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21

Sonntag, 16. März 2008, 14:07

stimmt, danke Thommy, daran wie Debbie den Weihnachtsbaum geschmückt hat, errinnere ich mich jetzt auch wieder


meine anfängliche Euphorie hat sich jetzt - wo ein paar Tage vergangen sind - ein wenig gelegt: war ja zuerst einfach nur begeistert von dem Antrag (va vom 2.) - inzwischen kommt mir das aber auch zu plötzlich

ich finde zwar nicht unbedingt, dass Brian sich selbst aufgibt:

er hat sich ja schon durch die ganzen Staffeln hindurch verändert: erst die Regeln, dann dass er zu der Beziehung wirklich steht, dass er bei seiner Radtour erkannt hat, dass Justin zu seinem Leben gehört; hat Justin gebeten wieder einzuziehen

andererseits hat er sich in S5 auch wieder "zurückentwickelt" - was mir zu Beginn der Staffel schon ein wenig künstlich vorkam und jetzt noch mehr...

aber ein Heiratsantrag ist irgendwie doch zu krass, das kam schon plötzlich, zumindest wenn man Brians aussagen in S5 bedenkt

ich wär ja immer noch dafür, dass die beiden einfach mal ne normale Beziehung führen ;)

so kurz nach der Trennung direkt heiraten zu wollen ist irgendwie überstürzt


mal nebenbei: was bedeutet "OOC" ?(

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »fdnn« (16. März 2008, 14:07)


22

Sonntag, 16. März 2008, 18:06

Ob Brians Heiratsantrag out of character ist, darüber kann man zumindest streiten... einiges daran ist schon typisch für ihn.

Erstens wäre da seine Neigung, Gefühle eher durch Handlungen als durch Worte auszudrücken. Um Justin die Ernsthaftigkeit seines Anliegens zu „beweisen“, kauft er das Landhaus. Er trennt sich nicht nur im übertragenen Sinn, sondern auch buchstäblich von allem, was sein altes Leben ausgemacht hat. Dieser Teil von ihm war ohnehin „gestorben“.
Auch in der Vergangenheit war Brian immer für extreme und überraschende Entscheidungen gut. Oft im letzten Moment. Wenn Brian eine Erkenntnis gewonnen hat, dann handelt er auch danach. Dafür ist er auch bereit, sehr viel zu opfern. Wie bei Stockwell. Da passt es also.
Und dass Brian Justin liebt, wird ihm nicht erst nach dem Bombenanschlag klar gewesen sein. Das wusste er schon vorher. Aber vielleicht hatte er nach der Katastrophe im Babylon erst richtig Zugang zu diesem Gefühl, es muss ihn überwältigt haben. :bussi :fee

Ich denke, der Hauptgrund für den Heiratsantrag war Brians Angst, Justin endgültig zu verlieren. Nicht nur wegen der Sache, die im Babylon passiert ist - das Problem bahnte sich ja schon vorher an. Justin hat Brian gegen dessen Wunsch verlassen. Und er schien nicht bereit zu sein, diese Entscheidung rückgängig zu machen. Justin hat an seine Rückkehr klare Bedingungen geknüpft. Er wollte eine andere Art von Beziehung, mehr Verbindlichkeit, und eine gemeinsame Zukunft.
Ich finde, sogar NACH dem Anschlag und NACH dem „I love you“ machte Justin nicht den Eindruck, als ob er zu Brian zurückkehrt. Brian hatte das gehofft ! Er dachte wohl, dass das Liebesgeständnis alles wieder ins Lot bringt. Ein ehrlich gemeintes Liebesgeständnis, ganz klar. Aber Justin hat dem nicht vertraut. Er war immer noch auf Abwehr, vielleicht hatte er das Gefühl, zu oft enttäuscht und zu oft verletzt worden zu sein. Da war wirklich was kaputt gegangen. Das brachte Brian in Zugzwang. Er MUSSTE etwas tun, aktiv werden, und nachdem nicht mal der erste Antrag erfolgreich war, musste ein starkes Argument her, ein echter „Beweis“.

