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Malli

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1

Dienstag, 3. Januar 2006, 12:37

Pink Posse

Die QaF kenner wissen ja, dass Justin in der 4ten Staffel mit Cody zusammen die Pink Posse „leitet“. Und ich wollte mal eure Meinung dazu hören.

Ich für meinen Teil fand die Anfangsidee wirklich gut. Jeder hat das Recht sich zu wehren, wenn er Angegriffen wird – das steht komplett außer Frage! Aber gen Ende gerät die Ganze Posse-Geschichte total aus dem Ruder und wird – finde ich – viel zu radikal! Ich meine, das gezielte provozieren von homophobem Verhalten ist nun wirklich nicht der ultimative Weg, dieses Verhalten zu vermeiden, oder?

Ich muss gestehen, dass mich hier vor allem die Meinung unserer schwulen Herren interessiert. Denn wie schwule Männer darüber denken frage ich mich schon, seit ich die 4te Staffel gesehen habe.
Da ich selbst ja nie das Ziel von homophober Diskriminierung war (wie auch?) und auch nicht weiß, ob ihr so etwas schon erlebt hab, würde ich gern wissen, inwiefern ihr die Aktionen der Pink Posse gerechtfertigt oder für nicht gerechtfertigt haltet.

sunshine

unregistriert

2

Mittwoch, 4. Januar 2006, 16:26

Ja, jeder hat das Recht sich zu verteidigen!

In der Staffel wurde klargemacht, dass von Seiten der Polizei wenig getan wurde, um die Leute der Community vor Angriffen und Pöbeleien zu schützen. Was bleibt dann weiter übrig? Man kann sich entweder entschließen Ungerechtigkeit, Diskriminierung und tätliche Angriffe zu erdulden oder man kann sich dazu entschließen sich zu wehren. Wobei das Sichwehren bestimmt unglaublich viel Mut benötigt und nicht jeder dafür geschaffen ist das zu tun, wofür aber sicher die meisten Verständniss haben! Aber ich fand es gut, dass Cody Eigeninitiative gezeigt hat und Justin miteingestiegen ist....bis zu einem bestimmten Punkt. Als die beiden anfingen Ärger regelrecht zu suchen gingen die beiden, meiner Meinung nach, einen Schritt zu weit.

Als sie in der Gruppe die Liberty Avenue patroullierten um Leuten in Bedrängniss zu helfen, war das eine bewundernswerte Sache, die wahrscheinlich überfällig war. Als aber Cody anfing Justin immer mehr aufzuhetzen und Waffen ins Spiel brachte, wurde eindeutig eine Grenze überschritten. So konnten die Feindseeligkeiten nur geschürt werden. Die Sache wäre irgendwann eskaliert und es wäre immer neuer Hass und Unverständniss entstanden. Sich wehren ist gut und richtig, aber auf eine angemessene Art und es darf nicht nur dabei bleiben, man muss auch für Verständniss werben. Ich weiß, dass es ungerecht ist für etwas das normal ist und eigentlich akkzeptiert sein sollte für Verständniss werben zu müssen, aber leider scheint es notwendig zu sein. Immer wieder und in so vielen Bereichen. Schaut nur einmal z.B. nach Nordirland.

Corona

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3

Donnerstag, 5. Januar 2006, 17:17

Ich finde die Pink Posse bis heute sehr problematisch.

Natürlich hat jeder das Recht sich zu verteidigen (dass Cody und Justin sich am Ende nicht mehr verteidigt haben, wissen wir, denke ich, alle). Die Grundidee der Pink Posse ist heroisch, aber wenn man darüber nachdenkt, recht sinnlos - zumindest langfristig gesehen. Denn die Pink Posse hätte niemals über eine längere Zeit bestehen können oder dürfen; es ist noch alles recht glücklich verlaufen. Was wäre zum Beispiel geschehen, wenn sich ein paar Heteros gedacht hätten: "Diese scheiß Schwuchteln haben meinen Kumpel zusammengeschlagen, jetzt lasst uns denen mal so richtig einen mitgeben!" Dann wären sie mit zehn Leuten auf die zwei der Pink Posse losgegangen. Juhuu. /Ironie. Es hätte ein regelrechter Bandenkrieg ausbrechen können und das hätte die Sicherheit auf der Liberty Avenue nicht gerade erhöht.

Zitat

Original von sunhsine
Immer wieder und in so vielen Bereichen. Schaut nur einmal z.B. nach Nordirland.


