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SinaTheQueen

absolut talentfrei

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21

Montag, 18. Februar 2008, 22:17

dexx, diesma kann ich dir durchweg zustimmen ;)


ich frage mich bei eurer diskussion manchmal, was so falsch ist mit 21 an familie und geborgenheit zu denken? also, ich fänds okay als frau zwischen 20 und 30 auch mal an familie und kinder zu denken, weiss nicht obs da jetzt für nen mann ganz anders sein muss?


ich find die ewigen lobhudeleien auf brian auch ein bisschen überzogen, aber ich kann es keinem fan übel nehmen ;) man steht ja meistens doch besonders hinter seinem lieblings-charakter :)

Danke an Cat71 für den tollen Banner! Du und deine wundervollen Arbeiten werden mir so fehlen :byetuch:
und danke an Christina McQueen für den tollen Avatar! Freu mich, dass ich wieder einen benutzen durfte :drueck:

ronjamaus04

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22

Montag, 18. Februar 2008, 22:31

Zitat

Original von Dexx
Das Michael und Ben jetzt auf Family mit Haus und Kind machen, ist doch nicht ungewöhnlich. Erstmal hat Michael einen Freund, der um einiges älter und reifer ist...dann plötzlich der Zuwachs durch Hunter...und das logische Bedürfnis nach mehr Wohnraum. Naja, der Wunsch nach einer festen Bindung ist da ganz normal. Bei mir war es auch so, dass ich bis Ende 20 von Beziehung, Haus und Heirat nichts hören wollte...und jetzt mit über 30 fehlt mir irgendwas. Ich weiß nicht, ob es die totale Erfüllung wäre...aber es ist jedenfalls auch nicht Sinn des Lebens, durch die Clubs zu ziehen und nur Spaß zu haben.


Da gebe ich dir natürlich recht. Mein Beitrag sollte sich auch nicht so anhören, als sei ich total gegen Ehe und Kinder oder Vorstadtleben. Ich finde bei QAF wird im Moment das Ganze nur so furchtbar auf amerikanische Familienidylle getrimmt. Ich erinnere da nur an Monty und diesen anderen von Michael und Bens Nachbarn. Das waren ja nun wirklich Spießer hoch drei, und wie es aussah wollte zumindest Michael sich da gleich charakterlich anpassen. Was spricht denn dagegen in einer festen Beziehung zu sein und trotzdem noch etwas Spaß zu haben? Klar, Spaß ist Definitionssache, aber es passt nun wirklich nicht zu Michael, sich einen ganzen Abend nur über Blumenbeete zu unterhalten! Auch hier finde ich deshalb, dass keine Charakterentwicklung bei Michael stattgefunden hat, sondern ein richtiger Charakterbruch, der für die Staffelhandlung erzwungen wurde.


Zitat

Original von Dexx
Das Justin jetzt plötzlich alles nachmachen will, ist die logische Konsequenz der gescheiterten Beziehung mit Brian. Eigentlich müsste er Michael und Ben nicht nacheifern, sondern sich einfach einen Freund zulegen, der seine Liebe erwidert. Liebe heißt für mich nicht, ein Zusammenleben durch Vereinbarungen zu gestalten und den anderen hin und wieder als Loch zu benutzen. :tongue: Wenn er sich eine Beziehung wünscht, in der Beständigkeit, Wärme, Geborgenheit, gemeinsame Hobbys und Familenfeiern eine Rolle spielen, hat das für mich nichts mit Spießigkeit oder Hetenimitation zu tun.


Auch hier gebe ich dir recht. Ich finde auch nicht Justins Wunsch nach Liebe oder Beständigkeit spießig, sondern sein momentanes Auftreten und Handeln. Mit ist heute aber selbst eingefallen woran das liegen könnte: Die Synchronstimme von Justin ist einfach grauenvoll! Tut mir leid, das ich das wieder sagen muss, für alle die das nicht so sehen. Aber dieser näselnde, weinerliche Tonfall, den der Synchronsprecher Justin verleiht ist einfach unerträglich und verdirbt mir den gesamten Justincharakter!

