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61

Mittwoch, 21. März 2007, 20:12

Zitat

Original von Shutterfly

Zitat

Original von Hut mit Ohren
Brian (und Justin)
Oh Gott, das Ende war einfach schrecklich... Zuerst diese wunderschöne Szene mit dem Blowjob und dem unwerfenden Lied, und dann: "Das ist mein 11-Uhr-Fick"? Zuerst dachte ich, er macht einen Scherz Erst als Justin sagte, dass er im Gegensatz zu dem Trick "öfter als einmal gefickt wird", wurde mir das klar. Aber bitte? Allein diese Bezeichnung ist furchtbar, da waren sie doch vor der Trennung schon mal weiter, oder?
Und doch hat Justin sich anscheinend damit abgefunden... Ich meine - es ist klar, dass Brian sich nicht ändern wird, und das ist okay. Aber er liegt gerade mit dem im Bett, den er liebt, mit dem er gerade wieder zusammen gekommen ist, wegen dem er einige Zeit lang wie ein Hund gelitten hat - und dann unterbrechen sie wegen dem 11-Uhr-Fick? Und es macht Justin nichts aus?

Ich glaube, da stimmen wir dir alle zu. Verstehen kann ich es auch nicht. Er hätte ja einfach nicht öffnen brauchen. Vielleicht wollte uns Cowlip eins reinwürgen und uns drastisch klarmachen, dass Justin ihn so akzeptiert, wie er ist.


Das denke ich auch. Sie wollten den Zuschauern klar machen, dass immernoch die alten Regeln gelten und außerdem war ihnen die Folge wahrscheinlich schon romantisch genug :rolleyes:

Aber ich glaube ganz so wohl hat Brian sich bei der ganzen Sache auch nicht gefühlt. Als Justin dann gegangen ist und er den 11-Uhr-Fick (das hört sich an :laugh ) ins Schlafzimmer gebracht hat.... ich weiß auch nicht. Er hat auf mich irgendwie nicht ganz so freudig gewirkt und ist dann ja erstmal ins Bad gegangen, während der 11-Uhr-Fick sich ausgezogen hat.
Ich glaube er wäre schon lieber mit Justin im Bett geblieben, aber Kinney kann eben nicht so einfach über seinen Schatten springen!


Mitglied des Ling Lu Fanclubs - Beauftragte für allgemeine Ian-Fragen ;)

62

Mittwoch, 21. März 2007, 21:42

Zitat

Original von xbabs

Zitat

Original von poisonsis

Zitat

Original von Malli

Und wenn ich mich nicht irre hätte der Schauspieler Brian spielen sollen ;) Aber dann isses doch Gale geworden *g*


Woher weißt du das? Habe mich schon, seitdem Randy das mal erwähnt hatte, immer gefragt wer denn noch damals im Gespräch für die Rolle war..


Und zu der 11Uhr-Trick Sache: Hieß es im Original nich das Brian Justin am nächsten Tag um 11 wieder sehen will? Also gar nix von 11uhr-trick gesagt hat? Bin mir da nich 100%ig sicher, aber wenn, dann hätte man durch die Synchro (mal wieder) so ziemlich den Sinn verfälscht..


Im Original sagt Brian: Sorry that's my 11 o'clock. Er meinte also schon den Typen, der da klopft.


Ach so.. Gale / Brian neigt dazu öfters mal undeutlich zu reden.. dachte immer das soll "see ya tomorrow, 11 oclock" oder so ähnlich heißen.. Vielen Dank für die Aufklärung ;)

Lene1991

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63

Mittwoch, 21. März 2007, 21:52

:D

Zitat


Aber ich glaube ganz so wohl hat Brian sich bei der ganzen Sache auch nicht gefühlt. Als Justin dann gegangen ist und er den 11-Uhr-Fick (das hört sich an :laugh ) ins Schlafzimmer gebracht hat.... ich weiß auch nicht. Er hat auf mich irgendwie nicht ganz so freudig gewirkt und ist dann ja erstmal ins Bad gegangen, während der 11-Uhr-Fick sich ausgezogen hat.
Ich glaube er wäre schon lieber mit Justin im Bett geblieben, aber Kinney kann eben nicht so einfach über seinen Schatten springen!


das hab ich mir auch gedacht, als ich das gesehn hab....
trotzdem fand ich die unterhaltung nach dem blowjob toll!!! vor allem brian sein zufriedenes grinsen...

~*Proud member of ATTRACTIVE PERFECTION- Brian Kinney Fanclub*~

64

Mittwoch, 21. März 2007, 23:34

Zitat

Original von poisonsis
Ach so.. Gale / Brian neigt dazu öfters mal undeutlich zu reden.. dachte immer das soll "see ya tomorrow, 11 oclock" oder so ähnlich heißen.. Vielen Dank für die Aufklärung ;)


Was wir oft als "undeutlich" oder "Genuschel" abtun, ist meistens schlicht und ergreifend ein Dialekt.

Immerhin ist Gale Harold ein Südstaatler, und de red'n hoit amoi net so, dasses a jeda vasteht. Oda? :D
Wenn Würstchen an der Macht sind, braucht man sich nicht zu wundern, dass der Senf rationiert wird.

65

Donnerstag, 22. März 2007, 00:28

Die "kalte Dusche" am Ende der Folge war zumindest gut dazu geeignet, die Frage zu beantworten, WARUM Brian an seinem suchtartigen Schnelldating festhält. Oder besser: deutlich zu machen, wie die Antwort NICHT lautet. Sex kann nicht der eigentliche Grund sein. Davon hatte er ja an diesem Abend genug. Und besser als der mit J.T. ist der anonyme Sex sicher auch nicht - wenn man Brian so bei seinem erotischen Konsumverhalten sieht, scheint er dabei schon lange keinen sonderlichen Spaß mehr zu haben. Brian ist wie jemand, der längst satt ist, aber mit dem Essen nicht aufhören kann.