Gutes Beispiel. Gewalt erzeugt immer Gegengewalt. So gut und heldenhaft wie sich Cody und Justin auch immer gefühlt haben müssen - langfristig wäre und ist die ganze Aktion eskaliert.

Ein Roman über sexuelle "Umpolung", inspiriert von wahren Begebenheiten - ich habe die Leseprobe auf der Website des Autors gelesen, und es lohnt sich!

Avatar von brokenelevator@livejournal gemacht - danke! :)

Malli

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4

Donnerstag, 5. Januar 2006, 21:16

Zitat

So konnten die Feindseeligkeiten nur geschürt werden. Die Sache wäre irgendwann eskaliert und es wäre immer neuer Hass und Unverständniss entstanden.


Zitat

Dann wären sie mit zehn Leuten auf die zwei der Pink Posse losgegangen.


Eben. Es hätte nicht gut gehen könne. Zum Glück hat Justin die Notbremse gezogen und hat Cody scheiend in Hobbs Vorgarten stehen lassen.

Aber wie ich sehe, sind wir 3 uns einig! Die Grundidee war eine gute und die Aktion etwas notwendiges - aber nichts, was langfristig gut gegangen wäre und gen Ende ging die Pink Posse zu weit!

Dennoch würde mich mal die Meinung einer unserer schwulen Herren interessieren. Traut sich keiner/ Will keiner was zu sagen - oder kennt keiner die 4te Staffel?

Nairy

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5

Freitag, 6. Januar 2006, 00:20

Ich bin kein schwuler Herr, aber ich möchte was dazu sagen:

Es ist IMO ganz klar, was die Pink Posse-Storyline wollte und, das habt ihr ja auch schon richtig erkannt. Am Anfang war es Selbstverteidigung, am Ende pure Gewalt. Sie haben ja, soweit ich das verstanden habe, auch nicht mehr zwischen homophoben und nicht homophoben straights unterschieden. Für sie waren einfach alle Heteros Feinde.

Und darin liegt meiner Meinung nach die eigentlich interessantere Frage: Wo ist die Grenze? Kann man eine ziehen? Und bevor ihr jetzt alle sagt: "Natürlich kann man eine ziehen, es gibt nunmal homophe und nicht homophobe Menschen." überlegt mal, wie das ist bei den "Grenzfällen"? Ist jemand, der erst einmal vor jemandem "zurückschreckt" - nicht in dem, was er tut, sondern rein emotional -, der ihm gerade offenbart hat, dass er schwul/lesbisch ist, sofort homophob? Ist er es denn auch, wenn er noch nie mit dem Thema in Berührung gekommen ist? Wenn er noch nie einen Schwulen/eine Lesbe kennen gelernt hat? Wenn es ihn einfach im ersten Moment befremdet und er sich darauf einstellen muss?

Oder auf der anderen Seite: Wo zieht man die Grenze bei den Aktionen? Ist ein bisschen Provozieren erlaubt? Vielleicht auch ein bisschen mehr als Provozieren? Nimmt man nur Schimpfworte wie "Fag" als Anlass draufloszuschlagen oder hätte schon ein simples "Muss das in der Öffentlichkeit sein?" oder "Sucht euch ein Zimmer!" gereicht? Also Sachen, die homophob sein könnten, aber eben auch nicht sein *müssen*.

Für mich war Justins Weg zum Schlägertypen durchaus nachvollziehbar ... und das ist das eigentlich erschreckende daran, dass man manchmal diese Typen, die von blinder Wut geleitet werden, verstehen kann.

Corona

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6

Freitag, 6. Januar 2006, 12:28

Zitat

Original von Nairy
und das ist das eigentlich erschreckende daran, dass man manchmal diese Typen, die von blinder Wut geleitet werden, verstehen kann.


Stimmt - genau das ist es, was die Pink Posse in meinen Augen so gefährlich gemacht hat. Justin ist ja gebildet, intelligent und im Grunde genommen nicht gewalttätig. Aber trotzdem konnte ich verstehen, was ihn zur Pink Posse gebracht hat.

Ich fand "get a room" extrem harmlos. Sogar bei "fag" hätte ich einfach gesagt, "fuck you too" und das wäre es dann gewesen. Wenn jemand glaubt, mich beleidigen zu müssen, wegen der Person, mit der ich Sex habe - gut, sein Problem, nicht meins. Wenn jemand versucht mich zu verletzen, wegen der Person, mit der ich Sex habe - dann ist es eindeutig mein Problem und auch homo- bzw. heterophob.

