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Holly

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81

Samstag, 24. März 2007, 16:40

Zitat

Dass er von den Tricks abhängig ist, glaube ich aber nicht. Vorsicht, jetzt kommt eine größere Portion Küchenpsychologie: mir kommt es so vor, dass Brian (aufgrund kindlicher Traumata mit seinen "vorbildhaften" Eltern) eine fast schon pathologische Trennung von Sex und Liebe vornimmt. Alle, die er liebt (und denen er es auch sagt), haben keinen Sex mit ihm: Michael, Lindz, Gus. Alle, die Sex mit ihm haben, will er auf keinen Fall lieben. Bei One-Night-Stands klappt das auch gut, doch da kam eines Tages Kleinjustin daher und stört dieses schöne System. So, wie's ausschaut, wird diese Serie am Ende der 5. Staffel darin kulminieren, dass Brian endlich geheilt ist und Sex und Liebe nicht mehr als Gegensätze empfindet, die nur ein böses Hetenuniversum zusammengezwungen hat, mit welchem Partner auch immer (bitte nicht spoilern, wenn ich falsch liege, ich will's nicht vorher wissen). Brian und Justin können also bei Serienhalbzeit noch nicht glücklich vereint sein, sonst wär es nur noch langweilig. Und schließlich hat Brian noch keinerlei Grund anzunehmen, dass seine Lebensweise falsch ist. Im Gegenteil, gerade hat er auch Justin von allen romantischen Vorstellungen befreit und bekehrt. Was, um Himmelswillen, sollte er denn ändern? Sein Mißtrauen in Beziehungen ist ja nicht gerade dadurch zerstreut worden, dass gerade wieder eine vor seinen Augen kaputt gegangen ist. Ich glaube noch immer, dass es irgendeinen saftigen Schicksalsschlag braucht, um dieses Korsett, in dem seine Gefühle weiterhin eingeschnürt sind, aufzubrechen. Solange sich Brian Kinney unverletzbar und großartig fühlen darf, wird sich nicht viel ändern. Er muss das Superheldenkostüm ablegen, um seine Seele zeigen zu können. Ich warte daher immer noch auf den Kryptoniten, der hier mal was durcheinanderwirbelt. Immer dann, wenn es solche Augenblicke gab (Teds Koma, der Angriff auf Justin, der Tod seine Vaters, vielleicht auch der Verlust von Lindz an eine Scheinehe...), hat Brian sich geöffnet. Ich glaube, es braucht hier mal den richtig großen Knall...

Klasse Beitrag! Ich stimme Dir in fast allem zu, ich sehe es nur nicht unbedingt als Widerspruch zu der These an , dass er Gefangener (od. eben Abhängiger) seiner Gewohnheiten (incl. Tricks) ist. Er braucht diese, um die Welt, so wie er sie sich gezimmert hat und Du beschrieben hast, beibehalten zu können. Was man -aus meiner Sicht- durchaus als selbstzerstörerisches Verhalten bezeichnen kann. Bezogen auf die 11-Uhr-Trick-Szene meine ich damit, dass das Zusammensein mit Justin ihn offensichtlich glücklich macht, während er auf mich fast etwas "gequält" wirkt, als er dann hinter dem fremden Kerl die Stufen zum Schlafzimmer/Bad hochschleicht. Das ist zwar sicher nicht in allen "Trick-Szenen" so , aber hier war es eben weder "Painmanagement", noch Lust, sondern sah fast wie Zwang (selbst auferlegt) aus.
Justin hat eigentlich längst sein Herz erreicht, er ist der Erste und Einzige, mit dem auch Brian erlebt, dass sich Sex und Gefühl miteinander verbinden lassen, Brian kann/will sich das nur nicht richtig eingestehen, da es nicht in sein "I don't believe in Love"- Weltbild passt. Die Ursache dieses "Weltbildes" ist mit Sicherheit in seiner Kindheit zu finden, wie Du auch gemeint hast.
Zu deinen weiteren "Vermutungen" schreibe ich nichts, bin aber jetzt schon sehr gespannt auf die Kommentare und Diskussionen hier - bes. zum Serienfinale....

In lieber Erinnerung an Cat71. Dankeschön für alles. Du fehlst.