Ob ich das so schön finden soll, weiß ich nicht. Sicher, es ist rührend. Justin hat jetzt, was er immer haben wollte. Aber es war schon ein Stück weit eine Erpressung – nach dem Motto: gibst du mir nicht ALLES, dann bist du mich los. Dass Justin nach so vielen Jahren irgendwann die Nase voll hatte von Brians seltsamer Beziehungsphilosophie, nachvollziehbar. Aber wenn man jemanden wirklich liebt, dann denkt man doch auch an die Bedürfnisse des anderen. Justin wusste doch, dass Brian nur einmal in seinem Leben jemanden lieben wird (sehen wir mal von Michael ab), dass er keine zweite Chance bekommt (oder glaubt irgendwer, dass da jemals ein zweiter Justin auftaucht !? forget it, keine Chance), was für ein unermesslicher Verlust es für ihn also sein würde, wenn diese eine geliebte Person geht. Brian das anzutun war schon grausam. Und sich dann SO bitten zu lassen... ich finde, Brians Antrag war eine Verzweiflungstat. An Justins Stelle hätte ich mich nicht so sehr gefreut wie geschämt. :gruebel

Insgesamt war diese Folge QaF schon ziemlich politisch. Beklemmend fand ich die Unterhaltung zwischen Melanie und Lindsay über die Verhältnisse in den USA. Die Idee, das Land zu verlassen, weil man sich dort nicht mehr sicher und in seinen Freiheitsrechten bedroht fühlt, ist für amerikanische Ohren sicher harter Tobak. Zu dem menschenverachtenden Benehmen der selbst ernannten „Guten“ (Christen) passt sehr gut die Signatur von @Thommy... wie schön wäre es, wenn solche Leute sich nicht auf Gott berufen könnten. :schuettel

Dass in QaF seit einigen Staffeln immerzu Winter ist, empfinde ich schon als Beeinträchtigung. Das graue, kalte Wetter trübt einfach die Stimmung, und der Liberty Ride im tiefsten Winter hatte schon fast was Absurdes. Auch die Szene am Landhaus hätte bei warmem Wetter und grünen Bäumen ganz anders gewirkt.

Brian wohnt doch übrigens gar nicht in der Liberty Avenue, oder ? In Staffel 1 wurde irgendwann mal die Adresse erwähnt. Wie kommt Jennifer darauf ?

Thommy

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23

Sonntag, 16. März 2008, 18:59

Es tut jedes Mal gut, Deine Beiträge zu lesen, Prudence, das gibt einem immer völlig neue Sichtweisen. Das Beispiel mit Stockwell ist gut, auch da ist Brian von einem Tag auf den anderen komplett umgekippt, vom glühendsten Verfechter Stockwells ist er zu dessen ärgstem Feind geworden. Aber ich denke, diesmal steht mehr auf dem Spiel als einfach eine politische Meinung. Diesmal hängt Brians ganzes Leben dran, welches er einfach so vollkommen umkrempeln will. Ich glaube nicht, dass ihm das wirklich so leicht fallen wird. Selbst wenn wir davon ausgehen, dass vieles von dem, was er so vehement verteidigt hat, eher einem Trotz gegen alles Heterosexuelle entsprungen ist und vielleicht nicht einmal seine wirkliche Überzeugung war, so bedeutet es doch trotzdem noch eine immense Umstellung. Wenn Brian das jetzt wirklich ernst gemeint hat, dann interessiert es mich wahnsinnig, ob und wie er das alles halten kann, was er versprochen hat. Seinem Leitspruch wird er ja nun schon mal untreu. ;) Jetzt fängt er an, Sachen zu versprechen, und damit steht er in der Verantwortung, jetzt muss er sich beweisen.

Dass Brian Angst hatte, Justin zu verlieren, das sehe ich auch so. Dass Justin ihn "erpresst" hätte, allerdings nicht. Er war genauso verzweifelt, wusste keinen anderen Ausweg. Mit Justin hat Brian sicherlich keine solchen Spielchen gespielt wie anfangs mit Michael, ihn immer an der Leine gehalten, dass er ja nicht zu weit weg kann, ohne ihn wirklich ranzulassen. Aber er hat sich in vielen Dingen sehr unnachgiebig gezeigt, man kann auch sagen egoistisch. Ich kann Justin da absolut keinen Vorwurf machen, denn er war hauptsächlich der Leidtragende. Brian hat ja anders nicht gemerkt, was Justin alles durchgemacht hat. Ich weiß noch nicht, ob Justins Auszug jetzt die letzte Konsequenz war, sich von Brian zu trennen, oder ob das kalkulierte Methode war, Brian aus der Reserve zu locken. Es spielt eigentlich auch keine Rolle, denn es war die einzig mögliche Entscheidung. Entweder Brian hätte sich endlich mal bewegt, oder Justin wäre zumindest freigekommen, um sich jemand anderen zu suchen. Es lag ganz allein an Brian, ein letztes Mal die Richtung zu bestimmen.
Dank an Malli.