Zitat

Original von Dexx
Brian ist sich treu geblieben. Daran kann ich persönlich leider überhaupts nichts cooles oder empfehlenswertes finden. Ohne Rücksicht auf Verluste durchs Leben zu laufen und gefälligst so bleiben wollen, ist keine Leistung. Ich sehe es aber kommen, dass er am Ende doch vom Kurs abweicht und ihm genau DAS als Erfolg verbucht wird. Nur zur Erinnerung...andere waren da um Lichtjahre schneller. ;)


Stimmt, Brian ist manchmal nur schwer zu ertragen mit seiner Art. Ich finde trotzdem, dass er einer der ausgeprägtesten und originellsten Charaktere ist. Seinen unreifen Umgang mit Gefühlen erklären die Macher immerhin schon seit der ersten Staffel mit seiner unglücklichen Kindheit, also der gefühlskalten Mutter und dem gewalttätigen Vater. Natürlich ist es da schwer für ihn aus seinen Verhaltensschemata auszubrechen. Ich finde es toll, wenn sich Serien die Mühe machen gewisse Charakterzüge ihrer Figuren so zu durchleuchten.
Und obwohl ich oft nur hoffe, dass Brian bald endlich über seinen eigenen Schatten springt was seine Gefühle für Justin angeht, muss ich doch auch sagen, dass er mit seinen krassen Aussagen meistens einfach ins Schwarze trifft.

23

Montag, 18. Februar 2008, 22:48

hui, hier wurde ja viel geschrieben :)

bin leider erst gestern zum gucken gekommen *schäm*

Linz und Mel: ich mag die 5.Staffel bisher generell auch am wenigsten, aber mel und linz sind da die große Ausnahme: während ich die zwei in den ersten Staffeln recht langweilig fand, find ichs zur zeit richtig spannend und interessant mit anzuschauen, hoffe immer noch, dass die zwei wieder zueinander finden

allerdings fand ich die sache mit dem eingeladenen rendevousz super voraussehebar...

gestört hat mich auch die Anspielung Mels auf das Dritte Reich...

ben und michael: finds krass, dass man von hunter nichts gehört hat - ist der jetzt wirklich weg?
ich finde die Entwicklung der beiden durchaus nachvollziehbar (Ehe, Kind, Haus usw), nicht nachvollziehen konnte ich in den letzten folgen warum Brian das so annervt - kann ihm doch egal sein, wie michael lebt (als bester Freund müsste er wissen, dass er so glücklich ist und das müsste brian wichtig sein)

schade finde ich, dass brian und michael immer weniger zusammen machen und sich irgendwie entfremden; hab die beiden früher eigtl ganz gern zusammen gesehen

auch gibt die Ben/Michael beziehung nicht mehr so viel für mich her - selbst die Hochzeit hat mich nicht sonderlich bewegt...

ich stimme Dexx zu: ich kann auch nicht nachvollziehen warum Brian immer so darauf beharrt, dass Homos anders leben müssen als Heten?

ich kann allerdings verstehen, dass es vlt einige stört, wenn Homos nur dann akzeptiert werden, wenn sie genauso leben wie Heteros (der Testfall von echter Toleranz ist ja gerade wenn der andere anders ist ;))
von daher fand ichs auch immer richtig, dass in qaf auch die Szene und das Sexleben gezeigt wird usw

Brian und Justin: ich fand - was mich selbst überrascht - die Schlussmachszene schlecht gemacht

gut fand ich noch wie Brian meinte "mach mich nicht nervös" :heart

aber der Rest kam mir zu hopplahopp

bei der Trennung in der 2.Staffel hat sich das noch schön langsam aufgebaut: der Geburtstag von Justin, dann wie Justin versucht Romantik in die Beziehung zu bringen, mehrere Gespräche usw. - eben eine entwicklung

aber jetzt macht Justin in LA rum, kommt wieder und meint er wäre davon ausgegangen sie würden eine "richtige" Beziehung führen und sagt dann "ich hab heute nacht nachgedacht, ich bin dann mal weg"

die Entwicklung ging mir zu schnell!

