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Kitty_Ballou

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Mittwoch, 6. Januar 2010, 14:19

QaF - Segen oder Fluch?

Der Gedanke kam mir vorhin grad so in den Sinn.
Und ich dachte mir, ich sollte einfach mal diese Frage in die Runde werfen.

Wie wichtig ist euch die Serie eigentlich?
Und was hat sie für euch verändert?
Hat sich durch sie überhaupt etwas bei euch/in eurem Leben verändert?
Vielleicht sogar etwas Gravierendes?
Und wie wichtig ist euch dies Forum?
Wo ihr unter Gleichgesinnten seid...
Und wie wäre es gelaufen, wenn ihr nie auf QaF gestoßen wärt?

Ihr seht: Fragen über Fragen.
Und wenn ich anfange - da weiß ich kaum, wo ich anfangen soll...
Ohne QaF würde mir persönlich echt was fehlen. Und da brauch ich auch nicht jeden Montag die Serie auf TIMM verfolgen. Die Charas sind in meinem Kopf, in meinem Herzen. In meinen Träumen und meinen Phantasien.
Ich finde es faszinierend, was die Macher von QaF geleistet haben.
Und ziehe mein imaginäres Hütchen vor ihnen.

Und wenn ich nicht auf QaF gestoßen wäre, hätte ich auch nie manch Einen aus diesem Forum hier kennengelernt... Und ja, ich spreche natürlich von einer ganz bestimmten Person, die mich schon ein paar Mal besucht hat + ich auch schon ihr Zuhause kennenlernen durfte.
Ohne meine Meggi würde mir auch ganz immens was fehlen.
Und ich danke Alexander Graham Bell für die Erfindung des Telefons... :D

Ich kann mich noch gut dran erinnern, wie ich Meggi mal zu unserer "Anfangszeit" gefragt hab, ob es irgendwann besser werden würde mit diesem Gefühlschaos um QaF.
Sie meinte nur relativ lässig, dass es eher schlimmer werden würde.
Und sie hatte recht!

:bussi: :drueck:

Aber es ist nicht schlimm. Im Gegenteil. Ich erkenn mich selbst zum Teil in den Charas der Serie wieder. Und ich weiß, dass es manchmal auch ein Fluch ist, wenn mir die Charas so wild im Kopf rumkreisen, obwohl es sicherlich wichtigere Dinge im Leben gibt.
Aber mal ehrlich: Was gibt es Wichtigeres, als dass man sich selbst mit etwas gut fühlt, es einem damit gut geht?
Und wenn man dazu noch Freunde, gleichgesinnte Seelen gefunden hat, die einem sehr wichtig sind - da bin ich heilfroh, dass ich mit ihnen

- gemeinsam lachen und weinen kann
- zum Frühstück diverse QaF-Folgen schauen kann
- über ein simples "Knacks" Tränen lachen kann
- auch einfach mal schweigen kann, ohne dass es peinlich oder unangenehm ist

Und JA, QaF hat mich auch dazu bewogen, mir mein drittes Tattoo stechen zu lassen, mein "Liberty".
Was zwar auch mit dem freiheitsliebenden Captain Jack Sparrow (und auch mit mir selbst!) zu tun hat.
Aber es spiegelt die Freiheit in jedem von uns wider, Entscheidungen selbst treffen zu können, ohne dafür von seinen Freunden schief angeschaut zu werden.
Denn das gibt es leider Gottes immer noch viel zu oft.
Aber mal ehrlich: Wenn es Menschen gibt, die einen so nehmen, wie man ist - mit all seinen Fehlern + Macken... So, wie es auch bei QaF ist... Dann ist es mir sowas von (sorry!) scheißegal, ob Leute sagen "Maaaaaaaann, das is doch nur 'ne Serie, das ist doch alles nich echt!"!
Ich liebe Queer as folk.
Und ich liebe mein Krokomäuschen, das mich drauf gebracht hat! :blumen: Auch wenn sie nicht hier im Forum angemeldet ist, aber egal... Denn ohne QaF - was (und wer!) wäre mir da alles entgangen... :heart: Und ich rede nicht von Michael Novotny, unserem kleinen Monchichi! *gggg*

- Sig made by Tanja - :doppeldaumen:
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den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.


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2

Mittwoch, 6. Januar 2010, 19:59

Ich finde das Thema bzw. die Fragestellung sehr gut, möcht ich mal vorab sagen.



Und ich kann dir gar nicht sagen, obs Segen oder Fluch ist. Ich denke, es ist von beiden Seiten etwas.

Ich bin einfach nur froh, dass ich eines Nachts nicht schlafen konnte und so durch einen Zufall auf diese Serie gestossen bin. Seit dem kann ich mir keinen Tag mehr ohne QAF vorstellen. Wozu sicherlich auch dieses Forum beigetragen hat. Ganz klar. Und die vielen tollen FF-Geschichten.

Seit ich die Serie kenn, hat sich in meiner Denkweise sicherlich nicht viel geändert, aber ich würde sagen, dass sich in bestimmten Themen meine Einstellung nur noch mehr gefestigt hat wie zB das auch gleichgeschlechtliche Paare ein Kind aufziehen können.

Es ist Segen und Fluch zu gleich, weil ich Brian Kinney total beneide und zwar deshalb, weil er sich einen sch***dreck darum schert, was andere über ihn denken. Mir ist das doch irgendwie wichtig. Und wäre gerne so wie er. Nicht immer Rücksicht zu nehmen, was die Anderen denken könnten oder so. Dann wär das Leben doch um einiges einfacher. Aber ich bemühe mich seit der Serie bestimmt mehr, auch mal mich an erste Stelle zu stellen auch wenns den Anderen ev. nicht passt.

Was wäre, wenn ich die Serie nie entdeckt hätte??? Hmmm...ich hätte einige Leute nicht kennengelernt, was ich absolut total Schade finden würde. Ich würde nicht meine Träume befriedegen können, was die Homoerotik betrifft *ggg* Ich könnte nicht über einen fictiven Charakter philosofieren und mich über ein Brusthaartupet kaputtlachen...mir würde definitiv was fehlen.



In diesem Sinne: I LOVE QUEER AS FOLK!!!! 4ever!!!!


Wir haben QAF!:cheerleader:Und Kitty!:hurra:

Banetta

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3

Mittwoch, 6. Januar 2010, 23:39

Ich bin der gleichen Meinung wie kati. QaF is Segen und Fluch.

Ich kann mich noch gut an die Nacht erinnern, inder ich auf QaF traf. Es waren Sommerferien, und ich hab gelangweillt rumgezappt. Und dann.... BUMM. Da war es.
Ich war sofort gefangen und musste einfach immer und immerwieder einschalten. Es war so, als ob ich direkt in die Sendung eintauchen würde. Ich bin eindeutig in nem QaF-Bann gefangen. Was ich, unter uns xD, mehr als toll find^^

Seit da, hab ich einiges dazugewonnen. Ich war nie homophob, aber ich war auch nicht so aufgeschlossen. Das hat sich seit QaF eindeutig krass verändert.

