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1

Donnerstag, 14. Februar 2008, 00:09

5.07 Antrag 14

Hier könnt ihr über die 7. Folge diskutieren.

Timmy

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2

Donnerstag, 14. Februar 2008, 15:42

Ich fand es bemerkenswert, dass sich Justin von Brian getrennt hat, da beide unterschiedliche Erwartungen an der gemeinsamen Beziehung haben.
Trotzdem hoffe ich, dass sich die beiden wieder zusammenraufen.
Toll fand ich auch die Reaktion von Justins Mum, Jennifer. Mittlerweile kommt sie ja gut mit Brian klar.


Zwischen Linds und Mel scheint ja nach der Folge auch wieder alles offen zu sein. Hoffe mal, dass die beiden wieder zueinander finden.

Gruss,

Timmy.

Thommy

Drama-Queen

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3

Donnerstag, 14. Februar 2008, 16:51

Wow! Diese Folge hat mich wieder vollauf begeistert. Die perfekte QaF-Mischung zu später Stunde.

Besonders schön gemacht fand ich Emmett und Brian als Engelchen und Teufelchen von Ted. :D Das passte wirklich. :dance Trotzdem schade, dass Ted damit wieder Pech hat mit seinem Lover. Aber da sich Troy ganz offensichtlich gegenüber damals kein bisschen geändert hat, musste Ted ihn abschießen. Troy scheint die Erniedrigung Anderer zur Selbstbestätigung zu brauchen, ansonsten ist auch er wahrscheinlich nur ein kleines Licht. Auch wenn ich bei Emmetts Beharren auf Teds Trennung von Troy eher Eifersucht als Grund sehe ;) , hat er am Ende doch recht behalten. Bemerkenswert fand ich ja die ausgefallenen Stellungen, in denen es Ted und Troy getrieben haben. Beispielsweise im Handstand! 8o Ich dachte, ich seh' nicht recht.

Herrlich fand ich auch die Hahnenkämpfe zwischen Brian und Brandon. :D Als Brian Brandon aus dem Babylon geschmissen hat, dachte ich erst, damit hätte er einen Krieg angezettelt, den er nur verlieren kann. Aber die beiden regeln das ja nun ganz klassisch über ein "Duell". Die Wette finde ich toll, zumal ich mir keine Prognose zutraue, wer von den beiden am Ende gewinnt. Das ist auf jeden Fall eine nette Abwechslung zwischendurch. Da Brian es ja wosieso schon immer als Sport angesehen hat, jeden Kerl rumzukriegen, ändert sich ja für ihn eigentlich nichts, nur dass es diesmal um mehr als nur den jeweiligen Trick geht. Am Ende steht Brandon als Prämie zur Verfügung. :D Mir macht vor allem Spaß, dass es endlich mal wieder jemand mit Brian aufnimmt. Der Letzte, der damit erfolgreich war, war Justin, und auch das hat mir wunderbar gefallen. (Mit dem Unterschied, dass ich vollkommen nachvollziehen kann, dass Justin in der Szene begehrt ist, aber ganz und gar nicht, woher Brian oder Brandon ihre Attraktivität beziehen. ?( ;) :D)

Auch wenn ich Justins Auszug sehr traurig fand (die Abschiedsszene war ja zu Tränen rührend ;(), so halte ich das doch für die einzig richtige Konsequenz. Er macht sich nur selbst kaputt, indem er immer wieder aus Liebe zu Brian zurücksteckt, während der knallhart seine Linie durchzieht. Diesmal hat Brian ja selbst zugegeben, dass er sich durchaus ändern könnte, aber einfach nur nicht will. Da muss sich Justin ja ausgenutzt vorkommen, wenn nur er sich anpassen muss, Brian hingegen nicht. Bei aller Liebe, da ist der Auszug wirklich gerechtfertigt.

Brian hat das ja dann auch entsprechend zu schaffen gemacht. Ich weiß nicht, ob es Schadenfreude war oder die Aussicht auf Einsicht bei Brian, jedenfalls hat mir gefallen, Brian da nach Justins Weggang so völlig durch den Wind zu sehen. :D Es hat ihm ja auch so ganz und gar nichts ausgemacht, dass Justin weg war ;) , dennoch hat er sich aus Frust besoffen, wollte unbedingt wissen, wohin Justin gegangen ist, war kurz vorm Durchdrehen, als er erfahren hat, dass Justin bei Michael und Ben eingezogen ist, und ist dann auch sofort dort aufgekreuzt und hat Michael eine furchtbare (Eifersuchts-?)Szene gemacht. :D :dance Und Justin stand oben und hat alles mitbekommen. :heart

Michael hat in dieser Folge in meinem Ansehen einen großen Sprung nach vorn gemacht. Einmal, wie er sich Ben gegenüber in Sachen Hunter benommen hat, und dann mit seiner Standpauke für Brian. Er hatte damit absolut recht. Justin ist ganz allein wegen Brian ausgezogen. Ich hoffe, dass die Sehnsucht nach Justin in Brian einen Umdenkprozess in Gang setzt, der seinen Dickschädel besiegt. Noch ist er zu stolz, zuzugeben, dass er einen Fehler gemacht hat, dass es nur ein sinnloses Prinzip ist, Beziehungen pauschal abzulehnen. Aber ich denke, die Entbehrungen werden größer werden und an seinem Ego nagen. Deshalb finde ich die vorläufige Trennung absolut richtig. Das Zusammentreffen der beiden auf der Straße hat ja wieder deutlich gemacht, dass die beiden nach wie vor aneinander hängen :heart, dass das Feuer noch lange nicht erloschen ist, und das kann die Energie für ein Aufeinanderzugehen liefern, vor allem bei Brian, hoffe ich.

