Spät aber doch würd ich auch noch gern ein Quäntchen Senf dazugeben.
Endlich hat der Albtraum um Justin ein Ende. Ich war am Schluss ähnlich erleichtert wie Justin. Ich hatte während der ganzen Szene Angst, dass plötzlich die Polizei auf der Matte stehen könnte. Und dann hatte ich Angst, dass Justin wirklich abdrücken könnte. Es hätte mich nicht gewundert, wenn es so ausgegangen wäre, dass Brian im letzten Moment kommt und das Schlimmste gerade noch verhindert (vor allem nach Daphnes Appell an ihn), aber er hat sich komplett rausgehalten, obwohl er wusste, wo Justin mit Cody hin wollte. (Dabei hätte ich eine kleine Szene, in der Brian irgendwo versteckt im Dunkeln das Geschehen beobachtet, und ein Auge auf Justin hat, auch irgendwie nett gefunden.)
Apropos Daphne: Wieso erwähnt sie Hobbs' Namen, wenn es glasklar ist, dass Justin nicht will, dass Cody davon erfährt? Besonders nach ihrem weniger freundlichen Kennenlernen mit Cody ist es eigenartig, dass sie ihm das gegen Justins Willen auf die Nase bindet.
Das ganze "unbeteiligte Heten Provozieren" der letzten Folgen ist mir total gegen den Strich gegangen, aber die Aktion in dieser Folge war mir trotzdem recht (nachdem ich wusste, dass alles gut ausgeht...

). Diesmal hat sich die Aktion gezielt gegen einen Schuldigen gerichtet, und damit fand ich sie gerechtfertigt.
Ich hab da wahrscheinlich einen etwas eigenartigen Moralmaßstab.
Aber ich bin froh, dass Hobbs eine angemessene Strafe gekriegt hat. Vor allem eben, weil das Justin die Seele erleichtert hat.
Was Cody als Kind passiert ist, ist eine furchtbar scheußliche Sache. Nicht jeder ist stark genug, sowas wegzustecken und trotzdem mehr oder weniger normal weiterzumachen. Cody war eben nicht so stark und ist ausgetickt. Aber Gewalt gegen Unbeteiligte ist letztklassig und macht ihn keinen Deut besser, als die Typen, die ihn gequält haben.
Ich bin froh, dass diese Geschichte jetzt hinter uns liegt. Und Justin gehts jetzt besser, also ist alles wieder eitel Wonne Sonnenschein.