gut, Justin wollte wohl immer schon eine innigere Beziehung, andererseits hatte er sich aber auch mit vielen Dingen abgefunden
und immerhin steht Brian inzw voll zu ihm

und wenn er Brian wirklich so liebt, dann würde es ihm doch nicht so leicht fallen (und das tut es) ihn zu verlassen - Differenzen hin oder her...

sehr gut gespielt fand ich allerdings die Szene in der Brian bei Michael aufkreuzt - ich hab richtig gespürt wie verletzt Brian ist...



was ich allerdings schon länger denke: hatten brian und justin überhaupt mal ne richtige Beziehung? die zwei machen eigtl nichts anderes als ins Bett zu hopsen, ins Babylon zu gehen oder sich zu trennen und wieder zu versöhnen

wann gehen die mal essen, ins Kino oä?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »fdnn« (18. Februar 2008, 22:51)


ronjamaus04

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24

Montag, 18. Februar 2008, 23:11

Zitat

Original von fdnn

Brian und Justin: ich fand - was mich selbst überrascht - die Schlussmachszene schlecht gemacht

gut fand ich noch wie Brian meinte "mach mich nicht nervös" :heart

aber der Rest kam mir zu hopplahopp?


Stimme dir voll zu! Das ist auch genau das, was mich an der fünften Staffel so stört. Total viele Brüche und Sprünge in allen Handlungssträngen. Teilweise sogar so krass, dass man das Ganze nicht mehr ernst nehmen kann. Schade!


Zitat

Original von fdnn
was ich allerdings schon länger denke: hatten brian und justin überhaupt mal ne richtige Beziehung? die zwei machen eigtl nichts anderes als ins Bett zu hopsen, ins Babylon zu gehen oder sich zu trennen und wieder zu versöhnen

wann gehen die mal essen, ins Kino oä?


Ich glaube, dass ist so ziemlich der Grund, weshalb Justin letztendlich Schluss gemacht hat. Für Brian steht ja immer die Party oder seine Reputation als Oberstecher (sorry) im Vordergrund. Klar, dass Justin sich da zurückgesetzt fühlt. Irgendwer vor mir hat es hier schon mal gesagt: Eine Beziehung kann nur funktionieren, wenn beide Parteien dazu bereit sind Kompromisse einzugehen. Ich muss da immer an den klugen Spruch von Frau Kalwass auf Sat 1 denken: Du kannst den anderen nicht ändern, aber du kannst dich selbst ändern. Irgendwie hat sie ja recht :laugh. Justins Spruch darüber, dass das ja keine Liebe sondern Aufopferung wäre ist wirklich ganz schön idealistisch - oder vielleicht auch einfach nur naiv.

25

Dienstag, 19. Februar 2008, 10:44

Zitat

Original von ronjamaus04
ich erinnere nur an (...) diesen Typen, über den er und Brian in Wettstreit getreten sind, kurz vor Vics Tod.


genau das meinte ich: vor der Ethan-Geschichte hat man deutlich gemerkt, dass er sich wünscht, dass Brian mehr Gefühle zeigt

aber das macht Brian inzw zumindest auch ein wenig (wollte dass Justin einzieht, hat ihm gesagt, dass er mehr zeit mit ihm verbringen möchte)

aber dass Justin sich eine monogame Beziehung oder gar eine Familie wünscht kommt für mich recht überraschend (auch wenn es in seinem Charakter schon irgendwo angelegt ist, ich erinnere an die Hochzeit von mel und Linz und die Äußerungen die Justin dort gemacht hat, damals hat Debbie ihn ja auch schon gewarnt, dass er in der Beziehung vlt mit Brian nicht glücklich werden könnte)


was ich mir bei Brians Auftritt bei Michael noch gedacht hab: ich glaub das war nicht nur die Verletztheit, dass Justin ihn verlassen hat
sondern auch, eine gewissen Enttäuschung das Justin sich so entwickelt hat. Brian wollte ihn ja zum in seinen Augen "besten Homosexuellen" machen ;)

und das Projekt ist Brian misslungen, da Justin nicht so geworden ist wie er sich das gewünscht hat, sondern wie Michael sich das vorstellt ;)

andererseits kann man ja immer noch hoffen, dass Justin Brian rettet ;)

sehr schön fand ich in diesem Zusammenhang Brians Kommentar, weiß leider den Wortlaut nicht mehr, aber dass er gezämt werden müsste oder so - genau das macht die Beziehung ja aus: Brian ist nicht fähig Gefühle zuzulassen und der Zuschauer ist wie Justin der an das gute in ihm glaubt :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »fdnn« (19. Februar 2008, 10:46)