Außerdem ist er auch noch so stur wie ein Esel. Ich finde, dass diese Eigenschaft an ihm viel zu wenig gewürdigt wird. ;) Eine Qualität, die ihn dazu befähigt, mit der Unaufhaltsamkeit einer Lokomotive in eine Richtung zu dampfen, auch wenn es die falsche ist. :gruebel
Seine Gewohnheiten scheinen wie in Stein gemauert zu sein. Brian ist in dieser Hinsicht noch viel konservativer als Ted. Während der Brite jeden Nachmittag seinen 5-Uhr-Tee genießt (was wäre der Engländer ohne seine Tasse Tee ?), kann Mister Kinney nicht ohne seinen 11-Uhr-Trick leben. Anders kann man die Schlussszene eigentlich nicht erklären. Es ist Gewohnheit, eine Gewohnheit, von der Brian völlig abhängig ist und die er offenbar nicht ablegen kann, selbst wenn sie ihm selbst lästig wird.
Ich dachte ja immer, dass Brian seine Tricks braucht, um sich selbst vor dem Gefühl zu schützen, dass er in einer Beziehung und damit abhängig ist. Stattdessen ist er von seinen Tricks abhängig, super Lösung ! :prost

Weitere wichtige Frage: wer ist Ice-Tina ? ?( Die Figuren aus dem Comic scheinen doch immer „reale“ Vorbilder zu haben. Stockwell, der Brian verhext und sein Herz in einen Eisklumpen verwandelt hat ? :fee
Die Szene, in der Brian gefeuert wird, fand ich übrigens großartig. Gale hat so eine tolle, ausdrucksvolle Mimik, man sieht wirklich genau, was in Brian vorgeht. Etwas, das weit über den Ärger über einen geschäftlichen Misserfolg hinausgeht. Brian weinte fast vor Wut und Kränkung.

Was schon auf eine extreme Naivität schließen lässt – er wusste doch, was Stockwell von Schwulen hält. Dachte Brian, dass ER die Ausnahme sein würde ? Ausgerechnet er, der ja nun wirklich alle „Laster“ in sich vereinigt, die Jim bekämpfen will ? Meine was du sagst, das ist doch Stockwells Motto. Da Brian sehr selten meint, was er sagt, geht er wohl davon aus, dass es bei anderen genauso ist. 8)
(Vielleicht sollte er sich mal an das erinnern, was er Michael damals gesagt hat, als Mikey mit seinen "netten" Hetero-Kollegen aus dem Big Q einen heben ging...dass es nämlich eine Illusion sei, zu denken, dass sie ihn jemals akzeptieren würden, wenn sie die Wahrheit wüssten.)

Temptation

malus ursulus panneus

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66

Donnerstag, 22. März 2007, 00:40

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Original von Shutterfly

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Original von Skylar
Ich finde Debbies Verhalten in der Sache auch nicht ok, sie übertreibts immer gleich gnadenlos. Ich weiss nichtmal ob sie bei solchen Dingen überhaupt diskussionsfähig ist, sie schreit einfach nur alles nieder. Was nicht heissen soll, dass sie sich nicht weiter für andere stark machen und demonstrieren gehen soll. In manchen Bereichen fehlt ihr nur jegliches Feingefühl.

Carl kann sich natürlich in der Öffentlichkeit nicht gegen seinen Boss stellen ohne das es Konsequenzen hätte. Er dürfte es nicht mehr lange bis zur Rente haben und ich kann mir nicht vorstellen, dass er seine Pension oder was auch immer er kriegen würde aufs Spiel setzt nur um Debbie zu gefallen.

Stimmt, sie schreit alles nieder und überlegt dann erst. Ist wohl ihr italienisches Temperament ;) Natürlich kann sich Carl in der Öffentlichkeit nicht gegen seinen Boss stellen. Ich meinte ja auch nur im privaten Bereich. Er hat Debbie einfach stehengelassen, so als ob er auch privat die Meinung seines Bosses vertreten würde. Er hat nichts von der Aktion im Woodys gewußt aber unter vier Augen hätte er ihr schon sagen können, dass er die Aktion nicht gut hieß (das nehme ich jetzt mal an). Dann hätte sie sich auch wieder abreagiert.

Sie hat in seinem Büro angeschrieen jeder konnte außerhalb alles verstehen. Das konnte man auch an Carl´s Körperhaltung erkennen.
Ich meine er hat sie auch gebeten leiser zu reden, aber sie hat nicht zugehört, das kann sie nicht wenn sie emotional so an einer Sache interessiert ist.
Er hatte keine andere Wahl als sie da so aufgebracht wie sie nun mal war einfach stehen zu lassen.
Sicher könnte er sie zu Hause aufsuchen und nochmal versuchen mit ihr zu reden. Aber ob das was bringt. Man erinnere sich nur mal an die Startschwierigkeiten die die beiden hatten, wenn Debbie auf Stur schaltet nimmt sie was anderes nicht mehr wahr. Da ähnelt sie sehr Brian, der hört ja auch nur auf sie wenn sie alleine und ruhig mit ihm redet.

Zitat

Original von Tante_Bruseliese
Was wir oft als "undeutlich" oder "Genuschel" abtun, ist meistens schlicht und ergreifend ein Dialekt.

