. Das sollten wir genauso beibehalten wie dein DMDIMAEF.

Ich bin auch davon ausgegangen, dass es 11 Uhr morgens war, jedenfalls sah’s mir danach aus. Die Deko überm Bett bleibt bis auf weiteres so. Irgendwie gefällt mir das Blaue besser, aber das bin nur ich. Wenn’s dem Auftauprozess dient, bitte schön.

Deine Analyse Stockwells finde ich treffend. Ich habe noch nie einen Hehl daraus gemacht, dass Jim mir sympathisch ist, gerade weil er ehrlich rüber kommt. Er glaubt sein Geschwafel. „Wenn du es sagst, meine es auch, right, boys?“ Auch wenn er steif wie ein Knochen ist. Warum sollte Brians Homosexualität ihn das Amt kosten sollen? Weil Brian in das abscheuliche Etablissement genannt Woody geht? Weil er sich dort Kerle anguckt, die nackt vor seiner Nase rumtanzen? Weil das Jims weiße Weste beschmutzt?

Wenn Brian nun verkündet hätte, Stockwell habe ihn wegen seiner Homosexualität entlassen, wäre das politischer Selbstmord gewesen, also musste er Brian flugs wieder einstellen und die Sache auch noch vor laufender Kamera und medienwirksam im Eingang des Polizeireviers richtig stellen. Ich glaube Jim sogar, dass er nichts gegen seine schwulen Mitbürger hat. Er erliegt nur dem Säuberungswahn. Und der schwule Dreck ist weitaus gefährlicher für seine Kinder als der hetero Dreck (in Jims Welt) und er geht automatisch davon aus, dass auch schwule Männer nicht alle gleich sind und mit Begeisterung die Segnungen der schwulen Szene ausgiebig in Anspruch nehmen (womit er auch Recht hat). Daraus leitet er für sich das Recht ab, alle Homosexuellen von der Geißel des schnellen, anonymen und gefährlichen Sexes zu befreien. Allerdings irrt er in einem Punkt: es geht nicht darum, die Männer von ihrem Tun abzuhalten in dem man ihre Spielwiese zerstört. Es geht um Gleichberechtigung der schwulen Szene neben der hetero Szene. Beide gegeneinander auszuspielen oder gar aufzuwiegen halte ich für grundfalsch.

Ob er sich geschämt hat, dass er mit Brian nackig im Whirlpool saß? Dass er mit ihm in der Sauna war? Brian hat ihn jedenfalls nicht angegrapscht, sieh mal einer an. Und Jim hatte auch so passend festgestellt, dass Brian fette Eier hat.

Ich mochte ihn ebenfalls, als er seine Angst eingestand. Angst haben = Schwäche eingestehen = muss man als Mann unbedingt vermeiden. Dass Jim Brian seine „Schwäche“ eingesteht, zeigt, wie sehr er Brian vertraut – und mag.


Zitat

Original von Temptation
Ich sag ja gar nicht das Debbie aufhören soll zu kämpfen.
Aber sie soll aufhören so zu tun als gäbe es nur ihre laute Meinungsäußerung die auf niemanden in ihren näheren Umgebung zurückfallen könnte.
Sie kennt schließlich Carl´s Arbeitskollegen und weiß wie die drauf sind und sie müßte auch wissen das Stockwell sein Boß ist.
Eigenartigerweise verlangt sie gerade von Brian immer dieses Rücksicht nehmen auf andere, aber selber hält sie sich nicht mal einen Millimeter dran.

Hast ja Recht. Trotzdem finde ich, was Carls Freundin treibt, darf nicht auf ihn zurückfallen. Wenn sie in der Öffentlichkeit rausposaunt, Stockwell wäre ein homophobes Faschisten-Arschloch, kann Carl ja nichts dafür (und Debbie kann froh sein, dass sie keine Anzeige wegen Beamtenbeleidigung bekam). Er hat sich seinen Kollegen gegenüber loyal zur Schwulenszene verhalten, was ich gut und auch mutig fand. Aber das hatte er nur als Privatperson geäußert. Offiziell muss er wohl mit Stockwell heulen und alles, was er tut, gut finden. So was geht mir gegen den Strich. Hat er Angst davor, wegen Debbie seinen Job zu verlieren?


