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Chris

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1

Sonntag, 20. Mai 2007, 02:34

4.07 Engel für Vic

Hier könnt ihr über die 7. Folge diskutieren.

Sig & Ava by Malli - great work, honey!

bjmetb

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2

Donnerstag, 18. Oktober 2007, 02:24

hilfe, binich hier richtig? ?( 8o ;(
die heutige folge war soooooo ergreifend, echt! ;(
ich weiß gar nicht wohin mit den gedanken! wie geht es bloß weiter mit blake und ted? die szenen der beiden waren so schön, haben aber teilweise auch ganz schön aufgeregt! die zwei sind doch wie füreinander gemacht! :schuettel

ach, jetzt ist es ein bisschen spät, muss erstmal die gedanken sammeln ;) ...bin gespannt, was ihr so denkt! =)

Temptation

malus ursulus panneus

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3

Donnerstag, 18. Oktober 2007, 03:45

Wie ich Beerdigungen hasse, wo einer immer meint man muß so nach außen hin füe alle sichtbar trauern. :motz
Ich könnte Michael bis in alle Ewigkeit für sein ganzes Benehmen schütteln.
Vic´s liebster Feiertag war also Weihnachten. Das ist auch nicht schräger im Februar zu feiern als in der letzten Augustwoche an den ersten Lebkuchen vorbeizulaufen.
Am offenen Grab noch einige letzte Worte sagen. Machen das die amerikanischen Katholiken generell so ? Hierzulande läuft das nicht so. Wobei mir gerade auffällt das war ja eine Frau die die Predigt gehalten hat. Eine italienische Familie die nicht Katholisch ist. :gruebel
Brian kapselt sich ab.
Und wie, so sehr das er nicht einmal an sein übliches pain-managment-Programm denkt.
Leider jagd er mit seinem Verhalten Justin einen riesen Schrecken ein.
Zugegeben es hatte schon was spaßiges als Brian Kinney vorspielt jetzt keinen Sex haben zu wollen weil er zu müde ist. :kicher Das hätte selbst eine heterosexuelle Klischeefrau nicht besser machen können.
Hunter ist regelrecht benommen und scheint das erstemal mit dem Tod konfrontiert worden zu sein. Ich meine das nicht in Bezug auf HIV.
Cynthia schreit ihren Chef zusammen :dance
Ted und Emmett reden ein Stückchen mehr miteinander. :daumen
So traurig das auch ist Blake hat recht, Ted muß sich jetzt mit sich selbst auseinandersetzten sonst rennt er bei der nächsten noch so kleinen Krise in sein Unglück.
Wir haben das allererste Mal den ersten Stock bei Debbie gesehen, doch ganz schön geräumig.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Temptation« (18. Oktober 2007, 03:59)


soleada

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4

Donnerstag, 18. Oktober 2007, 10:28

@Temptation: warum sollte ausgerechnet Vic eine katholische Beerdigung wollen? Ich glaube kaum, dass er ein gläubiger Katholike war...

akintay

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5

Donnerstag, 18. Oktober 2007, 10:41

@ soleada: Um mal kurz für Temptation zu antworten: Die Familie ist italienisch, da ist es eigentlich üblich katholisch zu sein.


So, werd ich mal meine Gedanken zu 407 los.

Insgesamt eine sehr düstere Folge, was mir persönlich gefällt.

Ted und Em haben sich endlich wieder vertragen - die Freundschaft die die beiden haben und das damit verbundene Geplänkel der beiden hat mir die letzten Folgen echt gefehlt. Und wer weiß, ob Ted nicht doch beim Crystal schwach geworden wär, wenn Em nicht geklingelt hätte. Das Verhalten von Blake hingegen gefiel mir gar nicht. Zwar hat er letzendlich Recht damit, dass eine Beziehung an dieser Stelle nicht das Beste wär, doch das hätte er sich echt vorher überlegen können. Die ganzen letzten Folgen hat sich da ja was angebahnt und er hat Ted wirklich Hoffnung gemacht. Spätestens als Ted ihn anging zu küssen hätte er ihn stoppen sollen.

Deb hat endlich zum Ende ein wenig Emotionen gezeigt. Ich muss ja sagen, ich bin ein riesen Weihnachtsfan (so eine, die schon im Sommer Weihnachtslieder hört :laugh) und das Fest zu feiern in Gedenken an Vic war eine schöne Idee. Aber Debs (typisch amerikanische) Dekoration? Da drehte sich selbst mir der Magen.
Genial war aber Ems Kommentar, als Michael ihn fragt was er macht: Wiehnachtseinkäufe. Ich hab nur noch 310 Tage Zeit.' :laugh

Hunter tat mir richtig Leid, noch dazu weil erst keiner bemerkte was in ihm vorgeht. Seine Hauptbezugsperson bezüglich HIV war bis dahin immer Ben und dem merkt man zu diesem Zeitpunkt die Krankheit echt nicht an. Ich denke, da war es für Hunter leicht zu vergessen, was HIV eigentlich bedeuten kann. Vic dann plötzlich daran sterben zu sehen und zu merken, dass es ihm genauso gehen kann muss hart sein.