Justin seinerseits will nun versuchen, auf eigenen Füßen zu stehen, wobei ich ja der Meinung bin, dass er das schon längst tut. Aber wahrscheinlich braucht er nur einen Vorwand, um selbst die Trennung zu verkraften. Witzig fand ich ja, dass selbst Jennifer Justin am liebsten wieder bei Brian sähe. :D Wie sich die Zeiten doch ändern. Aber Justins neue "Wohnung" (falls man das überhaupt so nennen kann) ist ja wirklich furchtbar. Dieses Loch erinnert mich an Brians Firmensitz vor der Renovierung, mit dem Unterschied, dass Brian daraus mit dem gebotenen finanziellen Einsatz wieder etwas gemacht hat. Das dürfte Justin nicht möglich sein. Wobei ich nicht verstehe, dass Justin über seine Finanzen klagt, es sich andererseits aber anscheinend leisten kann, genau so eine Label-Queen wie Brian zu sein. :rolleyes: Jennifer scheint auch nur noch als Immobilienmaklerin aufzutreten, einfach nur als Justins Mutter gar nicht mehr. ?(

Ben ging es ja diesmal gar nicht gut. Hunters Flucht hat ihn ganz schön mitgenommen. Vorwürfe deswegen darf er sich aber nicht machen, da hat Michael vollkommen recht. Sie haben ihr Möglichstes getan, jetzt liegt es an Hunter, das zu erkennen und zurückzukommen.

Als Lindsays Mutter so plötzlich wieder aufgetaucht ist, hatte ich schon befürchtet, dass das wieder Ärger bedeutet. Trotzdem wollte ich Lindsays Optimismus teilen, dass sich vielleicht mittlerweile etwas geändert hätte. Als es dann um das Essen ging, war klar, wo die wahren Absichten lagen. Und das bestätigte sich dann ja auch. Echt schlimm. 8o Hoffentlich hatte Lindsay sich nicht schon zu sehr auf einen Neuanfang mit ihren Eltern eingerichtet. Trotzdem wird sie das wieder sehr mitgenommen haben.

Schön, dass wenigstens Melanie so langsam wieder zugänglicher wird. Jetzt zeichnet sich ja eine "Wiedervereinigung" ab. Dass Lindsay wieder "zu Hause" übernachten durfte, war ja schon eine Einladung zur Versöhnung. Schön. :)

Und wieder einmal gibt es politische Entwicklungen, gegen die gekämpft werden muss. Irgendwie verstehe ich das nicht, was mit dem Antrag 14 bezweckt werden soll, wahrscheinlich muss man dazu Amerikaner sein. ?( ;) Trotzdem krass, dass Debbie, Justin, Emmett, Michael und Ben immer gleich vorn mit dabei sind, während Brian sich wieder einmal "vornehm" zurückhält. Letztes Mal hat er ja schließlich noch zur entscheidenden Schlacht geblasen, mal sehen, was er diesmal tut.

Mir ist jetzt aufgefallen, dass fast immer Winter in QaF ist. Am Anfang der S1 und der S2 gab es jeweils mal kurz Sommer, ansonsten sind immer die Bäume kahl, und oft liegt auch Schnee. Wenn ich jetzt nicht wüsste, wo Pittsburgh liegt, würde ich es irgendwo in Alaska vermuten. :kicher

Die Abspannmusik fand ich vom Text her sehr schön, aber musikalisch hat sie mir leider überhaupt nicht gefallen. Die Sängerin hatte eine ziemlich nervige Stimme.
Dank an Malli.

Es würde viel weniger Böses auf Erden getan, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte.
Marie von Ebner-Eschenbach

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4

Donnerstag, 14. Februar 2008, 21:45

:( Hm... muss ehrlich zu geben, das diese Folge mich jetz nich sooooooooo wahnsinnig geflashed hat. Höchst wahrscheinlich steh ich mit dieser Meinung so ziemlich allein da, aber ich hätte noch erwartet, das Bri Jus noch n Antrag macht o so.

Anderer Seits ist´s positiv das Dies mal ne Folge war, in der nicht allzuviel Stoff verheizt wurde, denn manchmal ging alles viel zu schnell und man hatte in einer Folge genügend Stoff um mind. 2- 3 draus zu machen....

und dadurch bleibts schließlich spannend

Greez, eure Quitschy

akintay

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5

Freitag, 15. Februar 2008, 09:37

Sehr gute, dramatische Folge!

Ich fand’s etwas überraschend wie naiv Lindsay ihren Eltern wieder vertraut hat. Ihre Mutter hat sie nie akzeptiert; hat sie da wirklich geglaubt, die hätte von heute auf morgen ihre Meinung geändert? Wenigstens war Mel für sie da & die beiden raufen sich langsam wieder etwas zusammen.

Man sah Ben an wie sehr ihn Hunters Abschied mitgenommen hat. Michaels Reaktion fand ich ehrlich gesagt nicht so toll. Klar geht das Leben auch ohne Hunter weiter – aber er war ihr Sohn, egal wie kompliziert die Situation war. Hunter musste so viele Rückschläge erleben, so viel Hass, dass er letztendlich keinen Ausweg sah als zu gehen und irgendwo neu anzufangen. Da ist es selbstverständlich dass Ben das ganze erst mal verarbeiten muss und um seinen Sohn trauert. Ich fand, Michael ging mit der Situation und Hunters Verschwinden ganz schön unemotional um. :schuettel

Antrag 14 ist schon heftig. Aber ich hab mich insofern gefreut, dass die ganze Familie endlich mal wieder an einem Strang zieht und alle für dass kämpfen wollen, an dass sie glauben & was ihnen zusteht. :klatsch

Die Brian & Emmett als Teufel & Engel Sache fand ich auch klasse, war echt gut gemacht. Wer aber der Engel und wer hier der Teufel war, da bin ich mir noch nicht so sicher. Emmett wollte Ted nur beschützen, was ich verstehe. Er hatte Angst, dass Ted Gefühle entwickelt & verletzt wird. Und Troy hat sich im Babylon dem Typen gegenüber wirklich wie ein Arschloch benommen, wie damals bei Ted. Aber trotzdem hat Emmett nicht bedacht, dass Troy bei Ted diesmal echt keine schlechten Absichten hatte & dass die beiden Gefühle für einander hatten. Auch als Troy erfahren hat, dass Ted ihn ausgenutzt hat, hat er ja noch gesagt, dass er Ted echt mochte. Ich persönlich fand’s schon Schade für Ted.