Ohne dieses Forum? OMG Das geht ja mal sowas von garnicht. Ich bin zwar in letzeter Zeit nimmer sooooo oft on, aber ganz ohne könnt ichs mir net vorstellen. Ich hab hier so viele nette Personen getroffen, die ich so lieb gewonnen hab.

Was wäre wenn ich die Serie nicht entdeckt hätte? Boah, kann ich nicht sagen. Mir würde wohl was fehlen, ohne das ich rausfinden würde WAS es ist.
Aber ich denk lieber nicht an diesen schrecklichen Gedanken.

QaF 4-ever! Ich love you^^
***
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anytime

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4

Donnerstag, 7. Januar 2010, 01:33

Wie meine Vorschreiberinnen bin ich auch beim Rumzappen bei QaF hängengeblieben. Anfang 2006 war das. Und zwar genau bei der Szene, als Brian seinen Kunden an der Toilettenwand festnagelt *laach*. Klar, dass ich SOFORT fasziniert war *grins* Besonders natürlich, wie die meisten hier, von der Figur des Brian Kinney. Da geht es mir genauso wie es Kati schon geschrieben hat. Ich habe auch das Problem, dass es mir leider trotz meines Alters, in dem man es ja eigentlich besser wissen sollte, immer noch viel zu wichtig ist, was andere über das denken, was ich sage oder mache. Davon möchte ich gerne unabhängig und frei sein. Eben so wie Brian es ist.

Tja, jedenfalls hat es mich dann nicht mehr losgelassen. Ich hab mich voll reingehängt, Haushalt Haushalt sein lassen und stundenlang im Internet rumgesucht und rumgesurft. Dazu muss ich schreiben, dass ich vor QaF nix am Hut hatte mit Computer, Laptop, Internet und sowas (außer eben das, was ich im Büro so brauchte). Ich hatte keinerlei Interesse daran und auch üüüberhaupt keine Ahnung davon. Das hat sich ganz klar seit QaF entscheidend verändert. Ich hab mittlerweile meinen zweiten Laptop und verbringe keinen Abend mehr ohne im Internet zu surfen. Ach ja, ganz klar verbessert haben sich übrigens auch meine Englischkenntnisse *lach*. Die deutsche Synchro ist ja einfach grauenhaft und Gale´s Stimme einfach zu erotisch, also muss es für mich bis heute nur die Orignalversion sein.

Durch verschiedene Foren hab ich sehr, sehr liebe Leute kennengelernt. Einige in meinem Alter, ich bin schon ne ganze Ecke über 40 und auch viele z. T. sehr viel jüngere. Aber das spielte nie eine Rolle, wie alt man war. Man war von den gleichen Dingen (Personen *grins*) fasziniert, konnte ohne sich nen Kopf zu machen, wie es rüberkommt, schwärmen, sabbern, Fotos vom Objekt der Begierde austauschen, sammeln, bestimmte Szenen und Handlungen auseinandernehmen, bis einem der Kopf rauchte....., ach, es war einfach schön. Auch dass ich nach wenigen Wochen allein durch Deutschland reisen würde, um zu Menschen zu kommen, die mir doch eigentlich völlig wildfremd waren, bei ihnen zu übernachten und mich dort mit Gleichgesinntenn zu treffen und mit ihnen über Gott und die Welt zu diskutieren, hätte ich mir vor QaF sicher nicht vorgestellt. Also ich habe schon sehr viel superschöne, interessante Sachen gemacht, die nur durch meine Begeisterung für diese Serie ins Rollen gekommen sind und ich erinnere mich sehr, sehr gerne an die ersten Jahre meines "Fan-seins". Alleine, jetzt daran zurückzudenken und es hier zu schreiben bringt wieder ein Grinsen in mein Gesicht. Find ich gut, Kitty, dass du dieses Thema in den Raum (bzw. das Forum) geworfen hast.

Aber ich denke, grad deshalb, weil diese Faszination zu der Zeit eben wie ein Wirbelwind duch mein Leben gefegt ist, empfinde ich jetzt vielleicht auch so eine Art dumpf-trauriges Gefühl, weil ich merke, dass es nachlässt, zwar nicht Knall auf Fall, aber das Neue, Faszinierende, Begeisternde, Aufwühlende schwindet irgendwie. Naja, in den ersten Jahren brummte es ja auch in den Foren, es gab immer wieder Neues zu bereden, neue User, die wieder Leben in die Bude brachten. Heute ist das vorbei. Man tauscht sich sehr viel weniger aus, es ist ja auch eigentlich schon alles gesagt bzw. geschrieben und ausdiskutiert worden. Ist ja auch logisch, die Serie ist seit fast zwei Jahren hier bei uns ausgelaufen (im Amiland schon seit 5 Jahren), was will man da erwarten. Dass nach dieser Zeit überhaupt noch ein Forum wie dieses hier besteht, finde ich schon toll. Mit meinen allabendlichen Besuchen hier, mit dem Lesen von Fanfictions und natürlich den DVD´s, die ich in und auswendig kenne, versuche ich, mir den Zauber noch so lange es geht zu erhalten. Aber trotzdem bleibt das bittersüße Gefühl, irgendwie etwas zu verlieren, was so nicht wiederkommen wird.

Kitty_Ballou

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Donnerstag, 7. Januar 2010, 10:17

*selig seufzend tiefer in den Sessel kuschel + auf eure Postings starr*

Genau SO WAS hatte ich mir erhofft... Lauter interessante Aussagen! Auf die ich natürlich gleich mal näher drauf eingehen möcht...

Zitat

Anytime schrieb:

uch dass ich nach wenigen Wochen allein durch Deutschland reisen würde, um zu Menschen zu kommen, die mir doch eigentlich völlig wildfremd waren, bei ihnen zu übernachten und mich dort mit Gleichgesinntenn zu treffen und mit ihnen über Gott und die Welt zu diskutieren, hätte ich mir vor QaF sicher nicht vorgestellt.
*zu Meggi rüberlins* :D

Wieso hab ich nur grad ein Deja-Vu??? *gggggggg, dich schnapp + zu Boden flausch*

Zitat

Anytime schrieb weiterhin:

Mit meinen allabendlichen Besuchen hier, mit dem Lesen von Fanfictions und natürlich den DVD´s, die ich in und auswendig kenne, versuche ich, mir den Zauber noch so lange es geht zu erhalten.
Bei mir ist es ja nun noch nicht so lange her. Genauer gesagt werden es jetzt am 9. Januar knapp eineinhalb Jahre. Aber ich glaube, dass dieser Zauber, den du erwähnt hast, doch in der Serie drin steckt. Und somit auch irgendwie in uns selbst. Oder? Also zumindest empfinde ich es so. Ich erkenne mich auch zum Teil selbst in den Charas wieder + das macht das Ganze auch wieder zu etwas Besonderem.