Immerhin ist Gale Harold ein Südstaatler, und de red'n hoit amoi net so, dasses a jeda vasteht. Oda?

Dann muß man aber sagen, das er ein schlechter Schauspieler ist, wenn er brian der in Pittsburgh aufgewachsen ist mit einem Südstaatendialekt spricht. :D

67

Donnerstag, 22. März 2007, 01:26

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Original von Temptation

Zitat

Original von Tante_Bruseliese
Was wir oft als "undeutlich" oder "Genuschel" abtun, ist meistens schlicht und ergreifend ein Dialekt.

Immerhin ist Gale Harold ein Südstaatler, und de red'n hoit amoi net so, dasses a jeda vasteht. Oda?

Dann muß man aber sagen, das er ein schlechter Schauspieler ist, wenn er brian der in Pittsburgh aufgewachsen ist mit einem Südstaatendialekt spricht. :D


Dann macht einen undeutliches Sprechen zu einem besseren Schauspieler? :rolleyes:

Alan Rickman wurde in DOGMA auch Genuschel bei seinem ersten Auftritt als Metatron vorgeworfen, dabei war sein Geschimpfe in Cockney (einem Londoner Dialekt) - ein stilistisches Mittel. Das hat bloß keiner der deutschen Fans bemerkt. =)

Oft verstehen Nicht-Muttersprachler einfach doch nicht alles so gut und schieben das dann auf Genuschel, weil die Schauspieler nicht so ein akkurates Englisch wie Prinz Charles und die Queen intonieren.
Und ich meine, dass man Klangfärbungen nicht so einfach ausschalten kann.
Aber das ist auch nur mein Erklärungsversuch gewesen und außerdem völlig :ot:. Nix für ungut.
Wenn Würstchen an der Macht sind, braucht man sich nicht zu wundern, dass der Senf rationiert wird.

Holly

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68

Donnerstag, 22. März 2007, 07:55

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Original von Prudence
Die "kalte Dusche" am Ende der Folge war zumindest gut dazu geeignet, die Frage zu beantworten, WARUM Brian an seinem suchtartigen Schnelldating festhält. Oder besser: deutlich zu machen, wie die Antwort NICHT lautet. Sex kann nicht der eigentliche Grund sein. Davon hatte er ja an diesem Abend genug. Und besser als der mit J.T. ist der anonyme Sex sicher auch nicht - wenn man Brian so bei seinem erotischen Konsumverhalten sieht, scheint er dabei schon lange keinen sonderlichen Spaß mehr zu haben. Brian ist wie jemand, der längst satt ist, aber mit dem Essen nicht aufhören kann.

Außerdem ist er auch noch so stur wie ein Esel. Ich finde, dass diese Eigenschaft an ihm viel zu wenig gewürdigt wird. Eine Qualität, die ihn dazu befähigt, mit der Unaufhaltsamkeit einer Lokomotive in eine Richtung zu dampfen, auch wenn es die falsche ist.
Seine Gewohnheiten scheinen wie in Stein gemauert zu sein. Brian ist in dieser Hinsicht noch viel konservativer als Ted. Während der Brite jeden Nachmittag seinen 5-Uhr-Tee genießt (was wäre der Engländer ohne seine Tasse Tee ?), kann Mister Kinney nicht ohne seinen 11-Uhr-Trick leben. Anders kann man die Schlussszene eigentlich nicht erklären. Es ist Gewohnheit, eine Gewohnheit, von der Brian völlig abhängig ist und die er offenbar nicht ablegen kann, selbst wenn sie ihm selbst lästig wird.
Ich dachte ja immer, dass Brian seine Tricks braucht, um sich selbst vor dem Gefühl zu schützen, dass er in einer Beziehung und damit abhängig ist. Stattdessen ist er von seinen Tricks abhängig, super Lösung !


Genau das meinte ich mit meinem "er ist zu sehr Gefangener seiner Gewohnheit(en)". Du hast es prima ausgedrückt u. beschrieben. Danke! =)

In lieber Erinnerung an Cat71. Dankeschön für alles. Du fehlst.

xbabs

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69

Donnerstag, 22. März 2007, 08:06

Zitat

Original von Tante_Bruseliese

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Original von poisonsis
Ach so.. Gale / Brian neigt dazu öfters mal undeutlich zu reden.. dachte immer das soll "see ya tomorrow, 11 oclock" oder so ähnlich heißen.. Vielen Dank für die Aufklärung ;)


Was wir oft als "undeutlich" oder "Genuschel" abtun, ist meistens schlicht und ergreifend ein Dialekt.

Immerhin ist Gale Harold ein Südstaatler, und de red'n hoit amoi net so, dasses a jeda vasteht. Oda? :D


Ok, das ist OT, aber ich wollte schnell noch was dazu sagen: jeder, der "the Unseen" oder Filme gesehen hat, die in den Südstaaten spielen kann 100% hören, daß Brian (Gale) absolut keinen Südstaaten-Akzent hat. Aber sowas von gaaaarnicht. Im Gegenteil, manchmal klingt er fast britisch. Ich war immer erstaunt zu lesen, daß er Südstaatler ist und fand es klasse, daß man das so garnicht hört. Ich finde, er ist sehr gut zu verstehen, im Gegensatz zu Emmett, da hab ich oft meine Probleme (weil er so schnell spricht). So, genug :ot:!!! :D

Malli

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70

Donnerstag, 22. März 2007, 11:31

Zitat

Original von Holly

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Original von Prudence
Die "kalte Dusche" am Ende der Folge war zumindest gut dazu geeignet, die Frage zu beantworten, WARUM Brian an seinem suchtartigen Schnelldating festhält. Oder besser: deutlich zu machen, wie die Antwort NICHT lautet. Sex kann nicht der eigentliche Grund sein. Davon hatte er ja an diesem Abend genug. Und besser als der mit J.T. ist der anonyme Sex sicher auch nicht - wenn man Brian so bei seinem erotischen Konsumverhalten sieht, scheint er dabei schon lange keinen sonderlichen Spaß mehr zu haben. Brian ist wie jemand, der längst satt ist, aber mit dem Essen nicht aufhören kann.

