Mit urlaubsbedingter Verspätung möchte ich mich nun auch wieder zurückmelden. Es ist ja doch einiges passiert in dieser ersten Folge der vierten Staffel. Da zum Inhalt schon so viel geschrieben wurde, möchte ich mich auf persönliche Eindrücke beschränken.
Da wäre zunächst der neue Vorspann. Die Bildzusammenstellung gefällt mir eigentlich sehr gut, endlich kommen unsere Lieblinge auch schon im Vorspann zur Geltung. Nur die neue Musik finde ich langweilig, wenig einprägsam.
Kreativ und geschickt umgesetzt fand ich die Einspielungen der Drag-Queen-Vorstellung. Mal was Anderes, zumal sie als Einleitung für das schlimme Ende und den damit verbundenen neuen Handlungsstrang dienten.
Ich hatte ja in meinem Beitrag zu den Erwartungen an die 4. Staffel schon ein paar Dinge geschrieben, von denen ich feststellen musste, dass sie sich gleich in der ersten Folge schon erledigt haben. Besonders die Story um Hunter und seine Mutter ging mir viel, viel, viel zu schnell. Was hätte man da alles noch reinpacken können. Nein, kaum, dass sie aufgetaucht ist, ist sie auch schon wieder verschwunden. Bei so einem kurzen Intermezzo hätte man das auch gleich weglassen können.
Ähnlich ergeht es Brians Verschuldungsproblem, wobei man das immerhin noch nicht als abgeschlossen betrachten kann, da besteht noch Entwicklungspotential. Allerdings wurde bei der "Abarbeitung" der möglichen Lösungsansätze ein ganz schönes Tempo vorgelegt. Alter Job bei Gardner - abgehakt. Eigene Agentur - scheitert an den Kunden und am Geld. Anderer Job - schlecht bezahlt, keine Perspektive. Ich bin gespannt, was da noch aus dem Hut gezaubert wird. Immerhin konnten wir sehen, wie Brian seinen persönlichen "Gang nach Canossa" beschreitet, ein Erlebnis, welches ich, ähnlich wie Debbie, zu meinen Lebzeiten nicht mehr für möglich gehalten hätte.

Es geschehen noch Wunder. :y Gardner wird mir allerdings fehlen, er hatte in der ganzen Serie die angenehmste Stimme. ;(
Etwas überrascht war ich von der Feindseligkeit zwischen Ted und Emmett. Da ist der Graben offenbar ganz schön tief. Und nun platzt auch noch Blake dazwischen, aber dass das neue Spannung (im Sinne der Beziehung als auch für den Zuschauer) bringt, hatte ich ja erwartet, insofern bin ich damit zufrieden.
Ansonsten gab es viele schöne Einspielungen. Den Vogel hat aber Emmett abgeschossen. Seinen Ausspruch beim Auftauchen Teds in der Wohnung fand ich herrlich, leider hat er in der Übersetzung seinen schockierenden Witz verloren. "Jesus fucking Mary and Joseph!"
An Brians Stelle würde ich übrigens mein Auto auch nicht mehr an Michael verborgen. Das war ja ein Saustall! 8o Schrecklich.
Ach ja, und bei Ted in der Reha läuft "Knight Rider" im Fernsehen.

Hatte das auch eine versteckte Bedeutung?