Ein Roman über sexuelle "Umpolung", inspiriert von wahren Begebenheiten - ich habe die Leseprobe auf der Website des Autors gelesen, und es lohnt sich!

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Nairy

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7

Freitag, 6. Januar 2006, 13:31

Ja richtig - aber genau das ist es, was ich meine. Wo genau ziehst du die Grenze? Also wenn "Faggot" ok ist, ist es dann auch "Cock Sucker"?

Oder sind Beleidigungen grundsätzlich "ok" und nur tätliche Angriffe sind es nicht?

Also wo ziehst du die Grenze? Letztlich kann man das nämlich nicht so eindeutig.

Malli

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8

Freitag, 6. Januar 2006, 16:15

Es gibt Menschen, die ziehen eine Grenze zwischen Wort und Tat. Es gibt sicher Leute, die stehen über allem und denken "Der nennt mich ne Schwuchtel? Ach der kann mich ma!"
Aber dann gibts andere, die sich das nicht gefallen lassen (Denk ma daran, wie Brian in der 1ste Staffel beim Jeep-Kauf ins Schaufenster des Auto Ladens gerast ist :P )
Wenn allerdings jemand handgreiflich wird, dann hat man das recht sich zu wehren.

Als Hetero war ich nie Opfer von homophoben attaken, aber da ich net grad die Dünnste bin, musste ich mir in dieser hinsicht viele Sprüche und Diskriminierung gefallen lassen. Es kommt aufs selbe hinaus:
Man wird von Leuten, die sich für was besseres halten, fertig gemacht, wegen dem, was man ist.
Einige Sprüche schluckt man zwar runter - aber irgenwann reichts! (ich weiß, wovon ich rede) Und ich weiß, ich hätte von anfang an den Mund aufmachen sollen.

Jedoch wäre ich nie gezielt hingegangen und hätte provoziert, dass man mich beleidigt damit ich denen, die den Mund aufmachen, eine auf die Fresse geben kann. Klar hab ich des öfteren einfach Leute auf dem Schulhof angeschnautzt, wenn die andere dicke Leute zu sau gemacht haben - aber wegen einem Spruch auf Leute losgehen ist zu viel.

Jedoch muss man bedenken, dass Leute manchmal sachen zwar denken, aber nie aussprechen würden, weil sie wissen, dass es falsch und ungerecht ist.
Wenn man zum Beispiel desen Mann nimmt, der Cody und Justin sagt "Get a room": Der hätte vieleicht nie den Mund aufgemacht, wenn die beiden sich da nicht demonstrativ gegenseitig die Zunge in den Hals gesteckt hätten.

Wie oft wünschte ich, ich hätte so einigen der Schnicksen von der 5ten bis zur 8ten Klasse, wenn sie mich im Klassenraum herumgeschubst und getreten haben, einfach eine Backpfeife verpasst und klar gemacht, dass ich es mir nicht mehr gefallen lasse.
In der 8ten Klasse hab ich's dann endlich getan und hab meiner größten Pisakerin eine verpasst und sie angeschrien, mich verdammt nochmal in ruhe zu lassen. Die komplette Klasse Stand plötzlich hinter mir und hat mich beim Lehrer verteidigt, als die Schnikse meinte "Die Anna hat mir eine reingehauen" - und ab da hat sie mich endlich in Ruhe gelassen :rolleyes:

Kurz: Jeden Spruch würde ich mit was schlagfertigem beantworten - wenns jedoch zu weit geht und persönich, dann würde ich schon klar machen, dass es zu weit geht. Wenn man jedoch angegriffen wird ist Zurückschlagen die einzige Lösung, da, wenn jemand nichts besseres zu tun hat, als auf dich los zu gehen, man davon ausgehen kann, dass man mit Worten nicht weit kommt.

Ja ... bei mir ist es bissi wie bei Justin. Ich kann verstehen, dass er so aktiv wurde - aber die Sache geriet aus dem Ruder!

Nairy

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9

Sonntag, 8. Januar 2006, 14:57

Genau!

Und ja, ich verstehe, was du meinst. Ich wurde zwar nie wegen meiner Figur fertig gemacht, aber schon auch, weil ich von anfang an "anders", eben ein "Freak" war. Irgendwann bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass es doch eigentlich eher etwas positives ist, ein "Freak" zu sein. Dadurch sticht man doch aus dem Einheitsbrei der Stinos raus und ist was besonderes, nicht wahr?