So, und zu letzt wie immer zu Brian und Justin. Keine Ahnung wie oft ich die Szene, in der sie Schluss machen schon gesehen hab, aber ich hab trotzdem wieder geweint. Brian hat das ganz schön hart getroffen und anscheinend kam es für ihn doch eher überraschend. Seine Reaktion bei Michael kann ich irgendwo verstehen. Klar, sind nicht Michael und Ben Schuld, aber Justin war tatsächlich mit Brian glücklich bis er Michaels und Bens neues Leben sah & Brian weiß, dass er das Justin nicht geben kann. Brian richtet seine Wut, seine Verletztheit also auf das naheliegenste Opfer. Und eines muss man ihm lassen; kein anderer sieht so gut aus wenn er ausrastet... :sabber :sabber :sabber
Justins Entscheidung kann ich zwar verstehen – er hat von Brian nicht das bekommen was er wollte/brauchte und hat ihn also verlassen. Was ich nicht verstehe ist seine Bemerkung gegenüber seiner Mutter, dass, wenn einer der beiden nachgeben würde, keine Liebe sondern Aufopferung wäre. Dass ist definitiv eine der naivsten Sichten der Liebe die ich je gehört hab. Ich möchte gern mal die Beziehung sehen wo 2 Menschen sich keine Stück verändern, anpassen und Kompromisse schließen müssen. Ich glaube weder Brian noch Justin waren dazu bereit aufeinander zuzugehen, was sie aber hätten machen sollen. :motz

Eine der besten Sachen an der Folge war definitiv das Schlusslied. :daumen In der Situation ‚You are my Sunshine’ zu spielen war eine perfekte Entscheidung, wenn man mal den Text und Justins Spitznamen bedenkt & hat das ganze für mich noch sehr viel emotionaler gemacht. :cry

6

Freitag, 15. Februar 2008, 22:30

Ich gebe es auf, an Brian zu mäkeln...weil sich dieser Knabe auch ohne mein Zutun zum Hohlbrot macht. Eine Rolle zu erschaffen, die gut aussieht und sich von Folge zu Folge durch Labern primitivster Scheiße am Leben erhält...ich muss schon sagen...Hut ab! :laugh Viel wichtiger ist jetzt, die restliche Besetzung von ihrer Paranoia zu befreien. Das alles da draußen total homofeindlich ist, wurde uns schon einige Hundertmale beigebracht...aber durch diesen Aufstand gegen Antrag 14 schießen die sich leider immer mehr ins Abseits. :rolleyes: Was erwartet diese Community überhaupt? Die leben seit 5 Staffeln in ihrer supadupa Schwulenstraße und halten sich im schwulen Schnellimbiss, schwulen Fummelclubs und natürlich nur unter ihresgleichen auf. Ihre Hobbys beschränken sich auf Selbstmitleid, Jungbleiben, Tollsein, Schicksein, Rasiertsein, Schlanksein, Heten als doof abstempeln, ficken, gefickt werden und Wörter mit "ficken" sagen. Hat irgendjemand von denen schon mal dran gedacht, am "normalen" Leben teilzunehmen? Sind die vielleicht mal in der Lage, sich unters Volk zu mischen, um somit auszudrücken, dass Homos auch wie alle anderen sind? Ja sorry...genau DAS wollen die doch ständig erreichen. ?( Aber nein, schließlich hasst die ganze Welt Homos und wollen sie am liebsten per Gesetz abschaffen. Und überhaupt - laut Unterricht mit Dr. Kinney sind Schwule und Heten sowieso grundverschieden...genau wie Schwule und Lesben...Dorfschwule und Stadtschwule...Schwule unter 30 und Schwule über 30...Schwule mit Kindern und Schwule ohne Kinder...usw usw. :OAber schlimmer noch - warum sind alle Eltern entweder gestört, verirrt oder im Fasching? ;) Gibt es dort auchmal Elternteile, die ein normales Familienleben führen und stolz auf ihre Kinder sind? Ich sollte wieder die Waltons schauen. ^^

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7

Samstag, 16. Februar 2008, 15:03

*looool* Boa, Dexx, du bist echt DER BURNER *kringel am Boden vor Lachen*

Ich liiiieeeebe QAF, aber...... Du sprichst mir aus der Seele! =)

minifan83

unregistriert

8

Sonntag, 17. Februar 2008, 04:15

Wo ich so einen feinen Beitrag von Dexx gelesen habe, muß ich was zur letzt gelaufenen Folge beitragen. =)

Ich muß ja wirklich sagen, dass ich von QAF wirklich begeistert bin. Vielleicht sollte ich aber lieber sagen, dass ich es war. Seit Beginn der fünften Staffel, sagt mir die Serie überhaupt nicht mehr zu.
Haben sich eigentlich alle handelnden Charaktere mal selbst beim Reden zugehört? Soviel "dummes" Gelaber bzgl. Gleichstellung, Integration, Akzeptanz usw. habe ich noch nie gehört.

Die Handlungsstränge, die mir wirklich noch zusagen, sind Ted und Brain.
Zum einen Ted, da er endlich sein Leben mal richtig in die Hand nimmt und aus seinem Mauseloch herauskommt und wirklich lebt! Er hat für mich eine der sinnvollsten Wandlungen durchgemacht, vom 08/15-Typ zum Millionär, zurück in die Gosse und führt nun ein einigermaßen für sich akzeptables Leben.
Dann Brain. Für mich ist das mit der einzige Charakter, der sich selbst treu bleibt. Er macht das, was er für richtig hält und lässt sich von niemandem reinreden oder mutiert gar zum Mittläufer.