Es würde viel weniger Böses auf Erden getan, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte.
Marie von Ebner-Eschenbach

24

Sonntag, 16. März 2008, 19:57

Ich glaube , Brian hat Justin den Antrag gemacht , um ihn glücklich zu machen. Vielleicht hat er seine Meinung gegenüber dem Heiraten gar nicht geändert-er will nur alles tun , damit er glücklich ist. Ihm ist endlich klar geworden wie wichtig er für ihn ist . Dafür ist er bereit sich komplett zu ändern.

kati1410

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25

Sonntag, 16. März 2008, 20:07

also mich hat brians heiratsantrag natürlich auch überrascht. aber brian hat sich ja bereits seit der 1. folge der 1. staffel begonnen, zu verändern. sein motto war ja immer: keinen 2x zu f**** und dass hat er ja bereits in der 1. nacht, als er justin kennengelernt hat, gebrochen. denn da hat er justin, nach dem besuch im krankenhaus, zum 2mal mit nach hause genommen. brian hat zwar immer wieder versucht, seine "alten" prinzipien beizubehalten, aber so richtig hat das seit justin nicht geklappt.
denn sonst wäre er bestimmt nicht auf justins abschlussball gegangen. und er hätte ihn nie bei sich wohnen lassen usw.
also ich glaube, er hat sich stets gegen seine liebesgefühle gewährt, wie man an versch. taten sehen konnte, aber jetzt hat er gesehen, wie schnell sich das leben komplett ändern kann. und das hat ihm endgültig die augen aufgemacht.
er hat begriffen, dass er nicht mehr ohne justin leben möchte. und er hat bestimmt gewusst, dass es nur mit "komm lass uns ein paar sein" nicht gehen würde, dass sich justin mehr von einer echten partnerschaft erwartet. und da brian nie halbe sachen macht, hat er gleich alles auf eine karte gesetzt.
:bussi


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Pascale

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26

Montag, 17. März 2008, 14:01

Kati, bin genau deiner Meinung!
Ich denke dass er eben nach langer Zeit des leugnens endlich soweit ist der zu sein der er schon immer war. Bereits in der ersten staffel hat Brian zu Michael gesagt dass er garnicht verstehen kann wieso die Leute alle so schlecht von ihm denken weil er doch eigentlich ein sehr einfühlsamer und liebenswerter Mensch wäre. Das einzige Problem an der Sache waren seine Eltern. Sie haben ihm beigebracht dass zu Heiraten nichts anderes als ein "gesellschaftliches muss" für heterosexuelle Paare ist das zu nichts anderem als Lügen und Hass führt.
Er fühlte sich immer ungeliebt von seinen Eltern und ganz besonders vom Vater. Das war der Grund für seine Auffassung dass Sex allein besser ist als eine Bindung einzugehen die einen früher oder später leiden lässt, wie seine Mutter ihm in der Folge "Hart aber Herzlich" mal wieder ganz eindeutig in der Kirche klargemacht hat. Eigentlich hat Brian meiner Meinung nach aber immer nach dem "Einen" gesucht für den es sich zu lieben lohnt und die Hoffnung nur schon aufgegeben bis er dann auf Justin traf. Eben der "Eine" bei dem er dann jetzt endlich davon überzeugt war dass es an der Zeit ist die Vorurteile über Bord zu werfen und ein Risiko für die Liebe einzugehen. Für seinen "Prinzen" :heart