Außerdem ist er auch noch so stur wie ein Esel. Ich finde, dass diese Eigenschaft an ihm viel zu wenig gewürdigt wird. Eine Qualität, die ihn dazu befähigt, mit der Unaufhaltsamkeit einer Lokomotive in eine Richtung zu dampfen, auch wenn es die falsche ist.
Seine Gewohnheiten scheinen wie in Stein gemauert zu sein. Brian ist in dieser Hinsicht noch viel konservativer als Ted. Während der Brite jeden Nachmittag seinen 5-Uhr-Tee genießt (was wäre der Engländer ohne seine Tasse Tee ?), kann Mister Kinney nicht ohne seinen 11-Uhr-Trick leben. Anders kann man die Schlussszene eigentlich nicht erklären. Es ist Gewohnheit, eine Gewohnheit, von der Brian völlig abhängig ist und die er offenbar nicht ablegen kann, selbst wenn sie ihm selbst lästig wird.
Ich dachte ja immer, dass Brian seine Tricks braucht, um sich selbst vor dem Gefühl zu schützen, dass er in einer Beziehung und damit abhängig ist. Stattdessen ist er von seinen Tricks abhängig, super Lösung !


Genau das meinte ich mit meinem "er ist zu sehr Gefangener seiner Gewohnheit(en)". Du hast es prima ausgedrückt u. beschrieben. Danke! =)


Das ist eine sehr interessante Sichtweise.
Brian ist abhängig von den Tricks um sich selbst zu beweisen, dass er unabhängig ist. Das ist meiner Meinung nach quasi eine Abhängigkeit, in die er sich selbst stürzt, freiwillig. Manche Menschen würden es länger ohne Luft aushalten als Brian ohne Orgasmus :laugh
Und genau so führt Brian auch seine Beziehung zu Justin. Wie er ihm von Angfang an sagte, sie sind zusammen weil sie wollen, nicht, weil ein Schloss an ihrer Tür ist. Und indem er Justin damit zumindest offiziell auf eine Stufe mit einem Trick stellt - sprich, er vögelt noch immer rum wie er will - schützt er sich selbst davor, den Schein zu erwecken, er sei abhängig - auch wenn wir alle wissen dass er es ist :P

Temptation

malus ursulus panneus

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71

Freitag, 23. März 2007, 00:25

Mir ist da noch eine Kleinigkeit aufgefallen.
Bei der Bettszene zum Schluß mit Justin, das letzte Mal haben wir Brian so um Folge 2.14 so gelöst und glücklich zusammen mit Justin gesehen.


Zitat

Original von xbabs
Ok, das ist OT, aber ich wollte schnell noch was dazu sagen: jeder, der "the Unseen" oder Filme gesehen hat, die in den Südstaaten spielen kann 100% hören, daß Brian (Gale) absolut keinen Südstaaten-Akzent hat. Aber sowas von gaaaarnicht. Im Gegenteil, manchmal klingt er fast britisch. Ich war immer erstaunt zu lesen, daß er Südstaatler ist und fand es klasse, daß man das so garnicht hört. Ich finde, er ist sehr gut zu verstehen, im Gegensatz zu Emmett, da hab ich oft meine Probleme (weil er so schnell spricht). So, genug

Stimmt und es würde auch nicht zu der Detailversessenheit von cowlip und Gale passen, wenn denen so ein Fehler unterlaufen wäre.
Das ist ja gerade das was diese Serie so besonders macht die ganzen kleinen Details in der Sprache und der Körpersprache der Charaktere und der ganze gesellschaftliche Umgebungseinfluß.
Habe ich als Serienjunkie so bei keiner anderen amerikanischen Serie präzisiert gesehen. Leider !

72

Freitag, 23. März 2007, 15:42

Zitat

Original von Woody
"Der, mit dem ich mehr als einmal ficke". Könnte auch ein Indianername sein.



Zitat

Original von Faith
Eigentlich sagt ja Justin so was wie 'you're evil' oder so, und im deutschen 'Du altes böses Ding'. Worauf ich Brians deutsche Erwiderung schon lustig fand 'Das alte nimmst du zurück'

Ich fand die deutsche Übersetzung auch voll lustig. :D

Zitat

Original von Malli
Und wenn ich mich nicht irre hätte der Schauspieler Brian spielen sollen ;) Aber dann isses doch Gale geworden *g*

Also ich frage mich ganz ernsthaft, ob ich wohl jemals so süchtig und verrückt nach dieser Serie geworden wäre, wenn dieser Typ Brian gespielt hätte. Ich kann ihn mir als Brian nicht vorstellen. Überhaupt nicht. Aber ok, ich glaube ich könnte mir auch keine anderen Schauspieler für die anderen Rollen vorstellen. Trotzdem wage ich zu bezweifeln, dass der Typ Brians Mimik und Körpersprache so genial hingekriegt hätte wie Gale.