Was soll dieser Handlungsstrang um Mel/Linds/Michael/Ben??? Diese Story ist so nervig, dass die Folgen schon langweilig werden. Jeder Mensch, egal ob hetero oder homo, würde sich zu erst um die Belange eines Kindes kümmern und dann um das eigene Ego. Besonders Mel und Michael wurden richtig unsympatisch mit der Zeit und bisher hat es sich noch nicht wirklich wieder gelegt. Die Einzige, die den Nagel mal auf dem Kopf getroffen hat, war Linds...

Aber immerhin entspannt sich die Beziehung zwischen Mel und Linds wieder ein wenig und man nähert sich wieder stückweise an. Das ist schön zu sehen!

Was soll auf einmal dieses ständige Gerede von Monogamie, Eheschließung und Kinder bekommen? Schlimm finde ich ja wirklich, wie sich in diesem Zuge Ben und Michael verändert haben. Auf einmal ziehen sie in ein großes Haus und machen einen auf heile Familie. Hunter hat den beiden ja ordentlich einen Strich durch die Rechnung gemacht und ich finde, er hat zu Recht erkannt, dass er in diese "Freak-Show" nicht hineinpasst. Sicher ist es tragisch, dass er einfach so abhaut und vielleicht hätte man auch eine andere Lösung für das Problem gefunden, aber irgendwo kann ich ihn sehr gut verstehen. Dieses geheuchelte familiengetue würde mir auch auf die Nerven gehen. Und dann auch noch in eine Art "Schwulen-Ghetto" zu ziehen, in dem anscheinend alle Schwulen verheiratet sind und mindestens zwei Kinder haben, hat dem Faß ja nun wirklich den Boden ausgehauen. So ein "Heititei-Friedefreude-Eierkuchen-Leben" erinnert ja schon fast an einschlägige US-amerikanische Serien. Ist das notwendig?

Und was macht Justin? Was sollte diese Aussage, die er seiner Mutter bzgl. des Themas Liebe geäußert hat? An dieser Stelle mußte ich echt hart schlucken und dachte mir nur, dass Justin nichts, aber auch wirklich gar nichts verstanden hat! Das macht ihn nur wieder zu einem naiven Blondchen, der er anscheinend immer noch ist...

Und Brian rebelliert. Ich kann es verstehen und würde wahrscheinlich auch so reagieren. Selbst ich als Hetero halte absolut gar nichts von dem "typischen" Lebensbild Liebe-Heirat-Kinder-Haus-FriedeFreudeEierkuchen! Das ist ein Weg des geringsten Widerstandes und anscheinend scheint er in der Serie derzeitig ganz groß in Mode zu sein.

Aber dann frage ich mich, wie diese Einstellung zu den Aktionen der angeblichen "Gemeinschaft" passt. Einerseits wollen sie so akzeptiert werden, wie sie sind, doch andererseits fahren sie rießige Geschütze auf, um auch ja wieder anders zu sein. Wenn sie für eine Gleichbehandlung sind, dann muß man sich anpassen, in die "normale" Welt hinausschauen, mit ihr kommunizieren und leben. Nicht aber sich durch ganze schwule Stadtviertel abgrenzen. Ist ja kein Wunder, dass so eine Integration stets fehl schlägt.
Ganz böse stösst mir dabei immer Debbie auf. Für sie geht es nur um die "Gemeinschaft" und geht dabei auch über Leichen. Staffel 3 z.B. ist bösartig voll davon. Dort greift sie sogar ein eigenes Mitglied der "Gemeinschaft" an (Brain)! Was soll das? Das macht das alles total unrealistisch und bessert sich auch im Verlauf der späteren Staffeln kein bißchen.
Und als Ben einmal meinte, dass sie "ihren Lebensraum weggenommen" bekommen, hätte ich fast einmal geschrien. Dabei predigt er doch in seinen Vorlesungen, dass Schwule stärker akzeptiert werden sollen. Komisch aber auch, dass er viele Vorlesungen vor einem schwulen Publikum hält, wie in dieser Folge. Da bringt das beste Gerede von ihm nichts, denn was lebt er vor? Größte Abschottung zur Welt, wie sie eigentlich ist!

Irgendwie macht mich jede weitere Folge der fünften Staffel ein Stück weit aggressiever. Mittlerweile überlege ich schon, ob ich mir das Ende überhaupt noch zumuten werde (auch wenn ich schon weiß wie es ausgeht)!?
Eigentlich fande ich diese Serie toll, da sie mal eine andere sichtweise auf das gesellschaftliche Leben hatte (und ich selber oft andere Einstellungen gegenüber dem "bürgerlichen" Leben habe), aber mittlerweile kann ich mir auch jede beliebige Vorabendserie anschauen, da gibt es fast weniger Dümmlichkeiten und Widersprüche wie derzeitig bei QAF.

Einzig Brian und Ted bauen mich derzeitig auf. Brian hat irgendwie immer Recht mit seinen Aussagen und wird von den Anderen dafür immer als gößtes Arschloch der Nation an den Pranger gestellt und bekommt ordentlich eins drüber. Eigentlich schade, dass der Rest der "Gemeinschaft" ihn nicht versteht...

So, jetzt hab ich aber genug geschrieben, aber das mußte jetzt mal sein. ;)

SinaTheQueen

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9

Sonntag, 17. Februar 2008, 17:48

@ minifan83 - alles muss mal raus ;) ich find auch negative anmerkungen mal angebracht, und finds schön dass du hier deine meinung kund tust...

die 5.staffel (so sehr ich QaF auch liebe) hinterlässt im moment bei mir auch immer ein komisches gefühl, wenn ich die folgen gesehen hab... aber wozu ich jetzt mal ein paar gedanken loswerden wollte:

einerseits sehe ich es genau so, dass sich das homosexuelle oder pro-homosexuelle grüppchen dort schon ein wenig abschottet, und bei anderen unbeliebt macht. aber "fehlgeschlagene integration" - ich meine, sie würden doch schon leben wollen wie alle "normalen" menschen... aber es klappt nicht, weil ihnen immer weiter rechte weggenommen werden, die für die "normalen" menschen selbstverständlich sind.

ich find es richtig, dass sie das nicht mit sich machen lassen wollen, obwohl es auch immer so einen negativen beigeschmack hat- im sinne von "sich abgrenzen wollen" halt... schwierige sache.
manchmal macht es auf mich den eindruck, als würden sie ansprüche auf ihre eigene sonderwelt stellen...


gut, aber die einstellung zum friede-freude-eierkuchen leben, das is glaub ich jedem individuell überlassen wie er das sieht...