Was ich eigentlich sagen wollte: Ich kann auch verstehen, wie man dazu kommt. Und auch ich finde, dass es zu weit ging.

Und trotzdem kann ich Justin verstehen - von Anfang bis Ende. Denn er wurde in seinem Hass gegen Straights und darin, dass das, was er tut, richtig ist, auch immer wieder bestätigt. Der Einzige, der wirklich versucht hat, mit ihm drüber zu reden, war Brian - und dass er Brian, den erklärten Heterophoben, nicht wirklich ernst nehmen kann, ist mir auch vollkommen klar.

GSM

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10

Sonntag, 8. Januar 2006, 18:33

Zitat

Original von Nairy
Und trotzdem kann ich Justin verstehen - von Anfang bis Ende. Denn er wurde in seinem Hass gegen Straights und darin, dass das, was er tut, richtig ist, auch immer wieder bestätigt. Der Einzige, der wirklich versucht hat, mit ihm drüber zu reden, war Brian - und dass er Brian, den erklärten Heterophoben, nicht wirklich ernst nehmen kann, ist mir auch vollkommen klar.


Ich glaube nicht, dass Brian tatsächlich heterophob ist, aber das ist nicht das Thema hier.
Es geht um Justin. Ich kann ihn sehr gut verstehen.
Er kämpft gegen die Geister, die er seit seinem "Bashing" nicht mehr los wird. Nicht wirklich jedenfalls.
Schade ist nur, dass er sich von Cody instrumentalisieren lässt.
Schade ist, dass niemand, außer Brian, mit ihm darüber redet. Das geht allen sowas von am Arsch vorbei. Brian ist wirklich der einzigste...und Daphne... die sich um ihn sorgen.

11

Sonntag, 8. Januar 2006, 19:00

Genau das finde ich besonders schade. Warum lassen einen Menschen im Stich, wenn man sie am meisten braucht? Egal, ob es sich um Gewalt, den Verlust eines Menschen oder das Coming out handelt. Mich ärgert das regelmäßig. Es ist doch wichtig, dass man für Menschen, die man kennt (oder auch nicht kennt) in jeder Lebenslage zu 100% da ist.

Nairy

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12

Montag, 9. Januar 2006, 11:36

Natürlich ist Brian nicht heterophob. Das gehört zu den Dingen, die er vorgibt zu sein, aber ganz sicher nicht ist.


Und was das Allein-Lassen angeht: Ich denke einfach, Justin hätte auf niemanden gehört. Ich meine, auch Jen hat mal versucht mit ihm zu reden, soweit ich mich erinnere. Und Daphne.

Sie haben ihn nur nicht regelrecht gezwungen darüber zu reden, wie es Brian dann getan hat.

13

Montag, 9. Januar 2006, 15:33

Ich muß ja sagen, daß die Pink Posse meiner Meinung nach DAS Highlight der vierten Staffel war.

Solche Gruppen gibt es in den USA tatsächlich, für alle Minderheiten und Lebenslagen, und regelmäßig passiert es auch, daß die dann auf Aggressionskurs gehen und die Sache erst recht eskaliert. :(
Die Macher haben also nur die Realität genommen und seriengerecht aufbereitet.


Ich kann es verstehen, daß Justin in diese Sache hineingeraten ist.
Schade ist es, daß er zwar hinterfragt wieso Daphne nicht mitmachen darf, aber dann aus der Antwort keine Konsequenzen zieht. Er ist eigentlich klug genug dafür...


Als zweifaches Opfer von schwulenfeindlicher Gewalt kann ich solche Gruppen aber trotzdem nicht gutheissen.
Es ist einfach ein weiterer Schritt zu einer Spirale die nur bergab führen kann.

Gewalt ist wirklich nie eine echte Lösung. :n

Malli

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14

Montag, 9. Januar 2006, 16:22

Zitat

Original von darkon
Solche Gruppen gibt es in den USA tatsächlich, für alle Minderheiten und Lebenslagen, und regelmäßig passiert es auch, daß die dann auf Aggressionskurs gehen und die Sache erst recht eskaliert. :(
Die Macher haben also nur die Realität genommen und seriengerecht aufbereitet.


Ich wusste garnicht, dass es sowas tatsächlig gibt! Also nicht, dass ich überrascht bin! Im Gegenteil. Ich hätte mich gewundert, wenn es nicht so wäre.