Bei der Schluss-Szene hab ich mir zuerst auch gedacht: "Wie bitte? Hab ich recht gehört??" Und ich konnte es erst kaum fassen, dass Brian wirklich die Tür aufmacht. Aber als er Justin dann vorgestellt hat, und ich Justins Reaktion darauf gesehen hab, hat die Situation für mich irgendwie wieder gepasst. Es war alles wieder in Ordnung. Justin akzeptiert es, so wie es ist. Er hat sich weiterentwickelt, Erfahrungen gesammelt und seine Entscheidung getroffen - für Brian, mit allem was dazugehört.
Und ich finde auch, dass Brian nicht wirklich glücklich war mit dem Trick. Die Körpersprache, als er ihm ins Schlafzimmer gefolgt ist, hat eher unbeholfen und leicht widerwillig gewirkt.
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73

Freitag, 23. März 2007, 15:56

Zitat

Original von abstrakt
Also ich frage mich ganz ernsthaft, ob ich wohl jemals so süchtig und verrückt nach dieser Serie geworden wäre, wenn dieser Typ Brian gespielt hätte. Ich kann ihn mir als Brian nicht vorstellen. Überhaupt nicht. Aber ok, ich glaube ich könnte mir auch keine anderen Schauspieler für die anderen Rollen vorstellen. Trotzdem wage ich zu bezweifeln, dass der Typ Brians Mimik und Körpersprache so genial hingekriegt hätte wie Gale.

kann ich mir beim besten willen auch nicht vorstellen. mein erster gedanke...was isn das für ne schlechte brian kopie :Daber wenns anders gekommen wäre hätten wir viellicht dasselbe über gale gesagt :D ne nich vorstellbar...


QAF :rulez

74

Freitag, 23. März 2007, 16:47

Zitat

Original von Linelle
aber wenns anders gekommen wäre hätten wir viellicht dasselbe über gale gesagt :D ne nich vorstellbar...


Interessante Idee! Aber nein, kann ich mir auch nicht vorstellen... :D
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Woody

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75

Samstag, 24. März 2007, 12:30

Zitat

Original von Prudence
wenn man Brian so bei seinem erotischen Konsumverhalten sieht, scheint er dabei schon lange keinen sonderlichen Spaß mehr zu haben. Brian ist wie jemand, der längst satt ist, aber mit dem Essen nicht aufhören kann.


Den ersten Satz unterschreib ich komplett, die Schlussfolgerung kommt mir aber zu einfach vor.

Zitat


Außerdem ist er auch noch so stur wie ein Esel. Ich finde, dass diese Eigenschaft an ihm viel zu wenig gewürdigt wird. ;) Eine Qualität, die ihn dazu befähigt, mit der Unaufhaltsamkeit einer Lokomotive in eine Richtung zu dampfen, auch wenn es die falsche ist. :gruebel
Seine Gewohnheiten scheinen wie in Stein gemauert zu sein. Brian ist in dieser Hinsicht noch viel konservativer als Ted. (...) Ich dachte ja immer, dass Brian seine Tricks braucht, um sich selbst vor dem Gefühl zu schützen, dass er in einer Beziehung und damit abhängig ist. Stattdessen ist er von seinen Tricks abhängig, super Lösung ! :prost


Ich bin eine große Freundin der Dialektik (nein! nicht von Südstaaten-Dialekt :) ), daher finde ich Deine Interpretation schon deshalb gut, Prudence. Allerdings glaube ich nicht, dass sie richtig ist - so gut sie auch klingt.

Dass Brian stur ist, stimmt absolut. Wie sagt er im Jacuzzi auch zu Stockwell: was ich mir vornehme, ziehe ich auf jeden Fall durch! Dass er von den Tricks abhängig ist, glaube ich aber nicht. Vorsicht, jetzt kommt eine größere Portion Küchenpsychologie: mir kommt es so vor, dass Brian (aufgrund kindlicher Traumata mit seinen "vorbildhaften" Eltern) eine fast schon pathologische Trennung von Sex und Liebe vornimmt. Alle, die er liebt (und denen er es auch sagt), haben keinen Sex mit ihm: Michael, Lindz, Gus. Alle, die Sex mit ihm haben, will er auf keinen Fall lieben. Bei One-Night-Stands klappt das auch gut, doch da kam eines Tages Kleinjustin daher und stört dieses schöne System. So, wie's ausschaut, wird diese Serie am Ende der 5. Staffel darin kulminieren, dass Brian endlich geheilt ist und Sex und Liebe nicht mehr als Gegensätze empfindet, die nur ein böses Hetenuniversum zusammengezwungen hat, mit welchem Partner auch immer (bitte nicht spoilern, wenn ich falsch liege, ich will's nicht vorher wissen). Brian und Justin können also bei Serienhalbzeit noch nicht glücklich vereint sein, sonst wär es nur noch langweilig. Und schließlich hat Brian noch keinerlei Grund anzunehmen, dass seine Lebensweise falsch ist. Im Gegenteil, gerade hat er auch Justin von allen romantischen Vorstellungen befreit und bekehrt. Was, um Himmelswillen, sollte er denn ändern? Sein Mißtrauen in Beziehungen ist ja nicht gerade dadurch zerstreut worden, dass gerade wieder eine vor seinen Augen kaputt gegangen ist. Ich glaube noch immer, dass es irgendeinen saftigen Schicksalsschlag braucht, um dieses Korsett, in dem seine Gefühle weiterhin eingeschnürt sind, aufzubrechen. Solange sich Brian Kinney unverletzbar und großartig fühlen darf, wird sich nicht viel ändern. Er muss das Superheldenkostüm ablegen, um seine Seele zeigen zu können. Ich warte daher immer noch auf den Kryptoniten, der hier mal was durcheinanderwirbelt. Immer dann, wenn es solche Augenblicke gab (Teds Koma, der Angriff auf Justin, der Tod seine Vaters, vielleicht auch der Verlust von Lindz an eine Scheinehe...), hat Brian sich geöffnet. Ich glaube, es braucht hier mal den richtig großen Knall...