Bei Brian weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll. Es war schwer zu sehen, wie er mit sich kämpft, ob er die OP macht oder nicht. Wie Justin ja schon letzte Folge andeutete: Brian fühlt sich nicht wert geliebt zu werden. Er ist unglaublich selbstbewusst, wenn es um seinen Job/Erfolg (wahrscheinlich wohl auch seine Intelligenz) und sein Aussehen geht. Das ausgerechnet er jetzt nicht mehr auf eines seiner größten Kapitale, seinen Körper, zählen kann macht ihm doch schwer zu schaffen. In dem Zusammenhang war besonders die Szene zwischen ihm und Gus traurig anzusehen. Wenigstens hat er sich am Ende für die OP entschieden. Es muss aber besonders hart für Brian gewesen sein in seiner Lage so von der Familie ausgeschlossen zu sein (das Essen bei Deb nach der Beerdigung und die Weihnachtsfeier meine ich damit). Was ich mich immer frage, wenn der ganze Rummel um Vics Tod nciht gewesen wär, ob die andern dann gemerkt hätten, dass mit Brian was nicht stimmt? Der einzige dem das bewusst ist, is Justin. Wie der arme in Babylon sich Sorgen macht, dass es an ihm liegt, an seinem Alter, seiner Frisur.
Die Szene in Kinnetik ist eine meiner absoluten Lieblingsszenen. Justins "I just want you to know I love you." war eine der emotionalsten Momente in QaF für mich, und genau das, was Brian hören musste. Und die Umarmung? Man sieht richtig, dass Brian Justin sagen will was los ist.

Als letztes noch: Vielleicht spricht ja jetzt der Gale-Fan aus mir, aber ich hab ihn selten so gut schauspielern sehen wie bei seiner Krebs-Storyline. Sein Wutausbruch in Kinnetik, die Szene mit Gus, die Szene beim Arzt. Ich find Gales Gesichtsausdrücke waren schon immer unglaublich ausdrucksvoll, aber hier haut er mich echt jedes Mal um. Man kann *alles* in seinem Gesicht lesen. Wahnsinn. :klatsch

soleada

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6

Donnerstag, 18. Oktober 2007, 11:18

ja sicher ist die Familie italienisch, aber trotzdem: Michael und Vic sind schwul. Ich denke die QAF-Macher haben mit Bedacht keine katholische Beerdigung gewählt, denn die Meinung der katholischen Kirche über Schwule kennt man ja nun zu Genüge. Also deshalb meine rhetorische Frage: warum sollte sich ausgerechnet Vic katholisch beerdigen lassen, wenn ihm die Kirche unterstellt krank und abbartig zu sein?!

akintay

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7

Donnerstag, 18. Oktober 2007, 11:38

Ich denke, das Thema Kirche (bis auf die Brian/Joanie Geschichte oder auch bei Cody) wird insgesamt, wohl auch bewusst, in QaF außen vorgelassen. Bis auf Brian weiß man bei keinem genau wie da die religiöse Einstellung / die Einstellung zur Kirche is. Aber nur weil sie schwul sind heißt das nicht, das sie nicht an Gott oder die Kirche glauben. Ich persönlich weiß von Schwulen, auch in den USA, die Kirchenmitglieder sind. Hängt vielleicht davon ab, wie die lokale Kirche oder Pastor/Pfarrer zu der Sache stehen. Aber da Vic italienisch ist, kann man erst mal davon ausgehen, dass er katholisch erzogen wurde; wie er zuletzt dazu steht ist nicht zu sagen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »akintay« (18. Oktober 2007, 11:39)


Shutterfly

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8

Donnerstag, 18. Oktober 2007, 11:48

Zitat

Original von akintay
Als letztes noch: Vielleicht spricht ja jetzt der Gale-Fan aus mir, aber ich hab ihn selten so gut schauspielern sehen wie bei seiner Krebs-Storyline. Sein Wutausbruch in Kinnetik, die Szene mit Gus, die Szene beim Arzt. Ich find Gales Gesichtsausdrücke waren schon immer unglaublich ausdrucksvoll, aber hier haut er mich echt jedes Mal um. Man kann *alles* in seinem Gesicht lesen. Wahnsinn. :klatsch

Kann ich nur unterschreiben. :daumen Er ist ein offenes Buch und wer darin nicht lesen kann, ist selber schuld.

Also, ich hab speziell zu Brian mal ein paar dringende Fragen.

Erstens: Ich bin ja felsenfest davon überzeugt, dass Brian genau das machen wollte, wovon er auf der Beerdigung sprach: sich auf Ibiza die Kante geben und diskret verschwinden. Sprich: er wollte sein Leben beenden und nie wiederkommen. Nun, da er nicht mehr länger perfekt war (in diesem Zusammenhang war auch die Glückskeks-Szene so schmerzhaft, weil Justin von seinem perfekten Körper sprach, den Brian seiner Meinung nach nun nicht mehr hat), würden sich alle von ihm abwenden, er wäre nicht mehr begehrt sondern ein alter Mann, der keinen Sex mehr haben könnte noch sollte.
Als dann aber Justin bei Kinnetik einrollte, sie ihren Streit hatten (eine der emotionalsten und bestgespieltesten Szenen der gesamten Serie für mich), hat Justin wohl zum ersten Mal laut gesagt, dass er Brian liebt. Brians Kopf fuhr hoch und er war sprachlos. War das der Punkt, wo er seine Absicht änderte? Als Jus meinte, er würde hier sein, wenn er wiederkommt? Nicht so wie damals, als er alleine nach Vermont abgehauen war? Gibt’s da also doch noch ein Ziel, für das es sich lohnt zu leben, für Mr Kinney?

Zweitens: Warum hat Brian ihn andauernd abgewiesen? War das die psychologische Schiene? Bekam er vor Schreck keinen mehr hoch? Hatte er Schmerzen? Angst, dass Justin den Knoten doch ertasten könnte?

