Das war ja mal wieder eine tolle Folge, mit eine der besten der dritten Staffel bisher. Zwar fehlten die wirklichen Kracher, aber die ruhige, eigentlich eher QaF-untypische Erzählweise und die sachlichen Themen haben mir trotzdem gefallen, zumal ich auch inhaltlich nichts zu meckern hatte. Witzige Momente gab es trotzdem.
Es fing ja schon gleich krass an: Mit dem Darkroom im LKW! 8o Aber so etwas in der Art war ja absehbar, man eliminiert ja die "Szene" nicht einfach, man verdrängt sie nur. Mich hat das an den Film "Party Monster" erinnert, dort hatten die Jungs ihre Disco auch in einem LKW untergebracht, um vor der Polizei fliehen zu können. Aber mitten im Winter ohne Heizung will natürlich auch keine aufgeheizte Stimmung aufkommen. Stattdessen gab es also heißen Sex bei Kinney-Taylors zu Hause.

:sabber :hot :heart :y Die neue, orangene Beleuchtung ist aber gewöhnungsbedürftig. Das kalte Blau war vertrauter.
Den Auftritt der Clique auf Stockwells Wahlkampfveranstaltung mit den unbequemen Fragen fand ich super. :y Warum nicht gleich so? Hat Justin sein Köpfchen doch mal ein bisschen angestrengt.

Den Grundstein dazu hatten auch nicht seine zweifelhaften Plakate, sondern Debbies Demo gelegt, in deren Folge sich Stockwell als Schwulenfreund positionieren und das GLC für sich gewinnen konnte. Nur dadurch ist der Besuch dort überhaupt möglich geworden, was wiederum die Gelegenheit, Stockwell bloßzustellen, ergeben hat. Jetzt hat sich auch endlich der Sinn Justins furchtbar langer Haare ergeben, damit konnte Stockwell ihn auf dem Foto, das Jennifer hochgehalten hat, nicht erkennen.
Nun hat Brian sich also, wie Ted, durch eigene Unachtsamkeit ins Aus manövriert. Nun hat er echten Ärger an der Backe. Mit dem aufmüpfigen Praktikanten zu schlafen, das hätte sich sicherlich noch erklären lassen. Was der Praktikant für eine polititsche Einstellung hat, kann im Bett ja egal sein. Aber dass die Plakate in Brians Wohnung praktisch auf dem Präsentierteller liegen und Brian damit direkt Beteiligter ist, das kann die Agentur natürlich nicht hinnehmen. Unklar ist mir allerdings, wie Brian als Teilhaber der Firma einfach entlassen werden kann. ?( Dass Debbie nun endlich einmal auf ihn stolz ist, kann da kein wirklicher Trost sein.
Witzig fand ich, wie Brian mit dem großen Hammer im Babylon angerückt ist und den Backroom eigenhändig wiedereröffnet hat.

Hätte ich ihm nicht zugetraut. Ich bin ja gespannt, ob das noch Konsequenzen haben wird, immerhin ist das ja Widerstand gegen die Polizeigewalt. Und Stockwell bleibt, gerade wenn er nun nicht zum Bürgermeister gewählt werden sollte, immer noch Polizeichef, und den hat Brian nun sowieso schon zum Feind, da kommen solche Provokationen besonders schlecht.
Nun zu Ted. Trotz der Bemühungen seiner Freunde rutscht er immer tiefer. Hier kann wohl wirklich nur der große Knall noch etwas ausrichten. 8o Ich sehe den schon mit Schrecken kommen. Immerhin weiß nun auch Emmett über Teds Ausschweifungen bescheid, es war ja klar, dass das nur eine Zeitfrage sein kann. Und als ob das noch nicht reicht, scheint Ted nun auch noch Melanie und Lindsays Geld für Gus zu veruntreuen. Das geht nun wirklich nicht für einen Buchhalter.
Schön fand ich, dass Emmett und Vic zusammen einen offenbar florierenden Partyservice aufziehen. Die Arbeitsbelastung wird wohl bald ihre Kräfte übersteigen, gerade Vic hatte ja schon gezeigt, dass er nur begrenzte Stückzahlen seiner Kreationen herstellen kann.
Hunter hat sich wieder einmal als trotziger Bengel präsentiert. Aber wann kümmert sich schon mal jemand ohne Hintergedanken um einen, wenn es nicht mal die eigene Mutter tut? Insofern kann ich sein Verhalten schon verstehen. Dass ihn die Nachricht von seiner HIV-Infektion nicht groß kümmert, passt da ins Bild. Mit dem Problem musste er sich schon vorher auseinandersetzen, als er entschieden hat, es für entsprechend mehr Geld auch ohne Gummi mit seinen Freiern zu treiben. Bis jetzt ist die Infektion immer noch nur ein Name, er hat ja noch keine gesundheitliche Beeinträchtigung dadurch. Das kommt erst später, aber sicher noch früh genug. Ob er sich Ben endlich anvertraut, weil dieser schon so weit ist, bleibt abzuwarten.
Michael wurde mal wieder beim Essen gezeigt - ich kann es echt nicht mehr sehen.

Es bewahrheitet sich ein altes Sprichwort: "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr." Klein-Mikey hat es nicht gelernt, also lernt es auch der große Michael nicht.
Schöne Einfälle:
- Brian zu Stockwell: "Kiss some hands, shake some babies." (Die armen Kinder.

)
- Vic und Rodney gehen zum Strip-Scrabble! 8o