Thommy

Drama-Queen

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26

Dienstag, 19. Februar 2008, 21:10

So, nachdem hier so viel kritisiert wurde, möchte ich auch nochmal was dazu sagen. Ich verstehe absolut nicht, warum hier so viele so auf Michael, Ben und Justin herumhacken, nur weil sie eben auch mit ihrem Partner ein harmonisches Familienleben führen wollen. Waum soll ein Homo das nicht dürfen, wo es geschätzte 90% der Heteros auch tun (unabhängig davon, ob es im Einzelfall so funktioniert wie gewünscht)? Warum muss ein Homo sich zwanghaft in Allem von den Heten unterscheiden? Man sollte mal nicht vergessen, was per Definition eigentlich homosexuell und heterosexuell bedeutet: Entweder auf Personen des gleichen oder des entgegengesetzten Geschlechts zu stehen. Das sagt nicht das Geringste darüber aus, wie man sein Leben gestalten kann/soll/muss/darf. Schlimm genug, dass da schon von staatlicher Seite mit zweierlei Maß gemessen wird, in Amerika noch mehr als hierzulande (und damit hat die Geschichte um Antrag 14 auf jeden Fall ihre Berechtigung), aber dann muss man es nicht auch noch innerhalb der Community tun, wo man eigentlich mehr Toleranz und Akzeptanz erwarten könnte. So, wie sich das hier darstellt, fällt man von einer Diskriminierung in die nächste, nur unter umgekehrten Vorzeichen.

Ich muss zugeben, bei einem gedanklichen Vorausblick um zehn Jahre kann ich mir Michael und Ben erheblich besser vorstellen als Clubgänger Brian. :rolleyes: Die Möglichkeit, mit einer nach außen schon ungewöhnlichen Beziehung auch nach innen neue Wege zu gehen, sollte nicht darin umschlagen, dass man zwanghaft alles anders macht. Manche Dinge haben sich einfach bewährt, und letzten Endes müssen genau zwei Menschen wissen, wie es aussehen soll: die beiden, die zusammenleben. Jeden Anderen geht es absolut nichts an.

Mit Michael und Ben haben sich offenbar zwei Leute gefunden, die genau die gleichen Vorstellungen vom Leben haben. Was für einen Grund hätte ich, sie deswegen zu verdammen? Neid? Eifersucht? Stattdessen kann ich mich lieber für die beiden freuen. Es kommt nicht oft vor, dass in einer Beziehung zwei Leute so gut zusammen passen.

Das genaue Gegenteil waren Brian und Justin. Außer Leidenschaft verband die beiden praktisch nichts. Darauf kann man kein gemeinsames Leben aufbauen. Man kann so eine Beziehung genießen, keien Frage, sollte aber auch erkennen, wann die Substanz einfach nicht mehr reicht, und das Ganze dann beenden. Der so heftig kritisierte "Sinneswandel" ist in Wirklichkeit keiner, denn es kommt nur etwas wieder hoch, was er lange Zeit versucht hatte zu unterdrücken. Nicht vergessen sollte man, dass Justin anfangs sehr jung war und langsam erwachsener wird. Da reicht es eben nicht mehr, einen "Partner" nur zum Angucken und gelegentlichen Ins-Bett-Hüpfen zu haben. Justin hat viele Jahre lang zurückgesteckt, nur um mit Brian zusammen sein zu können, und jetzt hat er wohl erkannt, dass trotz seiner Anstrengungen nicht das dabei herauskommt, was er sich davon verspricht. Das kann nicht gut gehen. Da Brian seinerseits auch nicht willens ist, seine Prinzipien zu überdenken, bleibt nur die Trennung. Ich hoffe, dass, sollten die beiden je wieder zusammen kommen, das nicht deswegen passiert, weil Justin wieder kleinbeigibt, sondern weil Brian mal etwas Feingefühl zeigt. Ansonsten sollte Justin lieber so lange weiter suchen, bis er jemanden gefunden hat, der auch zu ihm passt, von dem er sich nicht die Beziehungsvorstellungen diktieren lassen muss. Da der Verweis auf Ethan fiel, damals hatte Justin sinngemäß gesagt, er sei von Brian nie betrogen worden, weil der ihm nie etwas versprochen hätte. Und genau da liegt das Problem. Justin sehnt sich danach, dass ihm sein Partner etwas verspricht, sich zu ihm bekennt, ihn achtet, und nicht alles in Frage stellt, was mit dem Zusammenleben zu tun hat. Ich denke, in Brians Ablehnung jeder Art von Beziehung und Verpflichtung sieht Justin auch ein Stück Ablehnung seiner selbst.