Denn wie Kati schon schrieb:

Zitat

Es ist Segen und Fluch zu gleich, weil ich Brian Kinney total beneide und zwar deshalb, weil er sich einen sch***dreck darum schert, was andere über ihn denken. Mir ist das doch irgendwie wichtig. Und wäre gerne so wie er. Nicht immer Rücksicht zu nehmen, was die Anderen denken könnten oder so. Dann wär das Leben doch um einiges einfacher. Aber ich bemühe mich seit der Serie bestimmt mehr, auch mal mich an erste Stelle zu stellen auch wenns den Anderen ev. nicht passt.
Brian ist für mich einer der faszinierendsten Charas überhaupt. Und es gibt eine Fanfiction, bei der ich mir schon die Augen ausgeheult habe. Weil mir in der die Parallelen aufgezeigt worden sind zwischen ihm und mir. Obwohl ein Brian Kinney + eine Kitty Ballou im Grunde genommen soviel gemeinsam wie Gemüsesuppe mit einem Range Rover... *grins schief*

Aber was ich damit sagen wollte, ist das, dass ich mir schon diesen imaginären Leitsatz der QaF-Charas zu Herzen genommen habe oder auch noch versuche zu nehmen. Diesen Leitsatz, der nie ausgesprochen worden ist - glaub ich zumindest... Nämlich, an sich zu glauben, sich selbst nicht untreu zu werden. Und ich liebe die Szene, in der Emmett mit Mel zusammen vor den Anwälten von George sitzt, zuerst seinen 1-Mio.-Dollar-Scheck zerreißt und ihnen dann noch den Nerzmantel auf den Tisch wirft!

*Emmett-Fähnchen schwenk*

Da hat dieser Mann einen Arsch in der Hose, den ich manch einem anderen Menschen wünschen würde!
Denn in der heutigen Zeit kriechen manche Leute doch viel zu sehr!
Anstatt einmal - nach typischer Kinney-Art - den Mund auf zu machen + zu sagen: "Nein, find ich nicht toll, was du da gemacht hast! Das war oberscheiße!"

Okay, manch einem würde da wahrscheinlich der Unterkiefer bis auf die Kniescheibe fallen! Aber dies so oft praktizierte "Honig-ums-Maul-schmieren" - das find ich persönlich so - so... Ja, so unnötig!! Was nützt es denn, wenn ich irgendwo was lese oder sehe und dann dazu Postings finde wie "Oh, wie geil, toll geschrieben", wenn besagte Szene oder Story entweder vor Rechtschreib- oder Logikfehlern nur so strotzt?

Oder wenn ich dran denke, wie Blacky mir mal einen ihrer ersten Bastelversuche für Signaturen etc. gezeigt hat + wissen wollte, wie ich es finde.
Ich fand's nicht schlecht, aber auch nicht so berauschend, dass ich vor Begeisterung rund um den Tisch gesprungen wäre.
Folglich hadert man schon mit sich.
Was tu ich?
Es ist immerhin meine Freundin.
Wie sag ich's ihr am besten?
Sag ich's ihr überhaupt?
Und dann streiten sich die QaF-Charas in mir.
Der Brian würde einmal kurz die Wangen aufpusten, mit den Achseln zucken + sagen:
"Das ist der größte Scheiß, den ich je gesehen habe!"
Der Emmett in mir würde sich die Hand an den Mund + den Kopf schief legen + zwitschern:
"Ich find es nicht schlecht für den Anfang, aber meinst du nicht, du solltest vielleicht ein paar von den ganzen eingefügten Bildern rausnehmen?"

In diesem Fall hat sich der Emmett in mir durchgesetzt... :D


Und wenn ich dann von einer Banetta lese:

Zitat

aber ich war auch nicht so aufgeschlossen. Das hat sich seit QaF eindeutig krass verändert.
Da kann ich dann auch nur tief durchseufzen + sagen, wie toll ich sowas finde. Schon vor Jahren fand ich es blöd, dass nur gleichgeschlechtliche Paare heiraten dürfen. Und ich hab mich mitgefreut, als eines Tages in unserer Zeitung drin stand, dass irgendwann doch zwei Frauen hier bei uns geheiratet haben!

QaF ist für mich etwas Besonderes. Und wenn ich dann Worte lese wie diese von Anytime:

Zitat

Aber trotzdem bleibt das bittersüße Gefühl, irgendwie etwas zu verlieren, was so nicht wiederkommen wird.
Dann bin ich überzeugt davon, dass dieser Thread hier eine gute Idee ist.
Um sich daran zu erinnern, was man hatte.
Oder auch noch hat.
Wie auch immer.
Und vielleicht kommt dann ja - wenn auch nur ein klein bißchen - der Zauber bei denen wieder, die glauben, ihn verloren zu haben.

:konfetti: :megadrueck:

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weirdy-nuki

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6

Donnerstag, 7. Januar 2010, 11:36

Meine Meinung, was Queer as folk angeht, ist mitlerweile sehr gespalten. Segen, Fluch? Fluch, Segen?

Ich habe die Serie angefangen zu gucken, weil ich einen Schauspieler gut fand. Für mich war es in dieser Zeit eigendlich weniger von Belang, auf welche politischen oder zwischenmenschlichen Themen, die Serie sich stürzen würde und wenn ich heute ehrlich zu mir bin, war es mir auch egal. Das war im Jahr 2003.
Ich hab mir die 1. DVD gekauft, weil ich Gale Harold in Wake beeindruckend fand und war ziehmlich enttäuscht, wie er dann in qaf den Brian gespielt hat. Ich hatte mehr erwartet. Mehr Tiefgang, mehr Charakterformung, von Allem etwas mehr. Und mit der 1. und 2. DVD-Box und dem Gedanken, "Bleib bei Ethan, Justin," ging mein erstes Jahr als Fan vorrüber.
Bis zum Jahre 2006 begleitete die Serie mich zwar fast täglich, aber es war eben nur eine Serie. Schauspieler, die dafür bezahlt wurden Menschen zu spielen, die es nicht gibt. Ereignisse in einem künstlich erschaffenem Leben, das in dieser Form, so Niemand gelebt hatte. Alles erfunden, gescriptet von irgendwelchen Autoren, die sich in den Kopf gesetzt haben, die Welt zu verbessern.
2006, legte ich die Serie mit Gedanken wie: 'War ja ganz nett, mehr aber auch nicht' und 'Hat es einmal gegeben, wird es wieder geben', ad acta und lebte mein Leben weiter, wie zuvor.