Zitat


Weitere wichtige Frage: wer ist Ice-Tina ? ?( Die Figuren aus dem Comic scheinen doch immer „reale“ Vorbilder zu haben. Stockwell, der Brian verhext und sein Herz in einen Eisklumpen verwandelt hat ? :fee


Würde mich auch interessieren. Brians Mutter? :laugh


Zitat


Die Szene, in der Brian gefeuert wird, fand ich übrigens großartig. Gale hat so eine tolle, ausdrucksvolle Mimik, man sieht wirklich genau, was in Brian vorgeht. Etwas, das weit über den Ärger über einen geschäftlichen Misserfolg hinausgeht. Brian weinte fast vor Wut und Kränkung.

Was schon auf eine extreme Naivität schließen lässt – er wusste doch, was Stockwell von Schwulen hält. Dachte Brian, dass ER die Ausnahme sein würde ? Ausgerechnet er, der ja nun wirklich alle „Laster“ in sich vereinigt, die Jim bekämpfen will ? Meine was du sagst, das ist doch Stockwells Motto. Da Brian sehr selten meint, was er sagt, geht er wohl davon aus, dass es bei anderen genauso ist. 8) (Vielleicht sollte er sich mal an das erinnern, was er Michael damals gesagt hat, als Mikey mit seinen "netten" Hetero-Kollegen aus dem Big Q einen heben ging...dass es nämlich eine Illusion sei, zu denken, dass sie ihn jemals akzeptieren würden, wenn sie die Wahrheit wüssten.)


Tut mir leid, Prudence, zum erstenmal bin ich gar nicht deiner Meinung. Also schon, dass die Szene toll war, aber nicht hinsichtlich der Schlußfolgerung.
Erstens glaube ich nicht, dass Brian wütend war, weil Stockwell ihn wegen seines Schwulseins gefeuert hat - denn das hat er auch nicht, jedenfalls nicht wegen des Schwulseins selbst. Brian war wütend, weil er wußte, dass Stockwell berechtigte Gründe hatte ihn zu feuern. Als Brian damals zu Gardner sagte, dass ihn sein Schwulsein nichts angeht, hatte er recht (und es auch keine Konsequenzen). Bei Stockwell ist das aber was anderes. Natürlich hätte er es ihm sagen müssen - als Berater-Profi. Tatsächlich hätte jederzeit jemand Brians Lebenswandel an den demokratischen Gegenkandidaten (bzw. dessen Beraterteam) melden können (und sei es ein wütender Trick von der Liberty Av, der Debbies heilige Wut über Brian in eine wirksame Indikretion umsetzt), die das dann genüßlich hätten ausschlachten können. Dazu braucht es noch nicht mal ein Paparazzifoto von Stockwell und Brian im Jacuzzi mit entsprechender fragender Bildunterschrift. In einem Land, das seinen Präsidenten einem Amtenthebungsverfahren aussetzt, weil ihm irgendeine eine Praktikantin einen bläst (bzw. er deshalb lügt), das braucht sehr viel weniger Munition, um einen läppischen Bürgermeisterkandidaten in Pittsburgh abzuschiessen.

"Dirty Campaigning", das Schlechtmachen des politischen Gegners, beschäftigt in den USA ganze Heerscharen von Privatdetektiven, die herausfinden wollen, ob jemand als 16jähriger mal Gras geraucht hat oder seine Freundin verprügelt hat. Natürlich muss Stockwell alles über sein engstes Umfeld wissen, um entsprechend vorbereitet zu sein.

Stockwell mag Brian und er schätzt seine Professionalität. Ich glaube, er war von Brian einfach enttäuscht. Denn er selbst war sehr offen zu ihm, hat ihm gebeichtet, was er sonst nur seiner Frau sagt. Er hatte wohl wirklich geglaubt, in Brian einen Freund zu haben, dem er mehr als nur beruflich vertrauen konnte. Und natürlich hatte er wieder die falschen Berater (war ja auffällig, wie er ein Gespräch mit denen zur Begründung angeführt hatte). Denn Brians Strategie, aus seinem Schwulsein sogar Kapital für Stockwell zu schlagen (so unangenehm ihm das auch sein mag), war 1000% Brians Idee.

Ich frage mich sogar, ob Stockwell überhaupt was gegen Schwule hat. Nicht seine Welt, sicher. Aber die Aktionen hat er ja nur auf Brians Wunsch etwas medial Auffälliges zu machen angeleiert. Und eben auch nur für die Medien - siehe die sofortige Wiedereröffnung des Woody's.

@ Bruseliese
Wenn man Wein in die Sauce gibt, verkocht der Alkohol schon bei 90 Grad. Eher bedenklich fand ich, dass die beiden 2 Weingläser aufgedeckt haben...