Zum Thema "schwules Ghetto": Die Serie ist eine erklärte Homo-Serie, und als solcher sollte es ihr meiner Ansicht nach gestattet werden, ein bisschen "einseitig" zu sein. Serien mit perfekt integrierten Schwulen gibt es mehr als genug, da braucht es kein QaF. Und wer den realistischen Alltag von Schwulen sehen will, der braucht sich nur unter die Leute zu begeben, bei seinen Freunden und Bekannten findet er das im Überfluss. Unterhaltungsfernsehen ist dazu da, ein fiktives, überzeichnetes Bild zu zeigen, denn interessant wird es allein dadurch, dass es eben nicht der Realität entspricht. Abgesehen davon, dass QaF nahezu komplett schwul bzw. lesbisch ist, ist es immerhin sehr breit gefächert. Da gibt es das perfekte Paar, das nach langer Zeit (vorerst) gescheiterte Paar, zwei Traumprinzen, die nicht zueinander finden, den introvertiereten Single, den extrovertierten Single, den Durchschnittstypen, das Sexsymbol, den Sunnyboy, die Klischeetucke, den Gelegenheitsjobber, den Karrieristen, den Künstler und Studenten, die "graue Büromaus", die Fag Hag, Homo-Eltern, Pflegeeltern, verschiedene Arten von Müttern (überdreht/gelassen/stockkonservativ/religiös verblendet). Ich wüsste jetzt echt nicht, was da noch fehlt.

Dass man dazu neigt, Serien mit steigender Laufzeit als qualitativ minderwertig einzstufen, schiebe ich jetzt einfach mal darauf, dass der Neuheitseffekt weg ist. Irgendwann ist alles schon mal dagewesen. Gerade bei QaF, das Bilder auf den Schirm gebracht hat, die man nie zuvor dort gesehen hat, ist dieser Effekt zwangsläufig am größten, weil so eine Serie durch sich selbst zur Gewohnheit wird. Der Unterschied zu anderen Serien bleibt zwar bestehen, aber der Zuschauer nimmt ihn nicht mehr wahr. Meines Erachtens war aber genau das Sinn und Zweck der Serie. Wenn jetzt also einige sagen: langweilig, alles schon mal dagewesen, dann würde ich sagen: Mission erfüllt. :D

So ganz nebenbei: Danke, Dexx, für Deinen provokativen ersten Beitrag. Dadurch ist hier endlich mal wieder so etwas wie eine Diskussion entstanden. :klatsch
Dank an Malli.

Es würde viel weniger Böses auf Erden getan, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte.
Marie von Ebner-Eschenbach

27

Mittwoch, 20. Februar 2008, 15:01

naja, die Regeln hat ja Justin diktiert ;)

aber ich stimme dir voll und ganz zu, der logische Fortgang der Serie müsste eigtl sein, dass Brian jetzt mal zurücksteckt und Zugeständnisse macht, andererseits würde dann natürlich die Gefahr bestehen, dass es ihm ergeht wie Justin und er (brian) nicht glücklich mit der Beziehung ist...