Bis zu diesem Zeitpunkt hat Queer as folk weder meine Weltanschauung verändert, noch mich zu einem besseren Menschen gemacht.
Die meiste Zeit haben die Charaktere mir nicht mehr, als ein müdes Lächeln entlockt, weil ich wirklich in Allem was sie sagten, taten nach Clichées gesucht und sie auch gefunden habe.
Ich weiß noch, dass ich das Gefühl hatte, veraten worden zu sein. Auf eine Art prasselten von allen Seiten Komplimente über die Serie auf die Zuschauer ein (Erste Serie, die sich nicht mit Clichés schmückt - Homosexuelles Leben endlich realistisch im TV) und auf der anderen Seite, saß ich vor den DVD's und habe den Kopf geschüttelt.

Dann hab ich das Forum hier entdeckt. Mehr aus Zufall, weil ich erfahren hatte, dass Queer as folk nun auch im deutschen Fernsehn lief.
Und Wunder über Wunder, ich hab meine DVD's wieder hervorgekramt, mich richtig mit den einzelnen Folgen auseinander gesetzt, hab angefangen Fanfiktions zu schreiben und mich letztendlich angemeldet.

Wenn man mich fragt: Wie hat die Serie dein Leben verändert, muss ich ehrlich gestehen.... Die Serie hat weder mich, noch mein Leben verändert. Es waren eher die Menschen, die mit dem Fandom in mein Leben getreten sind. Ich habe durch dieses Forum Menschen kennenlernen dürfen, von denen ich eigendlich nicht erwartet hätte, dass sie in so einer Welt wie unseren überhaupt existieren können.
Menschen, die dich bedingungslos lieben und nicht bei der nächsten Gelegenheit einfach beseite räumen, ausrangieren.
Ich hab in diesem Forum das gefunden, was mir als Kind und Jungendliche immer verwährt geblieben ist, eine Familie.

Ich muss ehrlich sagen, die Serie, ist für mich schon in den Hintergrund getreten. Ich gluckse nicht mehr rum, wenn ich eine qaf-DVD einlege. Ich spreche die Texte nicht mehr mit. Und der 'Zauber', so wie er früher mal da war, ist genauso schnell verflogen, wie er im Jahr 2006 kam.

Aber zur Verteidigung der Serie muss ich wohl auch sagen: Meine erste Einstellung der Serie, der Charaktere und nicht zuletzt der Geschichten gegenüber, war oberflächlich.
Denn auch wenn ich die Serie mittlwerweile so selten sehe, das schon etwas Staub auf den Hüllen der Boxen ist, ich habe sie mal geliebt. Ich hab geweint, gelacht, geschwärmt, geflucht, bin fast verzweifelt und dann wieder seufzend durch die Gegend gerannt, weil ich die Charaktere nach dem 2. Anlauf, dann doch in mein Herz geschlossen habe.

Und auch, wenn ich denke, dass ich nicht mehr ins Fandom zurück finden werde, es war eine schöne Zeit. Es ist zwar auch viel, sehr viel Mist passiert, in dieser Zeit, aber wenn ich daran zurückdenke, muss ich lächeln. Und das ist es doch eigendlich was zählt, oder?


Nya, meine 0,02€.

Corina

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7

Donnerstag, 7. Januar 2010, 11:41

Hmmm ... ich finde auch dass es ein Segen und ein Fluch zugleich ist ^^

Mir selbst ist die Serie sehr wichtig und ich glaube auch dass ich mich dadurch verändert habe ... jetzt nicht im Bezug darauf dass ich aufgeschlossener bzw. toleranter wurde (das war ich schon von Anfang an) aber ich glaube ich kann seit ich QaF schaue mehr zu mir stehen und auch mehr zu meiner Meinung stehen ... vor allem habe ich mir oft gedacht "Scheiße! Die haben viel schwierigere Probleme als ich und schaffen es ... ich kann das auch" ... daher glaube ich schon dass mir QaF gut getan hat :D

Und durch QaF habe ich auch zu diesem Forum gefunden und voila ich möchte die Leute hier nicht mehr missen *durchknuddel* ... (auch wenn ich sie noch nicht persönlich gesehen habe - aber das kann sich ja ändern) xD

Und ich glaube auch nicht dass der Zauber uns verlässt ... natürlich schwächt er bei den einen oder anderen ab ... doch trotzdem werden wir doch immer noch etwas finden über das wir diskutieren können ;) ...



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Kitty_Ballou

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8

Donnerstag, 7. Januar 2010, 11:59

Zitat

Weirdy-Nuki schrieb:

Menschen, die dich bedingungslos lieben und nicht bei der nächsten Gelegenheit einfach beseite räumen, ausrangieren.
Ich hab in diesem Forum das gefunden, was mir als Kind und Jungendliche immer verwährt geblieben ist, eine Familie.

Zitat

Es ist zwar auch viel, sehr viel Mist passiert, in dieser Zeit, aber wenn ich daran zurückdenke, muss ich lächeln. Und das ist es doch eigendlich was zählt, oder?
*schluck + sich grad mal ein paar Tränchen weg wisch*

Schon beim Lesen vom ersten Zitat von dir saß ich hier + war nur am Nicken. Weil ich genauso fühle. Genauso empfinde.
Und du hast völlig recht mit dem zweiten Zitat! :bussi: Die Erinnerung an schöne Dinge, die uns lächeln lässt, ist soooo wichtig. Und auch noch in 10, in 20 Jahren wird man daran zurückdenken. Und erneut lächeln.

Das Zusammenhaltsgefühl in der Serie ist - glaub ich - auch das, was uns hier berührt.
Jeder ist im Grunde genommen immer für jeden da.
Egal, ob die Person Scheiße gebaut hat oder nicht.
Und ja, das hat mich in der Serie selbst auch schon berührt!
Auch wenn es "nur" eine Serie ist.
Aber die Grundaussage von QaF - die war es und ist es noch, die mich so packt!
Egal, ob es Fiktion ist oder nicht.
Aber glaubt nicht jeder von uns an die Liebe?
Irgendwie?
Und wünscht sich nicht jeder Menschen um sich herum, die einen so nehmen, wie man ist?
Ohne sich verstellen zu müssen?
Eine Maske zu tragen?
Die man oft genug nicht mal vor Freunden abnimmt??

Sicherlich trägt jeder ab und an seine Maske.
Davon schließe ich mich selbst auch nicht aus.
Aber dank QaF ist es weniger geworden.
Und da bin ich schon irgendwie stolz drauf...

Und damit wäre ich noch bei Corinas Worten angekommen:

Zitat

vor allem habe ich mir oft gedacht "Scheiße! Die haben viel schwierigere Probleme als ich und schaffen es ... ich kann das auch" ... daher glaube ich schon dass mir QaF gut getan hat
Richtig! Und da ist es auch völlig wurscht, ob es nun erdachte Geschichten sind oder nicht... Aber warum nicht mal an das Unmögliche glauben und versuchen?
Warum nicht nach den Sternen greifen?
Warum nicht an seine Träume glauben?