27

Montag, 17. März 2008, 19:16

stimmt, bei Stockwell ist Brian auch sehr plötzlich umgeschwungen, das konnte ich damals auch nicht ganz nachvollziehen

ich denke schon, dass Brian vorher nicht unbedingt wusste dass er Justin liebt, zumindest hat er es sich meiner Meinung nach nicht eingestehen wollen

als Erpressung sehe ich Justins Verhalten nicht an, eher als konsequent: wenn man so unterschiedliche Beziehungsvorstellungen hat, dann geht es einfach nicht

an Justin hat mich aber immer schon gestört, dass er eigtl gar nicht so konsequent ist: lange zeit hat er gut mit (faulen?) Kompromissen leben können, nach der Ethan-Geschichte ging es direkt zurück zu Brian (dass Justin Brian betrogen u die Regeln gebrochen hat fand irgendwie keiner schlimm) und auch dieses mal hat er sich nicht wirklich lange bitten lassen...

er denkt schon sehr an sich: warum muss es direkt eine Hochzeit sein (ok, das war Brians Idee) - ein Kompromiss wäre es doch gewesen zusammenzuziehen und zB die Regeln zu verschärfen oder mehr miteinander zu unternehmen...


warum hat Brian Angst Justin zu verlieren?
mal ehrlich: Justin ist bei dem Anschlag nun wirklich nichts passiert. gut, es gab eine Schrecksekunde, aber Brian könnte sich und ihm doch ruhig mehr zeit lassen
in der szene auf der Straße vor dem Anschlag sieht man auch wie sehr Brian Justin vermisst - aber das bewegt ihn nicht auf Justin zuzugehen

ich find das n bisschen TV-mäßig, dass es direkt so einer "dramatischen" Situation bedarf...

Pascale

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28

Montag, 17. März 2008, 20:13

also ich halte es für Quatsch zu behaupten dass Brian nicht wusste dass er Justin liebt. Mal ehrlich warst du jemals in jemanden verliebt ohne es zu wissen? Das kann ich nicht glauben. Ich denke aber auch dass er natürlich versucht hat es so weit wie möglich von sich weg zu schieben aus Angst verletzlich zu werden, wahrscheinlich hat die Brian-Michael Sache den selben Grund. Und da ist es doch auch völlig klar dass er Angst hat Justin zu verlieren, oder ging es dir da mit einer geliebten Person mal anders? Jeder hat Angst zu verlieren was er liebt, das ist die Natur der Sache. Deshalb finde ich seine Reaktion nach dem Traum und der Bombenexplosion auch keineswegs TV-Show mäßig, es war nur logisch dass er nichtmehr umhin kam jetzt endlich alle Angst über Bord zu werfen und das einzig richtige zu tun. " Die Chance der Liebe zu ergreifen" und Justin den Heiratsantrag zu machen.
Seine Reaktion vor dem Bombenanschlag ist für mich auch verständlich gewesen . Immerhin hat Brian Jahre lang den Anschein erwecken wollen dass er Justin eben nicht liebt, da kann er doch, und vorallem in dieser Situation, nicht plötzlich auf ihn zugehen und sagen "Ich vermisse dich ja so sehr, komm bitte zu mir zurück". Justin hätte das nie geglaubt, ihn wohlmöglich sogar ausgelacht und das hätte ihn zutiefst verletzt. Zumindest musste Brian genau das annehmen auch wenn es vielleicht nicht passiert wäre. Zu diesem Zeitpunkt war ihm nämlich noch nicht bewusst wie schnell es zu spät sein kann. Wer denkt denn auch bitte an sowas?
Bitte,bitte nicht angegriffen fühlen, ist nur meine Meinung :)

29

Montag, 17. März 2008, 20:36

ich "behaupte" gar nichts, ich schreibe nur meine Meinung ;)

Zitat

Original von Pascale
Seine Reaktion vor dem Bombenanschlag ist für mich auch verständlich gewesen (...) da kann er doch, und vorallem in dieser Situation, nicht plötzlich auf ihn zugehen und sagen "Ich vermisse dich ja so sehr, komm bitte zu mir zurück".


eben. warum kann er nach dem Anschlag etwas sagen was er vorher nicht kann? nur weil Justin (mal wieder) in Gefahr ist, ist das kein Grund zu heiraten oder für Justin seinen Antrag anzunehmen

Brian hätte Justin ja auch einfach sagen können, dass er sich ändern möchte und es nochmal probieren will. darauf wäre Justin bestimmt auch eingegangen ;)

ich find eh, dass Brian immer irgendwie den kürzeren zieht...