Zitat

Original von soleada
ja sicher ist die Familie italienisch, aber trotzdem: Michael und Vic sind schwul. Ich denke die QAF-Macher haben mit Bedacht keine katholische Beerdigung gewählt, denn die Meinung der katholischen Kirche über Schwule kennt man ja nun zu Genüge. Also deshalb meine rhetorische Frage: warum sollte sich ausgerechnet Vic katholisch beerdigen lassen, wenn ihm die Kirche unterstellt krank und abbartig zu sein?!

Also, ich hab nicht so den Durchblick bei katholischen bzw. evangelischen Ritualen und ich weiß auch nicht, ob es erlaubt ist in der kath. Kirche Frauen als Grabredner zu haben. Ich gehe mal jetzt davon aus, weil die Familie Italienisch ist, und somit auch wohl zu 99 Prozent katholisch.

Dass die Kirche Vic als abartig etc. hinstellt, hat nichts mit Gott zu tun. Wie Cody damals schon sagte: Ich glaube an Jesus, es sind nur Idioten wie Sie, mit denen ich Probleme habe.
Also kann Vic durchaus in geweihter Erde schlafen und vom lieben Gott im Himmel enthusiastisch empfangen werden, der – so bin ich sicher – durchaus Verständnis für Vics Vorlieben im Leben haben wird. Schließlich hat er/sie/es ihn so geschaffen.
"Trust me, nothing pisses off a straight guy more than a successful fag." Brian Kinney

akintay

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9

Donnerstag, 18. Oktober 2007, 12:08

Ich bins schon wieder :laugh, aber wenns um Brian geht, kann ich nicht anders.

@ Shutterfly: Wenigstens zu Zeiten der Beerdigung glaub ich auch war es sicher Brians Plan sich nicht operieren zu lassen. Ich denke aber, da haben mehrere Faktoren eine Rolle gespielt: Justin sicherlich, aber auch Gus und Michaels kleine Rede im Loft, dass er wenigstens noch Brian hätte.
Ich glaub übrigens nichts, das Justin zum ersten mal gesagt hat, das er Brian liebt. Es ist das erste mal, dass wir es hören, aber ob das auch so von den Schreibern gedacht war? Ben und Michael haben in der Serie glaub ich auch noch nie 'Ich liebe dich' gesagt, aber deshalb würd ich nicht sagen, dass sie es vorher nie getan haben. Ich kann mir bei Justin einfach nicht vorstellen, dass er es nie sagt. Dann könnte er auch Brian keinen Vorwurf daraus machen, dass er Justin nicht sagen kann das er ihn liebt. Und ich fand auch nicht, dass Brian überrascht geschaut hat. Aber man kann wohl weder deine noch meine Theorie bestätigen...

Das mit dem Abweisen...er hat ja vorher auch nie was vom Knoten gemerkt, also denk ich mal hat er auch jetzt keine Schmerzen. Das ist eher psychologisch. Ich könnte in seiner Situation es auch nicht abhaben, wenn jemand mich anfassen will.

10

Donnerstag, 18. Oktober 2007, 12:20

Ob Brian sich jetzt nur wegen Justins Rede dazu entschlossen hat, glaube ich eher gar nicht.
Die Folge war diesmal sehr "redelastig" und sehr intensiv, fand ich persönlich. Jeder hat sich Gedanken um die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gemacht.
Ich fand Emmett Satz, als er vor Teds Tür stand sehr inspirierend im Bezug auf die ganze Folge, weil er sich auf auf "A Christmas Carol" von Charles Dickens bezog.
Und es lief so ab!
Der Griesgram hat sich seine Vergangenheit (Michael) seine Gegenwart (Justin) und seine Zukunft ( Gus) angehört und angesehen und sah ein, das er so, wie er es will, nicht weiter machen kann.
Justin ist nicht der einzige Faktor in Brians Leben.

Ich fand die Folge war für mich die interessanteste die ich bis jetzt gesehen habe :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »jinnai« (18. Oktober 2007, 12:29)


Matti82

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11

Donnerstag, 18. Oktober 2007, 12:46

Auch ich fand diese Folge sehr gut, spannend, bewegend und interessant.

Ich freue mich wirklich, dass sich Emmett und Ted nun wieder versöhnt haben - zumindest scheint es so. Emmett hat wohl (ohne es zu ahnen) Ted in dem Augenblick gerettet, als er bei seiner Türe geklingelt hat. Wäre er nicht gekommen, so hätte ich Ted durchaus zugetraut das Crystal zu nehmen ... Das ist also nochmal gut gegangen - wenn auch haarscharf!

Ich tu mir ehrlich gesagt schwer, Blake's Verhalten nachzuvollziehen. Im Ernst: Was ist jetzt wirklich so schlimm daran, wenn die beiden eine Beziehung eingehen würden?!? ... Ich weiß ja nicht wies euch geht, aber ich denke mal, dass das Ganze sowas wie Blake's Abschied war. Ich glaube, wir werden Blake zumindest viele Folgen lang nicht mehr sehen - vielleicht überhaupt nicht mehr ... (was eigentlich abzusehen ist, da er nicht im Vorspann vorkommt). Ich hoffe, ich täusche mich, da ich ihn sehr mag. Aber ich hab irgendwie so das Gefühl, dass es das war ...