Weil manch Anderer vielleicht sagt "Das tut man nicht!" oder "Bringt ja eh nichts!"??
Denkt an George Schickl. Oder an Brian. Oder an Emmett. An Ted. An Michael + seinen Comic-Laden.
Die Folge hieß "Follow your dream".
Folg deinem Traum.
Und wenn du siehst, dass du nicht allein so denkst...
Dass man gemeinsam echt was schaffen kann...

Dann hat Queer as folk seinen Zauber wirken lassen!








Scheibenkleister, ich frag mich grad, wenn ich das hier so lese, ob ich in einem früheren Leben mal Politikerin war... :rotwerd:

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9

Donnerstag, 7. Januar 2010, 12:41

Anzunehmen Kittylein ... wir gründen einfach die QaF-Partei ... Farbe: einfach die Regenbogenfarben xD ... das wär doch mal was ^^



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Donnerstag, 7. Januar 2010, 16:11

Wow, es ist echt toll zu erfahren was euch die Serie bedeutet und so. Bisher wusst ich immer nur wie sehr sie MIR wichtig is.... Es von euch zu hören... ist mehr als nur interessant.
Vielen Dank Kitty, für dieses tolle Thema. :bussi:

Eine QaF-Partei? Da mach ich doch glatt mit xD
Endlich Politik für die auch ich mich interessier xDDDDD
***
Ava + Sigi by Chritina McQueen :bussi:

11

Donnerstag, 7. Januar 2010, 19:34

Ich bin mir nicht sicher, ob ein segensreicher Fluch oder ein verfluchter Segen ist!

Es ist so, dass ich eine frisch Infizierte bin. Ihr seid ja alle schon so lange dabei und hattet schon viel Gelegenheit, Euch miteinander auszutauschen.

Ich habe vor 6 Wochen die erste DVD eingeschoben, überhaupt nicht wissend, was da auf mich zukommt (Ok, es gab ein paar Leute, die mich gewarnt hatten)

Mittlerweile bin ich schon im zweiten Durchgang und ziemlich sicher, dass es auch einen 3. direkt im Anschluss geben wird.

Fluch? Ja, wenn ich bedenke, dass ich den ganzen Tag auf den Augenblick geiere, den Player anzuwerfen, und wehe, es kommt was dazwischen !! Ich freue mich,

wenn ich weiss, dass ich alleine bin, das war nun vorher nicht so ! Ich werde irre, wenn Wochenende ist, und ich halt nicht weiterschauen kann.

Segen? Oh ja! Meine Güte, ich sitze hier, lache, weine, lebe förmlich für 3 - 4 Stunden in der Liberty Ave, schwärme, forste das Internet nach Infos durch und

bin zuletzt auch hier gelandet.

Dies ist mein erster Tag hier, aber ich bin mir sicher, es werden noch viele folgen!

Resist

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Donnerstag, 7. Januar 2010, 20:36

Wie irgendwann mal irgendwer meinte, mit QAF bzw. Fandom allgemein ist es wie mit einer Beziehung. Am Anfang ist alles neu, aufregend und intensiv, man kann an nichts anderes denken, ist einfach völlig gaga...wie absolut verknallt eben. Irgendwann kommt die nächste Phase, und in der flaut früher oder später alles etwas ab und das Interesse schwindet entweder ganz dahin oder es entwickelt sich zur Liebe des Lebens (zumindest, was Fandoms angeht ;) ). Die ist zwar dann nicht mehr so himmelhochjauchzend wie am Anfang, aber dafür eben tief und beständig. Ich glaub, nach fast vier Jahren mit QAF tendiere ich eher zu letzterem...bin eben eine treue Seele. :)


Meggi

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Donnerstag, 7. Januar 2010, 20:56

:motz: ...ich war grad miten am Schreiben, auf einmal machts zisch und mein Laptop hat sich abgeschaltet, war wohl überhitzt :motz:
...aber ich hab ja noch meinen guten alten PC :bussi:

Na dann halt nochmal von vorn.

Für mich ist QAF definitiv ein Segen...für meine Familie wohl eher ein Fluch :kicher: (mein Sohn fühlt sich so manches Mal vernachlässigt, wenn ich grad mal wieder am FF lesen bin, aber er findet QAF auch klasse...hab alle Folgen mit ihm zusammen nochmal gesehn. Er dachte zuerst, es ginge nur um Sex und war total überrascht, das ne Handlung dabei war. :kicher:

Aufmerksam wurde ich durch TV Spielfilm, die QAF im Januar 2006 angekündigt haben, als erste schwule Serie, Bewertung: Daumen nach oben.
Da war meine Neugier geweckt. Hab mich schon immer für Filme mit schwulem Hintergrund interessiert, angefangen mit dem Film "Die Konsequenz" mit Jürgen Prochnow und Ernst Hannawald, den ich damals soooo süß fand :rotwerd:
Nun, also ich hab mir dann die Teile aufgenommen und am nächsten Tag geschaut. Manchmal mit meiner Tochter zusammen, wenn sie Zeit hatte. Ich war vom ersten Augenblick von Brian Kinney fasziniert und ich finde Brian und Justin sind das Traumpaar schlechthin. :heart: Da stimmt einfach alles.
Ich fand es unheimlich toll, das nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen geherrscht hat, sondern auch Probleme und politische Themen behandelt wurden.
Durch die Pause nach Ende der dritten Staffel hab ich im internet nach QAF gesucht und bin schließlich auf dieses Forum gestoßen und ich bin so froh darüber. Denn wie auch Kitty schon sagte, ohne dieses Forum hätten wir uns nie kennengelernt und das wäre wirklich ein Fluch gewessen. Aber es gibt noch viel mehr liebe, nette, verrückte und durchgedrehte Fans wie mich...Gott sei dank :kicher: *meine Freundesliste rauf und runter flausch* :megadrueck: ...Minirudelflauschen :hurra:
Ich kann mir kaum einen Tag vorstellen, an dem ich nicht hier im Forum bin oder FF's lese...ja ja, ich weiß...ich bin ein kleiner Süchtling, aber nachdem das Staffelfinale für meine Begriffe sehr unbefriedigend geendet hat, bin ich allen FF Schreibern sehr dankbar. Egal ob englische oder deutsche FF's, wenn möglich FSK 18 :rotwerd: Homoerotik is sooooooo geil :rotwerd: :sabber: :hot: :heart:

Mich hat QAF dazu gebracht, meine Klappe aufzumachen, wenn es um die Diskriminierung von Schwulen geht und hab auch den einen oder anderen Leserbrief in meiner Tageszeitung geschrieben, in denen ich auch schon mal ein Zitat aus QAF verwendet hab. In meinem Verwandten und Bekanntenkreis hab ich darauf überwiegend positive Resonanz erhalten, was mich teilweise sogar überrascht hat.
Und auch meiner Mutter, die Erzkatholisch ist, hab ich die Augen geöffnet :kicher: na ein bischen wenigstens.
Wie ich schon zu Kitty sagte...es wird nicht besser, eher schlimmer, denn es gibt immmer wieder etwas Neues über unsere Lieblinge Brian und Justin zu entdecken, oder die Schauspieler...Gale und Randy lassen grüssen.