Zitat

Original von darkon
Als zweifaches Opfer von schwulenfeindlicher Gewalt kann ich solche Gruppen aber trotzdem nicht gutheissen.
Es ist einfach ein weiterer Schritt zu einer Spirale die nur bergab führen kann.


Das wundert mich - muss ich ehrlich gestehen.
Ich wurde zwar nie wegen meiner Sexualität angegriffen, aber wegen meines Aussehens schon sehr oft - und würde es eher befürworten, wenn jemand mich verteidigt. Also jetzt nicht, dass jemand rumläuft und Streit provoziert, sondern eintritt, wenn ich angegriffen werde.

15

Montag, 9. Januar 2006, 16:27

Wie gesagt zwischen "Verteidigen" und solchen Sherif-Gruppen sehe ich einen Unterschied.

Das hat mit Verteidigung nix zu tun.

Malli

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16

Montag, 9. Januar 2006, 16:30

Also zumindest am Ende nicht, da stimm ich zu. Aber Anfangs war z.B. die Pink Posse ja nur Verteidigung - bevor es aus dem Ruder gelaufen ist natürlich.

17

Donnerstag, 26. Januar 2006, 18:04

Pink Posse war zwar auch ein Highlight für mich. Mich hat es eher mehr gerührt, wie die Community Concern Citizen for the truth geholfen hat und Brian da "thank you" gesagt hat. Ich dachte zuerst, jetzt springt er Justin gleich ins Gesicht, so wie er ihn angeguckt hat. Aber er hat sich doch sehr drüber gefreut.

Was mich immer noch tief runter zieht, ist Brian`s Verhalten als er von seiner Krankheit erfährt. Wie er versucht, alles allein zu regeln und dabei seine Freunde verletzt und sogar Justin von sich stößt, weil er denkt, dass dieser ihn sowieso früher oder später verletzt. Michael hat da schon Recht, dass er versucht, seinen eigenen Fehler wieder gut zu machen. Den Liberty Ride fand ich auch so klasse (liegt wohl daran, dass ich so was in der Richtung auch schon gemacht hab. 1 Woche jeden Tag zwischen 40 und 90 Kilometer mit dem Fahrrad gefahren). Kurz vor dem Ziel wollte Brian ja schon aufgegeben und wenn er Justin nicht am Ziel gesehen hätte, hätte er das wohl auch. Und die Szene, als er ihn bittet, wieder einzuziehen.

Mann, mann, mann das sind so meine Highlights. Also ich kann nochmal sagen, dass für mich die Serie hier zu Ende ist. Ich weigere mich einfach, Staffel 5 zu akzeptieren!!!!!!

18

Donnerstag, 26. Januar 2006, 23:16

ich muss gestehen, der "pink posse" stehe ich eher kritisch gegenüber. Nicht der idee - die ist brilliant. Aber da haben sie meiner meinung nach ein zu hohes tempo angeschlagen. Das hätten sie über die ganze staffel ausbauen sollen - das wäre besser gewesen, justin glaubwürdiger.

So hatte das für mich eher soapigen charakter: von mother's darling zum massenmörder und zurück zwischen drei werbepausen :rolleyes:

Go back to bed and sleep till wednesday of next week!

Malli

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19

Donnerstag, 26. Januar 2006, 23:36

Zitat

Original von ginger
So hatte das für mich eher soapigen charakter: von mother's darling zum massenmörder und zurück zwischen drei werbepausen :rolleyes:

*lacht in echt*

ok, der spruch war gut :D

Aber stimmt - das ging echt in nem mords tempo voran und war sogar noch schneller vorbei als es angefenagen hat *kopf kratzt*

Nairy

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20

Freitag, 27. Januar 2006, 04:09

@ Ulrike: Öhm ... ja ... ich frag mich gerade, was die Cancer-Sache und die Concerned-Citizens-Sache mit der Pink Posse-Story zu tun haben. Also: HUH?
*confused*


@ ginger: Stimmt, das wäre besser gewesen ... vor allem, weil die ganze Sache so keine Konsequenzen nach sich zu ziehen scheint - und das finde ich ein bissel unrealistisch. Also sowohl äußere Folgen (Chris geht zur Polizeit, Cody macht noch irgendwas), als auch innere (Justin entschuldigt sich vielleicht, redet zumindest mit Brian darüber, oder schweigt verbissen) hätte ich mir schon sehr gewünscht.

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