Die vorgezogene (bzw. verspätete) Weihnachtsfeier fand ich auch eine hervorragende Idee. Auch ich bin absoluter Weihnachts-Fan und freue mich jedes Jahr wieder aufs Neue, wenn endlich wieder der Advent anbricht ;) Sicherlich war das Ganze ziemlich kitschig (typisch amerikanisch halt) - aber so war es wenigstens authentisch dargestellt ... *g* Der zerbrochene "Engel für Vic" am Ende war der Anlass, dass Debbie endlich in der Lage war Emotionen zuzulassen und auch zu zeigen. Sie stand bzw. steht immer noch total unter Schock und hat wie eine Marionette des Schockzustandes gewirkt. Sie tut mir wirklich leid. Ich denke, sie macht sich riesenriesengroße Vorwürfe - was ich verstehe, denn mir ging es wohl genauso.

Sehr bewegend war natürlich auch die Storyline rund um Brian. Gale hat wirklich hervorragend gespielt. Sein Blick spricht tatsächlich Bände. Das einzige was mich wirklich gestört hat, war, dass alles doch ziemlich schnell abgehandelt wurde. Am Ende der letzten Folge wurde der Knoten ertastet - in der Folge darauf hat man all die weiteren Konsequenzen inklusive der OP am Ende reingestopft. Diese (sehr gute!) Storyline hätte man ruhig noch auf 3-4 Folgen ausweiten können. Ich habe ganz und gar nicht erwartet, dass sich Brian so schnell auf die OP einlässt ...

Aber gut ... nun ist es so wie es ist. Interessant wird jetzt, wann er es den anderen erzählt ... Ich denke, er erzählt es (wenn überhaupt) nur Justin und eventuell auch noch Michael. Ich frage mich gerade, wie realitätsnah so eine Protese dann aussieht ... Ich kenn mich damit überhaupt nicht aus, aber ich denke, dass Justin doch merken muss, dass da "ein Teil" nicht mehr ganz echt ist, oder? *grübel*
Und wenn dem so ist ... wie sehr wird er wieder der "alte" Brian werden? Kann er es überhaupt jemals wieder werden?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Matti82« (18. Oktober 2007, 12:49)


Shutterfly

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12

Donnerstag, 18. Oktober 2007, 12:59

Zitat

Original von akintay
@ Shutterfly: Wenigstens zu Zeiten der Beerdigung glaub ich auch war es sicher Brians Plan sich nicht operieren zu lassen. Ich denke aber, da haben mehrere Faktoren eine Rolle gespielt: Justin sicherlich, aber auch Gus und Michaels kleine Rede im Loft, dass er wenigstens noch Brian hätte.
Ich glaub übrigens nichts, das Justin zum ersten mal gesagt hat, das er Brian liebt. Es ist das erste mal, dass wir es hören, aber ob das auch so von den Schreibern gedacht war? Ben und Michael haben in der Serie glaub ich auch noch nie 'Ich liebe dich' gesagt, aber deshalb würd ich nicht sagen, dass sie es vorher nie getan haben. Ich kann mir bei Justin einfach nicht vorstellen, dass er es nie sagt. Dann könnte er auch Brian keinen Vorwurf daraus machen, dass er Justin nicht sagen kann das er ihn liebt. Und ich fand auch nicht, dass Brian überrascht geschaut hat. Aber man kann wohl weder deine noch meine Theorie bestätigen...

Das stimmt. Ich stell mir nur gerne vor, dass das, was wir nicht zu sehen bekommen, auch nicht passiert. Also behalten wir jeder unsere eigene Theorie =)

Ich hab Michael im Loft komplett vergessen. Liegt daran, dass ich die Folge noch nicht auf Deutsch zur Auffrischung gesehen habe. Das war eine berührende Szene, vor allem, als Michael mit seinem „always have“ anfing und Brian ihm nicht mit dem üblichen „always will“ antwortete. Ein weiteres Indiz, dass er nicht zurück kommen wollte.


Zitat

Original von akintay
Das mit dem Abweisen...er hat ja vorher auch nie was vom Knoten gemerkt, also denk ich mal hat er auch jetzt keine Schmerzen. Das ist eher psychologisch. Ich könnte in seiner Situation es auch nicht abhaben, wenn jemand mich anfassen will.

Schmerzen schließe ich auch aus. Dass Justin ihn ertasten könnte, eigentlich auch. Ich hätte eher gedacht, dass Brian seine übliche Schmerzbehandlung walten lässt und soviel durch die Gegend vögelt, wie er nur kann – solange er noch kann. Aber da war er wieder mal für eine Überraschung gut.



@jinnai
Justin mag nicht der einzige Faktor in Brians Leben sein, aber ist er nicht der wichtigste? Michael kann er loslassen, der hat Ben und Hunter und seine Mutter. Gus hat zwei Mütter, die sich um ihn kümmern werden. Finanziell ist er bestimmt auch versorgt. Aber Justin? Klar, Justin ist ein großer Junge, er ist stark und stabil, aber so, wie Brian die Lampe zertrümmert hat, würde wohl auch Justin daran kaputt gehen.

Ach, hat Em was von Dickens an der Tür erzählt? Ich hab leider sein Genuschel nur zur Hälfte verstanden. Ging das nicht um den Besitzer eines Schreibwarenladens, bei dessen Anblick immer Ems Fußsohlen gen Himmel zeigen?



Zitat

Original von Matti82
Ich frage mich gerade, wie realitätsnah so eine Protese dann aussieht ... Ich kenn mich damit überhaupt nicht aus, aber ich denke, dass Justin doch merken muss, dass da "ein Teil" nicht mehr ganz echt ist, oder? *grübel*

Es geht ja um den Hoden, nicht um den ganzen Sack. Ein Schnitt also, und das Ding kommt raus und wird durch dieses Plastikteil ersetzt. Der Arzt hat ihm ja den Modellkarton so angeboten wie eine Bonbonniere. Sorry...
"Trust me, nothing pisses off a straight guy more than a successful fag." Brian Kinney

13

Donnerstag, 18. Oktober 2007, 13:09

Als Ted fragte, wer da an der Tür sei, hat Emmett was im Sinne von "Hier ist der Geist der Weihnacht/Zukunft/Gegenwart/Vergangenheit" gesagt - so genau weiß ich das jetzt auch nicht mehr.