Ich schließe mich Kati an: I LOVE QUEER AS FOLK!!!! QAF 4ever!!!! :heart:
"I disapprove of what you say, but I will defend to the death your right to say it,"


Sig made by Tanja :bussi:

lhasaapso21

black-eyed girl

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14

Freitag, 8. Januar 2010, 00:23

Erstmal DANKE an unser aller Kitty :bussi: für das tolle Thema! QaF ist in mein Leben getreten, als ich wohl eine der schlimmsten Zeiten meines Lebens durchgemacht hab..und für mich wars bald mehr als nur eine Serie..es war mein Rettungsanker, als ich ganz nah am Abgrund gestanden bin- ich hatte sehr schlimme Depressionen aus privaten und berufl. Gründen..und wohl nahezu ein Burnout. Egal, wie fertig ich war, wieviel ich geheult hab, eine Folge QaF hat mich aufgeheitert und so weit beruhigt, dass ich schlafen konnte. Erst nachdem ich meinen Job gekündigt hatte und mit der ersten Staffel fertig war, gings mit der Obsession richtig los ;) . Ich bin nach dem Finale fast geplatzt, weil ich keinen hatte, mit dem ich darüber reden konnte. Da bin ich aufs Forum und auch auf die Fanvids gestoßen...komplettes Paralelluniversum :D . Und hab hier so tolle Leute wie meine PaperWing kennengelernt :bussi: . Leute, die mich aufheitern, wenns mir schlecht geht, die sich meine Sorgen anhören, mir vor einer Präsentation die Daumen halten und sich mit mir freuen...Dafür DANKE!!!! Ich hab im letzten halben Jahr ziemliche Veränderungen durchgemacht und ich glaube, dass QaF zumindest einen Anteil daran hatte. Ich habe begonnen, mir darüber Gedanken zu machen WER ich bin und was ich vom Leben möchte- egal, was andere davon halten. Und ich hab mir (u.a. dadurch, dass ich hier Leute kennengelernt hab, die selbst offen damit umgehen) endlich selbst eingestanden, dass ich mir auch mit einer Frau mehr als nur Freundschaft vorstellen kann....das wäre ohne QaF wohl noch lange in mir geschlummert..


Vielen Dank an Morrison für die Sig! :bussi:

reiselust161

Rise 'n Shine 2012 Cologne Greatest reunification in Germany

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15

Freitag, 8. Januar 2010, 10:13

Newbie im Forum

Also, zu dem Thema möchte ich mich auch gerne mal äußern, bin noch "ziemlich" neu hier und freue mich so viele "Mit-Denker" zu finden.
QAF war für mich am Anfang eigentlich ein rotes Tuch. Es wurde hier nur nachts um 12 auf Pro Sieben ausgestrahlt, zuerst das megabunte intro und da die Ausstrahlung ziemlich nach meiner Bettgehzeit war, habe ich nur mal kurz reingehört und war abgeschreckt von dem "ober"-schwulen Tatsch, den die Synchronisation den Sprechern verordnet hat. Seit ca 30 Jahren habe ich sehr engen Kontakt mit schwulen Freunden und das war nicht, was ich von einer Serie erwartete, m.E. eine völlig falsche Typisierung. Das war 2007, meine Tochter hat sich die Serie angeschaut, mir mal immer wieder was erzählt aber das war´s. Nachdem ich mich dann im Jahr 2009 mehr mit You Tube beschäfigt habe liefen mir beim Surfen immer wieder Clips von Brian und Justin über den Weg natürlich mit dem Originalton. Oh, dachte ich, ist ja eigentlich doch nicht so schlecht :-). Und BAM, schon war ich verloren.
Die Serie im Original-Ton ist eine der besten Serien, die je für´s Fernsehen produziert worden sind. Im Original hat nur der auch im "richtigen" Leben schwule Emmett einen wirklich schwulen Ton, alle anderen Charaktere ob gay oder straight sprechen wie "ganz normale" Menschen.
Das ist es m.E. was diese Serie so wichtig macht außer der Themen, derer sie sich natürlich annimmt.
Frau kann ja Stunden über Stunden durch YT surfen und immer wieder was neues entdecken. Mit der Zeit habe ich gedacht hmmmmm, so was möchtest du doch auch mal gerne machen, aber wie? Eine Zeitlang habe ich Frust geschoben aber dann bin ich immer wieder auf Videos gestossen, die jemand anderes auf Bestellung gemacht hat. Wäre doch eine Alternative, habe ich gedacht, wenn ich mich schon nicht traue, es selbst zu machen. So habe ich jemand in den USA kennengelernt, die mir meine ersten beiden Videos nach meinen Vorgaben gestaltet hat. Aber so ganz das Wahre war das für mich immer noch nicht, und so bin ich dann mit einem sanften schubs von Lise selber zum vidden gekommen. Inzwischen habe ich einige Videos erstellt und bin mächtig stolz auf mich.

QAF Segen oder Fluch?

Für mich EINDEUTIG Segen. In einem Alter, wo andere anfangen sich zurückzulehnen und meinen, nichts mehr neues annehmen oder anfangen zu können, bekam ich u.a. durch QAF die Lust etwas völlig neues zu lernen und kreativ zu werden, durch mein Hobby neue Leute kennenzulernen und für und durch meine Arbeit Feedback und Gedankenaustausch zu bekommen. Natürlich vergeht jetzt je nach Projekt ein großer Teil meiner Zeit damit, mich mit QAF zu beschäftigen, aber es macht einen Heidenspaß sich immer wieder neue Szenarien vorzustellen, oder ein Lied im Radio zu hören und PAAF, mit einem Lächeln im Gesicht hat man das nächste QAF Video vor Augen.
Das macht doch das Leben wesentlich interessanter als nicht weiter als vom Bügelbrett bis zum Kochtopf zu denken, ODER?

Ob es für jemanden ein Fluch ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Es gibt noch ein Leben außerhalb QAF, aber man kann es durchaus als einen positiven Lebensanteil in seinen Lebensstil integrieren.

Also, Leute, es freut mich, QAF und somit euch hier gefunden zu haben!

Elke
:winke: :winke: :winke: :winke:




In order to succeed, your desire for success should be greater than your fear of failure.

Kitty_Ballou

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16

Freitag, 8. Januar 2010, 11:12

Und ich bin total happy + erfreut, wie gut dies Thema hier angenommen worden ist + wie ihr euch dazu geäußert habt. Was ihr dazu getippert habt...