Danke an Cat71 für den tollen Banner! Du und deine wundervollen Arbeiten werden mir so fehlen :byetuch:
und danke an Christina McQueen für den tollen Avatar! Freu mich, dass ich wieder einen benutzen durfte :drueck:

10

Sonntag, 17. Februar 2008, 18:42

An minifan83 :klatsch
Finde ich super , was du geschrieben hast , ich denke genauso wie Du.Ben und Michael schotten sich ab in ihrem " Stepfort Ghetto " und einzig Brian rebelliert .
Debbie geht mir schon lange auf die Nerven , gut das es jemand mal ausspricht. Ich finde sie unsympathisch und falsch . Sie hat ihren Sohn bezug auf seinen Vater angelogen , ihm nie die Wahrheit über seinen schwulen Vater gesagt - hat sie sich seiner geschämt ? Deshalb dieses extreme Engagement für alles was schwul ist ? Und dann noch , daß sie ihrem Bruder ständig vorgehalten hat , sich für ihn aufgeopfert zu haben. UND Brian geohrfeigt hat , als er das zur Sprache brachte. Dann ist sie noch laut und penetrant. So. Das mußte jetzt mal sein.

ronjamaus04

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11

Sonntag, 17. Februar 2008, 21:21

Ich kann eurer Kritik zur fünften Staffel nur zustimmen. Während sich queer as folk bis jetzt ja eigentlich immer angenehm unverkrampft und offen im Vergleich zu anderen Serien gegeben hat, kommt in der fünften Staffel jetzt wohl so etwas wie die "Endspurt-Stimmung" auf. Alle müssen noch schnell unter die Haube gebracht werden - natürlich auf konsequent konventionellem Wege, denn das (amerikanische) Publikum will Schmalz, Hochzeitskleider (in diesem Fall wohl eher Anzüge) und ein domestiziertes Vorstadtleben.
Dabei geht mir im Moment vor allem Justin auf die Nerven. Irre ich mich, oder wird der langsam aber sicher zum totalen Spießer? In der letzten Staffel lief er noch in Pink herum und hat Heteros zusammengeschlagen (was natürlich auch keine optimale Freizeitbeschäftigung war) oder war in Hollywood auf Sexpartys unterwegs, jetzt sitzt er zu Hause und denkt ans Heiraten und Kinderkriegen. Klar, mit 22 oder wie alt er ist, denkt man ja langsam auch ans sesshaft werden! (Vorsicht, Ironie!)
Und selbst wenn man Justins Ansichten an sich ja auch nahchvollziehen kann, finde ich, dass das Ganze ein Bruch in seiner Charakterzeichnung ist. Ich meine, wann in Staffel 4 hat er sich über das polygame Zusammenleben von sich und Brian beschwert? Im Gegenteil: ich erinnere nur an Hollywood oder diesen Typen, über den er und Brian in Wettstreit getreten sind, kurz vor Vics Tod.

Aber natürlich verleiht seine Trennung von Brian der Serie mal wieder etwas mehr Dramatik. Wird das Traumpaar am Ende wieder zusammenfinden?

Bei Brian habe ich das Gefühl, dass seine Ansichten und sein Verhalten immer krasser werden - aber in die andere Richtung. Dieser Wettstreit mit Brandon ist ja einfach nur lächerlich. Na ja... Dafür fand ich den Auftritt bei Michael und Ben einfach spitze. Auch die schauspielerische Leistung von Gale Harold im übrigen. Dieser verletzte Gesichtsausdruck am Ende...oooh! Wenn Brian auch Justin gegenüber mal so offen seine Gefühle zeigen würde, so in der Richtung: Du Idiot! Ich hab zwar Sex mit dutzenden von Männern, aber ich liebe nur dich! Mmh, das wäre wohl zu einfach.

Ich habe neulich ja schon mal geschrieben, dass es mir in der fünften Staffel auf die Nerven geht, wie die beiden Extreme von Heirat, Kinder, Friedefreudeeierkuchen und extremem Partyleben und Rumgef... gegeneinander gestellt werden. Schon in den letzten Staffeln gab es immer wieder Handlungsstränge die total überkonstruiert gewirkt haben. Ich fand es zum Beispiel total bescheuert, dass Brian und Justin nur deshalb wieder zusammengekommen sind, weil Ethan untreu war. Hallo? Und wenn Ethan Justin nicht betrogen hätte? Wäre Justin dann jetzt immer noch mit ihm zusammen?
Na ja, das gehört jetzt ja nicht zum Thema, musste ich aber mal loswerden!

Wer mir im übrigen immer sympathischer wird ist Ted! Ted und Emmet waren am Anfang der Serie ja irgendwie die Charaktere über die man am ehesten mal gelacht hat oder sie nicht ernstgenommen hat. Jetzt sind gerade sie es, die immer wieder ihre Stärke beweisen. Toll, wie Ted diesem Typen den Laufpass gegeben hat! Und überhaupt - Teds wachsendes Selbstbewusstsein ist einfach spitze. Für den Durchschnittszuschauer, der vielleicht nicht den Sexappeal von Brian oder das Mundwerk von Emmett hat ist Ted ein super Vorbild!

So, das war zwar nicht wirklich ein Beitrag zu der aktuellen Folge, aber eine Gesamteinschätzung der Staffel. Werde nächsten Mittwoch wohl trotzdem wieder am Bildschirm hängen...

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12

Sonntag, 17. Februar 2008, 21:50

Wieso ist das eigentlich bei allen Serien so, das die Qualität der Serie zum Ende sinkt?`War zb. bei OC California auch der Fall...