Brian mag sich ja verändert haben, aber trotzdem glaube ich immer noch, das der wichtigste Faktor in seinem Leben er selbst ist und dann kommen die anderen. Und ehrlich gesagt: er mag mit Justin zusammen sein und so, aber ob er ihn deswegen über die anderen stellt :gruebel

Sehe ich nicht so, aber kommt wohl so rüber, weil er eben in der Serie die meiste Zeit mit ihm Verbringt. Der Fokus liegt auf die Beiden und ab und zu tangieren auch die anderen Charaktere das Leben der beiden, aber das sind eben nur die Ausschnitte, die wir sehen. Michael und Gus spielen trotzdessen immer noch eine große Rolle in seinem Leben auch wenn sie ihre eigene Geschichte haben.

Wenn nur Justin der Faktor wäre, hätte man die Geschichte um den "Anti-Vater" und so auch weg lassen können ;)

Das war jetzt leicht OT - aber könnts ja nem Mod petzen *hust*

Julchen007

unregistriert

14

Donnerstag, 18. Oktober 2007, 13:36

Ganz unabhängig davon, auf wen Brian nun gehört haben mag oder auch nicht:

Brian da so liegen zu sehen, auf dem OP-Tisch tat mir ziemlich weh. Klar ist Brian, auch wenn er es nicht zugeben will immer verletzlich und verletzbar aber nicht so. Nicht so vollkommen ausgeliefert, ohne eine Chance sich selbst zu helfen, was er ja eindeutig bevorzugt.

15

Donnerstag, 18. Oktober 2007, 14:09

Zitat

Original von Matti82
Ich tu mir ehrlich gesagt schwer, Blake's Verhalten nachzuvollziehen. Im Ernst: Was ist jetzt wirklich so schlimm daran, wenn die beiden eine Beziehung eingehen würden?!? ... Ich weiß ja nicht wies euch geht, aber ich denke mal, dass das Ganze sowas wie Blake's Abschied war. Ich glaube, wir werden Blake zumindest viele Folgen lang nicht mehr sehen - vielleicht überhaupt nicht mehr ... (was eigentlich abzusehen ist, da er nicht im Vorspann vorkommt). Ich hoffe, ich täusche mich, da ich ihn sehr mag. Aber ich hab irgendwie so das Gefühl, dass es das war ...


Soweit ich weiß ist es so, dass man nach einer Suchtherapie 1 Jahr lang (oder so um den dreh rum genau weiss ichs nicht) keine neue Beziehung anfangen soll. Das hat wohl den Zweck, dass man sich voll und ganz nur auf sich konzentrieren kann und nicht auf den Partner noch zusätzlich. Blake als Berater weiß das natürlich genau und hätte von Anfang an nichts mit Ted anfangen sollen. Das ist aber leider leichter gesagt als getan wenn man verliebt ist und Blake scheint in der Tat noch immer total verliebt in Ted zu sein. Nach der zusammen verbrachten Nacht ist ihm das wohl klar geworden, dass es ein Fehler war und er hat die Notbremse gezogen bevor es zu spät ist.
Wie Blake schon sagte, es war wieder mal das falsche Timing für die beiden und Timing ist im Leben wie in der Liebe einfach alles.

Spoiler Spoiler

Bye Bye Blake, schade das er nicht noch länger dabei war *schnief*. Aber einmal sehen wir ihn ja noch wieder.


Warum Brian keinen Sex mehr wollte erklär ich mir auch damit, dass er es nicht ertragen konnte wenn ihn da unten jemand anfasst. Es muss schlimm sein zu wissen da wächst Krebs in einem, ich glaube da reagiert fast jeder so abweisend. Ich stimme da allen zu, die Krebsstoryline ist wirklich Gales schauspielerisch beste Leistung. Wie er Justin angeschrien hat "We´re not fucking married", da ist man richtig erschrocken. Man sieht da wirklich mal wieder wie kaputt Brian eigentlich ist, wer lässt sich denn Krebs wegoperieren ohne auch nur einem Menschen Bescheid zu sagen.

Hunter ist auch noch eine tragische Figur in dieser Folge, der arme muß ja Todesängste haben. Ihm war offenbar seine Sterblichkeit bisher nicht so richtig bewußt.

seraphim21

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16

Donnerstag, 18. Oktober 2007, 14:31

Die Interpretation mit den Geistern der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnacht find ich klasse! :daumen Wäre ich gar nicht drauf gekommen, klingt aber absolut einleuchtend.

Was ich allerdings anders sehe, ist die Frage, ob Brian sich nach der Diagnose wirklich gleich zu einem "glorreichen Abgang" entschieden hat . . . Ich mein, ich könnte mir schon denken, daß er es in Betracht gezogen hat, aber ich glaube nicht, daß er sich für eine der beiden Optionen (also OP und Chemo oder Selbstmord) schon entschieden hatte . . . Immerhin hat der Doc ihm doch eine über 90%ige Erfolgsaussicht für die Behandlung prophezeit . . . Wenn's jetzt 50:50 gewesen wäre . . . (Selbst wenn man den Krebstod seines Vaters und seinen (fraglichen) Selbstmordversuch aus der 1.22 einbezieht, glaub ich nicht, daß er sofort auf eine dieser beiden Optionen festgelegt war.)