Woody

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82

Samstag, 24. März 2007, 19:00

Zitat

Original von bk82

Zitat

Original von Woody
Und zum Genuschel von Gale:

"James Dean hat genuschelt, Marlon Brando hat genuschelt, die größten Schauspieler hat nie jemand verstanden!!" Wer weiß, aus welchem Film dieser Satz stammt, darf sich was wünschen.
:fee

Das stammt aus "Fame"! Und? Hab ich gewonnen und nen Wunsch frei? ;)


:klatsch :klatsch :klatsch

Yes. Jetzt darfst Du Dir was wünschen! :D
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Woody

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83

Samstag, 24. März 2007, 19:16

Zitat

Original von Holly
Klasse Beitrag! Ich stimme Dir in fast allem zu, ich sehe es nur nicht unbedingt als Widerspruch zu der These an , dass er Gefangener (od. eben Abhängiger) seiner Gewohnheiten (incl. Tricks) ist. Er braucht diese, um die Welt, so wie er sie sich gezimmert hat und Du beschrieben hast, beibehalten zu können. Was man -aus meiner Sicht- durchaus als selbstzerstörerisches Verhalten bezeichnen kann. Bezogen auf die 11-Uhr-Trick-Szene meine ich damit, dass das Zusammensein mit Justin ihn offensichtlich glücklich macht, während er auf mich fast etwas "gequält" wirkt, als er dann hinter dem fremden Kerl die Stufen zum Schlafzimmer/Bad hochschleicht. Das ist zwar sicher nicht in allen "Trick-Szenen" so , aber hier war es eben weder "Painmanagement", noch Lust, sondern sah fast wie Zwang (selbst auferlegt) aus.
Justin hat eigentlich längst sein Herz erreicht, er ist der Erste und Einzige, mit dem auch Brian erlebt, dass sich Sex und Gefühl miteinander verbinden lassen, Brian kann/will sich das nur nicht richtig eingestehen, da es nicht in sein "I don't believe in Love"- Weltbild passt.


Danke für die Blumen. Und, ja, da kann ich Dir dann doch zustimmen, ist eigentlich kein Widerspruch. (Also, Prudence, ich nehm den Einwand zurück). Und ich gebe auch Skylar recht: sage auch keineswegs, dass Brian mit dem aktuellen Zustand glücklich ist. Im Gegenteil. Ich glaube, er hat kein Konzept von "Glück".

Nicht wahr, bk82, in welchem Film heißt es so schön: "Nicht unglücklich zu sein, ist nicht dasselbe wie niemals glücklich zu sein zu können, oder?" (Das sagt die Figur ja witzigerweise, als sie (besser: er) merkt, dass er schwul ist, wenn ich mich recht erinnere, oder? Ist allerdings nun gar keine Briantype... Weiß gar nicht, warum mir dieser Film so im Kopf ist, 20 Jahre nicht gesehen... ?( )


@ Bruseliese und Temptation: 'tschuldigung, dass ich Eure Beiträge durcheinandergebracht habe. Lag wohl daran, dass mich Bruselieses Analysen der Beziehung Mel-Linds länger beschäftigt haben. Hier hat man ja das aktuelle Problem "Rabenmutter vs. Glucke daheim" in der Familie zu lösen...
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annamolly

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84

Dienstag, 27. März 2007, 10:19

Ich finde eigentlich alle interpretationen gut, ist doch schön wenn man so gut drüber diskutieren kann =).

Mir fällt spontan auch nichts neues dazu ein, ich bin enfach nur glücklich ,dass sie wieder zusamen sind :] :y :D!!!!!
Das bleibt jetzt hoffentlich auch so. Ohn die beiden als Pärchen(tutu mir leid) macht mir Qaf nur halb soviel spaß, irgendwie braucht man zwischen den ganzen Scherereien und Ereignissen eine schöne Konstante und das sind für mich nunmal die Beiden :).

Achja das Ende hat mich allerdings ac ziemlich geschockt

:schuettel
What kind of father would take his own sons right´s away?
And what kind of father might hate his own son if he were gay?

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Holly

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85

Dienstag, 27. März 2007, 14:02

Oh Mann, hab' mir gerade noch mal meinen letzten Eintrag hier durchgelesen.... hätte es definitiv bei meinen beiden ersten Einträgen belassen sollen, die kann ich wenigstens auch heute noch unterschreiben. :rolleyes:

In lieber Erinnerung an Cat71. Dankeschön für alles. Du fehlst.

86

Dienstag, 27. März 2007, 14:07

Zitat

Original von Holly
Oh Mann, hab' mir gerade noch mal meinen letzten Eintrag hier durchgelesen.... hätte es definitiv bei meinen beiden ersten Einträgen belassen sollen, die kann ich wenigstens auch heute noch unterschreiben. :rolleyes:


Meinst du den ersten Beitrag hier auf dieser Seite? Warum kanst du den heute nicht mehr unterschreiben?

Holly

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87

Samstag, 31. März 2007, 11:34

Zitat

Original von BambusRegenSchauer

Zitat

Original von Holly
Oh Mann, hab' mir gerade noch mal meinen letzten Eintrag hier durchgelesen.... hätte es definitiv bei meinen beiden ersten Einträgen belassen sollen, die kann ich wenigstens auch heute noch unterschreiben. :rolleyes:


Meinst du den ersten Beitrag hier auf dieser Seite? Warum kanst du den heute nicht mehr unterschreiben?