Traurig, traurig.... :schuettel

ronjamaus04

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13

Sonntag, 17. Februar 2008, 22:07

Tja, ich weiß auch nicht so genau. Vielleicht weil die Macher einfach so viele Handlungsstränge zu Ende erzählen müssen. Oder weil irgendwie alles ein Gutes Ende nehmen muss. Manche Charaktere sind auch irgenwie "auserzählt" - da gibt es nichts neues mehr. Ich muss aber auch sagen, dass QAF eigentlich die erste Serie ist, die ich überhaupt von Anfang bis Ende geguckt habe - das sagt ja auch schon einiges. Bleibe trotz der vielen Schwachpunkte in Staffel 5 ein Riesenfan! Dennoch würde ich an manchen Stellen am liebsten das Drehbuch einfach umschreiben!

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14

Sonntag, 17. Februar 2008, 23:24

ronjamaus04, da kannst recht haben. 4 Staffeln lang haben sich etliche Probleme Angehäuft und die müssen innerhalb von einer wieder ins Lot gebracht werden. Wenn das im echten Leben mal auch so wär.... =) Ich bleib auf jeden fall auch Fan... Aber, was ich mich frag:

Wie wirds nach der Ausstrahlung der 5.Staffel hier werden?

Ich hoffe, die User kommen trotzdem weiterhin....

Was meint ihr?

(Hab bissl Bange, das das Forum dann ausstirbt.... Lang ists nicht mehr hin bis Staffel-Ende)

anytime

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15

Sonntag, 17. Februar 2008, 23:57

Diese Frage hab ich mir auch schon gestellt Entchen. Ist ja eh schon sehr viel ruhiger hier geworden in der letzten (aber schon längeren) Zeit.:( Ich hoffe auch, dass die Letzten sich nach Ende der fünften Staffel nicht auch noch verabschieden. Mir würd dann echt was fehlen. Na, warten wir´s mal ab.


Zitat

Original von ronjamaus04
Schon in den letzten Staffeln gab es immer wieder Handlungsstränge die total überkonstruiert gewirkt haben. Ich fand es zum Beispiel total bescheuert, dass Brian und Justin nur deshalb wieder zusammengekommen sind, weil Ethan untreu war. Hallo? Und wenn Ethan Justin nicht betrogen hätte? Wäre Justin dann jetzt immer noch mit ihm zusammen?
Na ja, das gehört jetzt ja nicht zum Thema, musste ich aber mal loswerden!


Du sprichst mir aus dem Herzen ronjamaus! So ähnlich hatte ich es an anderer Stelle auch schon mal geschrieben. Ich fand´s auch völlig blöde, dass am Ende der "Ethan-Story" der Eindruck hängenblieb, Justin wäre nur wieder mit Brian zusammen, weil er betrogen worden ist. :motz
Mit der fünften Staffel geht es mir wie meinen Vorschreibern. Ich bin noch immer ein begeisterter Fan, ohne Frage, aber mit der letzten Staffel hab ich auch so meine Probleme. Ohne Zweifel hatten die Darsteller diese Probleme wohl auch, denn sonst hätte es vielleicht doch noch eine weitere Staffel gegeben.

16

Montag, 18. Februar 2008, 00:17

Zitat

Original von Quitscheentchen
Wie wirds nach der Ausstrahlung der 5.Staffel hier werden?

Ich hoffe, die User kommen trotzdem weiterhin....

Was meint ihr?

(Hab bissl Bange, das das Forum dann ausstirbt.... Lang ists nicht mehr hin bis Staffel-Ende)


Das ist zwar ein Serien-Forum, aber trotzdem lebt es durch die User. Diese Plattform bietet euch auch nachdem Ende noch einige interessante Gesprächsthemen und deswegen glaube ich nicht, dass das Forum - um es mal krass auszudrücken - eine Minute nach Schluss, die Toren für immer schliesst.

Wir haben es in der Hand und ich denke, das nicht nur einzelne ein synchrones Ende nicht schön finden würden :)

Gerhard28

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17

Montag, 18. Februar 2008, 16:51

Also jetzt werde ich auch mal was schreiben, obwohl ich mich ja gar nicht so richtig traue :-)
Ich lese jetzt schon euere beiträge mit seit ich auf dieses Forum gestossen bin.
Aber wie gesagt , jetzt muss ich auch mal was schreiben......


So als 1. muss ich mal sagen ich bin ja so begeistert von QAF das ich regelrecht jede einzelne Folge verschlinge :-)

zu dieser Folge möchte ich ein paar sachen los werden: :sabber

.) Wo war Hunter in dieser Folge eigentlich , ich mein mal da lassen sie ihn einfach so abhauen , und dann hört und sieht man nichts mehr von ihm.!?

.) Carl hat mir in dieser Folge auch gefehlt, denn wie er gesagt hatte er wird Debbie voll und ganz unterstützen , tja dann frag ich mich wo er war wie sie gegen den Antrag 14 diskutiert haben in dem Saal???

.) Zu Brian kann ich nur sagen , schon langsam aber sicher kommt er in das alter wo er eben nicht mehr begehrenswert ist , denn wenn ich mir das Puplikum das da im Babylon rumrennt so ansehe , die sind ja alle unter 30 sag ich mal :-), und da ist es verständlich das er mal als Hengst in der Stadt abgelöst wird. ich meine mal , er kann ja ned ewig immer nur der Gewinner sein , denn dann ists ja langweilig . Aber alles im allen war ich ihm das mal vergönnt das er ne Abfuhr bekommen hat . :-) War ja echt zum schiessen komisch wie man den Gesichtsausdruck von Brain deuten konnte muahahahaha!!!! :laugh :laugh
das er aber wieder mal trotzdem schaut das er ihm bekommt sieht ihm ja wieder ähnlich , mit dem Duell wer schneller die 10 geilsten typen flach legt.( meine frage dazu : wer ist die Jury , wer beurteilt das, das daß geile Typen sind).