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30

Montag, 17. März 2008, 20:40

ich denke, dass brian vielleicht immer damit gerechnet hat, dass justin zu ihm zurückkommt. hat er ja nach ethan auch gemacht.

überigens finde ich das auch wie fdnn. justin bricht die gemeinsam aufgestellten regeln und keinen kümmerts.

aber als brian gesehen hat, wie schnell sich das leben ändern kann, wollte er einfach nicht mehr darauf warten, bis justin wieder zurück kommt. denn in dieser nacht hätte er seinen prinzen für immer verlieren können.

aber man sollte trotzdem nicht vergessen, dass es sich hierbei nur um eine tv-serie handel. leider! ;( und natürlich müssen sich da die autoren für das finale ende etwas besonderes einfallen lassen. :klatsch


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31

Montag, 17. März 2008, 20:54

Zitat

Original von kati1410
aber als brian gesehen hat, wie schnell sich das leben ändern kann, wollte er einfach nicht mehr darauf warten, bis justin wieder zurück kommt. denn in dieser nacht hätte er seinen prinzen für immer verlieren können.


das find ich eine gute Interpretation :y

Zitat

Original von kati1410und natürlich müssen sich da die autoren für das finale ende etwas besonderes einfallen lassen. :klatsch


wobei es schon komisch ist, dass die ganze zeit betont wird so anders zu sein als "die heten" und das Finale dann so "heten-gerecht" wird ;)

ich bin absolut dafür, dass Brian und Justin bzw Schwule generell heiraten. aber die ganze Staffel wird ja von Brian betont, dass er ach so anders sei und jetzt hört es so auf, dass er sich völlig angepasst hat...

ist damit aber eigtl auch ein sehr versöhnliches Finale :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »fdnn« (17. März 2008, 20:57)


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32

Montag, 17. März 2008, 21:06

versöhnliches finale...

...find dich auch. damit wird eigentlich nur gezeigt, dass heten und schwule gleich sind...dass sie die gleichen erwartungen ans leben haben. =)


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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »kati1410« (17. März 2008, 21:08)


33

Montag, 17. März 2008, 21:37

Also...ich denke, allen ist schon lange klar, daß Brian
Justin liebt...Brian, Justin und uns ;)

Vielleicht wollte Brian es sich und Justin nicht
eingestehen, weil er seine "Machooberfläche"
hätte verlieren können. Nach aussen hin
wollte Brian ja immer irgendwo "unantastbar" sein.
Vielleicht hätte er es als Schwäche angesehen,
sich selber und anderen einzugestehen, daß
er eben doch jemanden liebt und mit
diesem Menschen zusammen leben möchte.

Harte Schale und gaaanz weicher Kern eben ;) :heart

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34

Montag, 17. März 2008, 23:23

fdnn: muss mich für das Wort "behaupten" entschuldigen, wollte nur sagen dass ich das so nicht gesehen habe. Das Wort "denken" wäre an dieser Stelle passender gewesen. :laugh Bin ansonsten eigentlich auch eurer Meinung, sehe eben bei Brian nur keine so grasse Veränderung wie die meisten. Für mich war das schon sehr lange die Vorstellung von dem weichen Kern hinter der harten Schale. Ich finde eben dass seine Entwicklung über all die Staffel schon immer in genau diese Richtung ging, weg von dem gefühlskalten Macho, hin zu dem gefühlsbetonten Partner.(und vielleicht sogar Ehemann, wieso nicht?) Kann mich sogar ganz gut in ihn hineinversetzen. Ich kann nämlich trotz meises Selbstbewusstseins nur ganz ganz schlecht mit Körben umgehen,leider :( Und das bedeutet dass ich oft mein Handeln danach ausrichte mir die selbigen nicht einzufangen. Bin aber auch genauso ein Typ der, wenn er sich mal was in den Kopf gesetzt hat, das auch bis zum "Schluss"(Wie auch immer man diesen definieren mag, sprich an welchem Punkt) durchziehe ohne von meinen Prinzipien abzuweichen, soweit das möglich ist. Das bedeutet aber eben auch ganz oft das man in Schwierigkeiten gerät weil sich das miteinander nicht vereinbaren lässt. Und ich denke da geht es Brian oft nicht viel anders als mir. Und wenn ich dann so an meine Beziehung denke die auch schon über Jahre geht, dann fällt mir auf das auch bei mir ganz oft Dinge die vorher vielleicht noch unvorstellbar waren mit einem Mal für mich möglich waren, weil sie mir plötzlich logisch erschienen und dann ging das eben auch für aussenstehende oft viel zu plötzlich wenn nicht sogar überstürzt. Doch trotz allem hätte ich diese Dinge nicht getan wenn ich nicht voll und ganz dazu gestanden hätte.
Langer Rede kurzer Sinn: Ich kann mich ein großes Stück weit mit Brian identifizieren, weil er mir so ähnlich ist !