Zitat

Original von Tante Bruseliese
Sie haben nicht "gestritten", sie haben einen Konflikt heftig diskutiert und ihre Standpunkte klar gemacht. Sowas kann das Kind ruhig mal mitbekommen, das fördert die Konfliktfähigkeit. Außerdem gehört sowas zum Leben dazu. Das passt schon so. In Watte braucht man Klein-Gus nicht zu packen. *Muttermodus aus*

Seufz... Egal, wie man das nennt, ankeifen, streiten oder nur eine heftige Diskussion, für mich klang es trotzdem sehr laut und unangenehm. Ich hab mich echt gewundert, dass Gus nicht angefangen hat zu brüllen. Aber ich vertraue hier mal deinem Mutterherz und geh drüber hinweg. Gus hat ja nicht gebrüllt. =) :prost



Zitat

Original von noregrets
Und außerdem bin ich froh, dass jemand (weiß grad nicht mehr wer) die Rettungsaktion von Debbie im Diner erwähnt hat. Da hat sie mal nicht nur ihre große Klappe aufgerissen, sondern ganzen Körpereinsatz gezeigt, um Carl zu retten

Fand ich auch süß. Wie haben die das „Pink Plate Special“ in der Übersetzung genannt? Klang jedenfalls albern.
"Trust me, nothing pisses off a straight guy more than a successful fag." Brian Kinney

51

Mittwoch, 21. März 2007, 11:27

Zitat

Original von Shutterfly
Wie haben die das „Pink Plate Special“ in der Übersetzung genannt? Klang jedenfalls albern.


In der Übersetzung wurde aus dem „Pink Plate Special“ ein „Schmacko-Spezial-Teller".


Mitglied des Ling Lu Fanclubs - Beauftragte für allgemeine Ian-Fragen ;)

Shutterfly

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52

Mittwoch, 21. März 2007, 11:30

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Original von Simsalabim_269

Zitat

Original von Shutterfly
Wie haben die das „Pink Plate Special“ in der Übersetzung genannt? Klang jedenfalls albern.


In der Übersetzung wurde aus dem „Pink Plate Special“ ein „Schmacko-Spezial-Teller".


Jesus. Danke jedenfalls! Hat Ted nicht dasselbe Wort benutzt, als er Emmetts kleine Köstlichkeiten bewunderte?
"Trust me, nothing pisses off a straight guy more than a successful fag." Brian Kinney

53

Mittwoch, 21. März 2007, 13:29

Da ich total spät dran bin mit meinem Senf dazu geben und alles fast schon analysiert ist sag ich nur:

"Böser alter Mann!"
"Das alt nimmst du zurück!"

mein persönliches Higlight der Spruch !!! :y

gruss

54

Mittwoch, 21. März 2007, 13:31

Zitat

Original von Malli

Und wenn ich mich nicht irre hätte der Schauspieler Brian spielen sollen ;) Aber dann isses doch Gale geworden *g*


Woher weißt du das? Habe mich schon, seitdem Randy das mal erwähnt hatte, immer gefragt wer denn noch damals im Gespräch für die Rolle war..


Und zu der 11Uhr-Trick Sache: Hieß es im Original nich das Brian Justin am nächsten Tag um 11 wieder sehen will? Also gar nix von 11uhr-trick gesagt hat? Bin mir da nich 100%ig sicher, aber wenn, dann hätte man durch die Synchro (mal wieder) so ziemlich den Sinn verfälscht..

55

Mittwoch, 21. März 2007, 14:03

Zitat

Original von Shutterfly

Zitat

Original von Temptation
Ich sag ja gar nicht das Debbie aufhören soll zu kämpfen.
Aber sie soll aufhören so zu tun als gäbe es nur ihre laute Meinungsäußerung die auf niemanden in ihren näheren Umgebung zurückfallen könnte.
Sie kennt schließlich Carl´s Arbeitskollegen und weiß wie die drauf sind und sie müßte auch wissen das Stockwell sein Boß ist.
Eigenartigerweise verlangt sie gerade von Brian immer dieses Rücksicht nehmen auf andere, aber selber hält sie sich nicht mal einen Millimeter dran.

Hast ja Recht. Trotzdem finde ich, was Carls Freundin treibt, darf nicht auf ihn zurückfallen. Wenn sie in der Öffentlichkeit rausposaunt, Stockwell wäre ein homophobes Faschisten-Arschloch, kann Carl ja nichts dafür (und Debbie kann froh sein, dass sie keine Anzeige wegen Beamtenbeleidigung bekam). Er hat sich seinen Kollegen gegenüber loyal zur Schwulenszene verhalten, was ich gut und auch mutig fand. Aber das hatte er nur als Privatperson geäußert. Offiziell muss er wohl mit Stockwell heulen und alles, was er tut, gut finden. So was geht mir gegen den Strich. Hat er Angst davor, wegen Debbie seinen Job zu verlieren?