Zitat

Original von Thommy
(...) Waum soll ein Homo das nicht dürfen, wo es geschätzte 90% der Heteros auch tun (unabhängig davon, ob es im Einzelfall so funktioniert wie gewünscht)? Warum muss ein Homo sich zwanghaft in Allem von den Heten unterscheiden? (...)


genau das Frag ich mich auch!!!

aber das wird nicht nur hier im Forum diskutiert, sondern es ist ja va Brian, der ständig sagt Homos könnten nicht wie Heten leben, was ich auch absolut nicht nachvollziehen kann

Just(in)-for-Brian

Wieder aufgetaucht

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28

Mittwoch, 20. Februar 2008, 16:30

Ich hab lange nichts zu den Folgen geschrieben, aber nun muss ich doch wieder mal was loswerden, nachdem Justin sich von Brian getrennt hat.


Zitat

sehr gut gespielt fand ich allerdings die Szene in der Brian bei Michael aufkreuzt - ich hab richtig gespürt wie verletzt Brian ist


Ja, fand ich auch. Da sah man richtig, wie es plötzlich ‚klick’ gemacht hat. Michaels Worte haben ihm wirklich zu denken gegeben. Ich hoffe, dass Brian ernsthaft darüber nachdenkt, denn es tut ihm schon weh, dass Justin ihn verlassen hat. Das ist jetzt ja auch etwas anderes als damals, als er ihn wegen Ethan verließ. Da konnte Brian hoffen, dass Justin irgendwann erkennt, dass der Fiedler nicht der Richtige für ihn ist und so kam es ja auch. Aber jetzt gibt es keinen anderen Kerl, auf den Brian eifersüchtig sein könnte, die Gründe dafür, dass Justin ihn erneut verlassen hat, sind dieses Mal andere. Justin ist deutlich erwachsener geworden, er hat erkannt, dass er so auf Dauer nicht glücklich wird. Dass er ging, hat nichts mit einem anderen Mann zu tun, sondern damit, dass er wegen ihrer unterschiedlicher Lebensvorstellungen seiner Beziehung zu Brian keine Chance mehr gibt und das wiegt viel schwerer, weil es endgültiger ist.


Zitat


Original von fdnn
was ich allerdings schon länger denke: hatten brian und justin überhaupt mal ne richtige Beziehung? die zwei machen eigtl nichts anderes als ins Bett zu hopsen, ins Babylon zu gehen oder sich zu trennen und wieder zu versöhnen

wann gehen die mal essen, ins Kino oä

Zitat

Original von ronjamaus
Ich glaube, dass ist so ziemlich der Grund, weshalb Justin letztendlich Schluss gemacht hat. Für Brian steht ja immer die Party oder seine Reputation als Oberstecher (sorry) im Vordergrund


Klar, denn Brian ist im Gegensatz zu Justin in seiner Entwicklung stehen geblieben. Er will nicht, dass sich etwas ändert weil er sich nicht eingestehen will, dass auch er älter wird. Aber das lässt sich nicht aufhalten und wird in der Serie ja auch gerade dadurch sehr gut gezeigt, weil Brian plötzlich als Platzhirsch Konkurrenz bekommen hat. Bin übrigens gespannt, wie die Wette mit diesem Blondie ausgehen wird. Ich hoffe für Brian, dass er sie verliert, das wäre für ihn ein weiterer guter Grund mal ernsthaft über sich und den Grund, warum Justin ihn verlassen hat nachzudenken.


Zitat

Original von Dexx
Brian ist sich treu geblieben. Daran kann ich persönlich leider überhaupts nichts cooles oder empfehlenswertes finden. Ohne Rücksicht auf Verluste durchs Leben zu laufen und gefälligst so bleiben wollen, ist keine Leistung.