*euch alle mal wildungslos durchwuschelpuscheln muss* :megadrueck:

Und was Reiselust - bzw. Elke - dazu geschrieben hat mit den Videos - so geht es mir ja mit meiner Schreiberei! *gg* Mit einem Mal ist eine Idee da. Zu Brian. Oder Justin. Oh - zu Beiden, noch besser! Und ich reib mir im Stillen die Hände + freu mich wie ein Schnitzel, dass aus dieser einen kleinen Idee möglicherweise wieder mal eine Story werden könnte. Völlig egal, ob aus dem Gedanken was wird oder nicht - aber für Sekunden, Minuten oder gar Stunden ist mein Kopfkino wieder beschäftigt. Mit Szenen, Dialogen, die es so in der Serie selbst gar nicht gab! Und das find ich so fantastisch - im wahrsten Sinne des Wortes! :hurra:

Und ein Satz von Elke gefiel mir ja ganz besonders gut:

Zitat

Es gibt noch ein Leben außerhalb QAF, aber man kann es durchaus als einen positiven Lebensanteil in seinen Lebensstil integrieren.
Denn DAS ist etwas, was ich sofort unterschreiben würde! Also - her mit dem Stift! :D

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Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
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PaperWing

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17

Freitag, 8. Januar 2010, 19:36

Oooh, erstmal danke für den Knutscher, lhasaapso, kriegst auch einen zurück :bussi: Bin auch super froh dich kennengelernt zu haben :drueck:

So, und dann dachte ich, dass ich auch mal meinen Senf hier lasse:
Also Fluch oder Segen? Ich denke, das ist eine Frage der Definition ^^ Ansonsten würde ich mich auch den anderen anschließe, die gesagt haben, dass es ein bisschen von beidem ist.
Was sich für mich geändert hat? Nun, zunächst einmal ist mein Leben um eine ganze Ecke bunter geworden - regenbogenfarben um genau zu sein :D Neben der Tristesse des Alltags ist es eine wunderbare Abwechslung.
Und nicht nur die Serie als solche, sondern auch die Fanfiction, Fanvids und Diskussionen darüber. Sie ist super dazu geeignet, seine eigenen Probleme mal beiseite zu schieben und sich mit den Problemen und Problemchen der Charaktere zu befassen - sich mit ihnen zu freuen, mit ihnen zu lachen, zu ärgern und auch manchmal zu weinen. Womit wir aber auch beim - wohl ziemlich PaperWing-spezifischen - Fluchanteil wären, der allerdings nicht wirklich ein Fluch ist. Aber ich neige dazu, etwas zu sehr mit den Charakteren mitzufühlen, was mich auch schon in so manch kleines Tief gestürzt hat, wenn mal wieder was schlimmes passiert ist. Zudem kommt mein Hang zum Pessimismus, der alles nicht gerade besser macht. Aber da ich tief innen drin wohl auch ein kleiner Masochist bin, sind es eben genau solche Geschichten, die mich anziehen. Und wie oben schon gesagt, hilft es einem, seine eigenen Real Life Probleme für einen Moment zu vergessen. Also doch kein Fluch. ;)
Was man wohl höchstens als "Fluch" bezeichnen könnte, ist, dass mein Schlaf, die Ordnung in meinem Zimmer und meine Hausaufgaben manchmal etwas unter dem, von QaF induzierten, erhöhten Internetkonsum leiden :rolleyes: Aber damit kann ich leben ^^

Hat QaF etwas an meiner Einstellung z.B. Homosexuellen gegenüber geändert? Eigentlich nicht. Ich bin mal so vermessen zu behaupten, dass das nicht nötig war ^^ Aber es hat auf jeden Fall dazu beigetragen, dass ich mich mit dem Thema viel mehr und eingehender beschäftige. Und seither bin ich immer die erste, die bei Themen wie Liebe, Partnerschaft oder ähnlichem immer, wenn es heißt "Mann und Frau ..." noch "Oder Mann und Mann oder Frau und Frau" ergänzt ^^

Fazit: Ich bin sehr froh, dass ich die Serie noch entdeckt habe und auch Leute gefunden habe, mit denen ich darüber und auch über ganz normale Dinge quatschen kann =)
Yeah, you're fu*ked, all right-
And all for spite
You can kiss your sorry ass good-bye.
Totally fu*ked. will they mess you up?
Well, you know they're gonna try

Blaa blaa blaa blaa blaa blaa blaa...

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18

Montag, 25. Januar 2010, 22:53

Es hat mich verändert. Warum sollte es ein Fluch sein? Wie könnte es?

Bin durch Zufall über E1S1 gestolpert, und dran geblieben.

Brian war alles was ich nicht wahr. Mutig, Offen, Ehrlich, Gutausehend. Ein Antiheld, der ich immer sein wollte. Emmett, der dazu steht in dieser Welt anders zu sein, auch wenn er dazu viel einstecken musste.

Mit 18, ich wusste nicht wer ich bin, wer ich sein würde, war Brian ein Idealer Halt. Sein Stil, seine Ansichten. Scheiß auf die Wichser, do anything, say anything..naja, wir kennen den Spruch ja XD
Ich brauche keine High Heels, keinen Mini und keinen push-up um wer zu sein. Durch Brian habe ich das Selbstbewusstsein, dass ich sogar im Anzug mit kurzen Haaren noch weiblich wirke. Ich weiß was ich will, was ich werden will, und dass ich es irgendwann schaffen werde.

Ja, das klingt sehr psycho, aber ohne Vorbilder im realen Leben, nimmt man die die man hat. Erst Spike aus Buffy, Lestat aus Anne Rice's Vampir Chronik, dann halt Brian.

Selbst wenn es nur Serienfiguren sind, geben sie mir Kraft. Mein Muschelarband zieh ich nie aus, und es erinert mich daran, dass es wiede besser wird. Mein Muschelband-Tattoo zeigt wohl, wieviel es mir bedeutet.
Das nächste Tattoo wird an Michaels Rede angelehnt, die er S4?5? hält ^^

Ohne qaf? Keine Ahnung, ob ich es in meinem Leben so weit gebracht hätte. Es hat mein Selbstbewusstsein gestärkt, aber auch irgendwie abgehärtet.
Ein wenig Fluch vll, weil ich sehr misstrauisch und zynisch bin, und selbst gelernt hab, dass Heteros uns selte wirklich mögen....
"My mother is a frigid bitch, my father was an abusive drunk. They had a hateful marriage, which is problably why I am unwilling or unable to perform a long term, commited relationship of my own. The fact that I drink like a fish, abuse drugs, and have more or less redefined promiscuity dosen't help, much." Brian Kinny

MysteriousMarion

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19

Dienstag, 26. Januar 2010, 18:10

Eine wirkliche interessante Frage...

Segen oder Fluch?