Ich finde Debbies Verhalten in der Sache auch nicht ok, sie übertreibts immer gleich gnadenlos. Ich weiss nichtmal ob sie bei solchen Dingen überhaupt diskussionsfähig ist, sie schreit einfach nur alles nieder. Was nicht heissen soll, dass sie sich nicht weiter für andere stark machen und demonstrieren gehen soll. In manchen Bereichen fehlt ihr nur jegliches Feingefühl.

Carl kann sich natürlich in der Öffentlichkeit nicht gegen seinen Boss stellen ohne das es Konsequenzen hätte. Er dürfte es nicht mehr lange bis zur Rente haben und ich kann mir nicht vorstellen, dass er seine Pension oder was auch immer er kriegen würde aufs Spiel setzt nur um Debbie zu gefallen.

bk82

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56

Mittwoch, 21. März 2007, 15:22

Zitat

Original von poisonsis
Und zu der 11Uhr-Trick Sache: Hieß es im Original nich das Brian Justin am nächsten Tag um 11 wieder sehen will? Also gar nix von 11uhr-trick gesagt hat? Bin mir da nich 100%ig sicher, aber wenn, dann hätte man durch die Synchro (mal wieder) so ziemlich den Sinn verfälscht..

Im Original sagt Brian als es klingelt: "Sorry, that's my 11 o'clock" Er bezog sich auf den Trick ;)

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57

Mittwoch, 21. März 2007, 15:22

Zitat

Original von poisonsis

Zitat

Original von Malli

Und wenn ich mich nicht irre hätte der Schauspieler Brian spielen sollen ;) Aber dann isses doch Gale geworden *g*


Woher weißt du das? Habe mich schon, seitdem Randy das mal erwähnt hatte, immer gefragt wer denn noch damals im Gespräch für die Rolle war..


Und zu der 11Uhr-Trick Sache: Hieß es im Original nich das Brian Justin am nächsten Tag um 11 wieder sehen will? Also gar nix von 11uhr-trick gesagt hat? Bin mir da nich 100%ig sicher, aber wenn, dann hätte man durch die Synchro (mal wieder) so ziemlich den Sinn verfälscht..


Im Original sagt Brian: Sorry that's my 11 o'clock. Er meinte also schon den Typen, der da klopft.

58

Mittwoch, 21. März 2007, 16:10

Ich habe die Folge dank Video-Aufzeichnung gestern abend auch endlich gesehen...

Trotz einiger lustiger Momente fand ich sie ziemlich traurig, aber ich erwähne jetzt nur die zwei Dinge, die wirklich prägnant für mich waren:

Ted
Teddy, was machst du denn? Er tat mir so leid, wie er die ganze Folge über versucht hat, sich über Wasser zu halten und schlussendlich nicht mehr gegen das ankam, das er alles aufgestaut hat. Trotzdem muss ich sagen dass es nicht überraschend war. Deswegen blieb auch ein Schockmoment aus wie der kurz vor der Werbung, als klar wurde, dass ein Polizist Brian im Woody's erkannt hat. Das tut mir leid, ist aber so. Es ist echt scheiße, was im Moment mit Ted passiert, aber so richtig mitfühlen kann ich nicht. Er tut mir einfach nur leid. Vor allem die Szene in seiner und Emmets Wohnung war traurig - wie Emmet verzweifelt versucht hat, das hinzubiegen :(

Brian (und Justin)
Oh Gott, das Ende war einfach schrecklich... Zuerst diese wunderschöne Szene mit dem Blowjob und dem unwerfenden Lied, und dann: "Das ist mein 11-Uhr-Fick"? Zuerst dachte ich, er macht einen Scherz 8o Erst als Justin sagte, dass er im Gegensatz zu dem Trick "öfter als einmal gefickt wird", wurde mir das klar. Aber bitte? Allein diese Bezeichnung ist furchtbar, da waren sie doch vor der Trennung schon mal weiter, oder?
Und doch hat Justin sich anscheinend damit abgefunden... :( Ich meine - es ist klar, dass Brian sich nicht ändern wird, und das ist okay. Aber er liegt gerade mit dem im Bett, den er liebt, mit dem er gerade wieder zusammen gekommen ist, wegen dem er einige Zeit lang wie ein Hund gelitten hat - und dann unterbrechen sie wegen dem 11-Uhr-Fick? Und es macht Justin nichts aus? :schuettel


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59

Mittwoch, 21. März 2007, 17:19

@ Woody: Danke für die humorvolle Analyse! :)

Zu Stockwell: Im Whirlpool war er mir auch sympathischer, aber wie schon gesagt, das Hin und Her mit Brians Entlassung hat auf mich stärker negativ gewirkt. Stockwell hätte, bevor er Brian gefeuert hat, schon mal nachdenken können. So, wie es gelaufen ist, wirkt es wie "Fähnlein im Wind".
Dank an Malli.