Das sehe ich auch so. Aber die Gründe dafür sind meiner Meinung nach die, die ich gerade oben drüber angesprochen haben. Sich selbst treu zu bleiben ist dann gut, wenn man nicht jeder neuen Mode hinter her rennt und sein Mäntelchen nach dem Wind (oder der Meinung anderer) hängt. Schlecht ist es aber, wenn man seine Fehler nicht erkennt, sich nicht weiter entwickelt und stur auf seinen Ansichten beharrt, damit auch andere Menschen verletzt und sich dabei sogar ins eigene Fleisch schneidet. Und das hat Brian jetzt getan. :(


Noch kurz was zu den anderen:

Endlich können Mel, Lindz und Michael wieder normal miteinander reden. In der letzten Folge gefielen mir die beiden Frauen sehr gut und dass Lindz Mutter nur wieder ihre eigenen Interessen verfolgt als sie ihr anbot wieder zuhause einzuziehen, war ja von vornherein klar. Wie gefühl- und taktlos ist diese Frau eigentlich, dass sie ihre Tochter so kurz nach der Trennung von Mel mit einem Mann verkuppeln wollte? :schuettel Einfach nicht zu glauben, die Frau hat rein gar nichts begriffen, aber zum Glück ist Lindz gleich wieder ausgezogen. Ich hoffe, dass sie wieder mit Mel zusammenkommt, die beiden gehören einfach zusammen. Jetzt mehr denn je, wo sie auch noch ein zweites Kind haben und zehn gemeinsame Jahre sind ja auch kein Pappenstiel.

Ted gefällt mir in dieser Staffel sehr gut und ich freue mich richtig, dass es mit ihm zuletzt endlich wieder bergauf ging. Emmett ist daran natürlich nicht ganz unbeteiligt, er unterstützt ihn wo er kann, richtet ihn auf, wenn Ted Selbstzweifel hat und bleibt einfach sein bester Freund. Ich würde mir nur wünschen, dass die zwei auch wieder Glück in der Liebe haben, auch wenn ich finde, dass sie es nicht wieder miteinander probieren sollten. Übrigens fand ich Emmett und Brian als Engel und Teufel in Teds Vorstellung auch toll. =)


Sig by Sundance :drueck:


~ Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche bleibt für das Auge unsichtbar. ~

justice

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29

Donnerstag, 21. Februar 2008, 13:08

Ich wollt noch was zur Aufopferung sagen die Justin erwähnt hat. Er selbst hat seine Wünsche und Sehnsüchte die ganze Zeit geopfert um dem zu entsprechen was er denkt Brian möchte. Ich denke von anfang an war klar das Justin eine solide Beziehung wünscht. Am Anfang war er vielleicht noch selbst dafür nicht bereit weil er sich noch seine Hörner abstoßen musste, aber es war für mich immer klar das er hoffte irgendwann das zu bekommen was er möchte. Er hatte gehofft dass Brian irgendwann ihm entgegenkommt und sie eine gute Lösung finden. Doch Brian ist nur minnimal auf ihn zugekommen und er hat gemerkt dass die Kraft die er in diese Beziehung steckt zu viel für ihn ist. Immer zu hoffen und immer wieder entäucht zu werden. Das hat er sich zwar selbst zuzuschreiben,da wie er selbst sagt, Brian nie was anderes gesagt hatte. Doch er braucht erstmal Ruhe und muß sein Leben ordnen. Natürlich hängt er immer noch an Brian und wird so schnell auch nicht von ihm loskommen.
Was ich eigendlich sagen wollte die Aufopferung von der er spricht die er von Brian nicht möchte, ist die, die er selbt die ganze Zeit aufbrachte und gemerkt hatte dass sie nur unglücklich macht und somit eine Beziehung zum scheitern verurteilt ist. Es müssen schon beide Parteien aufeinander zugehen.

erdbeerpunsch

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30

Mittwoch, 11. Februar 2009, 16:49

so .. jetzt hab ich die folge auch endlich mal gesehen ;)

mir gefällt ja das wie emmett und brian von oben auf ted runterschauen

na das mit linds war ja eine schlechte idee, also dass sie bei ihren eltern einzieht ..