.) Michael geht mir echt auch schon am sender mit seinem ewigen rungetue das im Hunter nichts bedeutet, denn man hat ja gesehen , das er ihn auch mag , ( wie er ihn verteitigte in der Schule) , aber anscheinend hat da ein bisschen ein charakterzug von Brain abgefärbt. das er mit ben in dieses sogenante steppford gezogen ist , kann ich gar ned verstehen , denn auch in der wohnung wo sie waren hatten sie eigentlich immer viel Spass und da hätte sich sicher auch ein Plätzchen für seine Tocher gefunden.
Das er Brain mal de Stirn geboten hat , fand ich eigentlich klasse , fast schon so das es endlich mal zeit wurde das er das macht.

Ich erinnere mich da nur zu gern an die 1. Staffel , wo sie auf dem Krankenhaus Dach oben waren , und sich brain runterstürzen wollte und zu Michael sagte:" Komm breite deine arme aus und flieg mit mir ", und dann die disskussion war und Michael meinte ."ach , und warum muss ich immer Louis Lane sein?": :tuffig, ich denke das Michael da eher superman sein müsste , wie oft er doch Brain geholfen hat, wobei das Brain im auch geholfen hat aber naja das führt jetzt hier zu weit.

.) Justin , naja so wie ich das beurteile , guggt er sich das mit der Familie nur von Ben und Michael ab , denn als 21 jähriger , wie schon gesagt wurde , hat man andere Dinge im Kopf , und nicht Familie und das ganze Zeugs.
Da komm ich gleich zum nächsten was mich beschäftigt , was ist jetzt mit der angeblichen Ausstellung die er machen sollte bei Lindsay, da wird kein Wort darüber mehr verloren .
aber ich denke auch das er jetzt nur weg ist , weil er sieht das Brain überhaupt kein kleines bisschen klein bei geben will, und das ist glaube ich ein ganz grosser faktor , bei diesem auszug.
Meine Meinungsie kommen wieder zusammen.


.) Mel und Lindsay , da komm ich im Moment nicht klar mit , vertsehe nicht das es so schwer ist zu verzeihen , überhaupt nach 10 jährigem zusammensein, man kann doch auch einen grossen fehler mal verzeihen.
Aber es sieht ja jetzt echt aus als das sie sich wieder zusammenraufen.
(ich mag die beiden echt gerne.)


.)Debbie ist für mich , so eine Art Mutter für alles , wenn ich da an gewisse Folgen zurück denke. Das sie wieder ins Diner zurück geht , das war mir von Anfang an klar .
Ja sie hat zwar jetzt Carl und Emmet im Haus , seit Vic tot ist , aber irgendwie wird sie nicht ganz fertig damit , auch wenn sie Carl und Emmet unterstützen wo es nur geht, klar das sie sich im Diner wohl fühlt , denn es ist ja auch ihr 2. Zuhause, aber nichts detso trotz ich mag sie gerne.Auch wenn sie einem mit ihrem ständigen Bevormundungen auf den Sender geht. :flame


.)Zu Ted möchte ich gere sagen , mir gefällt auch das er sich so entwicklet hat , man vegleiche ihn mal zu der 1. staffel und jetzt , aber das er Troy so einfach den Laufpass gibt , das hätte ich ihm troz allem nicht zugetraut.
Aber man hat ja gesehen , es fällt ihm auch verdammt schwer. und dann der bestätigende Blick von Emmet von oben herab so ( haste toll gemacht teddy , bin stolz auf dich ) , der war ja eigentlich von Emmet zu erwarten.

Das Ted sich so entwickelt hätte ich gar nie geglaubt, wahnsinn!!! Doch bleibt für mich wiederum eine wichtige Frage offen.
Und Zwar : erinnert auch doch an die 1. Staffel , wo Ted im KH war , wo alle in seine Wohnung sind und haben dann im Schlafzimmer die Fotowand endeckt, wo man sehen konnte das er total in Michael verliebt ist???, was ist da eigentlich rausgekommen, ich habe da nichts mitbekommen , und denke es war auch nichts in der Art und Weise , was besprochen wurde, mich würde echt interessieren ob Ted denn Michael noch immer liebt, denn weder Ted noch Emmet habe ich bis jetzt bei Ben und Michael im Haus gesehen????

.) Das mit Emmets Job ist mir in dieser Folge auch zu kurz gekommen, denn ich möchte schon wissen wie der Quer-Guy weiter macht , oder ob er seinen Idealen treu bleibt und vom Sender weggeht.
Zu Emmet selbst kann ich nicht viel sagen , er ist füpr mich eher diese Nebenfigur , die sich immer und überall einmischt und versucht das beste rauszuholen aus der Situation des gepeinigten.Ich hoffe er findet in dieser Schlussstaffel auch noch irgendwo seinen festen Platz!!


.)zu Ben und Carl , möchte ich gar nicht allzuviel sagen , denn ich kann mit den beiden echt nichts anfagen, sorry tut mir leid aber es ist meine Meinung



zum schluss möchte ich noch sagen:
Ich weiss ich habe jetzt einen sehr sehr langen Post verfasst , aber jetzt endlich habe ich mir auch mal Luft gemacht , und habe was zu geschrieben, also bitte ich euch nicht all zu Kritisch zu sein was meine schreibweise und Satz und Formfehler sind, ich bin ned so gut im schreiben.


Ps: Das mit dem Abspannlied , war echt super gemacht , hatte genau den nagel auf den Kopf getroffen , Sunshine hehehe
So nun ist schluss

mfg Gerhard

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18

Montag, 18. Februar 2008, 19:30

Zitat

Original von minifan83
Was soll dieser Handlungsstrang um Mel/Linds/Michael/Ben??? Diese Story ist so nervig, dass die Folgen schon langweilig werden. Jeder Mensch, egal ob hetero oder homo, würde sich zu erst um die Belange eines Kindes kümmern und dann um das eigene Ego. Besonders Mel und Michael wurden richtig unsympatisch mit der Zeit und bisher hat es sich noch nicht wirklich wieder gelegt. Die Einzige, die den Nagel mal auf dem Kopf getroffen hat, war Linds...