Für mich irgendwie keines von beidem.
Ich bin einfach nur froh über die Entwicklung der Gesellschaft zu diesem Thema, auch wenn sie geradezu im Schneeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeckentempo vonstatten geht.
Für mich persönlich hatte oder hat die Serie einfach nur immensen Unterhaltungswert und bestätigt meine ureigensten Ansichten. Ich bin und war immer ein Freidenker und strebe nach allgemeiner Toleranz oder besser gesagt Akzeptanz jeglicher Gesinnung oder persönlicher Vorlieben (mit Ausnahme rechter Politik oder islamistischem Terror und Ähnliches). Ein Individuum sollte auch eines sein dürfen, aber soweit sind wir noch lange nicht und ich fürchte, wir werden auch niemals dahin kommen. Umso mehr freut es mich, wenn ab und an ein winziger Schritt in diese Richtung gemacht wird.
Es ist ein bisschen so, als würde mich eine rosarote Wolke umhüllen, die sich unglaublich gut anfühlt. Einfach mal von der perfekten Welt träumen (und das tue ich 24 Stunden am Tag - hihihi), wie es sein könnte oder sein sollte. Demnach vielleicht mehr ein Segen denn ein Fluch.
Diese unglaubliche Kompromisslosigkeit, die einen dazu animieren sollte, zu sich selbst zu stehen und sich zu behaupten, ist für mich auch ein positives Gefühl, obwohl ich hetero bin. Allein sich sowas reinzuziehen oder zu verteidigen, ist schon für viele abartig und hindert einen oft genug, Farbe zu bekennen. Ich würde niemals in der Arbeit von mir selbst aus damit anfangen oder auch nur erwähnen, was ich so im TV oder auf DVD angucke oder gar schreibe. Im gleichen Moment ärgere ich mich aber total darüber, kein Brian Kinney zu sein. Ich würde es nie abstreiten, wenn die Sprache darauf käme, es aber auch nicht aufs Tapet bringen. Man arbeitet also täglich an sich, irgendwie.
Am einfachsten haben es also die, die intolerant bleiben, denn das verschafft sich immer Gehör. Leider.
Und wenn es im Fernsehen oder Kino oder wo auch immer nur ein bisschen Unterstützung für Minderheiten jeglicher Couleur gibt, dann bin ich grundsätzlich dafür.
Das hat Qaf für mich schon mehr als bewiesen, also entscheide ich mich letztendlich für den Segen.

:dafuer:

Kitty_Ballou

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20

Freitag, 29. Januar 2010, 10:15

Ich muss und möchte mich auch noch mal zu Wort melden.
Und DANKE sagen für all eure Postings, die ihr hier bislang abgestellt + euch zu dem Thema geäußert habt.

Zitat

Mysterious Marion schrieb:

Einfach mal von der perfekten Welt träumen (und das tue ich 24 Stunden am Tag - hihihi), wie es sein könnte oder sein sollte. Demnach vielleicht mehr ein Segen denn ein Fluch.
So ähnlich seh ich das auch. Diese "Was wäre wenn"-Einstellung geht mir unheimlich oft durch den Kopf.
Und ich kann z. B. nicht verstehen... nein, wartet, ich muss anders ausholen:
Ich hab mich mal mit ein paar Freundinnen drüber unterhalten, was sie machen würden, wenn sie im Lotto 1 Mio. Euro (damals noch DM) gewinnen würden.
Ich selbst könnte (und würde!!! *gggg*) stundenlang drüber fantasieren, was ich mit dem Geld anstellen würde.
Nur eine von diesen Freundinnen meinte total gelassen, warum sie sich darüber Gedanken machen solle, sie würde kein Lotto spielen.

Öhmmmm...

Okay, daraufhin meinte ich, was wäre, wenn ihr jemand das Geld schenken, vererben würde.
Ihr könnt euch sicherlich denken, was daraufhin von ihr kam...
Richtig: Warum sollte das jemand tun?

Das sind dann die Momente, wo ich mich manchmal fühle wie Emmett mit seinem Feenstaub, seiner ganz eigenen Einstellung und dem Glauben an sich selbst. Ich denke da nur wieder an die Szene mit George' Anwälten und wie er ihnen so total lässig den Nerzmantel auf den Tisch wirft. Und das ist ihm sicherlich nicht wirklich leicht gefallen, vermute ich.

Da bin ich selbst froh, dass ich eine Art von "Stolz" in mir habe, der mir einfach vermietet, mich zum Larry zu machen, zum kleinen Dackel, der sich für jeden Wurstzipfel auf den Rücken rollt oder hüpft, bis ihm die Pfoten qualmen, um an die Wurst ranzukommen!
Ganz im Ernst!
Es gibt Dinge, die hätte ich unheimlich gern. Vielleicht nur mal einen kleinen Gefallen, der sicherlich nicht viel Mühe macht.
Aber wenn ich einmal, zweimal, ja, vielleicht auch dreimal drum gebeten habe (wie mal bei einer Bekannten, mit der ich einkaufen fahren wollte, die mich aber ständig aus den blödsinnigsten Gründen versetzt hat...) und es hat sich immer noch nichts getan...

*mit Achseln zuck*

Dann erspar ich mir weiteres "Auf-den-Rücken-rollen-und-"Bitte-Bitte!"-Machen" + sag mir im Stillen "Dann eben nicht - die Welt dreht sich dennoch weiter!".
Auch wenn ich dafür auf das verzichten muss, was ich gern gehabt hätte.
Aber ständig nur betteln und bitten - nein danke, sag ich nur!

Ähnlich ist es bei mir, wenn es um etwas geht, was ich gern tun möchte.
Ich geh z. B. gern ins Kino.
Doch zwei Freundinnen, die hier in der Nähe wohnen, sind entweder mit ihren Hobbies oder ihrer Arbeit verheiratet bzw. haben keine Lust auf Kino. Sprich: Ich zieh allein los. Da meint dann eine andere Freundin total erstaunt: "Du gehst ALLEIN ins Kino?" - und ich sage: "Ja, bevor ich drauf verzichte, bloß weil kein Anderer Zeit oder Lust hat - da wär ich doch schön blöd, wenn ich drauf verzichten würde."

Okay, das hat nun vielleicht nicht grad was mit QaF zu tun.
Aber damit, dass man das tun sollte, wovon man überzeugt ist.
Weil es richtig ist.
Oder sich richtig anfühlt.
Und an dem Punkt schließt sich - zumindest für mich - der Kreis und ich bin wieder mal bei QaF angekommen.

:D

Denn auch dort geht es ja letztendlich darum, an sich selbst zu glauben.
Und das zu tun, was man glaubt, tun zu müssen.

Hach, ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie froh ich bin, dass ich auf diese Serie, auf dies Forum + auf euch gestoßen bin!!! :hurra: :megadrueck: :fans:

- Sig made by Tanja - :doppeldaumen:
Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.


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