Und zum Genuschel von Gale:

"James Dean hat genuschelt, Marlon Brando hat genuschelt, die größten Schauspieler hat nie jemand verstanden!!" Wer weiß, aus welchem Film dieser Satz stammt, darf sich was wünschen.
:fee
Debbie: "In this conflict I am Switzerland."
Michael: "This means you are hiding Nazi gold?"
Debbie: "No, this means I'm neutral."

bk82

cryptic

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76

Samstag, 24. März 2007, 12:43

Zitat

Original von Woody
Und zum Genuschel von Gale:

"James Dean hat genuschelt, Marlon Brando hat genuschelt, die größten Schauspieler hat nie jemand verstanden!!" Wer weiß, aus welchem Film dieser Satz stammt, darf sich was wünschen.
:fee

Das stammt aus "Fame"! Und? Hab ich gewonnen und nen Wunsch frei? ;)

77

Samstag, 24. März 2007, 13:58

Zitat

Original von Woody
Dass Brian stur ist, stimmt absolut. Wie sagt er im Jacuzzi auch zu Stockwell: was ich mir vornehme, ziehe ich auf jeden Fall durch! Dass er von den Tricks abhängig ist, glaube ich aber nicht. Vorsicht, jetzt kommt eine größere Portion Küchenpsychologie: mir kommt es so vor, dass Brian (aufgrund kindlicher Traumata mit seinen "vorbildhaften" Eltern) eine fast schon pathologische Trennung von Sex und Liebe vornimmt. Alle, die er liebt (und denen er es auch sagt), haben keinen Sex mit ihm: Michael, Lindz, Gus. Alle, die Sex mit ihm haben, will er auf keinen Fall lieben. Bei One-Night-Stands klappt das auch gut, doch da kam eines Tages Kleinjustin daher und stört dieses schöne System. So, wie's ausschaut, wird diese Serie am Ende der 5. Staffel darin kulminieren, dass Brian endlich geheilt ist und Sex und Liebe nicht mehr als Gegensätze empfindet, die nur ein böses Hetenuniversum zusammengezwungen hat, mit welchem Partner auch immer (bitte nicht spoilern, wenn ich falsch liege, ich will's nicht vorher wissen). Brian und Justin können also bei Serienhalbzeit noch nicht glücklich vereint sein, sonst wär es nur noch langweilig. Und schließlich hat Brian noch keinerlei Grund anzunehmen, dass seine Lebensweise falsch ist. Im Gegenteil, gerade hat er auch Justin von allen romantischen Vorstellungen befreit und bekehrt. Was, um Himmelswillen, sollte er denn ändern? Sein Mißtrauen in Beziehungen ist ja nicht gerade dadurch zerstreut worden, dass gerade wieder eine vor seinen Augen kaputt gegangen ist. Ich glaube noch immer, dass es irgendeinen saftigen Schicksalsschlag braucht, um dieses Korsett, in dem seine Gefühle weiterhin eingeschnürt sind, aufzubrechen. Solange sich Brian Kinney unverletzbar und großartig fühlen darf, wird sich nicht viel ändern. Er muss das Superheldenkostüm ablegen, um seine Seele zeigen zu können. Ich warte daher immer noch auf den Kryptoniten, der hier mal was durcheinanderwirbelt. Immer dann, wenn es solche Augenblicke gab (Teds Koma, der Angriff auf Justin, der Tod seine Vaters, vielleicht auch der Verlust von Lindz an eine Scheinehe...), hat Brian sich geöffnet. Ich glaube, es braucht hier mal den richtig großen Knall...


Das seh ich absolut genauso, so würde ich Brian auf jeden Fall auch einschätzen.
Er scheint irgendwie in seinem eigenen Universum zu leben und merkt erst immer wenn irgendwas unvorhergesehenes passiert und es schon fast zu spät ist, das er was ändern muss. So lange wie seine Welt in Ordnung scheint gibt er vor glücklich und zufrieden zu sein, obwohl ich ihm das nicht so ganz abnehme.

78

Samstag, 24. März 2007, 13:59

Zitat

Original von Woody
@ Bruseliese
Wenn man Wein in die Sauce gibt, verkocht der Alkohol schon bei 90 Grad. Eher bedenklich fand ich, dass die beiden 2 Weingläser aufgedeckt haben...


Ähm... ja. Und? Ich habe mich nicht darüber ausgelassen, dass Mel und Lindz Wein in die Soße gegeben haben. ?(
Wenn Würstchen an der Macht sind, braucht man sich nicht zu wundern, dass der Senf rationiert wird.

Shutterfly

Obsessed

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Sexuelle Ausrichtung: schwul

Wohnort: Berlin

Beruf: Jurist

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79

Samstag, 24. März 2007, 14:39

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Original von Woody

Zitat

Original von Prudence
wenn man Brian so bei seinem erotischen Konsumverhalten sieht, scheint er dabei schon lange keinen sonderlichen Spaß mehr zu haben. Brian ist wie jemand, der längst satt ist, aber mit dem Essen nicht aufhören kann.


Den ersten Satz unterschreib ich komplett, die Schlussfolgerung kommt mir aber zu einfach vor.

Sagen wir: er hatte bisher nur eintönige Hausmannskost, die zwar sättigt, aber langweilig auf die Dauer ist. Mit Justin kam jemand ins Spiel, der sein Gehirn bewegt, der ihn herausfordert und der die Spielarten der höheren Nouvelle Cuisine beherrscht.