Und bezüglich der Frage, warum er sich Justin entzieht: Kann sein, daß ich mich irre, aber müssen die so eine Verwachsung/Krebsgeschwür nicht punktieren, um zu überprüfen ob es gutartig oder bösartig ist? Denn dann könnte ich mir schon vorstellen, daß er noch ein paar Tage Schmerzen hatte, gerade an einer so empfindlichen Stelle . . .

Die Szene vor Brians Aufbruch nach "Ibiza" mit Justin finde ich auch total umwerfend und ergreifend . . . Der arme Justin muß die Welt nicht mehr verstanden haben und umgekommen sein vor Sorge . . . Daß Mr. Perfect auch nicht einmal die Klappe aufreißen und sagen kann: Es geht mir scheiße, weil . . . Neeeein, immer alles alleine regeln und bloß keinen Hauch von Gefühl zugeben . . . *schimpf*


And if they lay us to the rest . . .
. . . tell our moms we done our best

Thommy

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Donnerstag, 18. Oktober 2007, 16:25

Eine sehr wechselhafte Folge diesmal. Einerseits traurig, dann wieder ausgelassen und komisch, aber immer in der Gefahr, wieder umzukippen.

Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen ;) , Justin fand ich wieder total heiß. :hot :sabber :heart Über eine Staffel hat es gedauert, bis er wieder der lebensfrohe Sunshine geworden ist, der er ursprünglich mal war. Aber nun ist es soweit. Toll. Er hat sich ja auch allerhand einfallen lassen, um Brian wieder ins Lot zu bringen. Erst ein romantisches Picknick (es gab Zeiten, da wollte Brian von sowas noch nichts wissen ;) ), dann die heißen Tricks.

Dass Brian ihn da jedes Mal wieder abgewiesen hat (ich hätte das nicht gekonnt ;) ), zeigt wohl, wie dreckig es ihm wirklich geht. Als er da bei dem Arzt war und der ihm erklärt hat, was da alles gemacht werden muss, da wurde mir auch richtig schlecht. Dass ihn das mitnimmt, kann ich nachvollziehen. Trotzdem entschuldigt das meiner Meinung nach nicht, wie er seine Mitmenschen, insbesondere Justin, behandelt. Der Ausbruch im Büro war ja echt heftig und überhaupt nicht gerechtfertigt. Justin kann überhaupt nichts dafür, dass Brian vielleicht Krebs hat. Er versucht vielmehr, Brian aufzumuntern und zu helfen, obwohl er gar nicht weiß, worum es überhaupt geht. Ich habe die ganze Folge dagesessen und darauf gewartet, dass Brian endlich mal sein Maul aufmacht. Egal ob nun bei Lindsay, Michael oder Justin. Aber nichts. Stattdessen schnauzt er Cynthia und Justin an. Justin muss ja schon wirklich ein extrem dickes Fell haben, damit er sowas wegsteckt, Mann oh Mann. Und Brian gibt vor, nach Ibiza zu fliegen (nach der Beerdigung hat er noch gesagt, das sollte man machen, um anschließend jung zu sterben), während er tatsächlich ins Krankenhaus geht. Hat er etwa Angst um seinen Ruf in der Community? Hoffentlich kommt die Wahrheit noch ans Licht. Bei allem Mitleid, diesmal fand ich Brian seit langem mal wieder richtig Sch****. (Sorry.)

Und dann Vics Beerdigung. Debbie machte mir einen sehr gefassten Eindruck, obwohl man gemerkt hat, dass es sie sehr viel Anstrengung kostet. Sie war ja auch mehrmals kurz vorm Durchdrehen. Dass sie bei der Beerdigung nichts gesagt hat, war vielleicht Angst, wieder etwas Falsches zu sagen, wie schon bei ihren letzten Worten mit Vic. Sie hatte ihm wohl auch wirklich schon alles gesagt, was wichtig gewesen wäre. Brian hingegen schien mir eher mit sich selbst beschäftigt. Hat sich der Streit mit seiner unpassenden Bemerkung und Debbies Ohrfeige eigentlich irgendwie geklärt? Von Versöhnung war nichts zu sehen, aber es herrschte irgendwie auch keine Eiszeit. ?(

Mitten im Februar Weihnachten zu feiern, war wohl eher eine Schnapsidee. :D Aber schön (fast schon kitschig) gemacht war es auf jeden Fall. Auch wenn Debbies extremes Engagement eher aus Schuldgefühlen herrührt. Vic wird bei dem Streit wohl recht gehabt haben, Debbie hat sich auch aus Eigennutz so sehr um ihn gekümmert.

Mit Ted hingegen scheint es ja nun wirklich weiter aufwärts zu gehen. Blakes Rückzieher nach seiner anfänglichen großen Fürsorge kann ich nicht so ganz nachvollziehen, die beiden waren ja schon vor ihrem Betreuer-Patienten-Verhältnis sozusagen "zusammen". Damit hat er Ted ganz schön in Gefahr gebracht, finde ich. Ted ist ja uch schnurstracks ins Babylon gezogen und hat sich Chrystal besorgt. :rolleyes: Da habe ich schon alles den Bach runter gehen sehen. Aber er hat sich ja zum Glück noch gefangen, nicht zuletzt dadurch, dass Emmett sich nun endlich dazu durchringen konnte, ihm zu verzeihen. Hoffen wir, dass sich auch da nun Schritt für Schritt alles wieder einrenkt.