Dank an Christina McQueen für das Meisterwerk ;)

Qaffy

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31

Mittwoch, 11. Februar 2009, 19:00


Sich selbst treu zu bleiben ist dann gut, wenn man nicht jeder neuen Mode hinter her rennt und sein Mäntelchen nach dem Wind (oder der Meinung anderer) hängt. Schlecht ist es aber, wenn man seine Fehler nicht erkennt, sich nicht weiter entwickelt und stur auf seinen Ansichten beharrt, damit auch andere Menschen verletzt und sich dabei sogar ins eigene Fleisch schneidet. Und das hat Brian jetzt getan. :(


Mhm.. hatte gerade ein paar Gedanken dazu.. ;)

Ich finde nicht, dass es ein Fehler ist, wenn ein Mensch nichts vom Heiraten hält und am liebsten jung bleiben möchte (weiß nun nicht, ob das mit Fehler gemeint war). Es ist eben Brians Art... vielleicht nicht ganz gesund, aber sein Leben hat ihn dazu geformt und es ist schwierig als Erwachsener davon wieder weg zu kommen. Er war von Anfang an ehrlich und klar, ein Teil von ihm wollte Justin ja auch bei sich haben, deswegen ist er Kompromisse eingegangen.. aber selbst als er die eingegangen ist, hat er klar gemacht wer er ist. Mehr ging von ihm aus nicht. Und ich denke nicht, dass das Fehler sind, sondern einfach wirklich Teil seiner vielleicht, ja, verkorksten Persönlichkeit. Es ist für ihn sicherlich auch manchmal schwer, dass er so ist wie er ist... gerade, wenn er vielleicht jemanden in sein Leben aufgenommen hat, aber merkt, dass es nicht mehr geben kann als das nun, weil er es nicht hinbekommt.... er sagt in der Folge zwar, dass er es nicht will und das mit "können" nichts zu tun hat... psychologisch gesehen sehe ich das aber etwas anders.

Spoiler Spoiler

Justin versteht es ja letztendlich auch... denn man sieht ja, was passiert, wenn Brian bereit ist ein "anderer" zu werden. Ich finde am Schluss der Serie bleiben beide sich selbst treu. Und für mich wäre jeder andere Ausgang schwer nachvollziehbar gewesen. Wäre es besser gewesen zu heiraten, nur um den Wunsch eines anderen zu erfüllen? Das wäre dann echt ein Fehler gewesen finde ich. Hab das nun mal als Spoiler gemacht, weil es so klang, als wärst du mit dem Schauen noch nicht fertig
. Ich finde, was in dieser Folge zwischen Justin und Brian war, schon irgendwie... ja, war abzusehen und ist eben so. Allerdings finde ich den Streit zwischem Michael und Brian wesentlich schlimmer im Grunde.. und das würde ich schon eher als Fehler bezeichnen. Denn es ist die eine Sache, wenn man ist wie man ist, aber man sollte es niemanden übel nehmen, wenn er anders geworden ist. Wobei Brian wahrscheinlich irgendwas zum Abreagieren brauchte. Ob er das Gesagte zu Michael ernst meinte bezüglich Justin? Ich weiß nicht... traut er Justin nicht zu, dass er seine eigene Meinung hat? Mhm.... :gruebel: Komme da gerade etwas ins Straucheln... Waren gerade nur so ein paar Gedanken....

Am Anfang war er vielleicht noch selbst dafür nicht bereit weil er sich noch seine Hörner abstoßen musste, aber es war für mich immer klar das er hoffte irgendwann das zu bekommen was er möchte. Er hatte gehofft dass Brian irgendwann ihm entgegenkommt und sie eine gute Lösung finden. Doch Brian ist nur minnimal auf ihn zugekommen und er hat gemerkt dass die Kraft die er in diese Beziehung steckt zu viel für ihn ist.


Ja, ich denke irgendwann musste es soweit kommen, dass Justin nicht mehr kann. Ich habe mir ja gerade überlegt, dass Brian wahrscheinlich - wie er ja auch sagt - wirklich nicht so richtig weiß, warum er an Justin fest hängt... vielleicht weiß er schon, dass er viele gefühle hat... aber er sagt "wenn ich das wüsste" .... vielleicht weiß er auch, dass er sich trotz dieser Gefühle nicht ändern können wird... Er hätte wahrscheinlich gerne einfach so in dieser Schwebephase weiter gemacht,... oder so? Um so mehr ich darüber nachdenke, um so verwirrter werde ich :rolleyes:


Juhuuuu & vielen Dank an TheScourge für die Sig :bussi:
Und Dankeschön an Christina McQueen für den Ava :klatsch:

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