Ich mag deine Küchenpsychologie. Und ich kann das alles unterschreiben. Die Trennung von Sex und Liebe beherrscht er perfekt, und falls noch jemand glauben sollte, Brian könne nicht lieben, sollte er Linds, Gus und Michael noch mal befragen. Brian glaubt vielleicht, dass das alles ist, was er an Liebe geben kann, etwas, das nicht nach seinen Qualitäten im Bett verlangt (ok, ich gebe zu, dass Linds und Mike durchaus erotisches Interesse an ihm haben, sich aber bewußt sind, dass Brian dieses Interesse niemals erfüllen wird). Das ist also sicheres Terrain für ihn. Dass da aber plötzlich jemand ist, der ihn nicht nur für einen ONS benutzt, muss ihn irritieren. Ich sage bewusst, dass Brian benutzt wird und nicht umgekehrt. Muss er nicht Nummern verteilen, damit alle man rankönnen (überspitzt zitiert)? Lauert nicht jeder im Babylon darauf, dass Mr Kinney sich ihn für diese Nacht auswählt? Und tun sie nicht alle so super cool, als würden sie ihn gar nicht wahrnehmen weil es stets Brian ist, der aussucht? Hat mal jemand versucht, mehr für ihn zu sein, als nur ein ONS? Ein Freund, Lover, Lebenspartner? Vielleicht. Wahrscheinlich wurde er ausgelacht und weggebissen, so wie Justin. Dass Justin danach immer noch da war, muss ihn wirklich erschüttert haben. Und vielleicht hats ihm auch gefallen, dass mal jemand um ihn kämpft.

Das alles ist kein richtiger Beitrag zu deinem. Darauf kann ich dir nicht antworten ohne zu spoilern, aber ich kann dir nur sagen, dass du prophetische Gaben hast.


Über deine Theorie Brian/Jim habe ich nachgedacht und kann mich anschliessen. Ich dachte eigentlich auch immer, dass es Jim nichts angeht, was Brian privat macht. Deiner Theorie folgend macht es Sinn, wenn Jim sagt, dass es ihn sehr wohl was angeht wenn es seine Kampagnie zerstört. Warum? hab ich mich gefragt und du hast die Antwort angeboten. Anders als in Deutschland, wo das Privatleben eines Politikers tabu ist, giert man in den USA nach schmutzigen Geheimnissen, was ich schon bei Clinton so lächerlich und vor allem peinlich fand.

Den Artikel des Papparazzo, der Bilder von Jim und Brian im Jacuzzi geschossen hätte, hätte ich gerne gelesen. Das wäre doch mal ein Aufmacher für die nächste Episode gewesen. Schade, dass die Serie schon abgedreht ist, da hätten Cowlip doch mal ein paar dufte Anregungen bekommen ;) Die Sache wäre eskaliert, und dann hätte ich gerne gesehen, wie Jim sich da rauswindet. "Ich schwul? Um Himmels Willen." Das hat immer den Begeschmack von "wie kann man nur!" und ob dann seine Umfrageergebnisse genau deswegen in den Keller gerutscht wären.

Zurück zum Thema. Ich habe vorher schon gesagt, dass ich Jim auch nicht für schwulenfeindlich halte.

Brian hat Jims Rauswurf aber dahingehend interpretiert, dass Jim es tat, weil Brian schwul ist, nicht, weil er es ihm nicht gesagt hat, deshalb war er auch so wütend. "Beleidige mich nicht, Jim." Er hat Jim als einen "prune-chaser" bezeichnet, was eine sehr abfällige Bezeichnung ist. Deshalb stimme ich dir zu, dass Jim von Brian enttäuscht war, weil er nicht ehrlich war und im prüden Amerika damit seine Kandidatur torpediert hat. Nun hat er ja den Spieß umgedreht und ist in die Offensive gegangen, indem er Brian schnell zu seinem engsten Mitarbeiter und Freund gekrönt hat und damit allen Gegnern den Wind aus den Segeln nahm.


Bei Ice-Tina habe ich auch sofort an Joan Kinney gedacht. Sie hat wahrscheinlich das Herz ihres Sohnes schon im Kindesalter eingefroren. Ist doch die übliche Strategie besonders eines Kindes. Verschließ dich und niemand wird dich je wieder erreichen können, um dir weh zu tun.


Ich hab zufällig genau hingesehen, als Mel die Steaks gebraten hat. Linds hat zwar Weingläser gedeckt, hat aber eine Wasserflasche für Mel aufgemacht. Ich glaube, die Bemerkung hatte Temptation gemacht.


Zitat


Und zum Genuschel von Gale:

"James Dean hat genuschelt, Marlon Brando hat genuschelt, die größten Schauspieler hat nie jemand verstanden!!" Wer weiß, aus welchem Film dieser Satz stammt, darf sich was wünschen.

Nicht zu vergessen: Hans Moser! Nicht, dass ich ihn für einen großen Schauspieler hielte... passt aber in die Reihenfolge.
"Trust me, nothing pisses off a straight guy more than a successful fag." Brian Kinney

Temptation

malus ursulus panneus

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Sexuelle Ausrichtung: sag ich nicht

Wohnort: Lower-saxony

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80

Samstag, 24. März 2007, 15:20

Zitat

Original von Tante_Bruseliese

Zitat

Original von Woody
@ Bruseliese
Wenn man Wein in die Sauce gibt, verkocht der Alkohol schon bei 90 Grad. Eher bedenklich fand ich, dass die beiden 2 Weingläser aufgedeckt haben...


Ähm... ja. Und? Ich habe mich nicht darüber ausgelassen, dass Mel und Lindz Wein in die Soße gegeben haben. ?(

Wie Shutterfly rixhtig erkannt hat das kam wieder mal von mir.

Restalkohol bleibt trotzdem vorhanden. Und bei jemandem wie Mel mit beschädigter Gebärmutter kann das erst recht nicht gut sein, wenn das schon bei kerngesunden Föten und Frauen zu ernsthaften Komplikationen führt.
Alkohol bleibt die Suchtdroge Nummer 1 und Kinder sollte man auf gar keinen Fall zu früh daran gewöhnen.

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