Michael stand in Sachen Hunter diesmal wieder völlig auf dem Schlauch. :rolleyes: Klar ist es nicht in Ordnung, dass Hunter sich mit anderen prügelt, aber Michael hätte auch ohne Bens Zurechtweisung mal darüber nachdenken können, statt sich so aufzuspielen. Er ist nicht der Einzige, dem Vics Tod an die Nieren geht. Und zu dem Joint sage ich jetzt mal nichts. :kicher

Erstaunt war ich darüber, wo Debbie diese Unmengen an Weihnachtsdekoration untergebracht hat. Der Dachboden muss ja größer als das ganze restliche Haus sein. 8o

Und Shanda Leer scheint doch wider Erwarten vollständig gesund geworden zu sein. Bei der Weihnachtsfeier jedenfalls sah sie wieder ganz normal aus, sofern man ihre Erscheinung überhaupt als "normal" bezeichnen kann. :D

Schön fand ich, wie aus dem "Schnee" in Teds Ampulle echter Schnee wurde. :)
Dank an Malli.

Es würde viel weniger Böses auf Erden getan, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte.
Marie von Ebner-Eschenbach

Resist

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Donnerstag, 18. Oktober 2007, 16:30

Wieder eine sehr bewegende Folge mit relativ wenig Action aber dafür umso mehr Tiefgang.

Ich denke Brians erste Reaktion auf den Krebs, lieber vorher abzutreten, solange er noch äußerlich jung und "perfekt" ist, war nicht anders zu erwarten, es ist fast schon sowas wie ein Instinkt für ihn, so zu reagieren.
Und alle (außer Justin, der als einziger ja wirklich mitkriegt, dass was nicht stimmt) um ihn herum hätten oder haben seine Andeutungen nicht weiter ernst genommen, eben weil es typisch Brian ist und alle dachten, es ist nur seine Art, mit Vics Tod umzugehen, und deswegen auch sowieso abgelenkt genug waren.

Ich frage mich daher auch, ob Brian anders gehandelt hätte, wenn Vic nicht genau zu diesem Zeitpunkt gestorben wäre, hätte er es eventuell jemandem erzählt? Hätte er sich doch für die Ibiza-Variante entschieden? Wer weiß.

Ich denke auch, für die Entscheidung für eine Behandlung und damit für's Kämpfen und Überleben war nicht ein bestimmter Moment oder eine Person ausschlaggebend. Ihm ist nach und nach klar geworden, dass es Menschen gibt, die ihn wirklich brauchen, die sich auf ihn verlassen und darauf vertrauen, dass er immer für sie da ist.
Erst Lindz und Gus (ich wünschte, es gäbe mehr solche Szenen mit Brian & Gus), dann Mikey und zum Schluss Justin. Es hat sich immer weiter gesteigert, bis zu der (wie ich auch finde, absolut brilliant gespielten) Szene im Büro, wo Justin ihm mit seiner Liebes- und Vertrauenserklärung jeglichen Wind aus den Segeln nimmt.

Dass er's trotzdem nicht schafft, den Mund aufzumachen...*seufz*...nunja, BK wäre wohl nicht BK, und es würde wohl die Dramatik und den Stoff für die weitergehende Story versauen. ;)

Was mir u.a. noch aufgefallen ist, Mikeys Gekeife am Esstisch wegen Hunter...furchtbar, manchmal steht er Deb in Sachen Muttertier wirklich in nichts nach. :D


xbabs

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19

Donnerstag, 18. Oktober 2007, 17:25

Zitat

Original von Thommy
Dass Brian ihn da jedes Mal wieder abgewiesen hat (ich hätte das nicht gekonnt ;) ), zeigt wohl, wie dreckig es ihm wirklich geht. Als er da bei dem Arzt war und der ihm erklärt hat, was da alles gemacht werden muss, da wurde mir auch richtig schlecht. Dass ihn das mitnimmt, kann ich nachvollziehen. Trotzdem entschuldigt das meiner Meinung nach nicht, wie er seine Mitmenschen, insbesondere Justin, behandelt. Der Ausbruch im Büro war ja echt heftig und überhaupt nicht gerechtfertigt. Justin kann überhaupt nichts dafür, dass Brian vielleicht Krebs hat. Er versucht vielmehr, Brian aufzumuntern und zu helfen, obwohl er gar nicht weiß, worum es überhaupt geht. Ich habe die ganze Folge dagesessen und darauf gewartet, dass Brian endlich mal sein Maul aufmacht. Egal ob nun bei Lindsay, Michael oder Justin. Aber nichts. Stattdessen schnauzt er Cynthia und Justin an. Justin muss ja schon wirklich ein extrem dickes Fell haben, damit er sowas wegsteckt, Mann oh Mann. Und Brian gibt vor, nach Ibiza zu fliegen (nach der Beerdigung hat er noch gesagt, das sollte man machen, um anschließend jung zu sterben), während er tatsächlich ins Krankenhaus geht. Hat er etwa Angst um seinen Ruf in der Community? Hoffentlich kommt die Wahrheit noch ans Licht. Bei allem Mitleid, diesmal fand ich Brian seit langem mal wieder richtig Sch****. (Sorry.)



*zustimm*!! Ich konnte absolut nie verstehen, wieso Brian sich nicht wenigstens Justin anvertraut. Ich mein, hätte er gesagt, er soll die Sache für sich behalten, Justin ist keine Tratschtante. Außerdem leben die Beiden zusammen, bzw. fast zumindest. Glaubt Brian, daß mit der OP aller erledigt ist, und Justin nicht merkt, daß was nicht stimmt?
Es hat echt wehgetan, zu sehen, wie Brian sich dermaßen vor allen verschließt. Und daß es ihn quält erkennt man an seinem Ausbruch mit der Lampe. MANN. Ich könnte ihn schütteln.
Daß er ernsthaft mit dem Gedanken spielte sich umzubringen, glaube ich nicht. Vielleicht ist es ihm so durch den Kopf gegangen, auch bei der Szene mit James Dean: "he left in a blaze of glory, both balls intact" (weiß jetzt nicht, was er im Deutschen gesagt hat). Also, lieber jung und perfekt abtreten als krank und unperfekt weiterleben.