Es würde viel weniger Böses auf Erden getan, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte.
Marie von Ebner-Eschenbach

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Mittwoch, 21. März 2007, 17:39

Zitat

Original von Skylar
Ich finde Debbies Verhalten in der Sache auch nicht ok, sie übertreibts immer gleich gnadenlos. Ich weiss nichtmal ob sie bei solchen Dingen überhaupt diskussionsfähig ist, sie schreit einfach nur alles nieder. Was nicht heissen soll, dass sie sich nicht weiter für andere stark machen und demonstrieren gehen soll. In manchen Bereichen fehlt ihr nur jegliches Feingefühl.

Carl kann sich natürlich in der Öffentlichkeit nicht gegen seinen Boss stellen ohne das es Konsequenzen hätte. Er dürfte es nicht mehr lange bis zur Rente haben und ich kann mir nicht vorstellen, dass er seine Pension oder was auch immer er kriegen würde aufs Spiel setzt nur um Debbie zu gefallen.

Stimmt, sie schreit alles nieder und überlegt dann erst. Ist wohl ihr italienisches Temperament ;) Natürlich kann sich Carl in der Öffentlichkeit nicht gegen seinen Boss stellen. Ich meinte ja auch nur im privaten Bereich. Er hat Debbie einfach stehengelassen, so als ob er auch privat die Meinung seines Bosses vertreten würde. Er hat nichts von der Aktion im Woodys gewußt aber unter vier Augen hätte er ihr schon sagen können, dass er die Aktion nicht gut hieß (das nehme ich jetzt mal an). Dann hätte sie sich auch wieder abreagiert.


Zitat

Original von Hut mit Ohren
Brian (und Justin)
Oh Gott, das Ende war einfach schrecklich... Zuerst diese wunderschöne Szene mit dem Blowjob und dem unwerfenden Lied, und dann: "Das ist mein 11-Uhr-Fick"? Zuerst dachte ich, er macht einen Scherz Erst als Justin sagte, dass er im Gegensatz zu dem Trick "öfter als einmal gefickt wird", wurde mir das klar. Aber bitte? Allein diese Bezeichnung ist furchtbar, da waren sie doch vor der Trennung schon mal weiter, oder?
Und doch hat Justin sich anscheinend damit abgefunden... Ich meine - es ist klar, dass Brian sich nicht ändern wird, und das ist okay. Aber er liegt gerade mit dem im Bett, den er liebt, mit dem er gerade wieder zusammen gekommen ist, wegen dem er einige Zeit lang wie ein Hund gelitten hat - und dann unterbrechen sie wegen dem 11-Uhr-Fick? Und es macht Justin nichts aus?

Ich glaube, da stimmen wir dir alle zu. Verstehen kann ich es auch nicht. Er hätte ja einfach nicht öffnen brauchen. Vielleicht wollte uns Cowlip eins reinwürgen und uns drastisch klarmachen, dass Justin ihn so akzeptiert, wie er ist.


Zitat

Original von poisonsis
Woher weißt du das? Habe mich schon, seitdem Randy das mal erwähnt hatte, immer gefragt wer denn noch damals im Gespräch für die Rolle war..

Schlag mich tot, aber ich weiß nicht mehr, wo das stand. Aber ich hab's auch irgendwo gelesen. Laut eigener Aussage, hat Cowlip am längsten nach dem Schauspieler für Brian gesucht, weil mit ihm die ganze Serie stand oder fiel. Der 11 Uhr hatte auch vorgesprochen. Bis kurz vor Ultimo hatten sie immer noch niemanden für die Rolle, der ihnen 100prozentig gefiel, bis am Nachmittag ein Anruf von Gale kam und den haben sie dann vom Fleck weg engagiert. Zum Glück :)
"Trust me, nothing pisses off a straight guy more than a successful fag." Brian Kinney

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