Ach, ich fand meinen letzten Beitrag bezogen auf die Schlussfolgerungen aus der letzten Szene einfach ein bisschen überzogen und würde Worte wie "Gefangener/Abhängiger seiner Gewohnheiten" und "selbstzerstörerisches Verhalten" in diesem Zusammenhang nicht mehr gebrauchen. Brian lebt sein Leben schon so wie er WILL.
Dass er Justin liebt, auch wenn er das noch nicht aussprechen kann und mit ihm glücklich ist unterschreib ich natürlich weiterhin.

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just-in

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88

Freitag, 25. Juli 2008, 00:38

ich hab die Folge heute seit langem mal wieder mit einer Freundin geguckt, und muss sagen desto mehr man hinter den Charakter Brian Kinney steigt, desto besser ist die Schlussszene zu verstehen.
Wie sagten meine Freundin und ich am Ende ,,ja...das ist Brian''
Ich finde aber auch das Brian irgendwie nicht wirklich glücklich wirkt als sein 11 Uhr-Fick kommt. Vielleicht will er es auch nicht wirklich, sondern hat Angst, dass er Justin zu nah an sich heranlassen würde, wenn er plötzlich monogam leben würde und sozusagen Justin somit auf eine viel höhere Eben stellt als all seine Tricks.
Es ist schon ein großer Schritt für ihn sich an die aufgestellten Regeln (niemand 2 mal, keine Küsse auf den Mund,...) zu halten, und ich denke, dass das schon zeigt wie wichtig ihm Justin ist, und das ein ''weiterer Schritt'' für ihn (zu diesem Zeitpunkt?) unmöglich ist.
Er muss sich erstmal damit abfinden, dass es überhaupt soweit kommen konnte, dass er plötzlich für jemanden so tiefe Gefühle hat.
Das Justin ihm nicht böse ist, zeigt meiner Meinung nach sowohl das er Brian liebt und so akzeptiert wie er ist und zum anderen das er spürt das er etwas ganz besonderes für Brian ist.


so genug gelabert...... ich hoffe ihr versteht was ich meine :bussi
O-Ton SinaTheQueen (danke Sina du drückst hier mit unseren ewigen Wunsch aus...)

"ich auch!
ich will auch hippie sein
und demonstrieren
und auf der wiese zugekifft rumhängen und gute musik hören"

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bk82

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89

Freitag, 25. Juli 2008, 00:53

Justin ist doch auch so auf einer ganz anderen Ebene als Brians Tricks. Das hat ja nichts mit Monogamie zu tun.
Und was die Regeln angeht: Brian scheint kein Problem damit zu haben, sich an diese zu halten. Eher Justin. Der hat es ja nach einer Folge schon geschafft, die erste zu brechen.

just-in

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Freitag, 25. Juli 2008, 18:53

@bk82 stimmt, dass Justin die Regeln gebrochen hat, hät ich ja fast vergessen...
natürlich ist er auf einer ganz anderen Ebene als Brians Tricks, aber Brian fällt dies ja zu mindest am Anfang sehr schwer so offen zu zugeben.
Durch die Regeln scheint es mir als würde er Justin so beweisen, dass er ihn liebt(in dem er sich eben an diese hält ;) ), da es für ihn ja schwer fällt es anders zu zeigen.
O-Ton SinaTheQueen (danke Sina du drückst hier mit unseren ewigen Wunsch aus...)

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MyOnlySunshine

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91

Mittwoch, 22. Februar 2012, 09:07

Da ich ja nun mal bekennender Brian-Fan bin, hatte ich heute so meine Probleme, denn er hat ja das Arschloch raushängen lassen wie selten zuvor. Selbst wenn der Club, in dem er verkehrt, geschlossen wird, was solls, kein Grund, den Job hinzuschmeißen. Und wer war noch gleich schuld daran, dass das Woodys überhaupt erst geschlossen wurde? Ohne Brians Offerte an den Stripper wäre gar nichts passiert. Auch das Gespräch mit Michael zeugte von Kaltschnäuzigkeit, wozu braucht man schon Freunde? Mal vielleicht abgesehen von Mikey. Der im Falle, alles geht den Bach runter, wieder die helfende Hand oder die Schulter zum Anlehnen ist, den muss man sich warm halten. Und die Lebenssituation mit Justin ist natürlich auch ausschließlich zu seinen Gunsten ausgerichtet. Ich meine mal ehrlich, da liegt man(n), noch schwer atmend vom letzten Blowjob mit seiner besseren Hälfte im Bett, da wartet schon der nächste Blowjob vor der Tür!

Den Beitrag fand ich jetzt so genial, dass ich den gleich mal kopieren musste :yes:

Spuke66

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92

Donnerstag, 17. Mai 2012, 15:01

Irgentwie sehe ich euer Problem nicht, justin machte mir am Schluß nicht den Eindruck als wollte er sich beschweren. Ich finde da gibt es ganz andere Szenen, die ich wesentlich häftiger finde.

MyOnlySunshine

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93

Donnerstag, 17. Mai 2012, 16:02

Geht auch nicht um Justin, sondern um unsereins als Justin Fans ;)

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