Hi, ich finde den Handlungsstrang um die Trennung von Mel und Linds und das Sorgerecht um die Tochter, bei der ja auch Michael als Vater mitmischt, überhaupt nicht nervig. Ich kenne einige Fälle bei denen im Verlauf von Trennungen viel schmutzige Wäsche gewaschen wurde, insbesondere bei der Verteilung des Sorgerechts ... der einzige Unterschied zur Serie war, das es sich in den Fällen um 2 streitende Heteros (eben Mutter und Vater) dreht. Das die Figuren in der Serie durch diesen Streit ggf. Sympatiepunkte verlieren, mag so sein ... aber das alles gibt es sehr wohl auch in der Realität ... und von wegen dem eigenen Ego ... da passt am besten der Satz: Wenn jeder an sich denkt, ist doch an alle gedacht ... grins ... nein ich würde den Satz nicht so unterschreiben ... und inbesondere wenn Kinder im Spiel sind, funktioniert das sowieso nicht ... aber sowohl in der Serie wie auch im Leben denken die Beteiligten tatsächlich in erster Linie an sich selbst.

19

Montag, 18. Februar 2008, 21:16

Zitat

Original von ronjamaus04
Ich kann eurer Kritik zur fünften Staffel nur zustimmen. Während sich queer as folk bis jetzt ja eigentlich immer angenehm unverkrampft und offen im Vergleich zu anderen Serien gegeben hat, kommt in der fünften Staffel jetzt wohl so etwas wie die "Endspurt-Stimmung" auf. Alle müssen noch schnell unter die Haube gebracht werden - natürlich auf konsequent konventionellem Wege, denn das (amerikanische) Publikum will Schmalz, Hochzeitskleider (in diesem Fall wohl eher Anzüge) und ein domestiziertes Vorstadtleben.
Dabei geht mir im Moment vor allem Justin auf die Nerven. Irre ich mich, oder wird der langsam aber sicher zum totalen Spießer? In der letzten Staffel lief er noch in Pink herum und hat Heteros zusammengeschlagen (was natürlich auch keine optimale Freizeitbeschäftigung war) oder war in Hollywood auf Sexpartys unterwegs, jetzt sitzt er zu Hause und denkt ans Heiraten und Kinderkriegen. Klar, mit 22 oder wie alt er ist, denkt man ja langsam auch ans sesshaft werden! (Vorsicht, Ironie!)


Irgendwie ist da was wahres dran. Aber bei allen Problemen, die ich mit der Serie habe...finde ich nicht, dass die Qualität mit der 5. Staffel abgenommen hat. Die Charaktere verändern sich...was sie ja auch müssen. Es handelt sich hier um eine wöchentliche Serie, die im Zeitraum von mehreren Jahren gelaufen ist. Vielleicht kommt dir alles so schnell und übereilt vor, weil bei uns alle Staffeln nacheinander abgenudelt werden.
Das Michael und Ben jetzt auf Family mit Haus und Kind machen, ist doch nicht ungewöhnlich. Erstmal hat Michael einen Freund, der um einiges älter und reifer ist...dann plötzlich der Zuwachs durch Hunter...und das logische Bedürfnis nach mehr Wohnraum. Naja, der Wunsch nach einer festen Bindung ist da ganz normal. Bei mir war es auch so, dass ich bis Ende 20 von Beziehung, Haus und Heirat nichts hören wollte...und jetzt mit über 30 fehlt mir irgendwas. Ich weiß nicht, ob es die totale Erfüllung wäre...aber es ist jedenfalls auch nicht Sinn des Lebens, durch die Clubs zu ziehen und nur Spaß zu haben.

Das Justin jetzt plötzlich alles nachmachen will, ist die logische Konsequenz der gescheiterten Beziehung mit Brian. Eigentlich müsste er Michael und Ben nicht nacheifern, sondern sich einfach einen Freund zulegen, der seine Liebe erwidert. Liebe heißt für mich nicht, ein Zusammenleben durch Vereinbarungen zu gestalten und den anderen hin und wieder als Loch zu benutzen. :tongue: Wenn er sich eine Beziehung wünscht, in der Beständigkeit, Wärme, Geborgenheit, gemeinsame Hobbys und Familenfeiern eine Rolle spielen, hat das für mich nichts mit Spießigkeit oder Hetenimitation zu tun.

Es stimmt, dass beide Interessengruppen besonders in dieser Staffel gegeneinander ausgespielt werden...so nach dem Motto: wer sind die besseren Homos? Es zeigt aber auch, dass man sich im Laufe des Lebens verändert und vielleicht dazulernt. Irgendwie haben alle Figuren eine Wandlung durchgemacht, deren Richtung nicht jedem gefällt. Brian ist sich treu geblieben. Daran kann ich persönlich leider überhaupts nichts cooles oder empfehlenswertes finden. Ohne Rücksicht auf Verluste durchs Leben zu laufen und gefälligst so bleiben wollen, ist keine Leistung. Ich sehe es aber kommen, dass er am Ende doch vom Kurs abweicht und ihm genau DAS als Erfolg verbucht wird. Nur zur Erinnerung...andere waren da um Lichtjahre schneller. ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dexx« (18. Februar 2008, 21:21)


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20

Montag, 18. Februar 2008, 22:00

Noch mal zu Michael u Ben. Ich hab mir schon gedacht, das es bei Michael mal so kommen wird (Haus, etc.), denn in der 3 Folge der ersten Staffel (Ein kleiner Schritt - Wenn ich mich nicht irre) Sprach er am Anfang davon, das er für einen kurzen Moment wünschte, eine Lesbe zu sein, wegen dem Haus und der Verbundenheit zwischen Linds u Mel. Das war auf der Beschneidungsfeier von Gus. In sofern finde ich DEN Wandel nun nicht soooo krass =)

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