Woody

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20

Donnerstag, 18. Oktober 2007, 19:50

So, melde mich mal wieder nach längerer Absenz.... Leider hab ich zu wenig Zeit, um auf alles einzugehen, was mir wichtig wäre (eine Menge, auch seit letzter Folge), aber ich leg einfach mal los.

DEBBIE

Schon bei den Postings zur letzten Folge, die ich nachgelesen habe, aber auch jetzt habe ich den Eindruck, dass kaum einer wirklich wahrnimmt, was mit Deb los ist. Sie ist für mich seit der letzten Folge die ganz große tragische Figur (und nicht dass rundum wenig Tragisches vorfiele: Brians Krebs, Ted und Blakes bad timing, Hunters Erkenntnis dass er sterblich ist und zwar vermutlich früher als andere etc. pp.).

Wäre Debbie nicht so robust gestrickt, dann wäre vielleicht sie diejenige gewesen, die den Weg nach Ibiza gegangen wäre (symbolisch gemeint natürlich). Was muss das für sie bedeuten!!! Was würde das für unsereinen bedeuten, was ihr passiert ist. Der Mensch, den sie, nach Michael, am meisten in ihrem Leben liebt und geliebt hat, geht für immer, ohne dass sie sich mit ihm aussöhnen kann. Und nach was für einem Streit! "Ich will Dich nie mehr im Leben wiedersehen! " (Na, das hat ja toll geklappt) - "Fick Dich!" (und das dreimal) - und das nie mehr zurücknehmen können - OH MEIN GOTT!

Debbie hat auf der Beerdigung nichts gesagt, weil sie sich nicht für wert hält, auch nur irgend einen Ton über Vic zu sagen. Nach ihren eigenen riesigen moralischen Massstäben hat sie auf alle Zeit das Recht verwirkt Vics "Sis", seine geliebte Schwester zu sein. Sie kann nicht um ihn trauern, weil sie es sich nicht erlaubt. Sie ist es - in ihren eigenen Augen - nicht wert, bemitleidet oder gar getröstet zu werden. Sie weiß, wie sie sein kann (hat es Carl ja oft genug gesagt), sie weiß schon lange, dass es ein idiotischer Streit war und Vic natürlich auch einen wunden Punkt berührt hat. ES TUT IHR SO LEID. Und wenn sie es auch Emmett erzählen konnte (und sonst niemandem, es ist ihr schreckliches Geheimnis) - die eine einzige Person, die ihr das vergeben könnte - kann es nie mehr tun.

Daher klammert sie sich an diesen Brief, der lange Jahre zuvor geschrieben wurde, wie an eine Botschaft aus dem Jenseits. Wenn sie genau macht, was Vic sich damals gewünscht hat, kann sie vielleicht Vergebung erlangen. Sie erlegt sich quasi eine Buße auf (wenn Selbstgeisselung helfen würde, würde sie es sicher machen). Daher darf ihr auch niemand helfen. Michaels gut gemeinte Unterstützung beim Schleppen der Rentiere kam deshalb so schlecht an: "Ich MUSS es alleine machen" - und es SOLL anstrengend sein, sie soll leiden - jetzt sind wir endlich auch beim vielzitierten Katholizismus angelangt, der zwar meistens sinnenfroher ist, als manch puritanischer Ansatz, wo zum Beispiel Arbeit nicht Spaß machen soll, sondern im Schweiße des Angesichts erlitten wird, aber ein bißchen Selbstquälerei ist schon auch dabei beim Sündenbüßen (die man dann dafür auch los ist).

Die Ohrfeige für Brian war natürlich für sie selbst gedacht. Was Brian über Vic gesagt hat, war ja einfühlsam und sensibel im Vergleich zu dem, was Debbie ihrem Bruder zuletzt an den Kopf warf. Trotzdem hat mir Debbie in dem Moment tausendmal mehr leid getan als Brian (der, mit Verlaub, sicher schon härter angefasst worden ist, und bestimmt nicht mal nen Zahn gelassen hat. Das war eine saftige Watschen auf ein loses Maul, mehr nicht. Das verträgt er schon. Und wer wen da eventuell noch um Verzeihung bitten wird, werden wir ja sehen).

Als der Engel zerbrach, zerbrach zwar etwas in Debbie, aber nicht wie manche hier meinen, ihre Maske, ihr Panzer, der verhindert, dass sie mit dem Trauern anfangen kann. Nein, es zerbricht ihre Hoffnung Vergebung zu erlangen. Jetzt ist sie ganz unten. Es gibt Fälle, die in solchen Situationen pathologisch werden (einen an der Klatsche bekommen). Ich glaube, das müssen wir bei Debbie nicht befürchten, weil sie ein Umfeld hat, das sich um sie sorgen wird. Aber ich denke, dass sie in ihrem Leben noch nie so nah an der Kante stand, außerhalb ihrer Selbstsicherheit, ihrer inneren Mitte.

Zu allem anderen später mehr.
Debbie: "In this conflict I am Switzerland."
Michael: "This means you are hiding Nazi gold?"
Debbie: "No, this means I'm neutral."

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