Zu Justin: Ich gebe euch voll und ganz Recht, aus irgendeinem Grund scheinen die Meisten über Justins Fehltritte einfach so hinweg zu sehen, und das ist nicht richtig denn immerhin macht er Brian das Leben auch ganz oft schwer und ist deshalb keines wegs als Opfer zu sehen.
Aber, und da muss ich das eben wieder mit meiner Beziehung vergleichen, ich weiss aus Ehrfahrung dass es manchmal eben genau die gegensätzlichkeit zueinander ist die eine Beziehung am Leben hällt. Justin ist so ziemlich das Gegenteil von Brian, und in meiner Beziehung ist das genauso. Wir zwei sind wie Feuer und Wasser.(Buchstäblich) Aber eben genau das ist der Grund weshalb wir uns so lieben, denn wann immer mal einer nicht weiter weiss, da weiss es der andere, wann immer einer vom Boden der Tatsachen abhebt, holt ihn der andere wieder runter..... Gerade in so einer Art Beziehung "Knallt" es ständig aber das ist dann keineswegs eine Sackgasse sondern immer ein weg in eine neue Richtung. und mir tat das gut denn in den letzten sieben Jahren bin ich schon sehr oft, eben gerade durch meinen Partner über mich hinausgewachsen und habe mich weiter entwickelt. So wie Brian und Justin das getan haben.

So genug Gummiohr gekaut, Laberflash beendet :laugh :kicher

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35

Dienstag, 18. März 2008, 01:56

na, hier sind auch die beziehungsanalytiker am werke ;) herrlich ^^

mir is das so egal, wer was gemacht hat, hauptsache die haben sich wieder lieb... ich wär da auch nicht über staffeln hinweg so nachtragend, wie ihr es den charakteren vll manchmal zutrauen würdet...


aber macht bitte weiter, ist interessant zu lesen, auf was ihr alles kommt beim diskutieren =)

Danke an Cat71 für den tollen Banner! Du und deine wundervollen Arbeiten werden mir so fehlen :byetuch:
und danke an Christina McQueen für den tollen Avatar! Freu mich, dass ich wieder einen benutzen durfte :drueck:

36

Dienstag, 18. März 2008, 09:19

@pascal: schon gut :)

ich glaub wir haben einfach unterschiedliche Interpretationsansätze: du gehst sehr von dir aus und trägst eigene Erfahrungen in die Beziehung von Brian und Justin - ich sehe das mehr abstrakt ;)



was ich einfach gekünselt finde: Brian hat sich tatsächlich über die Staffeln hinweg entwickelt (hab ich ja auch schon geschrieben: Regeln, Einzug usw)

und eigtl fand ich, dass er nach seiner Krebskrankheit auf dem Liberty Ride schon erkannt hat was Justin ihm bedeutet

ich verstehe nicht, warum er noch mal son Schritt zurück machen musste? das ist für mich schon serienkalkül...die Fans noch eine Staffel an der Stange halten ;)

nach dem Liberty Ride will er ja sogar Justin in LA besuchen fliegen usw und michael sagt ja auch wie romantisch(!) das ist ;)

aber dann macht er urplötzlich - nach seiner ganzen Entwicklung - wieder einen riesen schritt zurück, nur um dann nach dem Anschlag auf einmal wieder genauso extrem in Richtung Heirat auszuschlagen

@sina: ich finds auch total schön, dass die 2 heiraten :) :heart

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37

Dienstag, 18. März 2008, 15:34

fdnn: Du hast schon Recht ! Brian ist in jeder Hinsicht eine ganz besonders schwierige Figur. Und vielleicht sollten wir uns über ihn auch nicht die Köpfe heiss diskutieren.

Die Tatsache dass ich da soviel hinein interpretieren kann, ist wohl der Grund dafür dass ich die Seirie so absolut fantastisch finde. Und da passiert mir das manchmal dass ich über ihn spreche als ob er wirklich existieren würde, was ja leider :( sowieso nicht der Fall ist, denn wäre das so, und ich wäre ein Mann, er wäre der perfekte Partner für mich! :laugh

Aber jetzt mal zurück zur Realität. Ich habe mir gerade gedacht, dass das Team von Queer as Folk doch echt ne spitzen Arbeit geleistet hat wenn wir alle soviel Stoff zum diskutieren haben, findet ihr nicht?
Wenn von Anfang an immer alles schon klar wäre dann wäre es wohl mit der Zeit ziemlich langweilig geworden. So gibt es auch noch lange nach dem Serienfinale gunug Stoff für uns alle um uns auszutauschen und Fanfictions zu schreiben bis die Finger bluten :daumen

Und eins haben wir doch alle gemeinsam, egal wie unterschiedlich wir über die sache denken, wir sind alle QAF- Fans

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pascale« (18. März 2008, 16:06)


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Dienstag, 18. März 2008, 20:30

Zitat

Original von Pascale
[
Aber jetzt mal zurück zur Realität. Ich habe mir gerade gedacht, dass das Team von Queer as Folk doch echt ne spitzen Arbeit geleistet hat wenn wir alle soviel Stoff zum diskutieren haben, findet ihr nicht?
Wenn von Anfang an immer alles schon klar wäre dann wäre es wohl mit der Zeit ziemlich langweilig geworden. So gibt es auch noch lange nach dem Serienfinale gunug Stoff für uns alle um uns auszutauschen und Fanfictions zu schreiben bis die Finger bluten :daumen

Und eins haben wir doch alle gemeinsam, egal wie unterschiedlich wir über die sache denken, wir sind alle QAF- Fans


da gebe ich dir vollkommen recht.
:y

QAF rules! :party


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39

Dienstag, 18. März 2008, 21:44

Hm, vielleicht ist es wirklich nur der Sprung von der Mitte der Staffel bis jetzt, der mir (und einigen anderen) so extrem vorkommt. Wenn man das in einem etwas weiteren Rahmen sieht, etwa Ende S4 bis jetzt, dann ist es gar nicht mehr so abwegig. Dann sind es wirklich eher die vergangenen vier, fünf Folgen, die völlig aus dem Rahmen fallen, wo Brian nochmal besonders in seine alten Muster zurückgefallen ist. Aber warum?

Ich könnte es zum Beispiel verstehen, dass er von Michael und Ben so genervt war, wenn er selbst gerade Single gewesen wäre. Da kann man ja oft nicht ausstehen, wenn andere Leute ihr Beziehungsglück übertrieben zur Schau stellen. Aber er hatte ja Justin, da hätte er doch auch die romantische Schiene mitmachen können, das wäre sowohl seiner Beziehung zu Michael als auch der zu Justin besser bekommen.

Seine Angst, bei den Tricks nicht mehr gut angeschrieben zu sein, hätte auch eher in eine Flucht in die Beziehung münden können. Also kann ich es mir wirklich nicht erklären.
Dank an Malli.

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40

Dienstag, 18. März 2008, 23:01

Ich denke dass es gut möglich ist dass er so genervt war, eben weil er genau das alles hätte haben können, aber nicht in der Lage war über seinen eigenen Schatten zu springen um sein Ziel zu erreichen. Wo er doch sonst seine Ziele immer erreichen konnte. Er musste eben feststellen dass sein grösster Widersacher in Sachen Liebe er selbst war.
Mich hätte das auch total frustriert.

Ich meine das ist jetzt zwar ziemlich frei interpretiert aber kann es nicht möglich sein, dass er sich dachte: Wenn ich nicht so sein kann wie die Anderen, dann muss ich mir eben Mühe geben wenigstens wieder der alte Brian zu werden. ?(

Könnte doch möglich sein, oder?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pascale« (18. März 2008, 23:29)


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